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Was Ermotti die Champagnerlaune verderben könnte

 

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Doch auch bei der UBS gibt es noch einige Fragezeichen. Derzeit werden in internationalen Gremien strengere Kapitalvorschriften für Grossbanken diskutiert. Je nachdem, in welcher Form sie beschlossen werden, könnte es für das grösste Schweizer Finanzinstitut einen zusätzlichen Aufwand bedeuten, weil es sein Kapitalpolster weiter aufbauen müsste.

Die UBS hat zudem auch dieses Quartal wieder einen kostspieligen Rechtsstreit abgeschlossen. Doch damit sind die Altlasten nicht abgetragen. Sie wartet noch immer auf das Ende ihrer zwei heikelsten juristischen Verfahren. Der Ausgang des Steuerstreits mit Frankreich steht noch aus, und es ist auch offen, wie das Hypothekenverfahren in den USA ausgeht. Beides könnte für die UBS teuer werden. (Tages-Anzeiger)

 

Im Moment UBSG -0,5 % , SMI +0,3 %

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UBS verdient mehr als vom Markt erwartet - Aktie mit Gewinnmitnahmen

(Zusammenfassung)

 

Zürich (awp) - Die Grossbank UBS hat im dritten Quartal 2017 mehr verdient als im Vorjahr und damit auch die Analystenprognosen übertroffen. Nach dem Rücksetzer im Vorquartal hat sich auch die Kernkapitalquote wieder verbessert, was im Markt mit Beruhigung aufgenommen wurde. Mit Blick auf den Rest des Jahres zeigt sich die Bank derweil wieder etwas zurückhaltender als noch zur Jahresmitte. Die Aktie stieg anfänglich auf Jahreshöchstkurse an, fiel dann aber bis zum Mittag aufgrund von Gewinnmitnahmen ins Minus zurück.

 

Unter dem Strich verdiente die grösste Schweizer Bank im dritten Quartal, gewöhnlich dem schwächsten im Jahr, 946 Mio CHF und damit rund 14% mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vor Steuern fiel das Ergebnis mit 1,22 Mrd CHF gar um 39% höher aus. Mit einem Plus in der Neunmonatsperiode von je rund 32% ist die Bank auf gutem Weg, 2017 deutlich über dem Vorjahr abzuschliessen.

 

Die globalen Vermögensverwaltungseinheiten (WM und WM Americas) - das Kerngeschäft der Bank - verdienten in der Periode von Juli bis September zusammen rund 1,0 Mrd CHF (+4% zum VJ) und erhielten in dieser Zeit per Saldo Nettoneugelder in Höhe von 2,4 Mrd CHF. Aber auch die anderen Bereiche wie das Investment Banking, das Asset Management oder das Schweizer Geschäft liefen zum Teil klar besser als erwartet.

 

CEO Sergio Ermotti zeigt sich denn auch zufrieden mit dem Quartalsergebnis: "Wir erzielten erneut gute Resultate in allen Unternehmensbereichen, mit Asien/Pazifik als einem wichtigen Treiber des profitablen Wachstums." Der Gewinnanteil von Asien/Pazifik sei so gross gewesen wie noch nie zuvor, ergänzte Finanzchef Kirt Gardner an einem Call für Analysten und Medien.

 

GEWINNMITNAHMEN

 

Die gute Stimmung bei den Kunden im dritten Quartal lässt bei den Verantwortlichen allerdings etwas die Warnlampen aufleuchten, so dass die Bank ihr Outlook-Statement im Vergleich zum Halbjahr etwas vorsichtiger formuliert hat. Geopolitische Spannungen, makroökonomische Unsicherheiten, die hohen Bewertungen der Märkte, die Zinspolitik der Notenbanken, saisonale Effekte - all das könnte die Kundenaktivität beeinträchtigen, meinte die Bank.

