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Wolfe Waves kommen sehr oft vor und es ist immer wieder erstaunlich wie exakt sie funktionieren. Ich finde sie vor allem praktisch, weil sie ein extrem vorteilhaftes Risk-Reward-Ratio ermöglichen und das Target relativ genau vorgeben.

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Wolfe Waves sollten folgende Eigenschaften aufweisen:

- Welle 3-4 muss innerhalb des Channels von Welle 1-2 sein
- Welle 1-2 gleicht der Welle 3-4 (symetrisch)
- Alle Wellen gleichen sich zeitlich
- Welle 5 überschiesst die Trendlinie von Punkt 1 und 3

Der Einstiegsbereich ist bei Punkt 5. Es ist aber vorteilhaft zu warten bis der Markt gedreht hat und wieder in den Channel hineinkommt.

Der angenommene Zielbereich liegt auf der Linie von Punkt 1 und 4 (grün bzw. rot in den Beispielen oben).

Es gibt auch noch eine Theorie, welche zeitlich angibt, wann der Zielbereich erreicht wird. Das wäre dort wo sich die beiden Channellinien kreuzen. Finde ich persönlich aber nicht sehr relevant, da es oft nicht funktioniert. Wäre aber praktisch, da damit auch das exakte Preis-Target eruiert werden kann.

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Ich habe mit nicht im Detail mit Wolfe Waves beschäftigt, aber sie ähneln sehr den EDT's aus dem Elliott-Bereich. Sie zeichnen sich aus durch ihr keilförmiges Aussehen und überlappende Wellen, weil die Kraft fehlt für grössere Antriebswellen. In Deinem Beispiel-Chart EUR/USD sieht es mehr nach einem Dreieck aus, weil die Wellen 3 und 5 kein neues Tief mehr machen. Deshalb die Frage: müssten bei der Wolfe Wave die Wellen 3+5 nicht tiefer gehen in der bullischen- oder höher in der bearischen Variante?

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müssten bei der Wolfe Wave die Wellen 3+5 nicht tiefer gehen in der bullischen- oder höher in der bearischen Variante?

Grundsätzlich schon ja. Wie in meinen beiden Grafiken oben dargestellt. Das EUR/USD-Beispiel ist keine perfekte Wolfe Wave.

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Hier noch ein aktuelles Beispiel einer beendeten Wolfe Wave aus dem Gold Daily Chart. Hier sieht man auch schön das zeitliche Timing.EPA = Estimated Price at Arival (Verbindungslinie von Punkt 1 und 4)ETA = Estimated Time at Arival (Kreuzung der beiden Channel-Linien 1-3/2-4

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Auch hier nicht alles perfekt verlaufen. Nach dem Entry Signal ging es nochmals schnell ein wenig runter. Aber in der Praxis ist eben nicht immer alles perfekt ;)

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Gerade im fdax....

Eingefügtes Bild

edit:

handel ich aber nicht, weil das Ding seinen P1 vom eröffnungsstab her nimmt.

das relativiert aussagekraft in meinen augen gewaltig.

was sonst sehr schön passt sind eben die volumen-spikes an den richtigen stellen (wobei das volumen dabei allgemein für den fdax recht gewaltig ist) sowie auch der überlauf an p5.

hat gute chancen aufzugehen, aber für mich stimmt p1 im open eben nicht hinreichend, um mich dranzuheften.

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sonst wäre JETZT (11:01) der entry für mich (9205,5) mit 14 P SL (9191,5) und target area 9255-60

Eingefügtes Bild

:D ... und futsch wäre er ( so kurz vorm S2 ist auch sicher gegenargument nummer 2 gewesen, ihn nicht durcjzuführen) ;)

S2 ist abgeholt - nun kann er immer noch hochlaufen ... ist dann aber auch unter ww-gesichtspunkten einfach zu freaky und nicht mehr normierbar, denke.

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Habe im Daily beim EUR/USD eine potentielle Wolfe Wave auf dem Rader. Welle 4 bzw. Punkt 5 noch in the making. Vorzugsweise mit Top um 1.40.

Letzten Donnerstag die obere TL exakt angelaufen und wieder abgedreht. Aus WW Sicht wäre dies jedoch kein optimaler Einstieg für Short gewesen auf Daily Close Sicht. Ich warte hier weiterhin auf ein überschiessen der oberen TL. Irgendwo um 1.40. RSI noch über 70 wäre auch nett. Und dann warten bis es dreht.

 

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Aus WW Sicht wäre dies jedoch kein optimaler Einstieg für Short gewesen auf Daily Close Sicht. Ich warte hier weiterhin auf ein überschiessen der oberen TL. Irgendwo um 1.40. RSI noch über 70 wäre auch nett. Und dann warten bis es dreht.

