Jump to content

Empfohlene Beiträge

Long oder Short ?

 

Diese Frage beschäftigt die Trader vom Morgen bis zum Abend und manchmal in nächtlichen Träumen.

Die Antwort auf diese simple Frage ist stets ungewiss, denn von der richtigen Antwort im richtigen Moment hängt alles ab.

 

Long oder Short ?

Die richtige Antwort  weist den Weg in den Traderhimmel oder in die Hölle.

Börse lockt mit dem Versprechen: " Hier kann man Millionen verdienen ! "

Im rechten Moment KAUFEN - und im rechten Moment VERKAUFEN - so einfach ist Börse. So einfach ?

 

Long oder Short ?

Die Sehnsucht nach der einen und richtigen Antwort und die Ungewissheit lässt uns in die Hände mancher Gurus treiben, die ihr hellseherisches Geschreibe für viel Geld an eine begierig zahlende Masse verkauft.

Hunderte, Tausende von Systemen wollen uns weismachen, dass man mit ihnen erfolgreich wird.

Heerscharen von Analysten, Kommentatoren, Fundamentalisten, Techniker treten an und preisen ihre Dienste.

Hinterher erklären sie ganz genau, weshalb ihre Antwort richtig gewesen ist, und im anderen Fall erklären sie einem ganz genau, wieso die Antwort falsch gewesen sein musste.

 

Long oder Short ?

Soll ich kaufen ?

Soll ich verkaufen ?

 

Geht das auch anders ?

Was wäre, wenn die Antwort lauten dürfte auf die Frage ob long oder short:

Es ist mir egal - ich verdiene so oder so.

 

Ein Traum ? - Eine Illusion ?

Der erste Impuls sagt: Das kann ja nicht funktionieren !

Der zweite Impuls: Da ist doch irgendwo ein Haken !

 

Ihr ahnt es schon: Es funktioniert tatsächlich.

Nicht nur das - alle Banken, alle Wertpapierfonds, Hedgefonds, Portfoliomanager machen es so.

Sie sind Verkäufer von Optionen und mit Understatement formuliert: Sie leben davon ziemlich gut.

Es gibt sogar einen Index für diese Technik.

 

Können wir kleinen Trader das auch ?

Klare Antwort:  Ja  !

 

Ihr ahnt wieder etwas:  Es gibt ein "Aber".  

Man muss einiges darüber wissen und lernen.  (Wer hätte das gedacht .. )

 

Wer aber sich einmal in diese Materie hineingearbeitet hat, dem winken als Lohn seiner Mühe

mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit kontinuierliche (kleine) Gewinne.

Ich nenne es gern

Eichhörnchen-Trading.

 

In diesem Unterforum soll es genau darum gehen.

 

Liebe Grüsse

vom Eichhörnchen

Don

bearbeitet von donblanco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eichhörnchen-Trading - der gefällt mir :D

 

Immer schön fleissig kleine Häppchen einsammeln.

 

Danke für die Eröffnung des Threads. Ich werde dann mal meine beiden Beiträge von heute hier einstellen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Covered Call Writing

Ein Covered Call (deutsch „gedeckte Kaufoption“) ist eine Optionsstrategie, bei der man Wertpapiere mit Optionen kombiniert. Gelegentlich wird für diese Variante auch der Name Buy-Write-Strategie verwendet.

Bei einem Covered Call erwirbt (buy) man einen Basiswert und verkauft (write) gleichzeitig eine Call-Option auf diesen. Dadurch ist die offene Position im Call durch den Basiswert „gedeckt“. Der Ertrag der Strategie stammt allein aus dem Verkauf der Option. Dafür darf der Basiswert zum Ausübungsdatum nicht unter den Ausübungspreis der Kaufoption abzüglich dessen Wert zum Zeitpunkt des Verkaufs fallen (Break-Even-Kurs). Aus diesem Grund bildet man Covered Calls eher dann, wenn man von einem etwa unveränderten Kurs zum Ende der Laufzeit ausgeht, d. h. nur leicht steigender oder fallender Kurs des Basiswerts.

Der Covered Call hat ein asymmetrisches Auszahlungsprofil: Gewinne sind grundsätzlich auf den Ausübungspreis des Calls beschränkt, wohingegen Kursverluste im Basiswert, ab dem Break-Even-Kurs, in voller Höhe mitgetragen werden.

Eine konservativere Strategie, um Risiken von Underlyings zu begrenzen, ist der Protective Put.

