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Leonator

Meyer Burger Technology AG (MBTN)

Empfohlene Beiträge

Fast alle Solartitel sind im Aufwind. Erstaunlich, nachdem gestern der Bericht über Brände in falsch oder schlecht montierten Solaranlagen zu sehen war. Scheinbar werden solche bis zu 80% von unqualifizierten Firmen/Mitarbeitern montiert und es besteht erhebliche Brandgefahr. Die Brände brechen scheinbar dann sehr flächig aus und sind entsprechend schwer zu löschen.Es lohnt sich, die Firma darauf zu checken, ob sie die notwendigen Standards einhält und nachträglich laufend Kontrollen der Anlagen durchzuführen. Was allerdings die Kosten stark beeinflusst, was wiederum der Solarbranche nicht hilfreich sein dürfte, da das Kosten/Nutzen-Verhältnis (noch) schlechter wird :!:

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das nennt sich dann wohl Bottom fishing. China plant ausserdem neue Giga Solarkraftwerke. Die letzten Tage hat zudem Pauli diverse Interviews gegeben und darin zwar die aktuelle Marktsituation als herausfordern beschrieben, allerdings auf die bereits gemachten Erfahrungen während der letzten Krise verwiesen. Ich halte den Titel weiterhin, obwohl ich deutlich in der Mise bin.

Zürich (awp) - Die Aktien des Solarindustriezulieferers Meyer Burger reagieren mit kräftigen Kurssteigerungen auf die Ankündigung des chinesischen Energieministeriums, die Solarstrom-Kapazitäten massiv auszubauen. Die Chinese National Energy Administration plant demzufolge den Bau von neuen Solaranlagen mit einer Kapazität von 3 Gigawatt Leistung.Der Valor von Meyer Burger steigt bis um 13.30 Uhr bei sehr hohem Handelsvolumen um 13,6% auf 17,95 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, notiert unterdessen mit +0,84%.Durch die Meldungen zu den Plänen Chinas wurden weltweit die Aktien der Solarbranche angetrieben. Marktbeobachtern zufolge, dürfte das Programm die Nachfrage über einen Zeitraum von 5 Jahren spürbar anheben. Auch der Preis für Polysilizium reagierte mit einem Anstieg. Anfang Januar hatte bereits ein gemeldeter Rekordwert bei den in Deutschland neu installierten Photovoltaikanlagen für einen Anstieg bei den Solarwerten und auch der Aktie von Meyer Burger geführt.Die Branche war in den vergangenen Monaten unter Druck geraten. Die Gründe lagen in den Überkapazitäten, dem Preisverfall bei Wafern und Paneelen sowie den Kürzungen und Streichungen von Förderprogrammen für Solarstrom in einer Reihe von europäischen Ländern.Im Jahresvergleich notiert die Meyer Burger-Aktie aber immer noch mit einem Abschlag von rund 50%.

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Gast Arkan

Meyer Burger wird nochmals stark unter Druck kommen! Was in Deutschland zurzeit bei den Solarwerten für ein Blutbad angerichtet wird,wird nochmals negative Folgen für Meyer Burger haben! Ich empfehle daher eher :sell: als Halten! Wenn China in Zukunft sparen muss, undsie werden sparen müssen, könnte es für Meyer Bruger krasse Folgen haben! Die entscheidende Frage ist, wieviel sparen die Chinesen bei denalternativen Energien ein. Vom drohen Umweltkollaps her - siehe Peking - müsste dort allerdings eher investiert statt gespart werden. On verra!

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Meyer Burger 2011: Konsolidierter Umsatz 1,3 Mrd CHF - Reingewinn unter VJ (AF)

Baar (awp) - Der Solarindustriezulieferer Meyer Burger hat im Geschäftsjahr 2011 gemäss vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 1,3 Mrd CHF erreicht, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von mehr als 50%. Der Umsatz basiert auf konsolidierter Basis inklusive die mehrheitlich übernommene deutsche Roth & Rau, wie Meyer Burger am Dienstag mitteilt. Für Roth & Rau wurde am Vorabend ein Restrukturierungsprogramm angekündigt.

Auf den absoluten Wert des EBITDA habe das anteilig zu berücksichtigende Ergebnis von Roth & Rau nur einen geringen Einfluss. Aus heutiger Sicht sei für 2011 mit einem EBITDA auf konsolidierter Basis in der Grössenordnung von 275 Mio CHF zu rechnen. Damit sei nebst dem Umsatzziel auch die Guidance für die EBITDA-Marge erreicht worden.

Meyer Burger hatte im vergangenen September für das Gesamtjahr einen Umsatz von 1,2 Mrd CHF in Aussicht gestellt und dabei die Prognose für die EBITDA-Marge auf 23 bis 25% erhöht. Davor hatte diese bei "rund 20%" gelegen.

ROTH & RAU-ÜBERNAHME BELASTET BETRIEBSGEWINN

Auf Stufe EBIT dürfte sich gemäss Mitteilung ein negativer Konsolidierungseffekt durch die Roth & Rau-Übernahme von 110 Mio CHF ergeben. Dieser negative Einfluss beruhe hauptsächlich auf den vorgenommenen ordentlichen Abschreibungen auf den im Rahmen der Kaufpreisallokation identifizierten immateriellen Vermögenswerte sowie auf einem einmaligen Impairment auf der Goodwill-Position vom Roth & Rau von rund 74 Mio CHF.

Auf Stufe Konzernergebnis sei mit einem "deutlich tieferen" Gewinn als im Vorjahr zu rechnen. Das vollständige Ergebnis will Meyer Burger am 22. März 2012 publizieren.

