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UBS gibt Veränderungen in der Konzernleitung bekannt

Zurich / Basel | 22 Mar 2012, 18:00 | Price Sensitive Information | Media Releases

Andrea Orcel neben Carsten Kengeter zum Co-CEO der Investment Bank ernannt

...

Vor seiner Tätigkeit bei Merrill Lynch arbeitete Orcel bei Goldman Sachs und bei der Boston Consulting Group.

Hmmm. Neben ?

Unter Kengeter verbrät ein Rogue Trader in London ein paar Milliarden und Kengeter ist immer noch da, einzig sein Bonus wurde etwas gekürzt (dafür Grundsaläre massiv erhöht wie bei fast allen UBS-Kadern).

Nun bekommt Kengeter einen gleichberechtigten "Co-CEO" ? Was ist das ? Machen die zwei Job-Sharing ? Hütet der eine seine Kinder oder spielt Golf ? Welche erfolgreiche Firma hat ein Co-CEO-Konzept ?

( RIMM nehme ich aus dem Rennen, das Resultat war dort katastrophal: http://www.bloomberg.com/news/2012-01-2 ... apple.html )

Es gibt in anderen Firmen einen CEO/Abteilungsleiter und darunter eventuell einen COO und in jedem Fall einen CEO-Stellvertreter. Warum nicht bei der UBS ?

Was wenn der eine das sagt und der andere dies ? Muss man nun an beide rapportieren ? Gibt es bald ein Team Kengeter und ein Team Orcel mit viel internen Reibereien ?

Die wirrste Organisationsstruktur seit der Matrix-Organisation von ABB, wo sich zwei gleichberechtigte Manager dreinreden...aber nur meine Meinung.

Vielleicht kann mir Jemand helfen was die UBS damit bezwecken will, danke. Ein ehemaliger GS-Mann wird nämlich bestimmt nicht gratis arbeiten um die Muppets (Entschuldigung, so sagte man nur bei GS, es heisst natürlich richtig: werte VIP-Kunden und High Net Worth Individuals der UBS) zu betreuen.

(Sonst auch nicht schlimm, UBS-Aktionär bin ich zum Glück nicht und hoffe, dass der Bund nun seine Finger von den Grossbanken lässt dank dem TBTF-Gesetz)

Vielleicht hatten die Verfasser des UBS-Dresscodes das interne Organigramm als neue Aufgabe gefasst ? Zur Erinnerung:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 39554.html

Edit: Gemäss Quellen soll alleine das Auslösen von Orcel von der Konkurrenz 10 Millionen Pfund kosten...

Sowohl «Financial Times» als auch «Wall Street Journal» wollen wissen, dass die UBS Orcel bei der Bank of America rauskaufen müsse. Auf 10 Millionen Pfund wird der Deal geschätzt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/ ... y/14894340

Der Mann kostet dann ca. 20 Millionen CHF im ersten Jahr und Kengeter behält immer noch seine Stelle als Co-CEO ? Die zwei teilen sich wohl die Stelle, aber sicher nicht den Lohn.

Wenn Kengeter entlassen oder versetzt würde, könnte ich das Ganze noch entfernt verstehen...aber das sollen die Muppets auch nicht verstehen, sondern Gebühren abliefern.

Wer noch Aktionär oder Kunde der UBS ist, sollte sich das mal überlegen. An die Presse kommt jeweils nur die Spitze des Eisbergs. Besonders stossend ist es in diesem Fall weil es um den Bereich Investment-Banking geht, welcher der Bank in den USA nur Verluste bescherte im Schnitt.

Die Geldmaschine für das UBS-Kader läuft wieder auf Hochtouren wie wenn 2008 nie geschehen wäre. Die Muppets dürfen das bezahlen und die Aktionäre auf Dividende verzichten...die so tolle Leistung dieser Top-Shots will ich zuerst auch noch sehen (herausgeköst von günstigen exogenen Faktoren).

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Das könnte noch eine Klage aus Frankreich geben, kommt wohl auch auf den Wahlausgang in F an - wobei in F die Sozialisten auch gerne Kässeli haben im Ausland...http://insideparadeplatz.ch/2012/03/27/ ... itzerland/http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/ ... y/12993048Im Vergleich mit den USA dürften die Zahlungen wohl kleiner ausfallen, nehme ich einfach mal an ohne die Details zu kennen.

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New York (BoerseGo.de) – Die Schadenersatzforderung der HSH Nordbank gegen die Schweizer Großbank UBS ist gestern Abend von einem New Yorker Gericht in der zweiten Instanz abgelehnt worden. Die HSH Nordbank hat der UBS in einer 2008 eingereichten Klage vorgeworfen, gegen das kaufmännische Prinzip von Treu und Glauben verstoßen zu haben, berichtet Reuters. Die HSH hatte ein Anlagevehikel auf amerikanische Hypotheken-Papiere und Unternehmensanleihen erworben und so schwere Verluste eingefahren. Das US-Gericht ist der Meinung, dass die HSH Nordbank als Finanzinstitut die Möglichkeiten gehabt hat, die Risiken selbst einzuschätzen. Die HSH Nordbank wurde 2009 von Hamburg und Schleswig-Holstein vor dem Zusammenbruch gerettet. Letztes Jahr machte das Institut einen Verlust in Höhe von 263 Millionen Euro.

