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Meyer Burger Technology AG (MBTN)

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Durchhalten ist angesagt und abwarten:Aus der FuW heute:06.06.2012 | Seite: 14 | Rubrik: Unternehmen | Autor: Beat D. Hebeisen Meyer Burger sieht den Silberstreif Schweiz Solarindustrie spürt noch keine Erholung – Besserung ab Ende Jahr – Viele Innovationen – Aktien mit Risiken Beat D. HebeisenEine Besserung in der Solarindustrie ist noch nicht in Sicht. Das wird nächste Woche auch der Tenor sein an der europäischen Photovoltaikmesse Intersolar in München. Peter Pauli, CEO von Meyer Burger, erwartet ein «Wundenlecken der Industrie». Die Solarmodulhersteller leiden weiterhin unter den enormen Überkapazitäten (vgl. Kasten). Die Zulieferer der Branche können vorläufig kaum mit neuen Bestellungen rechnen.Die Marktforscher von IMS Research prognostizieren für 2012 einen Umsatzrückgang von über 55% gegenüber dem Vorjahr. Meyer Burger erwartet für das laufende Jahr eine Umsatzhalbierung von 1,3 Mrd. auf 600 bis 800 Mio. Fr. Gegen diese Entwicklung gibt es kein Rezept. Industrialisierung geht voranPauli macht aber deutlich, es gehe jetzt darum, sich durch Innovationen auf den nächsten Schritt in der Entwicklung der Industrie zu konzentrieren. Meyer Burger hat auf diesem Weg gute Pfeile im Köcher. Pauli erwähnt die Heterojunctionzelle mit einem deutlich höheren Wirkungsgrad, den Einsatz von Diamantdraht, um die Siliziumwafer noch dünner und effizienter sägen zu können bis hin zu innovativen Beschichtungsprozessen sowie besseren elektronischen Verbindungen und Kontakten auf den Modulen, die einen höheren Wirkungsgrad ermöglichen. Der CEO steht in engem Kontakt mit Exponenten der grossen chinesischen Modulhersteller. Diese wollen zwar im aktuellen Umfeld auch nicht investieren. Pauli ist aber überzeugt, dass sie mit der nächsten Generation von Modulautomaten am Start stehen wollen, sobald es in der Industrie erste Signale einer Erholung gibt. Meyer Burger erwartet gegen Ende 2012 Anzeichen für ein Anziehen der Nachfrage und steigende Bestellungen im nächsten Jahr. Für 2014 rechnet der CEO mit einer «grösseren Dynamik» auch für die neue Fabrik in Thun. Mit der laufenden Industrialisierung werden die Kosten gesenkt. Solarstrom wird dadurch auch in schwierigen Regionen mit geringerer Sonneneinstrahlung attraktiv. «Die Solarenergie wird einen Durchbruch erleben», ist der Energiespezialist Matthias Fawer von der Bank Sarasin nach wie vor überzeugt. Streitigkeiten und Unsicherheiten um Einspeisevergütungen sind in absehbarer Zeit kaum mehr ein Thema. Pauli fordert aber neue Konzepte, wie alternative Energien besser ins Stromnetz eingespeist werden können und welche Möglichkeiten es gibt, Strom allenfalls lokal zu speichern. Pauli geht noch einen Schritt weiter. Es gelte, in der Energiepolitik auch zunehmend andere Energiesysteme anzudenken.Der richtige EnergiemixDie Sonnenenergie würde sich eignen, um Wasserstoff herzustellen. Dieser könnte genutzt werden, um in grossen, industriell betriebenen Brennstoffzellanlagen Strom zu erzeugen. Pauli sieht diese Technologie als Alternative für geplante Gaskraftwerke. «Den richtigen Energiemix zu finden ist die grosse Herausforderung», sagt Pauli mit einem Seitenblick nach Bern. Trotz tiefer Bewertung an der Börse geniesst Meyer Burger das Vertrauen der Investoren. Das zeigt die erfolgreiche Platzierung einer Anleihe über 110 Mio. Fr. Mit einem Zins von 5% ist diese für das Unternehmen nicht günstig. Pauli argumentiert, gerade im Kontakt mit Kunden sei es wichtig, dass Meyer Burger über eine breit ausgerichtete Finanzierung verfüge, das gelte gerade auch mit Blick auf das Working Capital. Der Kunde braucht auch die Sicherheit, dass Preis und Qualität laufend verbessert werden können. Da sei es wichtig, über genügend finanzielle Ressourcen zu verfügen, um die Fertigung weiter zu vereinfachen. «Mit der Ausrichtung als Systemanbieter sind wir auf dem richtigen Weg», sagt Pauli. Das sieht auch Fawer so. Umfassende Anbieter von Produktionsequipment seien von grossen Solarunternehmen wie Suntech Power und REC und künftig auch von Samsung und Siemens erwünscht. Der Energiespezialist teilt die Zuversicht von Pauli aber nicht in allen Bereichen. Kritisch beurteilt er die kristalline Verfahrenstechnik. Er erwähnt die Solarmodule von Solar Frontier. Die Tochter der in Tokio kotierten Showa Shell Sekiyu hat auf der Basis von CIS (Kupfer, Indium, Selen) ein Dünnschicht-Verfahren entwickelt, das auch bei Schwachlicht eine respektable Leistung bringt. «Es ist schwierig abzuschätzen, wie sich eine solche Innovation auf die Nachfrage von kristallinen Solarzellen auswirken wird», sagt Fawer. Investoren sind gefordertDie Perspektiven der Branche sind intakt. Bis 2015 werden Wachstumsraten von knapp 20% erwartet. Das Problem: Diese Steigerung bezieht sich einzig auf die installierte Leistung. Im Markt kämpfen auch grössere Anbieter mit einer Seitwärtsbewegung und deutlich schmaleren Margen. First Solar und SolarWorld erzielten vor wenigen Jahren noch Betriebsgewinnmargen von knapp 40%. Nun sind es noch 10 bis 15%. Diesen Rahmen sieht Pauli auch für Meyer Burger als realistisch. Mit Blick auf die Investoren macht Fawer kritische Einwände. Es sei auf absehbare Sicht eine immense Herausforderung, mit Solaraktien Geld zu verdienen. Die Gewinnerwartung 2012 für Meyer Burger ist mit 20 Mio. Fr. mager. Dank besseren Aussichten ist ein Engagement ab Herbst zu erwägen. Die Risiken sind indes überdurchschnittlich.