:ok: Würde ich auch machen.'Blind' / Zu früh rein geht deutlich zu lasten der Statistik.Wie immer gibt es auch hier fast so viele Entry-Möglichkeiten wie Trader.Das angenehme ist bei P5 ja auch, dass der Punkt nach Muster sehr umkämpft ist und auch umkämpft sein sollte um die Aussagekraft zu steigern.Man hat also im passenden Frame in vielen Fällen eine Reihe Candles zu Auswahl, um das Marktverhalten dort zu beobachten, kann den typischen Überlauf an dem Punkt erst einmal abwarten und wirklich erst bei Wende-Signs reagieren, sobald man sich sicherer fühlt.Kombinierbar bleibt der Einstieg natürlich mit beliebigen Umkehrmustern wie nem '1-2-3/Rosshaken/usw.', Candle-Mustern and so on auf diesem oder einem Timeframe tiefer ebenso.Manche spielen auch noch bei einer WW mit Indikatoren - ich persönlich nie, weil ich Indikatoren hier für eher noch nebensächlicher halte als in den meisten anderen Fällen eh schon.

Es gibt auch noch eine Theorie, welche zeitlich angibt, wann der Zielbereich erreicht wird. Das wäre dort wo sich die beiden Channellinien kreuzen. Finde ich persönlich aber nicht sehr relevant, da es oft nicht funktioniert.

Auch "Definitely YES" :cheers: ... ganz genau auch meine Erfahrung.Es gibt WWs, bei denen es auch schon beim Entry einfach kribbelt, weil es einfach in allen Kriterien zu passen scheint und dann erreicht das Ding auch noch tatsächlich mustergültig genau zu diesem projezierten Punkt seinen Targetfill. (sehr wenige)Ebenso kommen ganz andere Auflösungen auch im dicken Profit und an der Targetline zustande, die meilenweit entfernt vom Time-target liegen.Und ebenso verrecken natürlich auch immer eine Menge.Die definitiven Bonuspunkte der Formation sehe ich in:- sehr gutem CRV mit der Möglichkeit sehr definierter Actionpoints P5 und P6 - sehr kurzer Zeitspanne von Entry zum Target im Vergleich zum Rest der Formation --> es wird Geld kurz gebunden und die Tradernerven nur kurz beansprucht. Entweder Rohrkrepierer oder durch den oft explosiven Initialmove zum Target in die gewünschte Richtung ein geschwinder Lauf zum Ziel. (Wird oft nur kurz pausiert an einer Schwelle á la "Bin ich doch eher klassischer Wedge oder doch WW??" an der Verlängerung von P2 zu P4 - und stellt dort auch immer noch einen guten zweiten oder nachlaufenden Entry-Punkt dar ... oder es läuft teil auch ganz ohne Pause direkt zum weiten Target.)Dabei bleibt die Formation aber oft auch in der Anwendung exotischer, da ihr Erscheinungsbild ein oftmals offenes, sehr interpretationsfreudiges Auftreten generieren kann, die Bestimmung und Abgrenzung von anderen Mustern diffiziler wirkt. Nach meiner Erfahrung hilft da nur sehr viel Üben in der Beobachtung der Formation bzw. potentieller Formationen und ihrer Verläufe.In der Trader-Welt habe ich die Stellungnahmen einzelner Trader zur WW daher auch zumeist so erlebt, dass sie als Formation sehr polarisierend wirkt ;) ... es gibt welche, die ähnlich wie ich sagen "Aber hallo, coole Erfahrungen mit gemacht und nutze ich sehr gern" und es gibt dafür viele andere, die eher antworten "Ach du Schei*** - was für ein Schmarrn".Muss jeder für sich herausfinden, ob die Dinger ihn mehr reizen oder mehr nerven. :)

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Hey dodo, wir sehen das genau gleich mit den Wolfe Waves ;) Mich überzeugt dieser Ansatz eben vor allem wegen den beiden von dir angesprochenen Punkten:

Die definitiven Bonuspunkte der Formation sehe ich in:- sehr gutem CRV mit der Möglichkeit sehr definierter Actionpoints P5 und P6- sehr kurzer Zeitspanne von Entry zum Target im Vergleich zum Rest der Formation

und weil sie eben nicht so offensichtlich sind wie die meisten anderen Formationen. Auch das durchbrechen der TL von P1 - P3 und der Entry danach ist sehr raffiniert. Denn genau dort liegen die meisten Stops, es ist ein Extrembereich und wenn man genug geduldig ist um erste Wendezeichen abzuwarten, liegen die Odds nicht schlecht.