ROTH & RAU MIT MARKANTEM VERLUST - RESTRUKTURIERUNGEN EINGELEITET

Roth & Rau hatte am Vorabend einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von rund 27% auf 208 Mio EUR bekanntgegeben. Weiter kündigte das Unternehmen ein "weitreichendes Restrukturierungsprogramm" an, unter welchem die Belegschaft auf unter 1150 Mitarbeiter von 1350 reduziert werden soll. Von derzeit 26 Tochtergesellschaften sollen nur noch 12 Gesellschaften im Konzern bleiben.

Der EBIT lag mit minus 107 Mio EUR stark unter dem Vorjahreswert von minus 27,3 Mio, belastet durch Sonderfaktoren von 93 Mio EUR. Das Konzernergebnis ging auf -123 Mio zurück.

Mit den Restrukturierungsmassnahmen sollen die Kostenstrukturen an die veränderte Marktlage angepasst werden, schreibt dazu heute Meyer Burger. So soll rasch und nachhaltig eine Verbesserung der Ertrags- und Finanzkraft erreicht werden. Nebst der Zusammenlegung von Standorten mit Vertriebs- und Servicegesellschaften von Meyer Burger kommt es zu einem Personalabbau in Hohenstein-Ernstthal. Mit der Zusammenführung von Vertriebsaktivitäten sollen Kompetenzen gebündelt und Personal- und Verwaltungskosten reduziert werden. Mit den seit Herbst 2011 getroffenen Massnahmen werde Roth & Rau "wieder auf ihre angestammten Kernkompetenzen fokussiert".

Aufgrund der Mehrheitsübernahme durch Meyer Burger im vergangenen August seien bestehende Konsortial-Kreditvereinbarungen von Roth & Rau über 75 Mio EUR gekündigt worden. Seit dem 23. Dezember 2011 verfüge das deutsche Unternehmen über Avalkreditlinien in der Höhe von 42 Mio EUR, welche durch Meyer Burger über deutsche Banken zur Verfügung gestellt würden. Mit Wirkung vom 10. Januar 2012 hat Meyer Burger überdies eine Patronatserklärung zu Gunsten von Roth & Rau ausgestellt. Diese stellt im Bedarfsfall eine Liquiditätszuführung durch Meyer Burger im Bedarfsfall bis zu einem Höchstbetrag von 50 Mio EUR sicher.

cf/ra

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Unternehmen 04.03.2012, 21:42EnergieJinko heizt Preiskampf auf deutschem Solarmarkt anExklusiv Chinesische Solarhersteller werden den deutschen Markt bald noch mehr als bisher dominieren: Der Billigheimer Jinko fürchtet die Kürzung der Solarförderung nicht im geringsten - und glaubt, dass die Gesetzesänderung Unternehmen wie Solarworld das Genick brechen wird. von Kathrin Werner, Hamburghttp://m.ftd.de/artikel/70003273.xml?v=2.0Der Kampf hat längst begonnen...

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Bin gespannt was der Pauli uns morgen erzählt :depp: Denke es ist mal wieder alles halb so wild.21-03-2012 15:35 MARKT/Meyer Burger wegen US-Importzoll auf chinesische Solarmodule tiefer Bern (awp) - Die Namenaktien von Meyer Burger stehen am Mittwochnachmittag unter Verkaufsdruck. Händlern zufolge stehen die Abgaben einerseits im Zusammenhang mit der am Donnerstag anstehenden Veröffentlichung des Jahresergebnisses, andererseits aber auch mit dem in den USA auf chinesischen Solarzellen und -modulen eingeführten Importzoll.Bis um 15.20 Uhr verlieren Meyer Burger Namen 2,9% auf 15 CHF. Der Gesamtmarkt (SPI) notiert im Gegenzug bei 5'771,14 Punkten und damit mehr oder weniger auf dem Stand vom Vortag. Derivatseitig wird das Handelsgeschehen als sehr rege beurteilt.Aufgrund staatlicher Subventionen für die heimische Solarindustrie wird China im Westen schon seit längerer Zeit eine Verzerrung des Wettbewerbs vorgeworfen. Auf Betreiben von sieben in den USA angesiedelten Solarunternehmen werden die Produkte aus dem Reich der Mitte deshalb neu mit einem Importzoll zwischen 2,9 und 4,7% belegt. Dies, nachdem chinesische Anbieter am amerikanischen Markt zuvor mit teilweise aggressiven Preisnachlässen aufgefallen waren.Händlern zufolge trifft der US-Importzoll für chinesische Solarzellen und -module indirekt auch Meyer Burger. Das Schweizer Solarzulieferunternehmen erziele schätzungsweise 70% des Umsatzes mit chinesischen Grosskunden. Durch den Importzoll werden negative Folgen für die Absatzsituation dieser Grosskunden in den USA und damit auf die Auftragslage von Meyer Burger befürchtet.