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Interview mit dem CEO

http://www.derbund.ch/wirtschaft/untern ... y/14259709

Interessant unter anderem nach den vielen Insolvenzen in D:

Wie lange kann Meyer Burger durchhalten, wenn sich die Erholung verzögert?

Wir könnten aller Voraussicht nach auch eine längere Durststrecke durchstehen. Ein Stuhl braucht drei Beine, um stabil zu sein. Unsere Finanzierung ist ebenfalls auf drei Säulen abgestützt. Wir verfügen über sehr hohe flüssige Mittel (260 Millionen Fr. per Ende 2011, die Red.), haben kürzlich eine Anleihe im Umfang von 130 Millionen Franken am Markt platziert, um die Abhängigkeit von den Banken zu reduzieren, und können auf einen praktisch unbeanspruchten Syndikatskredit zurückgreifen. Dies gibt uns die Kraft, auch bei schlechter Auftragslage in technologischen Fortschritt und Unternehmensentwicklung investieren zu können.

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Die Namenaktien von Meyer Burger liegen am frühen Mittwochnachmittag einmal mehr im Angebot. Wie mir aus dem Berufshandel berichtet wird, erweist sich eine am Vorabend von der Commerzbank veröffentlichte Unternehmensstudie als belastend.In der mir vorliegenden Studie stuft der viel beachtete Verfasser die Papiere des Berner Solarzulieferunternehmens von «Reduce» auf «Sell» zurück. Das Kursziel wird nach einer Abwärtsrevision der EBITDA-Schätzungen um 83 Prozent für 2012 und um 54 Prozent für 2013 neu mit 10 (13) Franken angegeben.An der diesjährigen Branchenmesse Intersolar sei einmal mehr eine Zurückhaltung der Hersteller bei Neuinvestitionen zu spüren gewesen. Die kapazitätsgetriebene Nachfrage halte sich dadurch in Grenzen. Ausserdem werde Meyer Burger den zunehmenden Wettbewerb durch die beiden Erzrivalen Applied Materials und Komatsu wohl erst noch zu spüren bekommen.Mit ihren neuen Umsatz- und EBITDA-Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr liegt die Commerzbank auf Stufe Umsatz um 18 Prozent und beim EBITDA sogar um 46 Prozent unter den jeweiligen Konsensschätzungen des Marktes.Ich höre bei den Aktien von Meyer Burger immer wieder das Argument der tiefen Bewertung. Dass die Papiere des Berner Solarzulieferunternehmens nur wenige Prozentpunkte über den Mehrjahrestiefstständen von Ende Dezember notieren und der Einstieg von Generation Investment weckten in den vergangenen Wochen mehrmals Übernahmespekulationen. Der letzten Offenlegungsmeldung zufolge halten die Briten eine Beteiligung von 5,18 Prozent.Derzeit liegen die Konsensschätzungen des Marktes am oberen Ende der firmeneigenen Gesamtjahresprognosen. Sollten in den kommenden Wochen weitere Experten dem Beispiel ihres für die Commerzbank tätigen Berufskollegen folgen, würde das Argument der tiefen Bewertung bei Meyer Burger wegfallen.Interessant finde ich auch den Hinweis des Experten, dass in den vergangenen Monaten ein Markt für gebrauchte Solarproduktionsanlagen entstanden sei. Vermutlich nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Insolvenzen im Bereich der Solarmodulhersteller. Dadurch könnte die Auftragsflaute bei Zulieferunternehmen wie Meyer Burger länger als befürchtet andauern.Quelle Cash

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Meyer Burger geht in die PR-Offensive cash InsiderDie Talfahrt der Aktien von Meyer Burger setzt sich am Donnerstag fort: Der Titel des Thuner Solarzulieferers fällt wie am Vortag fünf Prozent und notiert auf einem neuen Allzeittief. Alleine in den letzten vier Wochen haben die Valoren über zwölf Prozent eingebüsst. Offenbar rechnen die Investoren mit schlechten Halbjahreszahlen, die am 16. August publiziert werden. Während die Analysten ihre Gewinnprognosen und Kursziele weiter senken, versucht sich der CEO in Schadensbegrenzung. In den letzten Tagen hat sich Peter Pauli in verschiedenen in- und ausländischen Zeitungen zu Wort gemeldet und eine Breitseite gegen die eigene Industrie, Analysten und Journalisten losgelassen. Die Solarindustrie sei nicht so tot, wie sie gemacht würde, glaubt Pauli, und er rechnet weiterhin fest damit, dass die Nachfrage bis 2013 wieder anziehen wird. Selbst wenn sich die Erholung verzögert, lässt sich Pauli nicht beunruhigen. Er verweist auf die hohen flüssigen Mitteln von 260 Millionen Franken sowie die kürzlich platzierte Anleihe von 130 Millionen Franken, die dem Unternehmen etwas Luft verschaffen. Dennoch ist die Aktie mit den aktuellen Gewinnschätzungen noch deutlich überbewertet. Ein weiterer Krebsgang der Aktie ist deshalb wahrscheinlich.

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In der mir vorliegenden Studie stuft der viel beachtete Verfasser die Papiere des Berner Solarzulieferunternehmens von «Reduce» auf «Sell» zurück. Das Kursziel wird nach einer Abwärtsrevision der EBITDA-Schätzungen um 83 Prozent für 2012 und um 54 Prozent für 2013 neu mit 10 (13) Franken angegeben.

Kurse um oder unter 10 CHF wären für mich definitiv langfristige weitere Kaufkurse, habe bereits eine Position unter 15 CHF in MBTN (ausser die Zahlen im August würden ganz schlecht aufgrund von unerwarteten News ausfallen wie Zahlungsausfällen bei grossen Kunden etc.)