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Hi, Marcello :)Ich muss gestehen, dass ich das

müssten bei der Wolfe Wave die Wellen 3+5 nicht tiefer gehen in der bullischen- oder höher in der bearischen Variante?

ähnlich sehe. Bestimmte Formationen sind ja deshalb bestimmte Formationen, weil sie die Spiegelung eines ganz bestimmten Marktgeschehens und der Psyche der Teilnehmer darstellen.Bei der WolfeWave halte ich es für wichtig, dass sie eben, wenn man so will, mit p5 die false-variante eines lower lows (oder eines higher highs) abbildet. Während P3 so etwas noch generiert, aber im Zuge der Formation auch sofort Schwäche und keine Nachhaltigkeit folgen lässt, ist der P5 eben der zweite Versuch, an dem sich entscheidet, ob lower-low, higher-high im Sinne des Marktes ist ... ODER eben dort eine ganze Herde auf der falschen Seite steht und damit den Initialmove oft mit Explosionscharakter in die andere Richtung stattfindet (im Sinn der Wolfewaver hin zu P6).Ich beanspruche sicher nicht, hier die einzig richtige Sichtweise zum Besten zu geben. Aber eben: Es bleibt für mich im Verständnis dessen, was dort stattfindet schon recht existentiell.Die beiden Varianten, die Du hier im Thread in Spiel gebracht hast, bei denen sich die highs und lows eher Wimpel-like formieren, würde ich jetzt tatsächlich persönlich nicht als "WW" sehen/traden. ... Was aber natürlich nicht heissen soll, dass die Beobachtungen dieser Muster nicht relevant wären - evtl. ist das eine 'Wimpel-false-break'-Formation ;) - or whatever we call it. Dass die 'targetline' bei diesen anders arrangierten Hoch- und Tiefpunkten ähnliche Relevanz zu haben scheint, halte ich dabei in der symmetrisch-geometrischen Morphologie aller Kursebewegungen von liquiden Underlyings allgemein gar nicht mal für so überraschend. :)

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Absolut richtig dodo. Bei einer bearish WW muss Punkt 3 höher als 1 sein und Punkt 5 höher als Punkt 3 und bei einer bullish WW muss Punkt 3 tiefer als Punkt 1 sein und Punkt 5 tiefer als Punkt 3. Wie habi schon richtig angemerkt hat. Also wie in meinen beiden Beispielen im Eingangsposting:http://www.trader-forum.ch/download/file.php?id=1905http://www.trader-forum.ch/download/file.php?id=1906

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sind im kleinen Frame eh viel weniger interessant die Dinger ... ich watche halt die Tage kaum was anderes als intraday.Werde später auch mal was in higher frames reinstellen, was ich interessant finde als ww- macht auch mehr Sinn. :)

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Hier mal Tesco in einem Eumel-Chart ... reicht aber dafür.WW-Muster ist nicht optimal schön aus meiner Warte.Dafür fällt hier potentieller P5 zusammen mit Master-Supp aus der Vergangenheit.Bildet ein ziemlich leckeres Level zumindest für einen Versuch.Werde um diesen Bereich jetzt auf jeden Fall watchen auch als Position für Langzeit-Depot.