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:danke::danke::danke: MedienmitteilungBaar, 22. März 2012Meyer Burger Technology AG erzielt starkes operatives Ergebnis im 2011 Rekordhoher Umsatz von CHF 1.32 Milliarden und solide Bilanz EBITDA um 48% auf CHF 278.4 Millionen gesteigert Angekündigte Zielsetzungen auf Umsatz und EBITDA Stufe erreicht Konzerngewinn von CHF 35.8 Millionen durch hohe Sondereffekte bei Roth & Rau belastet Weiterhin schwieriges Marktumfeld im 2012, Erholung der Nachfrage ab 2013 erwartet  Bündelung der Kräfte und Ausnutzen der Synergiepotenziale innerhalb der Gruppe Die Meyer Burger Gruppe steigerte im Geschäftsjahr 2011 den Nettoumsatz um 59% auf CHF 1‘315.0 Mio. (Vorjahr CHF 826.0 Mio.). Das hohe Umsatzwachstum setzt sich zusammen aus 44% organischem und 15% akquisitionsbedingtem Wachstum. Der EBITDA erhöhte sich um 48% auf CHF 278.4 Mio. (Vorjahr CHF 187.5 Mio.). Auf Stufe EBIT und Konzerngewinn wurde das Ergebnis massgeblich durch Sondereffekte aufgrund der Akquisition von Roth & Rau belastet. Meyer Burger erzielte einen EBIT von CHF 116.7 Mio. (Vorjahr CHF 127.9 Mio.) und einen Konzerngewinn von CHF 35.8 Mio. (Vorjahr CHF 97.9 Mio.). Die Bilanz ist mit einer Nettoliquidität von CHF 250.3 Mio. und einer Eigenkapitalquote von 55.4% nach wie vor sehr solide. Die anhaltend angespannte Situation in der Photovoltaik Branche führt trotz gutem Auftragsbestand zu einer sehr vorsichtigen Einschätzung betreffend dem laufenden Geschäftsjahr 2012. Die Unsicherheiten darüber, wann erneut Investitionsprogramme auf Seiten der Zell- und Modulhersteller ausgelöst werden, bleiben vorerst bestehen. Die Meyer Burger Gruppe bündelt im 2012 ihre Ressourcen und führt weltweit Vertriebsaktivitäten und Gesellschaften in Schlüsselmärkten zusammen. Damit nutzt das Unternehmen Synergiepotenziale innerhalb der Gruppe und verstärkt die effiziente Marktbearbeitung entlang der Wertschöpfungskette in der Photovoltaik. Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) erreichte im Geschäftsjahr 2011 wiederum ein hervorragendes Ergebnis. Trotz der schwierigen Marktsituation bei den Solarzellen- und Modulherstellern, insbesondere während der zweiten Jahreshälfte 2011, erzielte die Gruppe ein kräftiges organisches Umsatzwachstum und einen hohen Auftragseingang. Rekordhoher Umsatz – Guidance erreichtDie Solarbranche hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Auf Seiten der Zell- und Modulhersteller wurden in den vergangenen Jahren Produktionskapazitäten für Solarmodule von rund 50 GW geschaffen, welche im 2011 einer neu installierten Kapazität von rund 27 GW gegenüberstanden. Dieses Ungleichgewicht zwischen Überkapazitäten und Nachfrage führte zu einem starken Preiszerfall auf den Zell- und Modulpreisen und löste, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2011, eine schmerzhafte Konsolidierungsphase in der gesamten Solarindustrie aus. Die Meyer Burger Gruppe erzielte in diesem Umfeld dennoch ein gutes Volumen an neuen Aufträgen von CHF 876.8 Mio. (Vorjahr CHF 1‘329.8 Mio.). Der Auftragsbestand per Jahresende 2011 lag bei CHF 909.9 Mio. (Vorjahr CHF 1‘048.5 Mio.). Mit dem hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr und neuen Aufträgen im Berichtsjahr 2011 konnte der Nettoumsatz um insgesamt 59% auf CHF 1‘315.0 Mio. (Vorjahr CHF 826.0 Mio.) gesteigert werden. Das organische Wachstum belief sich auf 44%, während CHF 125.9 Mio. bzw. 15% des Wachstums auf die Erstkonsolidierung der Roth & Rau Gesellschaften seit August 2011 zurückzuführen sind. Mit diesem Resultat hat die Meyer Burger Gruppe ihre für das Jahr 2011 angekündigte Umsatz-Guidance erreicht. Das stärkste Umsatzwachstum fand in der Region Asien statt (Umsatzveränderung +68%), die mit 80% des Nettoumsatzes auch im 2011 die gewichtigste Kundenregion darstellte. Auf die Region Europa entfielen 17% des Nettoumsatzes (Umsatzveränderung +60%) und weitere 3% konnten mit Kunden in den USA erzielt werden (Umsatzveränderung -40%). EBITDA von CHF 278.4 Mio. – Guidance ebenfalls erreichtDie Betriebsleistung nach Materialaufwand und Vorleistungen betrug CHF 608.0 Mio. (Vorjahr CHF 408.8 Mio.), was einem Anstieg von rund 49% gleichkommt. Die Betriebsleistungsmarge reduzierte sich um 3.3 Prozentpunkte auf 46.2% (Vorjahr 49.5%). Der Margenrückgang ist insbesondere begründet durch Rückstellungen auf Materialabnahmeverpflichtungen (CHF 58.5 Mio.), Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Material (CHF 12.7 Mio.) und durch einen geringeren Margenbeitrag der Roth & Rau Gesellschaften. Im 2011 stieg der Personalaufwand auf CHF 194.7 Mio. (Vorjahr