Zertifikate, die eine Covered-Call-Strategie implementieren, heißen im Bankenumfeld Discountzertifikat.

Optionsverkauf.gif

Covered_Call.png

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Covered_Call

Und hier noch die Definition auf Investopedia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ein Trader schon Aktien hält, dann kann ich nicht verstehen, warum er darauf keine risikolosen Short Calls schreibt.

Nun, ganz risikolos ist das ja auch nicht. Was ist wenn die Aktie stark hochspringt, während du die Verkaufsposition im Call hälst? Dann entgeht dir der ganze Gewinn. Ist ja auch eine Art Risiko oder?

edit (gerade erst gesehen):

Bei gedeckten Calls, (also jene, deren Aktien Du im Depot hast), ist es tatsächlich so, dass in der Option keinerlei Risiko liegt. Auf Deutsch: NULLKOMMAGARNICHTS !

Das "Risiko" liegt einzig im Underlying

a) im möglichen downmove der Aktie - das Risiko hast Du aber sowieso

b) im möglichen Verpassen eines dramatischen Kurszuwachses der Aktie. Du würdest vom starken Kurszuwachs nur teilweise profitieren - mal ehrlich: Wann kommt sowas vor ? - und mit welcher statistischen Wahrscheinlichkeit ?

Ist halt immer eine Frage des Standpunktes und der Annahme in Bezug auf das Underlying. Hat man die Aktie sowieso schon im Depot und geht davon aus, dass sich der Kurs nicht sonderlich ändern wird bis zum Verfall, dann macht es auf jeden Fall Sinn einen Call darauf zu schreiben um die Prämien zu kassieren. Hält man die Aktien und geht von einem baldigen, starken Anstieg der Aktie aus, dann macht es logischerweise keinen Sinn einen Call darauf zu verkaufen. Dann gibt es ja auch noch den Standpunkt, dass man die Aktie nur kauft um den Call darauf zu verkaufen und die Prämie zu kassieren.

Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet. Also bitte korrigiert mich wenn ich etwas falsch auslege.

Was ist wenn ich eine Aktie suche, welche eine sehr hohe Dividendenrendite hat und eine sehr langweilige Kursentwicklung. Das wäre doch das perfekte Opfer für die Covered Call Writing Strategie oder? Dann kann man auf der einen Seite die Dividenden kassieren und auf der anderen Seite immer mal wieder Calls verkaufen und die Prämien kassieren. Oder vergesse ich da etwas?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Achtung, jetzt kommen noch die Fragen von einem richtig Ahnungslosen dazu:

 

Geht das mit einem "ganz normalen" Tradingkonto? Ich sehe zwar, dass ich bei Swissquote Puts und Calls kaufen kann, aber wenn ich das richtig verstehe, nehme ich in diesem Fall ja die Position des Emittenten ein und schreibe (verkaufe) Calls. Habe  diese Möglichkeit noch nie gesehen. Kann das jeder?

 

Wenn ich als privater Calls verkaufe, wie ist da die Beziehung zum Käufer? Nehmen wir an, ich habe 50 Stück im Angebot, jemand kauft 100, davon sind 50 von mir und 50 von der Bank - jetzt verkauft er wieder 30 davon. Welche hat er jetzt verkauft?

 

Und was wenn der Käufer die Option ausüben will? Dann muss ich ja meine Aktien hergeben, was doch gar nicht das Ziel war.

 

Also, im Moment verstehe ich noch gar nichts, aber das Thema ist ja hier auch noch neu. Am besten geht es vielleicht mal mit einem aktuellen Zahlenbeispiel (z.B. mit Alibaba als Underlying ;-) , wobei das natürlich nicht gerade eine stabile Aktie ist, dann halt Nestle oder sowas...).

 

Gruss

weissnichtsfritze

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ufff..

Offenbar habe ich eine Lawine losgetreten und muss nun versuchen, der Lage Herr zu werden.

Hier geht es richtig zur Sache.. Das riecht nach viel Arbeit.

Na, dann kremple ich die Ärmel hoch, setze eine Kanne Ostfriesentee auf und versuche das Dickicht aufzulösen.

 

Covered Calls .. meine Replik ist ja im thread wg. Meyer Burger entstanden.

Ich kenne die Firma in Thun und schätze ihre Arbeit und war der Meinung, es sei ein wesentlich grösserer Wert im SMI.