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Interview mit CEO, ähnliche Aussagen:

Wie hat sich der Wettbewerb verändert?Die Krise hat zur Folge, dass die Kosten in der Herstellungskette von Solarmodulen weiter gesenkt werden. Das führt zu einem Ausscheidungsrennen in der Industrie. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Industrie eine tiefgreifende Restrukturierung braucht, bevor ein Aufschwung möglich wird.Wie lange wird es dauern, bis sich die Industrie erholt?Der Bereich Modulinstallation wird wahrscheinlich in dem einen oder anderen Markt vorher anziehen. Die Zulieferer werden wohl erst in zwei Jahren wieder ansprechende Gewinne erzielen. Für uns ist allerdings massgebend, dass sich der Auftragseingang wieder erfreulich entwickelt. Erste Neubestellungen von Kunden wären für mich ein untrügliches Signal, dass die Situation dreht.

http://www.fuw.ch/article/meyer-burger- ... -horizont/

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MedienmitteilungThun, 25. Juli 2012Meyer Burger Technology AG veröffentlicht Eckzahlen zu den vorläufigen (ungeprüften) Halbjahresergebnissen 2012 Konsolidierter Umsatz von rund CHF 307 Millionen für die gesamte Gruppe Umsatzentwicklung und Umsetzung des Optimierungs- und Konzentrationsprogramms führten zu einem positiven Ergebnis auf Stufe EBITDA von rund CHF 3 - 5 Millionen Angekündigte Zielsetzungen für das Gesamtjahr 2012 für Umsatz und EBITDA Marge aus heutiger Sicht bestätigtDie angespannte Situation in der Photovoltaik Branche hat sich wie erwartet im ersten Halbjahr 2012 unvermindert fortgesetzt. In diesem schwierigen Umfeld erzielte die Meyer Burger Gruppe ein Volumen an neu erteilten Aufträgen von rund CHF 130 Millionen; der gesamte Auftragsbestand per Ende Juni 2012 lag bei rund CHF 670 Millionen, wobei damit gerechnet wird, dass noch ein gewisser Teil im laufenden Jahr umsatzwirksam realisiert werden kann. Angesichts der weiterhin bestehenden Überkapazitäten auf Seiten der Zell- und Modulhersteller blieb die Nachfrage vieler Kunden erwartungsgemäss zurückhaltend und die Meyer Burger Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2012 einen konsolidierten Umsatz in Höhe von rund CHF 307 Millionen. Wegen der Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum und als Folge der Umsetzung des für 2012 angekündigten Optimierungs- und Konzentrationsprogramms, schliesst die Meyer Burger Gruppe das erste Halbjahr 2012 mit einem positiven Ergebnis auf Stufe EBITDA von rund CHF 3 - 5 Millionen ab. Meyer Burger konnte bis zur Jahresmitte einen wesentlichen Teil der geplanten Optimierungs- und Konzentrationsprojekte erfolgreich umsetzen. Spürbare positive Auswirkungen hinschlich der angestrebten Kosteneinsparungen werden in der zweiten Jahreshälfte 2012 erzielt. Die volle Entfaltung der Massnahmen des Optimierungs- und Konzentrationsprogramms und eine nachhaltige Senkung der operativen Kosten werden ab 2013 erwartet. CashflowIm ersten Halbjahr 2012 war eine deutliche Zunahme des Nettoumlaufvermögens zu verzeichnen, da im Wesentlichen die Anzahlungen von Kunden im Vergleich zum Vorjahr marktbedingt spürbar zurückgegangen waren. Dies führte zu einem negativen operativen Cashflow in einer Grössenordnung von rund CHF 100 Millionen.Der Cashflow aus Investitionstätigkeit umfasst im Wesentlichen substanzielle Investitionen im Zusammenhang mit dem neuen Produktion- und Kompetenzzentrum in Thun und beläuft sich für das erste Halbjahr 2012 auf rund CHF 30 Millionen.Die Emission der Obligationenanleihe im Frühjahr 2012 in der Höhe von rund CHF 130 Millionen führte insgesamt zu einem positiven Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit von etwas über CHF 100 Millionen. Unter Berücksichtigung von flüssigen Mitteln in der Höhe von rund CHF 240 Millionen per Ende des ersten Halbjahres und zugesicherten, unbenutzten Kreditlimiten, steht der Meyer Burger Gruppe Liquidität von über CHF 300 Millionen zur Verfügung. AusblickEine klare Abschätzung, wann die Überkapazitäten im Photovoltaik Markt abgebaut sein werden und positive Nachfragesignale wieder neue grössere Investitionsprogramme bei den Zell- und Modulherstellern auslösen, ist nach wie vor schwierig. Aus heutiger Sicht bestätigt Meyer Burger ihre Zielbandbreiten für das Gesamtjahr 2012 und geht davon aus, ihre Zielsetzungen in der unteren Hälfte der Bandbreiten (Umsatz zwischen CHF 600 - 800 Millionen; EBITDA Marge zwischen 4% - 8%) erreichen zu können.Als Technologieführerin im Photovoltaikmarkt setzt Meyer Burger ihren Fokus auf eine nachhaltige Forschung und Entwicklung und ist somit in der Lage für ihre Kunden ein zuverlässiger und langfristig orientierter Partner zu sein. Weitere Details zu den Halbjahresergebnissen 2012 der Meyer Burger Technology AG werden zusammen mit dem Halbjahresbericht 2012 am 16. August 2012 veröffentlicht.