 

Konzernchef Ermotti gab sich am Call diesbezüglich allerdings relativ entspannt. Man sollte "nicht allzu viel hineininterpretieren" in die Formulierungen im Ausblick, sagte er. Die fundamentalen Trends in der Vermögensverwaltung seien weiterhin intakt. Nach dem guten dritten Quartal mit steigenden Aktienkursen sei es eigentlich normal, wenn die Kunden gewisse Gewinne mitnähmen.

 

RESTRUKTURIERUNGSKOSTEN VON 300 BIS 400 MIO IM VIERTEN QUARTAL ZU ERWARTEN

 

Weiterhin auf Kurs sieht sich die Bank derweil in ihren Bemühungen zur Reduktion der Kosten. So wurden im dritten Quartal weitere rund 100 Mio eingespart, womit sich die (annualisierten) Kosteneinsparungen gegenüber dem Jahr 2013 nun auf 1,9 Mrd belaufen. Die UBS sieht sich damit auf gutem Weg, bis Ende Jahr ihr diesbezügliches Ziel von 2,1 Mrd CHF zu erreichen.

 

Die grossen Sparanstrengungen haben allerdings auch grosse Restrukturierungskosten zu Folge. Nach 285 Mio CHF im dritten Quartal dürften im laufenden vierten Quartal laut CFO Gardner nochmals 300 bis 400 Mio dazu kommen, was für das Gesamtjahr einen Betrag von 1,1 bis 1,2 Mrd CHF ergäbe.

 

In den kommenden Jahren sollten diese dann allerdings geringer werden. 2018 dürften es noch rund eine halbe Milliarde sein, ab 2020 sollten dann gemäss Ermotti überhaupt keine derartigen Kosten mehr anfallen. In Zukunft werde der Fokus denn auch wieder vermehrt auf dem berichteten und nicht auf dem bereinigten Ergebnis liegen, meinte der Bankchef.

 

EINIGUNG MIT PACTUAL KOSTET 245 MIO CHF

 

Noch länger Zeit beschäftigt sein dürfte die UBS mit (juristischen) Altlasten, die zum Teil auf viele Jahre zurückgehen. Eine solche hat sie im Berichtsquartal mit einer Zahlung von 245 Mio CHF allerdings zu einem guten Teil bereinigen können. Und zwar ging es um Entschädigungen für Steuerforderungen gegenüber der brasilianischen Bank Pactual, die mal für eine kurze Zeit zur UBS gehört hatte. Grössere Altlasten sind aber noch in Frankreich (wegen Steuerhinterziehung auf Kundenseite) sowie im Zusammenhang mit niederwertigen US-Hypothekenpapieren (RMBS) offen, wenn auch bei letzteren im Oktober ein Teilaspekt mit ebenfalls einer hohen Millionen-Zahlung beigelegt werden konnte.

 

Entwarnung geben konnte die Bank dagegen in Bezug auf die Kapitalquote, die wegen eines deutlichen Rückgangs im zweiten Quartal - bedingt durch regulatorische Anforderungen - zuletzt für viel Gesprächsstoff und sinkende Aktienkurse gesorgt hatte. Im dritten Quartal stieg die harte CET1-Kernkapitalquote wieder auf 13,7% von 13,5% an, womit die Bank weiterhin eine der am besten kapitalisierten Grossbanken bleibt.

 

AUSSCHÜTTUNGSPOLITIK BESTÄTIGT

 

CEO Ermotti konnte entsprechend auch in Bezug auf die Dividendenpolitik Entwarnung geben bzw. bestätigte den Willen der Bank, mit der Zeit steigende Ausschüttungen an die Aktionäre leisten zu wollen. Die Dividende werde allerdings nicht im gleichen Ausmass wie der Gewinn steigen (+32% nach 9 Monaten), temperierte er allzu hohe Erwartungen etwas herunter. Man müsse zudem auch mögliche Aktienrückkäufe und mögliche Änderungen des internationalen Regelwerks (Basel IV etc.) berücksichtigen. Details zur diesjährigen Ausschüttungspolitik werde man aber erst Ende Januar geben.