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30-03-2012 11:50 UBS restrukturiert Bereich für Vermögensverwalter - Abbau von bis zu 40 Stellen Zürich (awp) - Die UBS reorganisiert ihren Geschäftsbereich für unabhängige Vermögensverwalter (UBS Global FIM) und baut in diesem Zusammenhang bis zu 40 Stellen ab. Die UBS hat einen Bericht des Finanzportals "Finews.ch" vom Donnerstag bestätigt. Grund: Sie will ihre Dienste verstärkt aus einer Hand anbieten. Konkret betroffen dürften rund 30 Personen sein, die im Rahmen eines UBS-internen Coaching-Programms betreut werden.Weltweit beschäftigt die Sparte laut dem Bericht mehr als 400 Personen, davon rund 280 an den elf Desks in der Schweiz. Derzeit machen die Kundengelder unabhängiger Vermögensverwalter, die mit der UBS zusammenarbeiten, rund 75 Mrd CHF aus.

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ACHTUNG: UBSN heute Intraday unter die steigende Trendlinie gesunken. Wenn sie heute nicht mehr oberhalb von 12.40 schliesst wird es heiss.

Eine letzte Rettung wäre noch die horizontale Unterstützung bei 12.00. Wenn diese auch nicht hält, wird es einen heftigen Abverkauf geben.

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11-04-2012 10:26 UBS/US-Gericht lehnt Klage des Milliardärs Olenicoff ab Zürich (awp) - Ein US-Richter hat eine Klage des Milliardärs Igor Olenicoff gegen die UBS abgewiesen. Die Klage hatte der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Olenicoff mit der Begründung eingereicht, dass die UBS schuld an seinen Problemen mit den US-Steuerbehörden sei. Ein Sprecher der Bank begrüsste gegenüber AWP den Entscheid des Richters, nicht auf die Klage eintreten zu wollen.Richter Andrew Guilford vom kalifornischen Gerichtsdistrikt Santa Ana begründete das Nichteintreten auf die Klage damit, dass sich Olenicoff bereits selber der Steuerhinterziehung schuldig bekannt habe. Werde angenommen, die UBS sei bei der Steuerhinterziehung beratend zur Seite gestanden, mache dies die Bank lediglich zum "Co-Conspirator", nicht aber zum Angeklagten, heisst es in der Begründung weiter. Die Bank habe bereits zugegeben, dass sie Kunden, die Steuern hinterziehen wollten dabei assistiert, nicht aber ahnungslose Kunden dazu gedrängt habe. "Zwei mal falsch ergibt nicht ein Mal richtig", heisst es in der Begründung von Richter Guilford weiter.Der Entscheid des Richters entspreche der Argumentation der UBS, die schon immer erklärt habe, dass die Forderungen von Olenicoff haltlos seien, erklärte ein Sprecher der Grossbank. Entsprechend sei das Institut über dieses Ergebnis, dem Signalwirkung zukomme, zufrieden.Olenicoff hatte den Stein im Steuerstreit der USA mit der UBS ins Rollen gebracht, der 2009 in der Zahlung einer Busse von 780 Mio USD der Schweizer Bank an das US-Justizdepartement endete. Zeuge der Anklage gegen die UBS war deren ehemaliger Mitarbeiter Bradley Birkenfeld. Dieser war auch Kundeberater von Olenicoff gewesen und legte im Prozess dar, wie die UBS dem Milliardär bei der Steuerhinterziehung behilflich war.Olenicoff sprach sich in einem gegen ihn eingeleiteten Verfahren der Steuerhinterziehung schuldig und wurde dafür unter anderem mit einer Strafzahlung von 52 Mio USD gebüsst. Der Milliardär drehte darauf aber den Spiess um und reichte Klage gegen die UBS mit der Begründung ein, sie habe es versäumt, 200 Mio USD auf Auslandkonten in seiner Steuererklärung zu deklarieren. Diese Klage wurde nun abgewiesen

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Charttechnisch gesehen ist UBSN in die Sell Zone gekommen mit dem Bruch der steigenden Trendlinie bei 12.40 und der horizontalen Unterstützung bei 12.00. Ich würde hier vorischtig sein. Die kann noch viel weiter runter gehen.