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25-07-2012 09:35 MARKT/Meyer Burger fallen nach ersten Semester-Angaben zurück Zürich (awp) - Die Aktien des Solarzulieferers Meyer Burger fallen am Mittwochmorgen in einem wenig veränderten Gesamtmarkt vorerst markant zurück, holen kurz danach aber zumindest einen Teil der Verluste wieder auf. Zuvor hatte das Unternehmen überraschend erste Angaben zum ersten Semester gemacht. Der Umsatz brach dabei um knapp die Hälfte ein und der operative Gewinn auf Stufe EBITDA war nur noch knapp positiv.Bis um 09.30 Uhr fallen Meyer Burger um 0,30 CHF oder 2,4% auf 12,15 CHF zurück (Tagestief 11,50 CHF). Gehandelt sind bis anhin gegen 280'000 Aktien oder mehr als das anderthalbfache eines Durchschnittstages. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,02% tiefer. Meyer Burger habe schwache Eckdaten für das erste Halbjahr vorgelegt, heisst es dazu in einem Kurzkommentar der ZKB. Die Kantonalbank ging von einem deutlich höheren Umsatz von 350 Mio CHF sowie einem EBITDA von 23 Mio CHF aus. Effektiv meldete Meyer Burger Verkäufe in der Höhe von rund 307 Mio sowie eine EBITDA zwischen 3 und 5 Mio.Der Konsens habe gar bei einem Umsatz von 370 Mio sowie einem EBITDA von 47 Mio CHF gelegen, so die ZKB. Aufgrund des klar tiefer als erwartet aufgefallenen EBITDA sowie der Aussicht auf eine EBIT-Marge im Gesamtjahr am unteren Ende der Bandbreite müssten nun die Schätzungen für Meyer Burger nach unten revidiert werden müssen. Positiv sei immerhin die solide Finanzierungslage.Auch die Bank Vontobel verweist auf die "vorerst ausreichende" Liquidität. Der Cashflow sei aber schwach, schreibt die Privatbank in einer Einschätzung. Die Zahlen hätten die Erwartungen verfehlt. Vontobel rechnete für das erste Semester gar mit einem Umsatz von 460 Mio und einem EBITDA von 55 Mio und wurde damit noch kälter erwischt als die ZKB.Der Ausblick bleibe äusserst unsicher und es bestünden weiterhin grosse Überkapazitäten bei stagnierender Nachfrage, so die Bank Vontobel. Die Bank nimmt ihre Schätzungen für den EBITDA im Gesamtjahr um rund 40% zurück und überprüft auch das Szenario für 2013. Den Investoren wird empfohlen, vorerst abzuwarten, weshalb das "Hold"-Rating bestätigt wird. Das Kursziel von 17 CHF soll aber überprüft werden.

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Habe ich mich eben auch gefragt, freut mcih natürlich.Weiss jemand wann hier Zahlen kommen?Wen hier plötzlich unerwartete good News kommen, könnte ich mir einen ziemlichen Squezze vorstellen, nehme an hier wurde in letzter Zeit übelst geshortet.greez Pat

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Jetzt hatte ich auch noch kurz Zeit um zu suchen:Pasan Solarsimulatoren als einzige vom TÜV Rheinland mit A+A+A+ zertifiziertCommercial NewsThun, 08. August 2012Pasan Solarsimulatoren als einzige vom TÜV Rheinland mit A+A+A+ zertifiziertPasan SA, eine Gruppengesellschaft der Meyer Burger Technology AG [Ticker], wurde vom TüV Rheinland mit der Leistungsklasse A+A+A+ zertifiziert. Die Klasse A+A+A+ ist zweimal besser als die IEC-Klasse AAA. Mit den Solarsimulatoren von Pasan können sich Modulhersteller und Institute auf die weltweit präzisesten Leistungsmessungen der Industrie verlassen.Genauigkeit ist für Modulhersteller gleichbedeutend mit Mehrwert. Bei der Auswertung ihrer Produktionsleistung müssen sich die Hersteller auf präzise Messungen verlassen können. Pasan SA, eine Tochtergesellschaft der Meyer Burger Technology Gruppe, liefert seit über 30 Jahren Solarsimulatoren mit der weltweit höchsten Präzision.Der internationale IEC-Standard teilt Solarsimulatoren in Qualitätsklassen von AAA bis hinunter zu CCC ein.Die Leistung der Pasan-Technologie wird mit A+A+A+ klassifiziert. Diese fortschrittliche Klasse, die noch nicht in den gegenwärtigen IEC-Standard integriert wurde, wird vom TÜV Rheinland als Klasse mit zweimal besserer Leistung als die IEC-Klasse AAA definiert. Die Klassifizierung gilt für jeden der IEC-Parameter (spektrale Übereinstimmung, Lichtgleichförmigkeit und Blitzstabilität). Die erstklassige Leistung der Solarsimulatoren wirkt sich unmittelbar auf die Zuverlässigkeit der Produktionsleistung der Modulhersteller aus.Die Modultester SunSim 3c und 3b von Pasan wurden vor zwei Jahren zertifiziert und waren damals bereits eine Klasse für sich. Der TÜV Rheinland bestätigt nun die Zertifizierung von Pasan und dehnt sie auf die neue Generation HighLIGHT LMT und VLMT aus. Die Zertifizierung umfasst auch Beleuchtungsstärken von 100 bis 1’200 W/m2. :top::top::top:

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@ PerryErstmals danke für deine Nachforschungen.Ja so ungefähr xD,, ich meine auch wen Meyer 33% ins Plus gehen würde, wäre sie noch nichtmal bei 20,, ich persönlich denke das hier mittelfristig in den nächsten 3-10 jahren mehr als 100% drin liegen, bin auch mit meinem ganzen Vermögen welches ich nicht brauche dabei.Schliesslich war Meyer bei gutem Wirtschaftsverlauf über 40.- wert!!!!!also ich sitze diese Titel bis sicher mal 20.- aus, acuh wen es 20 Jahre geht :wand: greez Pat

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Schliesslich war Meyer bei gutem Wirtschaftsverlauf über 40.- wert!!!!!also ich sitze diese Titel bis sicher mal 20.- aus, acuh wen es 20 Jahre geht :wand:

Die 40.- sehe ich nicht mehr plastisch, die Solarindustrie war in einer Boom/Blasenphase und da wurden zu hohe Preise gezahlt. Reine PV-Firmen haben mittlerweile 80-90% des Börsenwerts verloren oder sind Konkurs. Der Ausleseprozess ist weiter im Gange (habe im Thread Solarfirmen allgemeiner geschrieben: viewtopic.php?f=13&t=128 ).Ich kaufte beispielsweise auch noch YGE zu Preisen um 2 USD, die fielen innert Tagen weiter auf 1.5 und sind nun zurück bei 1.9 USD, diese Volatilität muss man bei Solarfirmen halt in Kauf nehmen. YGE und MBTN sind meine zwei Einzelpositionen im Sektor...TSL, STP und FSLR hatte ich auch im Auge, habe mich dann aber für Solar-ETFs entschieden.An Kurse um 20-25 CHF glaube ich bei MBTN mittelfristig, ab ca. 2015 dürfte die Solarindustrie günstiger sein als etablierte Energieformen in vielen Ländern.Bin auch dabei bei MBTN seit kürzerem und seit heute wieder bei meinem EP.