 

Die Aktie legte zu Handelsbeginn deutlich zu und stieg auf neue Jahreshöchstkurse bei 17,60 CHF, verlor dann aber deutlich an Wert und notiert aktuell 1,1% tiefer auf 17,03 CHF. Analysten äusserten sich zumeist positiv zum UBS-Ergebnis und führten den Rückgang vor allem auf Gewinnmitnahmen nach dem starken Lauf seit Anfang September zurück.

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UBS (+0,4% auf 17,16 CHF): Nun im Fokus?

 

Die Aktien der UBS legen im frühen Handel klar zu und sind entsprechend ein Thema an der Börse. Viele Marktteilnehmer schätzen die Papiere der Grossbank als 5-10% zurückgeblieben an, wie zu hören ist. Nachdem nun während Wochen die CS-Papiere in der Gunst der Investoren gestanden seien, würden nun die UBS-Titel "nachgezogen", meinte ein Sales-Trader. Vor allem weil die Dividenden-Aussichten hier überdurchschnittlich seien, würden sich Institutionelle wie auch Fondsanleger und Pensionskassen wieder vermehrt in den Aktien der grössten Schweizer Bank engagieren. Auch Händler sind zum Teil überzeugt, dass die UBS-Aktie wegen der Saisonalität einen Jahresendspurt realisieren können.

Quelle Marktgespräch

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    • Ja, Tote lächeln meistens - und das unabhängig vom Kontostand...   Wenn du vor sieben Jahren Silber gekauft hast (so wie fritz ), dann bist du jetzt bei etwa minus 50%, wenn du damals Bitcoin gekauft hättest, dann hättest du jetzt das DREIHUNDERTZWANZIGTAUSENDFACHE davon.   Du glaubst doch nicht, dass du noch erleben wirst, wie Silber diesen Rückstand wettmachen wird?   Gruss silberfritze
    • nach dem Optionverfall  könnte es nun wieder aufwärts gehen.   The Analyst MKM Partners' Rob Sanderson maintains a Buy rating on Alibaba's stock with an unchanged $220 price target.
    • heute Options Verfall !   Habe 1. Posi KO C zugekauft 2. Posi etwas tiefer limitiert.
    • Für mich ebenfalls zu teuer. Aber wenn man sich nicht mit Finanzen beschäftigen will, ist das sicher eine der günstigsten CH-Möglichkeiten.  
    • ... Also nach meiner bisherigen Kurzrecherche, gilt da tatsächlich eine Steuerfreiheit im Schenkungsfall an Nachkommen.   Dann sollte unserem Projekt nun nichts mehr im Wege stehen und ich werde ein Unterkonto bei IB eröffnen.   Wir haben uns auf 150 p.m. / 1800 p.a. geeinigt pro Kind. In einer 6%-Erwartung würde daraus nach 18 Jahren ein Aktienkapital von roundabout 60k zusammen gekommen sein.   Die sind bei üblicher Inflationsrate dann wahrscheinlich nur noch irgendetwas um die 40k nach heutigem Bewertungsstand. Reicht als Start ins Leben aber auch.   Dann bleiben immer noch einige Optionen:   - Platt machen und für Sinnvolles nutzen (Studium etc.) - Stehen lassen (bei 4% Divi gibt es ein monatliches TAschengeld von 200,-) - Oder sogar weiter besparen   Das Gute bei der Sache ebenso:   Überschrieben ist vorerst schon einmal nichts.
      Und man kann sich in Ruhe anschauen, wie Sohnemann / Töchterlein so ticken um das 18. Lebensjahr herum. ... Und dann immer noch entscheiden, ob man gänzlich übertragt - oder vielleicht doch noch lieber selbst die Finger auf dem Kapital hält und es nur zweckgerichtet herausgibt. (Wenn der Bengel nach mir kommt, wäre es grob fahrlässig, ihm mit 18 so etwas zu überschreiben )          
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