CHF 133.9 Mio.) und der Personalbestand belief sich per 31. Dezember 2011 auf 2‘791 Vollzeitstellen (Jahresende 2010: 1‘276 Vollzeitstellen). Die Erhöhung des Personalbestands ist mit 1‘300 Stellen auf die Übernahme der Roth & Rau Gruppengesellschaften sowie auf 215 neu geschaffene Arbeitsplätze (mehrheitlich in Forschung und Entwicklung sowie im Sales und Service Bereich) zurückzuführen. Der Betriebsaufwand stieg auf CHF 134.9 Mio. (Vorjahr CHF 87.4 Mio.). Die Hauptgründe für den Anstieg sind vor allem die Erweiterung der Unternehmensgruppe und das markant gestiegene Geschäftsvolumen. Im Berichtsjahr erreichte der EBITDA CHF 278.4 Mio. (Vorjahr CHF 187.5 Mio.), wobei der Konsolidierungseffekt von Roth & Rau knapp 1% beträgt. Ohne Einbezug der anteiligen Resultate der Roth & Rau Gesellschaften erzielte Meyer Burger eine EBITDA Marge von 23.5% und hat damit ihre Guidance ebenfalls erreicht (Marge Vorjahr 22.7%). Unter Berücksichtigung der Umsatz- und EBITDA-Anteile von Roth & Rau belief sich die EBITDA Marge auf 21.2%. EBIT und Konzerngewinn – Sondereffekte der Akquisition von Roth & Rau AG belastenDie Abschreibungen und Wertminderungen im Berichtsjahr 2011 betrugen insgesamt CHF 161.7 Mio. (Vorjahr CHF 59.7 Mio.). Davon sind rund CHF 41.7 Mio. auf planmässige Abschreibungen von immateriallen Werten zurückzuführen, welche im Wesentlichen aus den Unternehmenskäufen (Hennecke, AMB Automation, Diamond Wire) bzw. der Fusion mit 3S Industries AG (3S Modultec, 3S Photovoltaics, Somont und Pasan) der vergangenen Jahre stammen. Für die Beteiligung an Roth & Rau wurden rund CHF 19.4 Mio. an ordentlichen Abschreibungen auf immateriellen Anlagen getätigt. Zudem wurde ein einmaliges Impairment auf den Goodwillpositionen von Roth & Rau AG und OTB Solar B.V. in Höhe von CHF 73.6 Mio. und ein Impairment auf der Roth & Rau CTF Dünnfilm Technologie von CHF 7.0 Mio. vorgenommen. Auf Stufe EBIT belief sich der Konsolidierungseffekt der Roth & Rau Gruppe auf rund CHF -107 Mio. Insgesamt erzielte die Meyer Burger Gruppe einen EBIT von CHF 116.7 Mio. (Vorjahr CHF 127.9 Mio.). Die EBIT Marge belief sich auf 8.9% (Vorjahr 15.5%). Das Finanzergebnis netto betrug CHF -21.4 Mio. und enthält Fremdwährungseffekte von rund CHF -16.8 Mio., die im Wesentlichen auf die Bewertung von Inter-Company Darlehen an ausländische Tochtergesellschaften, die im Rahmen der Akquisition der Roth & Rau Gruppe während des Berichtsjahres gewährt wurden, zurückzuführen sind. Die bezahlten Bankzinsen beliefen sich auf CHF 3.9 Mio. (Vorjahr CHF 3.5 Mio.). Die Meyer Burger Gruppe hielt bereits vor dem 9. August 2011 (Datum der Übernahme der Roth & Rau AG und Beginn der Vollkonsolidierung) eine Beteiligung von 29.62%, die per dieses Datum nach IFRS 3 zum Marktwert bewertet wurde. Aufgrund der Marktbewertung ergab sich eine Wertberichtigung im Umfang von rund CHF 25.4 Mio., die in der Erfolgsrechnung innerhalb des negativen Ergebnisses aus Beteiligungen an assoziierten Gesellschaften ausgewiesen ist. Der Steueraufwand von CHF 34.2 Mio. (Vorjahr Steuerertrag CHF 4.6 Mio.), entsprechend einer Ertragssteuerquote von 48.8%, liegt deutlich über der erwarteten Ertragssteuerquote von 22.5%. Die Abweichung ist im Wesentlichen auf folgende Sachverhalte zurückzuführen: Die Erfolgsrechnung wurde durch steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen belastet (Goodwill Impairment Roth & Rau AG und OTB, Fair Value Anpassung des Beteiligungsbuchwerts an assoziierten Gesellschaften bei Roth & Rau AG) und zudem wurden aktivierte steuerliche Verlustvorträge der OTB Solar B.V. wertberichtigt. Diesen einmaligen negativen Effekten auf dem Steueraufwand (insgesamt rund CHF 44.5 Millionen) stehen positive Effekte aus an Schweizer Gesellschaften gewährten Steuererleichterungen und steuerliche Verluste bei ausländischen Gesellschaften mit höherer Steuerquote entgegen. Der Konzerngewinn 2011 beträgt CHF 35.8 Mio. (Vorjahr CHF 97.9 Mio.). Der Gewinn, der den Aktionären der Meyer Burger Technology AG zuzurechnen ist, beläuft sich auf CHF 40.8 Mio. (den nicht beherrschenden Gesellschaftern ist ein Verlust von CHF 5.0 Mio. zuzurechnen). Das Ergebnis 2011 entspricht einem Gewinn (verwässert) pro Aktie von CHF 0.86 (Vorjahr CHF 2.18). Wie bereits in den Vorjahren beantragt der Verwaltungsrat der ordentlichen Generalversammlung vom 26. April 2012, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Zudem wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung den Antrag stellen, den Sitz der Meyer Burger Technology AG von Baar nach Gwatt (Thun) zu verlegen. Solide Bilanzstruktur – Eigenkapitalquote 