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Anscheinend wird auch mal etwas Sinnvolles mit Bankengeld gemacht :D 19-04-2012 15:23 UBS finanziert Spitzenforschung an Uni Zürich mit 100 Mio CHF (AF) (Um Aussagen aus Medienkonferenz ergänzt)Zürich (awp/sda) - Die UBS ermöglicht der Universität Zürich mit rund 100 Mio CHF den Ausbau der Forschung in den Wirtschaftswissenschaften. Die Grossbank finanziert dauerhaft fünf Lehrstühle am Institut für Volkswirtschaftslehre. Sie baut auch das "UBS International Center of Economics in Society" auf.Insgesamt werde die Bank in den nächsten 10 Jahren bis zu 150 Mio CHF in ihre Bildungsinitiative investieren, die aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums lanciert wurde, wie CEO Sergio P. Ermotti am Donnerstag vor den Medien sagte.Die neuen Lehrstühle werden in den nächsten Jahren eingerichtet, der erste noch 2012. Das UBS International Center wird als assoziiertes Institut an der Universität Zürich gegründet und ist rechtlich von der Uni unabhängig. Zur Finanzierung der Lehrstühle und des UBS International Center wurde die UBS Foundation of Economics in Society ins Leben gerufen.Laut Uni-Rektor Andreas Fischer ist der UBS und der Universität die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre sehr wichtig. Die Besetzung der Lehrstühle und die Anstellung der Professorinnen und Professoren erfolge nach den Regeln der Universität. Die Forschungsprojekte würden von den Wissenschaftlern bestimmt.Nach den Worten von UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger ist das UBS International Center "ein für die Schweiz einzigartiges Bildungsprojekt mit internationaler Strahlkraft". Die Universität will für die neuen Lehrstühle international renommierte Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher aus zukunftsweisenden Forschungsgebieten anwerben.VORTEIL IM GLOBALEN WETTBEWERBZiel sei es, in Forschung und Lehre über die Grenzen der einzelnen akademischen Disziplinen hinaus Lösungen für wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme zu finden. Mit dem Center kann gemäss Rektor Fischer das Themenspektrum der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich substanziell ausgebaut werden.Besonderen Wert lege das wissenschaftliche Zentrum auf den Wissenstransfer in die Praxis, indem Weltklasseforschung mit unternehmerischem Handeln und Denken verknüpft werde.Das Institut für Volkswirtschaftslehre werde künftig im globalen Wettbewerb mit den besten akademischen Institutionen noch besser konkurrieren können, hielt Ernst Fehr, Direktor des Instituts für Volkswirtschaftlehre, fest.PROJEKTE FÜR VERSCHIEDENE ALTERSGRUPPENDie UBS will mit ihrer Bildungsinitiative den guten Ruf der Schweiz als Bildungs- und Wirtschaftsstandort stärken. Zusätzlich zur Partnerschaft mit der Universität umfasst sie weitere Projekte für verschiedene Altersstufen.So wird der Ausbau der Plattform "Explore-it" unterstützt. Diese ermöglicht bis zu 20'000 Primarschülerinnen und -schülern, sich mit Wissenschaftsthemen auseinanderzusetzen. Erweitert wird die Partnerschaft mit der Organisation "Young Enterprise Switzerland", die junge Menschen lehrt, vernetzt zu denken, unternehmerisch zu handeln und als Persönlichkeit zu überzeugen.In den nächsten fünf Jahren schafft die UBS 150 zusätzliche Lehrstellen und in den nächsten drei Jahren weltweit 150 Praktikumsstellen für Studierende, die sich am Beginn ihrer akademischen Laufbahn befinden.Geld erhalten auch der Verein "Genilern", welcher innovative Jungunternehmen unterstützt, und die Stiftung "KMU Next", die Klein- und Kleinstunternehmen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Übergabe oder Übernahme bereitstellt.Zudem werden mit der Bildungsinitiative Projekte unterstützt, die sich an über Ältere richten: "Passerelle 50plus" hilft Stellensuchenden über 50 Jahren, eine Anstellung im freien Arbeitsmarkt zu finden. "Zeitmaschine.TV" hat die Förderung des Generationendialogs zum Ziel.

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UBS (11,31 CHF, +1,0%): Vor Zwischenhausse?Am Markt sind Stimmen zu hören, welche anziehende Kurs bei den Aktien der Grossbank UBS erwarten. Als möglicher Auslöser dafür werden die Zahlen des Branchen-Nachbarns Credit Suisse genannt, die am (morgigen) Mittwoch zur Veröffentlichung anstehen. Ob die Credit Suisse mit einem über den Erwartungen ausfallenden Quartalsverlust enttäuschen oder ob sie den Markt nicht mehr negativ überraschen wird, sei für die UBS-Aktien zwar nicht extrem relevant, heisst es. Die UBS-Papiere dürften aber Profiteure der sich aufhellenden Lage für den europäischen Bankensektor sein, meinen Händler. Am Markt werde entsprechend ein Rebound in Richtung 11,50 bis 11,70 CHF erwartet, ist zu hören.