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MedienmitteilungThun, 16. August 2012Meyer Burger Technology AG – 1. Halbjahr 2012 Ergebnis mit Nettoumsatz von CHF 307.8 Millionen im Rahmen der Erwartungen EBITDA von CHF 4.6 Millionen Solide Bilanzstruktur mit ausreichend Liquidität und hoher Eigenkapitalquote Angekündigte Zielsetzungen für das Gesamtjahr 2012 aus heutiger Sicht bestätigt Die Meyer Burger Gruppe erzielte in einem äusserst schwierigen Marktumfeld in der Photovoltaik Branche für das erste Halbjahr 2012 ein Ergebnis im Rahmen ihrer Erwartungen. Angesichts der weiterhin bestehenden Überkapazitäten auf Seiten der Zell- und Modulhersteller blieb die Nachfrage vieler Kunden für neues Produktionsequipment in der Berichtsperiode entsprechend zurückhaltend. Der Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2012 belief sich auf CHF 307.8 Mio. (Vorjahresperiode CHF 575.0 Mio.) und auf Stufe EBITDA wurde ein Gewinn von CHF 4.6 Mio. (Vorjahresperiode CHF 154.9 Mio.) erwirtschaftet. Beim Konzernergebnis schloss die Gesellschaft erstmals in ihrer erfolgreichen Unternehmensgeschichte seit dem IPO im Jahre 2006 mit einem Verlust in einer Grössenordnung von CHF 34.2 Mio. (Vorjahresperiode Gewinn CHF 76.6 Mio.) ab. Die Bilanzstruktur ist mit einer Eigenkapitalquote von 54.2% nach wie vor sehr solide. Des Weiteren verfügt die Meyer Burger Gruppe über eine hohe Liquiditätsposition. Die flüssigen Mittel beliefen sich per 30. Juni 2012 auf CHF 238.6 Mio. und zusammen mit bereits zugesicherten, unbenutzten Kreditlinien und Möglichkeiten einer Hypothekenaufnahme stehen der Meyer Burger Gruppe somit über CHF 300 Mio. an Liquidität zur Verfügung.Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) erzielte im ersten Halbjahr 2012 ein Ergebnis im Rahmen ihrer Erwartungen. Die angespannte Situation in der Photovoltaik Branche und der heftige Konsolidierungsprozess, welcher in der zweiten Jahreshälfte 2011 begonnen hatte, setzte sich im ersten Halbjahr 2012 wie erwartet unvermindert fort. Angesichts der weiterhin bestehenden Überkapazitäten auf Seiten der Zell- und Modulhersteller blieb die Nachfrage vieler Kunden für neues Produktionsequipment in der Berichtsperiode entsprechend zurückhaltend. Auftragseingang, AuftragsbestandNachdem der Bestellungseingang aufgrund der Marktsituation bei den Solarzellen- und Modulherstellern bereits in der zweiten Jahreshälfte 2011 stark eingebrochen war, konnte der Auftragseingang in den ersten sechs Monaten 2012 um rund 44% gegenüber dem zweiten Halbjahr 2011 wieder gesteigert werden. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011, das mit CHF 787.6 Mio. eine historische Höchstmarke erreicht hatte, betrug das Volumen an neu erteilten Aufträgen in der ersten Jahreshälfte 2012 CHF 128.4 Mio. (84% Abweichung gegenüber Vorjahresperiode). Der Auftragsbestand per 30. Juni 2012 lag bei CHF 672.6 Mio. (CHF 909.9 Mio. per 31. Dezember 2011). UmsatzDer Nettoumsatz belief sich auf CHF 307.8 Mio. (Vorjahresperiode CHF 575.0 Mio.). Der Umsatzrückgang von rund 46% lag im Rahmen der Unternehmenserwartungen und entspricht im Halbjahresverhältnis auch der per März 2012 veröffentlichten Umsatz Guidance. Die gewichtigste Kundenregion im ersten Halbjahr 2012 stellte erneut die Region Asien mit einem Anteil von 77% des Nettoumsatzes dar. Auf die Region Europa entfielen 18% des Nettoumsatzes und weitere 5% konnten mit Kunden in den USA erzielt werden. BetriebsleistungDie Betriebsleistung nach Materialaufwand und Vorleistungen erreichte CHF 170.9 Mio. (Vorjahresperiode CHF 306.5 Mio.). Die Betriebsleistungsmarge erhöhte sich um 2.2 Prozentpunkte auf 55.5% gegenüber 53.3% im ersten Halbjahr 2011. Der Margenanstieg ist mehrheitlich auf neue Software- und Serviceumsätze, einzelne Projekte mit ausserordentlich hohen Margen, Einmaleffekte aus der Strukturbereinigung und Veränderungen im Produktemix zurückzuführen. BetriebskostenDer Personalaufwand nahm im ersten Halbjahr 2012 auf CHF 114.6 Mio. zu (Vorjahresperiode CHF 82.5 Mio.). Der Anstieg ist insbesondere auf die Vollkonsolidierung der Roth & Rau Gesellschaften (Anteil von CHF 43.2 Mio. an Personalkosten im ersten Halbjahr 2012) zurückzuführen. In der Vorjahresperiode 