55.4%Die Bilanzsumme erhöhte sich in Folge der Übernahme der Roth & Rau AG und durch den erzielten Reingewinn auf CHF 1‘377.4 Mio. (31.12.2010: CHF 1‘066.8 Mio.). Die flüssigen Mittel beliefen sich auf CHF 260.2 Mio. Die Gruppe verfügt per Jahresende 2011 über eine Nettoliquidität von CHF 250.3 Mio. und über zusätzliche Kreditlimiten in Höhe von CHF 180 Mio. und EUR 50 Mio., wovon insgesamt CHF 162.6 Mio. und EUR 29 Mio. noch frei verfügbar sind. Das Eigenkapital beläuft sich per 31. Dezember 2011 auf CHF 762.5 Mio. (31.12.2010: CHF 642.9 Mio.) mit einer soliden Eigenkapitalquote von 55.4% (31.12.2010: 60.3%). Hoher operativer CashflowIm Berichtsjahr 2011 wurde ein operativer Cashflow von CHF +218.8 Mio. erwirtschaftet (Vorjahr CHF +347.5 Mio.). Der Cashflow im 2011 ist auf den erfreulichen Geschäftsverlauf und das grosse Umsatzwachstum zurückzuführen. Die Cash EPS beliefen sich auf CHF 4.62 (Vorjahr CHF 7.72). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug CHF -320.1 Mio. (Vorjahr CHF +10.1 Mio.). Für den Erwerb von Anteilen an der Roth & Rau AG wurden bis zum 9. August 2011 total CHF 261.3 Mio. investiert. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen im 2011 netto CHF 56.5 Mio. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit war CHF -38.0 Mio. (Vorjahr CHF -53.6 Mio.). Für den Erwerb von Anteilen an der Roth & Rau AG wurden nach dem 9. August bis zum Jahresende 2011 CHF 26.7 Mio. investiert. Vorsichtiger Ausblick für 2012Angesichts der bestehenden Überkapazitäten auf Seiten der Zell- und Modulhersteller wird 2012 zu einem äusserst herausfordernden Geschäftsjahr. Aus heutiger Sicht ist es verfrüht, eine klare Abschätzung zu machen, wann die Überkapazitäten abgebaut sein werden und positive Nachfragesignale auf Endverbraucherseite wieder neue Investitionsprogramme bei den Zell- und Modulherstellern auslösen. Entsprechend ist auch eine Guidance für das laufende Geschäftsjahr äusserst schwierig: Wir rechnen im 2012 mit einem Nettoumsatz in der Grössenordnung von CHF 600-800 Mio. und einer EBITDA Marge von zwischen 4-8%. In diesem Übergangsjahr wird es wichtig sein, eine strikte Kostenkontrolle einzuhalten, Cashflows effizient zu managen und die Zeit zu nutzen, um weitere Technologieentwicklungen und –verbesserungen voranzutreiben. Die Gruppe erwartet, dass die Nachfrage nach Produktionsequipment ab 2013 wieder spürbar anziehen wird. Bündelung der Kräfte – Ausnutzen der Synergiepotenziale innerhalb der GruppeIm 2012 werden die Synergien zwischen den beiden Unternehmensgruppen Meyer Burger und Roth & Rau verstärkt ausgenutzt und die gesamte Meyer Burger Gruppe auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Photovoltaikbranche ausgerichtet. Im Zentrum steht das einzigartige und industrieführende Technologieportfolio der Gruppe. Unter einem gemeinsamen, einheitlichen Markenauftritt Meyer Burger wird das Technologieportfolio gestrafft und auf die Kernkompetenz als Systemlieferant in der Photovoltaik ausgerichtet. Mit dem integrierenden Systemangebot wird die Gruppe prägend auf den sich konsolidierenden PV Markt Einfluss nehmen. Die Vertriebsaktivitäten und die verschiedenen Gesellschaften in den Schlüsselmärkten werden weltweit zusammengeführt und zukünftig unter dem Brandname Meyer Burger operieren. Mit der Zusammenführung wird die Anzahl der Vertriebsgesellschaften reduziert und die Gruppe optimal auf die Markt- und Kundenbedürfnisse ausgerichtet. Im Rahmen dieser Massnahmen plant Meyer Burger eine Reduktion des weltweiten Personalbestands von rund 15%. In welchem Prozentbereich sich die Reduktion innerhalb der einzelnen Gesellschaften und der Länder bewegen wird, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Im Wirtschaftsraum Thun werden mit dem Umzug in das neue Produktions- und Kompetenzzentrum der MB Wafertec (Meyer Burger AG) ab Mai 2012 die Kräfte und das Knowhow von heute 17 verschiedenen Standorten in und um Thun auf einen Standort fokussiert. Mit dieser Konzentration wird die bestehende Organisationsstruktur noch effizienter. Den anstehenden Marktherausforderungen kann so effektiver und nachhaltiger begegnet werden. Diese Konzentration führt parallel zu markanten Einsparungen in den Kosten für den Betrieb und Unterhalt der Infrastruktur und dem Personal. Für die Umsetzung des Optimierungs- und Konzentrationsprogramms werden in der Erfolgsrechnung 2012 voraussichtlich einmalige Aufwendungen und Rückstellungen in einstelliger Millionenhöhe anfallen. Mit dem Programm erreicht die Meyer Burger Gruppe ab 2013 eine nachhaltige Reduktion der operativen Kosten um rund CHF 20-30 Mio.