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30-04-2012 13:03 UPDATE/AUSBLICK/UBS Q1: Konzernergebnis von durchschnittlich 1,13 Mrd CHF erw. Zürich (awp) - Die Grossbank UBS publiziert am Mittwoch, 2. Mai, das Geschäftsergebnis für das erste Quartal 2012. Neun Analysten haben dazu folgende Schätzungen:In Mio CHF AWP-Konsens Q4 11 Q1 11 Geschäftsertrag 7'238 5'862 8'344 Konzernergebnis 1'129 319 1'807 - vor Sondereffekten 1'701* Gewinn vor Steuern -Investment Bank -366 -8 833 -WM 687 471 645 -WM Americas 168 144 111 *exkl. Wertberichtigung auf eigene Verbindlichkeiten und einmaligem Pensionskassen-GewinnFOKUS/ZIELE: Im Gegensatz zum Branchennachbarn CS zeigte sich die UBS-Geschäftsleitung zu Jahresbeginn sehr vorsichtig zum weiteren Geschäftsverlauf. Sie erwarte keine nachhaltige Erholung an den Märkten. Ein Anstieg der Kundenaktivität und Handelsvolumen, wie er sich im ersten Quartal üblicherweise beobachten lasse, werde möglicherweise nicht im gewohnten Umfang stattfinden, hiess es Anfang Februar anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsergebnisses 2011.Unterdessen hat sich allerdings bei den Grossbanken, die bereits Quartalszahlen veröffentlicht haben, gezeigt, dass das erste Quartal 2012 deutlich besser ausgefallen ist als etwa das vierte Quartal 2011. Dies u.a. auch wegen der starken Performance der (Welt-)aktienbörsen, die zum Teil zweistellig zugelegt haben und entsprechend den Investmentbank-Abteilungen der Grossbanken schöne Gewinne beschert haben.Allerdings hat sich die Situation seit Anfang April wieder verschlechtert. Die Probleme vor allem der Eurozone, die nach einer Geldspritze der EZB im Dezember vorübergehend etwas aus dem Fokus der Anleger verschwunden waren, sind zurück ins Bewusstsein der Marktteilnehmer gerückt. Die CS liess diese Woche anlässlich der Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen verlauten, dass die Marktkonditionen im April nicht mehr so vorteilhaft gewesen seien wie im ersten Quartal. Auch die US-Branchennachbarn hatten solches oder ähnliches verlauten lassen.Insofern dürfte auch das Quartalsergebnis der UBS eher besser ausgefallen sein, als ursprünglich von ihr selbst oder vom Markt erwartet. Der Ausblick auf den Rest des Jahres 2012 wird aber aufgrund der jüngsten Entwicklung vermutlich wieder sehr vorsichtig ausfallen. Bereits im Februar hatte es bei der UBS geheissen: Falls sich die Märkte wesentlich verschlechterten, werde die UBS weitere Massnahmen ergreifen, um ihre Kostenbasis zu verkleinern. Dies könnte nun zum Thema werden. Die Bank sprach aber auch von strategischen Massnahmen und meinte damit: Falls sich das Umfeld langfristig fundamental verändere, müsse man sich Gedanken machen, welches Geschäft noch Sinn mache und welches nicht.Bezüglich dem Zufluss von Geldern äusserte sich die Bank im Februar dahingehend, dass sie davon ausgehe, weitere Nettoneugeldzuflüsse zu generieren. Im vierten Quartal 2011 waren der Bank insgesamt Kundengelder im Umfang von netto 6,4 Mrd CHF (Wealth Management 5,0 Mrd) zugeflossen, verglichen mit +4,9 Mrd bzw. +8,7 Mrd CHF in den beiden Quartalen davor.Der aktuelle Stand zu den ebenfalls wichtigen und entsprechend im Fokus der Marteilnehmer stehenden Themen Personal-/Kostenreduktion sowie Abbau der risikogewichteten Aktiven (RWA) wird weiter unten in der Rubrik "Pro Memoria" abgehandelt.PRO MEMORIA:RWAs: Die RWAs gemäss Basel III sollen bei der Investment Bank insgesamt von ca. 300 Mrd CHF (Stand Ende September 2011) um ca. 145 Mrd oder knapp 50% reduziert werden, im Kernteil der Investment Bank ist das ein Abbau von 230 Mrd auf weniger als 150 Mrd CHF. Auf Konzernbasis sollen sie von ca. 400 Mrd bis 2013 auf 290 Mrd und bis 2016 auf 270 Mrd reduziert werden. Im vierten Quartal wurden sie laut den Angaben vom Februar um geschätzte 20 Mrd CHF auf rund 380 Mrd CHF gesenkt. Insgesamt verlief der Abbau damit etwas schneller als geplant. Eine Erhöhung der Abbau-Ziele sei zum jetzigen Zeitpunkt indes nicht angezeigt, erklärte CEO Ermotti damals. Er zeigte sich aber überzeugt, dass die Investment Bank gut unterwegs sei, die für 2012 angepeilten Ziele bezüglich RWA zu erreichen.Personal(abbau): Die Bank hat im letzten Sommer einen Abbau von rund 3'500 Stellen auf Konzernstufe bekannt gegeben, davon rund 45% bzw. 1'600 bei der Investmentbank. Anlässlich des Investor Day im November erhöhte sie die Zahl bei der Investment Bank auf rund 2'000 bis Ende 2016. Insgesamt sollen also rund 4'000 Arbeitsplätze verschwinden. Im Februar hiess es, man habe im vierten Quartal netto rund 1'100 Arbeitsplätze abgebaut. Beschäftigt waren bei der Bank Ende 2011 insgesamt 64'820 Personen (FTE), bei der Investmentbank waren es 17'007 (Mitte November: rund 18'000).Laut den Vorgaben vom November soll der Personalbestand bei der Investmentbank bis Ende 2013 auf ca. 16'500 reduziert werden, für die restlichen 500 Stellen lässt sich die Bank Zeit bis Ende 2016. Die Massnahmen sollen bei der Investmentbank zu einem Abbau der Kostenbasis um rund 1 Mrd CHF führen. Per Ende 2013 sollen die Kosten von heute 9,7 Mrd CHF jährlich auf 8,8 Mrd CHF heruntergefahren werden, hiess es.JURISTISCHES:Frankreich: Die Pariser Staatsanwaltschaft hat am 12. April ein Ermittlungsverfahren zu den UBS-Geschäftsaktivitäten in Frankreich eingeleitet. Es geht dabei laut den Behörden um den Verdacht der Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Die Schweizer Grossbank wird verdächtigt, in Frankreich um Kunden geworben zu haben, indem diesen angeboten wurde, Steuergelder vor dem französischen Fiskus zu verstecken. Eine erste Voruntersuchung hatte die französische Polizei bereits im März 2011 durchgeführt. Die UBS weist die Vorwürfe zurück.Libor-Fall: Die UBS hat sich jüngst zu den in verschiedenen Ländern laufenden Untersuchungen zur Manipulierung des Libor-Zinssatzes geäussert. Ihr seien im Zusammenhang mit möglichen Verstössen gegen das Kartellgesetz bei der Eingabe für den Yen-LIBOR und den Euroyen-TIBOR von bestimmten Behörden - einschliesslich der Kartellabteilung des US-Justizministeriums und der Weko - eine bedingte Ermässigung der Geldbusse oder bedingte Immunität zugesichert worden, hiess es. Der Grund dürfte sein, dass die UBS sich selbst angezeigt hat. Die Schweizer Wettbewerbskommission Weko beispielsweise hatte im Februar eine Selbstanzeige als Grund für die Untersuchung genannt.Fall Madoff: Ein französisches Appellationsgericht in Paris hat eine vertiefte Untersuchung der Rolle der Grossbank UBS im Rahmen der Madoff-Betrugsaffäre in Frankreich angeordnet. Gemäss zwei Beschlüssen soll ein Untersuchungsrichter Licht in die Umstände bringen, in denen Anleger in Anteile des luxemburgischen UBS-Fonds Luxalpha investiert haben, hiess es Mitte März. Der Fonds seinerseits hat die Gelder bei Bernard L. Madoff Investment Securities (BMIS) angelegt.Daneben sind noch diverse weitere Rechtsfälle hängig.Beendete Verfahren: Die UBS hat in den letzten Wochen und Monaten innerhalb kurzer Zeit aber auch diverse juristische Auseinandersetzung beenden können. So hat etwa das oberste Gericht von New York eine Klage der deutschen HSH Nordbank, die 2008 eingereicht worden war, endgültig abgewiesen. Diese hatte im Zusammenhang mit Verlusten auf synthetischen Collateralized Debt Obligations (CDOs), welche HSH von der UBS gekauft hatte, Schadenersatz von 500 Mio USD gefordert.Daneben wurde ein Fall der UBS und dreier anderer Banken gegen die Stadt Mailand aussergerichtlich geregelt. Dabei ging es um eine Zivilklage aus dem Jahre 2009, welche Mailand wegen einer Anleihenemission und damit verbundenen Derivattransaktionen eingereicht hatte. Ausserdem hatte sich die UBS mit dem US-Anleihenversicherer MBIA, dem sie Betrug vorgeworfen hatte, ebenfalls aussergerichtlich geeinigt. Ausserdem wies ein US-Richter die Klage des Milliardärs Igor Olenicoff gegen die UBS ab. Die Klage hatte der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Olenicoff mit der Begründung eingereicht, dass die UBS schuld an seinen Problemen mit den US-Steuerbehörden sei.Fall Adoboli: Der frühere UBS-Investmentbanker Kweku Adoboli bleibt im Verfahren um Risikogeschäfte mit Milliardenverlusten bei der UBS weiter in Haft. Der Prozess soll vermutlich am 3. September beginnen. Eine weitere formale Anhörung wurde für den 8. Juni angesetzt, auch am 20. Juli könnte es noch eine geben. Der aus Ghana stammende Investmentbanker soll als Mitarbeiter von UBS in London 2,35 Milliarden US-Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro) mit nicht genehmigten Risikogeschäften verzockt haben