2011 wurden die Personalkosten bei Roth & Rau in der Konzernrechnung der Meyer Burger Gruppe noch nicht berücksichtigt, da die damalige Beteiligung unter 25% lag und die Bilanzierung als Beteiligung an assoziierten Gesellschaften geführt wurde. In einer like-for-like Betrachtung reduzierte sich der Personalaufwand somit um rund 13%. Der Personalbestand per 30. Juni 2012 lag bei 2‘538 Vollzeitstellen und war damit rund 9% tiefer als per Jahresende 2011. Zudem wurde der Anteil an temporären Mitarbeitenden von 267 Stellen per 31. Dezember 2011 auf 117 Stellen per Jahresmitte 2012 abgebaut. Die verbleibende, relativ hohe Anzahl an temporären Arbeitsstellen ist durch regionale, zeitlich begrenzte Anforderungen begründet. Die Reduktion des Gesamtpersonalbestandes liegt im Rahmen der bereits im März 2012 angekündigten Massnahmen zur Bündelung der Kräfte und Ausnutzung der Synergiepotenziale innerhalb der Meyer Burger Gruppe. Der sonstige Betriebsaufwand reduzierte sich im Berichtszeitraum auf CHF 51.6 Mio. (Vorjahresperiode CHF 69.1 Mio.), wobei auch hier ein Konsolidierungseffekt der Roth & Rau Gesellschaften von CHF 18.3 Mio. zu berücksichtigen ist. Like-for-like sank der Betriebsaufwand im Vergleich zum Vorjahr um rund 52%, was insbesondere auf volumenbedingt geringere Transportkosten und tiefere Beratungskosten zurückzuführen ist. EBITDA und EBITAls Folge der Umsatzentwicklung und der Umsetzung des Optimierungs- und Konzentrationsprogramms sank der EBITDA auf CHF 4.6 Mio. (Vorjahresperiode CHF 154.9 Mio.). Die EBITDA Marge betrug 1.5% gegenüber 26.9% im Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen beliefen sich insgesamt auf CHF 51.8 Mio., wovon die Abschreibungen auf Sachanlagen CHF 10.9 Mio. betrugen. CHF 39.6 Mio. entfallen auf planmässige Amortisationen von immateriellen Werten, die im Wesentlichen aus den Unternehmenskäufen sowie Fusionen der vergangenen Jahre stammen, und CHF 1.3 Mio. auf übrige Abschreibungen auf immateriellen Werten (v.a. Software). Auf Stufe EBIT verzeichnete Meyer Burger einen Verlust von CHF 47.1 Mio. (Vorjahresperiode Gewinn von CHF 125.1 Mio.). Finanzergebnis, SteuernDas Finanzergebnis netto betrug im ersten Halbjahr 2012 CHF -1.0 Mio. Die stabilere Fremdwährungssituation (v.a. Euro, USD) im Vergleich zum Vorjahr führte zu keiner wesentlichen Veränderung bei der Bewertung von Inter-Company Darlehen an ausländische Tochtergesellschaften. Im Vorjahr musste in diesem Zusammenhang ein Finanzaufwand von CHF 29.8 Mio. an nicht realisierten Wechselkursverlusten verbucht werden, weshalb das Finanzergebnis netto im Vorjahr bei CHF -32.7 Mio. lag. Das Steuerergebnis für das erste Halbjahr 2012 belief sich auf einen Steuerertrag von CHF 14.0 Mio. und ist mehrheitlich auf die Reduktion von temporären Differenzen auf immateriellen Anlagen, die Aktivierung von Verlustvorträgen und auf die generell tiefere Ertragslage zurückzuführen (Vorjahresperiode Steueraufwand von CHF 15.3 Mio.). KonzernergebnisFür das erste Halbjahr 2012 verzeichnete Meyer Burger erstmals in der erfolgreichen Unternehmensgeschichte seit dem IPO im Jahre 2006 einen Verlust in der Grössenordnung von CHF 34.2 Mio. (Vorjahresperiode Gewinn CHF 76.6 Mio.). Cashflow Im ersten Halbjahr 2012 belief sich der operative Cashflow auf CHF -96.5 Millionen (Vorjahresperiode CHF +178.5 Mio.). Der Cashflow in der ersten Jahreshälfte 2012 wurde vor allem durch eine relativ starke Zunahme des Nettoumlaufvermögens beeinflusst, die in erster Linie auf den Rückgang von bilanzierten Kundenanzahlungen als Folge des operativen Geschäfts zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug CHF -29.4 Mio. (Vorjahresperiode CHF -94.9 Mio.). Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich in der Berichtsperiode auf netto CHF -27.2 Mio. und umfassen insbesondere die getätigten Investitionen in das neue Produktions- und Kompetenzzentrum der MB Wafertec in Gwatt (Thun). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erreichte CHF +105.6 Mio. (Vorjahresperiode CHF +3.8 Mio.). Durch die Emission der 5% Obligationenanleihe 2017 im April 2012 flossen CHF 129.1 Mio. an flüssigen Mitteln zu, während für den Erwerb von weiteren Anteilen an der Roth & Rau AG CHF 10.1 Mio. aufgewendet wurden. Zudem wurden eigene Aktien im Betrag von CHF 11.3 Mio. für weitere strategische Projekte erworben. BilanzDie Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2011 um rund 5.2% auf CHF 1‘305.5 Mio. reduziert (31. Dezember 2011: CHF 1‘377.4 Mio.). Die flüssigen Mittel beliefen sich auf CHF 238.6 Mio. Zusammen mit bereits zugesicherten, unbenutzten Kreditlinien und Möglichkeiten einer Hypothekenaufnahme stehen der Meyer Burger Gruppe somit rund CHF 300 – 310 Mio. an Liquidität zur Verfügung. Das Eigenkapital (inkl. Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern) betrug per 30. Juni 2012 CHF 707.8 Mio. und die Eigenkapitalquote belief sich auf solide 54.2% (31. Dezember 2011: 55.4%). Die klare und konservative Strategie des Verwaltungsrats und der Gruppenleitung, stets über eine hohe Eigenkapitalbasis zu verfügen, zeigt vor allem im aktuell schwierigen Marktumfeld ihre Bedeutung. Die Meyer Burger Gruppe bleibt ein solide finanziertes Unternehmen, das mit genügend Liquidität und Eigenkapital ausgestattet ist, um die derzeitig schwierige Marktphase zu überbrücken und ihre Wettbewerbsposition weiter zu verstärken. Langfristig ungebrochen positiver Ausblick für die SolarindustrieUngeachtet der derzeit anhaltenden Marktunsicherheiten ist die Meyer Burger Gruppe überzeugt davon, dass die langfristigen Perspektiven der Photovoltaik positiv bleiben. Global sind wir alle nach wie vor mit ungelösten Umweltproblemen (z.B. globale Erwärmung) wie auch mit Umweltbelastungen und –risiken durch Erdöl, Kohle oder Kernkraft konfrontiert, die weitere Initiativen zur Verwendung erneuerbarer Energien zwingend notwendig machen. Neue Photovoltaik Märkte beispielsweise in Asien, Südamerika, im arabischen Raum und auch in Afrika werden in den kommenden Jahren auf der Nachfrageseite für hohes Wachstum sorgen und die in der Vergangenheit gewachsenen Märkte Westeuropas überflügeln. Verschiedene langfristig ausgelegte Regierungsprogramme und –initiativen zur Förderung von erneuerbaren Energien sind in diesem Zusammenhang positiv zu beurteilen und führen zu einem weiteren Wachstum in der Industrie. Zudem wurde die Grid-Parität, auch als Folge der aktuell tiefen Modul- und Zellpreise, in verschiedenen wichtigen Märkten bereits erreicht. Die Kosten von Solarstrom werden in den kommenden Jahren durch neue Effizienz- und Technologieverbesserungen weiter sinken. All diese Gründe sprechen dafür, dass solare Energiequellen langfristig betrachtet einen bedeutenden Anteil des weltweiten Energiebedarfs effizient und umweltschonend abdecken werden. Der strategisch langfristige Technologieansatz der Meyer Burger Gruppe, die gesamte Wertschöpfungskette der Photovoltaik zu betrachten und die Technologien entlang der verschiedenen Prozesse (Wafer, Zelle, Module, Solarsysteme) optimal aufeinander abzustimmen, stärkt die Marktposition der Gruppe und wird bei einer Erholung der Solarindustrie ein klarer kompetitiver Vorteil sein. Ausblick zweite Jahreshälfte 2012Die kurzfristige Abschätzung über den Photovoltaik Markt bleibt schwierig. Nach wie vor sind Überkapazitäten bei Zell- und Modulherstellern vorhanden und eine klare Aussage, wann diese abgebaut und neue Investitionsprogramme für Produktionsequipment ausgelöst werden, ist zurzeit nicht möglich. Aufgrund der Gespräche mit ihren Kunden erwartet Meyer Burger, dass die Nachfrage für ihre Produkte und Lösungen in 2013 wieder spürbar anziehen wird. Meyer Burger hat in der ersten Jahreshälfte 2012 einen wesentlichen Teil des angekündigten Optimierungs- und Konzentrationsprogramm umgesetzt. Ziel des Programms ist eine nachhaltige Reduktion der jährlichen Kostenbasis um rund CHF 20 – 30 Millionen. Ein Teil davon wird bereits im zweiten Halbjahr 2012, der volle Umfang in 2013 wirksam werden. Für die zweite Jahreshälfte 2012 erwartet das Unternehmen eine Reduktion der Personal- und Betriebskosten, was sich positiv auf die EBITDA Marge auswirken wird. Aus heutiger Sicht bestätigt Meyer Burger ihre Zielbandbreiten für das Gesamtjahr 2012 und geht davon aus, ihre Zielsetzungen in der unteren Hälfte der Guidance (Umsatz zwischen CHF 600 – 800 Millionen; EBITDA Marge zwischen 4 – 8%) erreichen zu können.