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22-03-2012 10:57 Meyer Burger/Roth & Rau baut weiter Personal ab - auch Stammsitz betroffen HOHENSTEIN/ERNSTTHAL (awp international) - Der von Meyer Burger übernommene deutsche Solarzulieferer Roth & Rau drückt beim Personalabbau aufs Tempo. In dem am Donnerstag vorgelegten Geschäftsbericht 2011 kündigte der Vorstand an, das Anfang Februar beschlossene Restrukturierungsprogramm bis Ende Juni "vollständig umsetzen" zu wollen. Demnach soll die Zahl der Mitarbeiter von 1350 auf unter 1150 reduziert werden. "Darüber hinaus werden wir die Kurzarbeit weiterführen, bis sich die Auftragslage erholt". Am Stammsitz Hohenstein-Ernstthal in Sachsen ist die Zahl der Mitarbeiter seit Herbst bereits um etwa 50 auf 400 Beschäftigte gesunken.Mit einem schnellen Ende der Branchenkrise rechnet das rote Zahlen schreibende Unternehmen nicht. "Der Vorstand der Roth & Rau AG geht davon aus, dass sich die Krise in der Solarindustrie auch 2012 fortsetzen wird". Mittel- und langfristig sei man indes weiterhin vom Wachstum der Branche überzeugt. Defizitäre Tochtergesellschaften will das Unternehmen stilllegen. Dabei handele es sich um eine Produktionsgesellschaft in Italien und Vertriebsgesellschaften in Australien und in den USA. Im Inland sollen Gesellschaften verschmolzen werden.22-03-2012 10:20 AKTIENFOKUS/Meyer Burger nach Bilanz und verhaltenem Ausblick unter Druck Bern (awp) - Die Namenaktien von Meyer Burger stehen am Donnerstagmorgen unter Verkaufsdruck. Der Solarkonzern hatte die Erwartungen der Analysten beim Gewinn verfehlt und auch mit dem Bestellungseingang und dem Ausblick enttäuscht. Grosse Teile des Ergebnisses waren schon vorab bekannt gegeben worden. Händlern zufolge stehen die deutlichen Kursverluste auch in Zusammenhang mit dem in den USA auf chinesischen Solarzellen und -modulen eingeführten Importzoll.Die Aktien von Meyer Burger sind mit deutlichen Verlusten (-7,0% auf 13,90 CHF) in den Handel gestartet, haben sich dann aber bis um 10.15 Uhr wieder auf 14,45 CHF (-3,3%) erholen können. Bereits am Vortag hatte der Valor 3,2% an Wert verloren. Seit dem Höchststand im Mai 2011 haben die Titel gar rund 66% abgegeben. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI notiert unterdessen mit um 0,49% tiefer.Der Reingewinn habe aufgrund höherer Steuern die Erwartungen nicht erfüllen können, schreibt die ZKB in einem Kommentar. Schwerwiegender sei aber der Ausblick auf 2012, welcher deutlich unter den Konsenserwartungen ausfalle. An der heutigen Analystenkonferenz werde auch der Status bei Roth & Rau, die Positionierung der Heterojunction-Technologie und der Geschäftsgang bei Diamond Wire interessieren.Der Ausblick sei schwach und die Visibilität für 2012 sehr gering, so Vontobel-Analyst. Meyer Burger gehe von einer signifikanten Verbesserung im 2013 aus, die Unsicherheit dieser Prognose sei allerdings gross. Aufgrund der starken Bilanz sei Meyer Burger in den Turbulenzen der Solarindustrie aber auf der sicheren Seite.Ohne Zweifel seien die Probleme in der Branche und bei der übernommenen Roth & Rau für manche Anleger eine Enttäuschung, heisst es im Kommentar der Bank Notenstein. Die längerfristigen Aussichten schienen jedoch aufgrund der Fokussierung auf lukrative Nischen und einer verstärkten Präsenz entlang der Silizium-Wertschöpfungskette für Meyer Burger intakt zu sein.Gemäss UBS ist Meyer Burger eines der wenigen Solarunternehmen, welches im 2011 die Guidance habe erreichen können. Allerdings seien auch sie nicht immun gegen das herausfordernde Umfeld in der Solarindustrie.