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Die UBS bleibt mit ihrem Geschäftsergebnis für das erste Quartal hinter den Marktschätzungen zurück. Das hat aber kaum operative Gründe.Die UBS erwirtschaftete im ersten Quartal 2012 einen Reingewinn von 827 Millionen Franken. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ergebnis von rund 1,13 Milliarden Franken gerechnet. Das Resultat im ersten Quartal wurde belastet durch einen Verlust von 1,16 Milliarden Franken aus der Neubewertung einiger Verbindlichkeiten. Analysten hatten hier mit einem Minus von bloss 600 Millionen Franken gerechnet.Zum Vergleich: Der Gewinn im Vorquartal belief sich auf 319 Millionen Franken, das Vorjahresquartal brachte der UBS einen Gewinn von 1,8 Milliarden Franken. «Wir haben die operative Performance in allen Unternehmensbereichen gesteigert, unsere führenden Kapitalquoten weiter verstärkt, risikogewichtete Aktiven reduziert und die Kosten unter Kontrolle behalten", lässt sich UBS-CEO Sergio Ermotti in einer Mitteilung zitieren.Der Reingewinn der Credit Suisse, die letzten Donnerstag ihre Erstquartalszahlen bekannt gab und die ebenfall Verbindlichkeiten neu bewerten musste, hatte die Markterwartungen leicht übertroffen.