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    • Ich bin jetzt etwas am lesen und es kommen ständig neue Anfängerfragen auf, eine davon:   Wenn ich einen Short Put glattstelle, kaufe ich den verkauften doch eigentlich wieder. Richtig? Dann muss ich dafür doch eine Prämie bezahlen. Richtig? Dann bleibt das mit den Prämien doch eine Nullnummer. Falsch?   Insgesamt komme ich durch das Lesen eher wieder weiter vom Gedanken des Optionenverkaufes weg. Dass das Kaufen von Optionen grosse Risiken trägt, war mir schon lange klar. Durch einige Beiträge damals noch im alten Cash-Forum und jetzt hier, bin ich auf den Gedanken geraten, als Stillhalter seien die möglichen Gewinne zwar viel kleiner, aber auch das Risiko. Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich werde bei Gelegenheit weiter dazu lesen, aber vom Traum, dass man mit den Prämien praktisch risikolos goldene Äpfelchen pflücken könne, und diese Äpfelchen mich regelrecht dazu auffordern, bin ich in den letzten zwei Tagen abgekommen.   So, jetzt ab zum Strand - dort gibt es auch goldene Äpfelchen...   Gruss fritz    
    •   Keine Sorge. Ich schätze Deine Beiträge und gebe Dir recht mit Deinen Hinweisen. Mit Schweizer Wohnsitz kann man einen account eröffnen. Seltsamerweise schliessen sie nur Deutsche Kunden aus. Mich irritierte es schon immer, denn der deutsche Markt für Optionen ist gross und wird ständig grösser und ich konnte nicht verstehen, weshalb man ausgerechnet den grössten Markt in Europa für Option Selling vom eigenen Geschäft ausschliesst. Vor einigen Jahren hatten Tom Sossnoff und Kollegen Ihre Plattform 'Think Or Swim' an TD Ameritrade verkauft Seit kurzem sind sie selber ins Brokergeschäft eingestiegen und bieten mit TastyWorks eine geniale Platform zu günstigen Konditionen speziell für den Optionshandel. Der Haken liegt in den "versteckten" Kosten für Ein- und Auszahlungen. Ebenso die Kosten für Assignment und Exercise https://tastyworks.com/commissions-and-fees.html   Das für mich gewichtigste Argument:
      Die Dokumentation und die Auszüge sind sehr mühsam zu verwalten. Es gibt keine Anbindung an Tradingdiarypro. Mein Tipp (falls nicht schon bekannt) https://www.tradingdiarypro.com/   Für mich die beste Software der letzten drei Jahre -  Endlich Übersicht und Durchblick ! Gruss, Don            
    • Hallo donblanco   Ich will hier keinesfalls lehrmeisterlich erscheinen, und schon gar nicht deine Reputation in Frage stellen. Aus deinen Beiträgen lerne ich sehr viel für meine eigenen Trades. Und es gibt noch viel zu lernen. Es geht mir nur darum, wieder einmal auf die Risiken hinzuweisen und Alternativen zu zeigen, um das Risiko zu begrenzen.   Wir werden täglich mit diversen Möglichkeiten konfrontiert, das schnelle Geld zu machen. Auf jeder Finanzwebsite flimmern die Prospekte neuer Finanzprodukte. Sogar in 20 Minuten wird mit immer grösserer Kadenz von Bitcoin und dergleichen berichtet. Das verleitet manchen vom schnellen Geld zu träumen. Doch der Markt ist effizient. Das Geld liegt nicht auf der Strasse. Und wenn doch mal Geld auf der Strasse liegt, werden andere schneller sein.   Danke für die Infos bezüglich Broker. Tastytrade kenne ich. Ich wusste bis heute aber nicht, dass ich als Non-US dort einen Account haben kann. Ich schaue mir das an. Die Plattform entspricht genau meinen Vorstellungen.
    •   Hallo Maka, Danke für Deinen gut gemeinten Rat. Du hast einiges zusammengefasst, welches den Neulingen eine Warnung sein soll. Ich bin gleicher Meinung - vor allem braucht es eine fundierte Ausbildung. Ich predige dies seit langer Zeit. Dennoch sind die allerwenigsten bereit, die notwendigen 500 oder 1000 Euro zu investieren und begeben sich blauäugig und ohne Erfahrung in das Lawinengebiet des Short selling. Ich kann mit diesem Widerspruch nur schlecht umgehen, aber ich muss es wohl oder übel akzeptieren.   Mein Thread könnte von Anfängern als eine einfache Technik zum Geldverdienen aufgefasst und umgesetzt werden.  Meine Zurückhaltung im Fortführen des Threads liegt unter anderem in dieser Sorge begründet.     Wenn Du in London und Zug ansässige Broker als "europäisch" ansiehst, dann kommst Du Deiner Forderung schon näher. Combo-Aufträge oder das kostenlose Schliessen der Optionsposition findest Du nur bei einigen US Brokerhäusern. Manche bieten eine Art flatrate. Mein Tipp: Guck mal bei Tastytrade. Wenn die viel handelst. macht es durchaus Sinn. Vor allem ist deren Handelsplatform für Optionen geradezu sensationell gut. Ich überlege ( nach 17 Jahren bei Interactivebrokers) meinen Optionshandel zu einem anderen Broker zu verlagern. Nicht wegen der Commissions, sondern wegen der genialen Handelsplatform. Da das Schreiben von Optionen auf Eurex Werte wenig sinnvoll ist, geschweige denn lukrativ, wirst Du ohnehin US Optionen handeln. Von daher macht ein solider US Broker sowieso Sinn.  
    • Es freut mich sehr, dass dieser Thread wiederbelebt wurde. Ich denke, es sind einige am Mitlesen / Mitschreiben, welche noch keine grosse Erfahrung mit Short Optionen gemacht haben.   Mein gut gemeinter Rat an alle Anfänger ist deshalb: Lasst für den Anfang die Finger von Short Put / Short Call Strategien.   Es gibt Alternativen. Diese sind für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Dazu weiter unten mehr.   Short Call /Short Put (Naked Short / Naked Put) Es sind dies die einfachsten Strategien. Sie bergen aber auch die grössten Risiken. Short Call hat sogar theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko - ein Trade und das Konto (oder noch mehr) ist weg! Ich gehe deshalb nicht weiter auf diese Strategien ein. Für Anfänger sind diese Strategien nach meiner Meinung nicht geeignet.   Vertical Credit Spread (Short Put Spread / Short Call Spread) Beim Vertical Spread ist eine Erweiterung der Short Call / Short Put Strategie. Die Verlustrisiken sind dabei aber begrenzt. Diese Strategie erweitert die Short Call / Short Put. Zusätzlich wird gleichzeitig zum Verkauf einer Option, eine Option der selben Art und Fälligkeit in einem Strike weiter Out of the money verkauf. Konkrekt anhand des Beispiuels NVDA könnte dies so aussehen.   Short Put Spread Verkauf NVDA DEZ17 190P (Put Option; Strike 190, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 92.- Kauf NVDA DEZ17 185P (Put Option; Strike 185, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 55.-   Unter dem Strich wird mir ohne Berücksichtigung der Kosten USD 37.- meinem Konto gut geschrieben. Ich erhalte also einen Credit. Mein maximaler Gewinn sind die USD 37.-. Ich erhalte den maximalen Gewinn, wenn NVDA am 15. Dezember bei >= 190.- steht. Mein maximaler Verlust ergibt sich aus dem Spread, abzüglich dem Credit. Dieser liegt bei (190-185) x 100 - 37 = 463   Funktionsweise Ich verkaufe ein Risiko und erhalte dafür Prämie. Zusätzlich zum Risiko sichere ich mich mit dem Kauf einer anderen Option, weiter aus dem Geld ab. Die Verluste des Short Puts werden ab dem unterschreiten des Long Puts kompensiert. Das Verlustrisiko ist dadurch begrenzt.   Vorteile + Das Verlustrisiko ist begrenzt durch Absicherung + kleine Marginanforderung   Nachteile - kleinerer Gewinn als bei anderen Strategien - doppelte Transaktionskosten*   Short Call Spread Einen Short Call Spread erhalten wird, wenn gleichzeitig ein Call näher am Geld verkauft, und ein Call weiter Weg vom Geld gekauft wird. Die Calls habe dieselbe Laufzeit.   *Kennt jemand einen europäischen Broker, der für das Verkaufen einen Put Spread nur die einfachen Transaktionskosten berechnet? Kennt Ihr Broker, welche für das Schliessen der Position keine Kosten berechnet?             
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