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22-03-2012 14:35 Meyer Burger 2011: Roth & Rau belastet Konzerngewinn - Stellenabbau (Zus) Baar (awp) - Meyer Burger hat 2011 unter der Krise in der Solarindustrie gelitten. EBIT und Konzerngewinn des Industriezulieferers waren massgeblich durch Sondereffekte aufgrund der Akquisition von Roth & Rau belastet. Der Ausblick 2012 fällt vorsichtig aus und das Unternehmen plant einen Stellenabbau um 15%.Der EBITDA stieg durch die Akquisition von Roth & Rau um 49% auf 278,4 Mio CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der EBIT sank hingegen um 8,8% auf 116,7 Mio. Die EBIT-Marge sank auf 8,9% nach 15,5% im Vorjahr. Der Konzerngewinn fiel um 63% auf 35,8 Mio.Bereits Anfang Februar wurden die Umsatzzahlen veröffentlicht: Der konsolidierte Nettoumsatz stieg um 59% auf 1,32 Mrd CHF. Das Volumen der neuen Aufträge sank im Gesamtjahr um 34% auf 876,8 Mio. Der Auftragsbestand per Jahresende lag mit 909,9 Mio um 13% unter dem Vorjahreswert.SONDEREFFEKTE BEI ROTH & RAU - VORSICHTIGER AUSBLICK 2012Die Abschreibungen und Wertminderungen betrugen 2011 insgesamt 161,7 Mio CHF. Für die Beteiligung an Roth & Rau wurden rund 19,4 Mio an Abschreibungen getätigt. Hinzu kommt ein einmaliges Impairment auf den Goodwill in Höhe von 73,6 Mio und weitere 7,0 Mio bei R&R Dünnfilm. Auf Stufe EBIT belief sich der Konsolidierungseffekt der Roth & Rau Gruppe auf -107 Mio."Bisher hat Meyer Burger immer die Guidance erfüllt", sagte Verwaltungsratspräsident Peter Wagner an der Bilanzmedienkonferenz am Donnerstag in Zürich. "Deshalb ist die Guidance auch in diesem Jahr konservativ, damit das so bleibt", so Wagner weiter. Die Krise sei auch 2012 noch nicht vorbei. Experten gingen von einem deutlichen Markteinbruch aus. "Davon wird auch Meyer Burger getroffen, aber nicht in voller Härte", zeigt sich der VRP optimistisch.Meyer Burger rechnet mit einem Nettoumsatz in der Grössenordnung von 600-800 Mio CHF und einer EBITDA-Marge im Bereich von 4-8%. "Wir erwarten, dass die Nachfrage ab 2013 wieder spürbar anziehen wird", sagte CEO Peter Pauli an der Medienkonferenz. "Die Branche erreicht derzeit die nächste Stufe der Industriealisierung und der Markt und das Marktumfeld verändern sich rasch und dramatisch", so der CEO weiter.PERSONALABBAU UM 15% GEPLANTMeyer Burger plant innerhalb eines Optimierungs- und Konzentrationsprogramms eine Reduktion des weltweiten Personalbestandes um rund 15%. Zum Jahresende betrug die Anzahl der Mitarbeitenden insgesamt 3058. Nach Aussagen von CFO Michel Hirschi laufe die Detailplanung für den Abbau. In den Zahlen seien die bereits zuvor bekanntgegebenen Kürzungen bei Roth & Rau enthalten. Die einmalige Aufwendungen und Rückstellungen für die Umsetzung des Kostensenkungsprogramms sollen "im einstelligen Millionenbereich" liegen. Ab 2013 sollen dadurch die operativen Kosten um rund 20-30 Mio CHF sinken.Mithilfe der Massnahmen will der Konzern die Synergien zwischen den beiden Unternehmensgruppen verstärkt nutzen. Der Markenauftritt werde unter dem Namen "Meyer Burger" vereinheitlicht. Die Vertriebsstrukturen sollen zusammengeführt und die Anzahl der Vertriebsgesellschaften reduziert werden.WEITER KEINE DIVIDENDEMeyer Burger verzichtet erneut auf die Ausschüttung einer Dividende. Zudem werde der Verwaltungsrat der Generalversammlung den Antrag stellen, den Sitz der Meyer Burger Technology AG von Baar nach Gwatt (Thun) zu verlegen. In der derzeit in Thun im Bau befindlichen Unternehmenszentrale und dem Technologiezentrum werden 17 Standorte in der Region zusammengelegt. Dabei dürften 40 bis 60 Stellen wegfallen, wie Hirschi weiter sagte. In den weiteren Schweizer Werken in Lyss und in Neuenburg seien dagegen keine Stellenkürzungen geplant.Die Aktien notieren um 14.10 Uhr in einem schwachen Gesamtmarkt mit 6,4% im Minus. Die Analysten zeigten sich vom Gewinn enttäuscht und auch der verhaltene Ausblick belaste.