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    • Ich hoffe, dass es am neuen Ort mehr schallgedämmt ist. Offenbar hat es dort Minergie. Hab ich zwar schon viel gehört über schlechte Erfahrungen.   Anderenseits: es ist auch schön die Isebähnli fahren zu sehen!     Ich blicke nämlich  zurück auf Nacht und Pikett-Dienst im USZ, wo ich ebenfalls nicht gut schlafen konnte wegen der Pipser des Assistent-Arztes im Nachbarzimmer, den ich ebenfalls hörte und wusste: auch Du wirst nun bald geweckt und aufstehen müssen um 02:00  Blut testen. Das war immer ein enormer Stress, weil die Aerzte das Blut für die Neonatologie sofort wollten. Neunatalogie ist die Neugeborenen-Abteilung im USZ (die Baby's in den Brutkästen an Schläeuchen und vielen anderen Apperaturen). Die Verantwortung des richtigen Resultates war stets gross, auch bei Verdacht auf Meningitis. Da musstest Du schlaftrunken zwischen monoklonal oder polykononal unterscheiden können. Es ist mir nie ein Fehler unterlaufen, aber es war stressig.   USZ Neonatologie war meine erste Stelle als med-techn. Laboratin SRK, meine letzte Stelle war in de in_virto-Vertilisation  ( Professor Imthurn)   (was ich nicht gut fand, da ich gegen Kinder diese Art der Epfängnis bin, dann wurde ich arbeitslos, weil sie zuerst einen Kredit für weitere Arbeiten finanzieren mussten). Über den Nationlfonds  wurde ich erneut angestellt,  arbeitete mit frischen Kadavern (Tiere aus dem Schlachthof) , arbeitete, um die Organe eisgekühlt abzuholen.  Eigentlich waren die Arbeitszeugnisse sehr gut, doch das hatte wenig Gewicht.   Als Forschungs-Laboranin hattest Du es schwer, wenig Stellen. Du warst arbeitsos, plötzlich, weil der National-Fonds nicht mehr zahlte. Musstest stemplen gehen. Als Arbeislose lehnte ich die Arbeit im Tierspital (Tierversuche) ab.   Als  ich immer noch arbeitslose war, bewarb ich mich dann ein 2.Mal bei Prof. Eckert (Tierspital Zürich) und musste 2 oder 3 0000 gelben Bibelis ins Herz stechen, ihnen das Genick brechen, sie vergasen. Die gelben Bibelis wurden aber nicht ordnungsmässig bewilligt, was im Nachhinein herauskam, und der podst-doc verliess schlagartig das Institut um sich der Malaria Forschung in Australien anzunehmen. Ich natürlich wieder arbeitslos   Ich trank sehr viel Alkohol!!! Es erstaunt mich heute noch, dass ich diesen gelben Bibelis 2 ml Herzblut abnahmen musste, sie nachher töten musste mit Genickbruch.            
    • Ja, wegen eines Hundes eine Stadt wie Zürich zu verlassen (ich liebe Zürich), ist ev. fraglich. Ich tue /wage es. Zürich ist nämlich sehr teuer: da ich alle Wege mit den ÖV erledige, muss ich sagen: es ist TATSÄCHLICH teuer. Ein Hunde-Abo in der Stadt Zürich für die Öv kostet knapp 600 CHF, etwas höher angesetzt hätte man dann bald einmL  ein GA für die ganze Schweiz für einen Hund SBB. 
    • kein air bnb: der Aufwand ist mir, wie Cello sagte, zu gross. Muss nämlich noch die Krankenkasse wechseln und vermutlich eine neue Steuererklärung ein reichen, der Aufwand ist mir zu gross. Werde also hier und dort zweimal zahlen für Miete.
    • Apropos Hunde: ich nenne mich Nora_in_black, weil Nora mich verlassen musste. Noras Mutter: Weimaraner, Vater Labrador. Da hatte mich also die Züchterin aus der Innerschweiz über den Tisch gezogen. Ein reinrassiger Weimaraner muss nämlich (fast) zwingend zu einem Jäger mit Jagd-Patent und eigenem Revier, gehört eigentlich nicht in die Stadt Zürich. Ich musste Nora zwingend im Zürichberg abgeben (sie war 4 Monate alt) beim Zürcher Tierschutz. Nora ist wunderschön, lebt nun aber auf dem Land bei neuen Leuten. Ich bin immer noch in Trauer um Nora (deswegen black).   2 meiner Cavalier King Charles wurden wegen Syringomyelie im Tierspital Zürich euthanasiert  (Nico letzten Dezember im Alter von knapp 7 Jahren), weswegen ich dachte: als nächstes ein Mischlingshund.   Nora war gross, sehr wild und entwickelte sehr viel Kraft. Ich weiss nun nicht mehr, wie es ihr geht.   Ich lebe nun 44 Jahre in Zürich. Nora (mein ehemaliger Weimaraner/Labrador) ist der Grund, wieso ich auf's Land ziehen werde.   In meinem Elternhaus war ein persischer Windhund aus Westfahlen (ein Saluki) anwesend. Gestern sah ich im HB Zürich einen schwarzen Saluki. Vielleicht: einen älteren Saluki, der ausrangiert von Windhund-Rennen das Gnadenbrot bei mir erhält. Das wäre mein Traum.   Immerhin bin ich nun selber pensioniert, 64 jährig geworden und meine Lebenserwartung ist reduziert. Krambambuli von Ebner Eschenbach kommt mir im Moment ständig in den Sinn, habe ein sehr schlechtes Gewissen, Nora weggegeben zu haben.    Ich werde diese Mietwohnung verlassen, weil sie mir zu ringhörig ist. Ich höre permanent den Nachbarn unter mir, sogar wenn sie den Lichtschalter betätigen, die WC-Spülung, die meines Erachtens gewaltig 'rochelt'   Da ich unter Schlafstörungen leide, stehe ich dann jeweils zwischen 04.00 und 05.00 auf, beobachte die 'Isebähnli' oder die Europabrücke....
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