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Tönt aber ganz gut :ok: Der Start ins Jahr 2012 ist der UBS (UBSN11.33-1.82%) einigermassen gelungen. Vor Steuern weist die Grossbank im ersten Quartal einen Gewinn von 1,3 Milliarden Franken aus. Dies gibt die UBS in einer Medienmitteilung bekannt. Die Bank bleibt damit leicht hinter den Erwartungen von Analysten zurück. Im Vorfeld wurde mit einem Quartalsgewinn von 1,6 Milliarden Franken vor Steuern gerechnet.Im Vergleich zum Vorquartal verbessert die Grossbank ihre Leistung allerdings deutlich. Der Konzerngewinn vor Steuern lag vierten Quartal 2011 bei 584 Millionen Franken. An die alten Zeiten kann die UBS hingegen noch nicht anknüpfen: Vor Jahresfrist schloss die Bank das erste Quartal noch mit einem Vorsteuergewinn von 2,2 Milliarden Franken ab.Verbessertes InvestmentbankingEinen Verlust weist die Bank nach wie vor beim Investmentbanking aus. Als operatives Ergebnis vor Steuern weist die Bank einen Quartalsverlust von 373 Millionen Franken in der Sparte aus. Im Vorquartal hatte die Investmentbank das Ergebnis mit einem Verlust von 256 Millionen Franken nach unten gezogen.Der Buchverlust im Investmentbanking ist vor allem eine Folge der Neubewertung der UBS-Obligationen. Dieser Effekt ergibt sich, wenn der Wert der Titel steigt, was der UBS an sich ein gutes Zeugnis ausstellt. Ohne diesen Bilanzeffekt hätte die Investmentbank vor Steuern 730 Millionen Franken verdient. Bessere Erträge verzeichnet die UBS im Kapitalmarktgeschäft, im Handel mit Aktien, Zinsprodukten und Währungen sowie im Bereich der Emerging Markets. Die Ergebnisse des Investmentbanking gelten allgemein als schwankungsanfällig.Die UBS sei ihrem Fahrplan zum Abbau der Risiken voraus, schreibt die Bank. Gemäss dem Bankenstandard Basel III wurden die risikogewichteten Aktiven um 30 Milliarden Franken reduziert. Auch das anvisierte Ziel, bis Ende 2013 Kosten im Umfang von 2 Milliarden Franken einzusparen, werde voraussichtlich erreicht. Die verwalteten Vermögen der UBS belaufen sich Ende März auf 2115 Milliarden Franken, was einer Erhöhung um 37 Milliarden Franken gegenüber dem Jahresende 2011 entspricht.Rekordgewinn im USA-GeschäftEin Lichtblick für die UBS ist das Wealth Management. Mit einem Vorsteuergewinn von 803 Millionen Franken schliesst die Bank im Geschäft mit reichen Kunden deutlich stärker ab als im Vorquartal. Damals erzielte die UBS in der Sparte 471 Millionen Franken Gewinn. In den Wealth-Management-Einheiten sei der Nettoneugeldzufluss insgesamt um mehr als das Doppelte auf 10,9 Milliarden Franken gestiegen, schreibt die UBS. Einen Rekordgewinn weist das Wealth Management Americas aus.In der Sparte Global Asset Management – der Verwaltung institutioneller Vermögen – steigt der Gewinn der UBS im Vergleich zum Vorquartal von 118 Millionen Franken auf 156 Millionen Franken. Der Gewinnanstieg sei einerseits höheren Einnahmen aus performanceabhängigen Gebühren und andererseits einem tieferen Geschäftsaufwand bei den Personalausgaben zu verdanken, schreibt die Bank.Verbessert hat sich die UBS auch in der Sparte Retail & Corporate, dem standardisierten Geschäft mit Privatkunden und Unternehmen. Im Vergleich zum Vorquartal steigt der Vorsteuergewinn der Bank von 412 auf 575 Millionen Franken. Verantwortlich für die Gewinnsteigerung ist gemäss UBS hauptsächlich die Reduktion des Personalaufwands im Zusammenhang mit Änderungen bei der Pensionskasse. Ohne diesen Effekt läge der Gewinn im ersten Quartal 2012 niedriger als im Vorquartal.Zufriedene KonzernleitungInisgesamt zeigt sich die Bank zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsverlauf des Jahres. «UBS konnte ihre Strategie weiter erfolgreich umsetzen,» schreibt die grösste Schweizer Bank in ihrer Medienmitteilung. Konzernchef Sergio Ermotti ist «angesichts der schwierigen Marktbedingungen» stolz auf die Leistungen seiner Mitarbeiter. Man habe die operative Leistung in allen Geschäftsbereichen gesteigert und die Kapitalquoten weiter gestärkt.Im weiteren Jahresverlauf rechnet die UBS mit weiteren Nettoneugeldzuflüssen. Die Geschäftsentwicklung sei allerdings abhängig von den wirtschaftlichen Entwicklungen in der Eurozone und in den USA. Hohe Gewinnerwartungen werden von Seiten der UBS nicht geschürt: In nächster Zukunft werde man sich weiter auf die Stärkung des Eigenkapitals und den Risikoabbau konzentrieren, heisst es in der Medienmitteilung.