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Zum Glück bin ich Gestern nicht mehr dazu gekommen bei MBTN einzusteigen. Die aufsteigende Trendlinie ist gebrochen. Man könnte hier noch auf einen Doppelboden bei 13.05 spekulieren. Für mich ist MBTN aber erst wieder ein Kauf wenn sie über 15.00 schliesst bzw. wieder in den Trendkanal zurückkehrt.

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    • Ich bin jetzt etwas am lesen und es kommen ständig neue Anfängerfragen auf, eine davon:   Wenn ich einen Short Put glattstelle, kaufe ich den verkauften doch eigentlich wieder. Richtig? Dann muss ich dafür doch eine Prämie bezahlen. Richtig? Dann bleibt das mit den Prämien doch eine Nullnummer. Falsch?   Insgesamt komme ich durch das Lesen eher wieder weiter vom Gedanken des Optionenverkaufes weg. Dass das Kaufen von Optionen grosse Risiken trägt, war mir schon lange klar. Durch einige Beiträge damals noch im alten Cash-Forum und jetzt hier, bin ich auf den Gedanken geraten, als Stillhalter seien die möglichen Gewinne zwar viel kleiner, aber auch das Risiko. Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich werde bei Gelegenheit weiter dazu lesen, aber vom Traum, dass man mit den Prämien praktisch risikolos goldene Äpfelchen pflücken könne, und diese Äpfelchen mich regelrecht dazu auffordern, bin ich in den letzten zwei Tagen abgekommen.   So, jetzt ab zum Strand - dort gibt es auch goldene Äpfelchen...   Gruss fritz    
    •   Keine Sorge. Ich schätze Deine Beiträge und gebe Dir recht mit Deinen Hinweisen. Mit Schweizer Wohnsitz kann man einen account eröffnen. Seltsamerweise schliessen sie nur Deutsche Kunden aus. Mich irritierte es schon immer, denn der deutsche Markt für Optionen ist gross und wird ständig grösser und ich konnte nicht verstehen, weshalb man ausgerechnet den grössten Markt in Europa für Option Selling vom eigenen Geschäft ausschliesst. Vor einigen Jahren hatten Tom Sossnoff und Kollegen Ihre Plattform 'Think Or Swim' an TD Ameritrade verkauft Seit kurzem sind sie selber ins Brokergeschäft eingestiegen und bieten mit TastyWorks eine geniale Platform zu günstigen Konditionen speziell für den Optionshandel. Der Haken liegt in den "versteckten" Kosten für Ein- und Auszahlungen. Ebenso die Kosten für Assignment und Exercise https://tastyworks.com/commissions-and-fees.html   Das für mich gewichtigste Argument:
      Die Dokumentation und die Auszüge sind sehr mühsam zu verwalten. Es gibt keine Anbindung an Tradingdiarypro. Mein Tipp (falls nicht schon bekannt) https://www.tradingdiarypro.com/   Für mich die beste Software der letzten drei Jahre -  Endlich Übersicht und Durchblick ! Gruss, Don            
    • Hallo donblanco   Ich will hier keinesfalls lehrmeisterlich erscheinen, und schon gar nicht deine Reputation in Frage stellen. Aus deinen Beiträgen lerne ich sehr viel für meine eigenen Trades. Und es gibt noch viel zu lernen. Es geht mir nur darum, wieder einmal auf die Risiken hinzuweisen und Alternativen zu zeigen, um das Risiko zu begrenzen.   Wir werden täglich mit diversen Möglichkeiten konfrontiert, das schnelle Geld zu machen. Auf jeder Finanzwebsite flimmern die Prospekte neuer Finanzprodukte. Sogar in 20 Minuten wird mit immer grösserer Kadenz von Bitcoin und dergleichen berichtet. Das verleitet manchen vom schnellen Geld zu träumen. Doch der Markt ist effizient. Das Geld liegt nicht auf der Strasse. Und wenn doch mal Geld auf der Strasse liegt, werden andere schneller sein.   Danke für die Infos bezüglich Broker. Tastytrade kenne ich. Ich wusste bis heute aber nicht, dass ich als Non-US dort einen Account haben kann. Ich schaue mir das an. Die Plattform entspricht genau meinen Vorstellungen.
    •   Hallo Maka, Danke für Deinen gut gemeinten Rat. Du hast einiges zusammengefasst, welches den Neulingen eine Warnung sein soll. Ich bin gleicher Meinung - vor allem braucht es eine fundierte Ausbildung. Ich predige dies seit langer Zeit. Dennoch sind die allerwenigsten bereit, die notwendigen 500 oder 1000 Euro zu investieren und begeben sich blauäugig und ohne Erfahrung in das Lawinengebiet des Short selling. Ich kann mit diesem Widerspruch nur schlecht umgehen, aber ich muss es wohl oder übel akzeptieren.   Mein Thread könnte von Anfängern als eine einfache Technik zum Geldverdienen aufgefasst und umgesetzt werden.  Meine Zurückhaltung im Fortführen des Threads liegt unter anderem in dieser Sorge begründet.     Wenn Du in London und Zug ansässige Broker als "europäisch" ansiehst, dann kommst Du Deiner Forderung schon näher. Combo-Aufträge oder das kostenlose Schliessen der Optionsposition findest Du nur bei einigen US Brokerhäusern. Manche bieten eine Art flatrate. Mein Tipp: Guck mal bei Tastytrade. Wenn die viel handelst. macht es durchaus Sinn. Vor allem ist deren Handelsplatform für Optionen geradezu sensationell gut. Ich überlege ( nach 17 Jahren bei Interactivebrokers) meinen Optionshandel zu einem anderen Broker zu verlagern. Nicht wegen der Commissions, sondern wegen der genialen Handelsplatform. Da das Schreiben von Optionen auf Eurex Werte wenig sinnvoll ist, geschweige denn lukrativ, wirst Du ohnehin US Optionen handeln. Von daher macht ein solider US Broker sowieso Sinn.  
    • Es freut mich sehr, dass dieser Thread wiederbelebt wurde. Ich denke, es sind einige am Mitlesen / Mitschreiben, welche noch keine grosse Erfahrung mit Short Optionen gemacht haben.   Mein gut gemeinter Rat an alle Anfänger ist deshalb: Lasst für den Anfang die Finger von Short Put / Short Call Strategien.   Es gibt Alternativen. Diese sind für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Dazu weiter unten mehr.   Short Call /Short Put (Naked Short / Naked Put) Es sind dies die einfachsten Strategien. Sie bergen aber auch die grössten Risiken. Short Call hat sogar theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko - ein Trade und das Konto (oder noch mehr) ist weg! Ich gehe deshalb nicht weiter auf diese Strategien ein. Für Anfänger sind diese Strategien nach meiner Meinung nicht geeignet.   Vertical Credit Spread (Short Put Spread / Short Call Spread) Beim Vertical Spread ist eine Erweiterung der Short Call / Short Put Strategie. Die Verlustrisiken sind dabei aber begrenzt. Diese Strategie erweitert die Short Call / Short Put. Zusätzlich wird gleichzeitig zum Verkauf einer Option, eine Option der selben Art und Fälligkeit in einem Strike weiter Out of the money verkauf. Konkrekt anhand des Beispiuels NVDA könnte dies so aussehen.   Short Put Spread Verkauf NVDA DEZ17 190P (Put Option; Strike 190, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 92.- Kauf NVDA DEZ17 185P (Put Option; Strike 185, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 55.-   Unter dem Strich wird mir ohne Berücksichtigung der Kosten USD 37.- meinem Konto gut geschrieben. Ich erhalte also einen Credit. Mein maximaler Gewinn sind die USD 37.-. Ich erhalte den maximalen Gewinn, wenn NVDA am 15. Dezember bei >= 190.- steht. Mein maximaler Verlust ergibt sich aus dem Spread, abzüglich dem Credit. Dieser liegt bei (190-185) x 100 - 37 = 463   Funktionsweise Ich verkaufe ein Risiko und erhalte dafür Prämie. Zusätzlich zum Risiko sichere ich mich mit dem Kauf einer anderen Option, weiter aus dem Geld ab. Die Verluste des Short Puts werden ab dem unterschreiten des Long Puts kompensiert. Das Verlustrisiko ist dadurch begrenzt.   Vorteile + Das Verlustrisiko ist begrenzt durch Absicherung + kleine Marginanforderung   Nachteile - kleinerer Gewinn als bei anderen Strategien - doppelte Transaktionskosten*   Short Call Spread Einen Short Call Spread erhalten wird, wenn gleichzeitig ein Call näher am Geld verkauft, und ein Call weiter Weg vom Geld gekauft wird. Die Calls habe dieselbe Laufzeit.   *Kennt jemand einen europäischen Broker, der für das Verkaufen einen Put Spread nur die einfachen Transaktionskosten berechnet? Kennt Ihr Broker, welche für das Schliessen der Position keine Kosten berechnet?             
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