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Aus dem Morningbrifing:

STIMMUNG

- freundlich nach guten Konjunkturdaten aus USA und China, UBS gesucht :spitze:

Die UBS-Aktie notiert im vorbörslichen Geschäft mit 1,1% im Plus, obwohl die Bank mit Quartalszahlen die Vorgaben der Analysten verfehlt hat. Ertrag und Gewinn lagen allerdings nur leicht unter den Erwartungen und zudem habe sich das Management optimistisch zur künftigen Entwicklung geäussert, hiess es im Handel. Als stark wurde zudem der Nettoneugeldzufluss bezeichnet.

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02-05-2012 09:05 UBS verdient im ersten Quartal deutlich mehr als im Vorquartal - Zuversicht (AF) (ergänzt mit weiteren Details)Zürich (awp) - Die Grossbank UBS hat im ersten Quartal 2012 zwar etwas unter den Erwartungen, aber klar mehr verdient als im vorangegangenen Quartal. Allerdings sind die Zahlen einmal mehr von vielen Sondereffekten verzerrt, so dass die Interpretation nicht ganz einfach ist. Im wichtigen Bereich Wealth Management hat die UBS ausserdem weitere neue Gelder akquirieren können und sie sieht sich auf gutem Kurs bezüglich Kosteneinsparungen und Abbau der Risiken.Das Konzernergebnis (nach Minderheiten) erreichte 827 Mio CHF, dies nach 319 Mio bzw. 1,81 Mrd CHF im Vorquartal bzw. Vorjahresquartal. Der Vorsteuergewinn verbesserte sich auf 1'304 Mio von 481 Mio CHF im vierten Quartal, was die höheren Erträge vor eigenen Verbindlichkeiten in allen Unternehmensbereichen und im Corporate Center reflektiere, wie die Bank am Mittwoch mitteilte.Wiederum haben diverse Spezialeffekte das Ergebnis beeinflusst. So wurden etwa im Berichtsquartal ein Verlust von 1,164 Mrd aus der Neubewertung von eigenen Verbindlichkeiten sowie diverse weitere Effekte verbucht. Unter Ausklammerung dieser Sonderfaktoren lag der operative Vorsteuergewinn bei 2,16 Mrd CHF, wobei ein Teil der Ertragszunahme durch höhere operative Kosten teilweise neutralisiert worden sei, wie es heisst.UNTERNEHMENSFÜHRUNG ZEIGT SICH "STOLZ""Wir haben die operative Performance in allen Unternehmensbereichen gesteigert, unsere führenden Kapitalquoten weiter verstärkt, risikogewichtete Aktiven reduziert und die Kosten unter Kontrolle behalten", wird CEO Sergio Ermotti in der Mitteilung zitiert. Finanzchef Tom Naratil sprach an einem Call mit Journalisten von "starken Quartalszahlen" und gab sich "stolz" bezüglich des Erreichten.Insgesamt hat sich das Umfeld im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal etwas verbessert. Die Einnahmen stiegen gegenüber dem Vorquartal um 11% auf 6,53 Mrd CHF, im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies aber einem Minus von über 20%. Bei den Ausgaben erreichte die UBS ein Minus von 3% auf 5,38 Mrd CHF (-15% zum Vorjahr).Nach dem schwachen vierten Quartal mit einem Verlust von 256 Mio blieb der Bereich Investment Bank mit -373 Mio CHF erneut im Minus; unter Ausklammerung des Verlustes auf eigenen Verbindlichkeiten wäre allerdings ein Gewinn von 730 Mio CHF (Vorquartal: +99 Mio) erzielt worden. Deutlich im Plus haben der Bereich Wealth Management mit +803 Mio CHF sowie der Bereich Retail & Corporate mit +575 Mio CHF Vorsteuergewinn abgeschnitten.Die Entwicklung der Neugelder ist durchzogen. Zwar hat die Bank im ersten Quartal in den Sparten Wealth Management sowie Wealth Management Americas insgesamt Neugelder von 10,9 Mrd CHF anziehen können. Im Asset Management musste sie allerdings einen Abfluss von 8,2 Mrd CHF hinnehmen. Insgesamt verwaltete sie Ende März 2012 Vermögen von 2,1 Bion CHF. Weiter verbessert hat sich die Kapitalisierung der Bank. Sie weist per Ende März 2012 eine Tier-1-Ratio (Basel 2,5) von 18,7% verglichen mit 16,0% per Ende letzten Jahres aus.RWA-ABBAU GEHT VORANUnd auch der Abbau der Risiken und der Kosten gehen voran. Das Institut reduzierte im ersten Quartal seine risikogewichteten Aktiven (RWA) gemäss Basel III um rund 30 Mrd auf 350 Mrd CHF. Damit sei man dem Planziel für 2012 voraus, hiess es dazu. Zudem befinde man sich auf gutem Weg, das anvisierte Ziel von 2 Mrd CHF Kosteneinsparungen bis Ende 2013 zu erreichen.Bezüglich des laufenden und erwarteten Geschäftsgangs zeigt sich die Bank aber gewohnt zurückhaltend. Das Ausmass der Kundenaktivität werde vermutlich von den gleichen Faktoren beeinflusst, welche schon in den vergangenen Quartale massgeblich waren. Dazu gehörten etwa die Euro-Schuldenkrise, die Situation der europäischen Banken, das US-Haushaltsdefizit sowie die Bedenken bezüglich der weiteren Konjunkturentwicklung. Falls bei diesen Problemfeldern keine Fortschritte erzielt würden, wäre eine weitere Erholung der Finanzmärkte unwahrscheinlich, befürchtet die Grossbank. Damit würden aber auch das Ertragswachstum, die Nettozinsmargen und die Nettoneugelder potenziell unter Druck bleiben. Konkrete Angaben zum Geschäftsverlauf im April wollte die Bank keine machen.Das UBS-Management geht jedoch davon aus, dass die eigenen Wealth-Management-Einheiten insgesamt weiterhin Nettoneugeldzuflüsse generieren werden. Die UBS will sich dabei weiterhin auf die Reduktion der risikogewichteten Aktiven und den Ausbau der Kapitalquoten konzentrieren. Für die Zukunft des eigenen Unternehmens gibt sich die Bankführung "höchst zuversichtlich".

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02-05-2012 10:12 UBS bezüglich Bruttomarge im Wealth Management optimistisch Zürich (awp) - Die UBS zeigt sich bezüglich der Entwicklung der Profitabilität in der Vermögensverwaltung optimistisch. "Wir sind zuversichtlich, dass wir das Ziel einer Bruttomarge im Wealth Management von 95 bis 105 Basispunkten erreichen können, wenn sich die Marktbedingungen verbessern", sagten die Bankverantwortlichen am Mittwoch anlässlich einer Webconference zum Erstquartals-Ergebnis. Im ersten Quartal 2011 lag die Marge bei 93 Basispunkten (BP), nach 91 BP im vierten Quartal. Im starken ersten Quartal 2011 waren es 98 BP gewesen.Bestätigt wurde auch die Aussage vom Morgen, dass für eine potentielle Dividendenzahlung Rückstellungen im ersten Quartal gemacht worden seien. Finanzchef Tom Naratil wollte allerdings keine Angaben zur Höhe machen: sie hänge vom Geschäftsergebnis ab, sagte er lediglich. Das Management werde den Dividendenvorschlag zuhanden des Verwaltungsrates erst machen, wenn das Ergebnis bekannt sei.Zum Thema Aktienrückkauf meinte Konzernchef Sergio Ermotti, dass ein solcher erst in Frage komme, wenn die Kapitalisierungsziele erreicht seien.

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    • Ja, Tote lächeln meistens - und das unabhängig vom Kontostand...   Wenn du vor sieben Jahren Silber gekauft hast (so wie fritz ), dann bist du jetzt bei etwa minus 50%, wenn du damals Bitcoin gekauft hättest, dann hättest du jetzt das DREIHUNDERTZWANZIGTAUSENDFACHE davon.   Du glaubst doch nicht, dass du noch erleben wirst, wie Silber diesen Rückstand wettmachen wird?   Gruss silberfritze
    • nach dem Optionverfall  könnte es nun wieder aufwärts gehen.   The Analyst MKM Partners' Rob Sanderson maintains a Buy rating on Alibaba's stock with an unchanged $220 price target.
    • heute Options Verfall !   Habe 1. Posi KO C zugekauft 2. Posi etwas tiefer limitiert.
    • Für mich ebenfalls zu teuer. Aber wenn man sich nicht mit Finanzen beschäftigen will, ist das sicher eine der günstigsten CH-Möglichkeiten.  
    • ... Also nach meiner bisherigen Kurzrecherche, gilt da tatsächlich eine Steuerfreiheit im Schenkungsfall an Nachkommen.   Dann sollte unserem Projekt nun nichts mehr im Wege stehen und ich werde ein Unterkonto bei IB eröffnen.   Wir haben uns auf 150 p.m. / 1800 p.a. geeinigt pro Kind. In einer 6%-Erwartung würde daraus nach 18 Jahren ein Aktienkapital von roundabout 60k zusammen gekommen sein.   Die sind bei üblicher Inflationsrate dann wahrscheinlich nur noch irgendetwas um die 40k nach heutigem Bewertungsstand. Reicht als Start ins Leben aber auch.   Dann bleiben immer noch einige Optionen:   - Platt machen und für Sinnvolles nutzen (Studium etc.) - Stehen lassen (bei 4% Divi gibt es ein monatliches TAschengeld von 200,-) - Oder sogar weiter besparen   Das Gute bei der Sache ebenso:   Überschrieben ist vorerst schon einmal nichts.
      Und man kann sich in Ruhe anschauen, wie Sohnemann / Töchterlein so ticken um das 18. Lebensjahr herum. ... Und dann immer noch entscheiden, ob man gänzlich übertragt - oder vielleicht doch noch lieber selbst die Finger auf dem Kapital hält und es nur zweckgerichtet herausgibt. (Wenn der Bengel nach mir kommt, wäre es grob fahrlässig, ihm mit 18 so etwas zu überschreiben )          
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