Ich dachte an eine Art Schwergewicht, mit Optionen und an der Eurex gelistet.

Nun muss ich Abbitte leisten, denn covered Call writing geht mit Aktien dieser Firma natürlich nicht.

 

Dennoch behält meine Ansicht Gültigkeit, wenn ich sage:

Wer Aktien im Depot hält und schreibt darauf keine gedeckten Calls, der lässt sich jeden Monat sehr viel Geld entgehen.

Voraussetzung ist natürlich, dass der Wert Optionen hat, über Liquidität im Handel verfügt und dass die Aktie sich nicht im downtrend befindet.

 

@ Marcello

Du hast es gut auf den Punkt gebracht.

Klar hast Du in einem Punkt recht:  Unter der Annahme, dass die Aktie überraschend stark nach oben springt macht CCW keinen Sinn. Dann entgeht einem ein schöner Gewinn.

Annahme ist das Stichwort : Du vertraust auf eine Hoffnung oder auf das Geschreibe von Analysten.

- was ich von den Vertretern dieser Zunft halte, hat sich bereits herumgesprochen ;-)

 

Short Options handeln heisst vor allem eines:

Unsicherheit - Hoffen - Bitten - Bangen ersetzen durch positive Wahrscheinlichkeiten.

 

Im Klartext: Möglichst viele verschiedene nicht korrelierende Werte in kleinen Mengen handeln und Wahrscheinlichkeit und Zeit für sich arbeiten lassen.

Im Gegenzug verzichtet man auf DEN grossen move, der VIELLEICHT eintreten könnte.

Es sind wirklich unterschiedlich Standpunkte - so wie Du es auch sagst.

 

Ideal für covered Calls sind tatsächlich die Langweiler-Aktien.

Eine Coca Cola beispielsweise.

Dieser Wert ist mit seinen stets steigenden Dividenden seit Jahrzehnten die Cash Cow des Warren Buffet.

 

Manche Händler wollen aber auch steuerlichen Gründen nicht die Dividende und verkaufen kurz vor der Div.-Ausschütung das Underlying, wechseln in Optionen und später wieder mit Gewinn zurück. Diese Feinheiten will ich jetzt nicht erläutern.

 

Den "Experten" lass mal stecken ..

Bin eher der "einäugige" ...

 

@ Fritz

 

Deine Fragen beantworte ich gern einem extra Posting. Dazu muss ich erst Luft holen und zwei Tassen Tee trinken

:-)

 

liebe Grüsse

Don

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Don

 

Das gefällt mir.

 

So wie ich bis jetzt verstanden habe hedgest du, sicherst damit deine Gewinne und hälst die Verluste klein, diese Absicherung kostet, erhöht doch die Performers enorm.

 

Das ist wohl sehr plump für mich und alle die nicht immer verstehen was du schreibst, doch stimmt es?

 

Liebe Grüsse

plena

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geht das mit einem "ganz normalen" Tradingkonto? Ich sehe zwar, dass ich bei Swissquote Puts und Calls kaufen kann, aber wenn ich das richtig verstehe, nehme ich in diesem Fall ja die Position des Emittenten ein und schreibe (verkaufe) Calls. Habe  diese Möglichkeit noch nie gesehen. Kann das jeder?

Klar, das geht auch mit einem normalen Konto bei SQ. Man muss einfach den Button Sell anstatt den Button Buy anklicken. Und schon hast du eine Call Option verkauft oder geschrieben wie man so schön sagt.

 

post-9674-0-92549800-1439722325_thumb.pn

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Covered Calls .. meine Replik ist ja im thread wg. Meyer Burger entstanden.

Ich kenne die Firma in Thun und schätze ihre Arbeit und war der Meinung, es sei ein wesentlich grösserer Wert im SMI.

Ich dachte an eine Art Schwergewicht, mit Optionen und an der Eurex gelistet.

Nun muss ich Abbitte leisten, denn covered Call writing geht mit Aktien dieser Firma natürlich nicht.

 

Von MBTN gibt es schon Optionen an der Eurex. Guckst du Printscreen von der IB Option Chain:

 

post-9674-0-79676100-1439722672_thumb.pn

 

Die Eurex Optionen bei Schweizer Aktien sind jedoch nicht so liquide wie man sich dies von Deutschen Aktien gewohnt ist, geschweige denn von US Aktien an der CBOE. Im speziellen bei Titel aus dem SPI. Da wird es dann unter Umständen schon schwierig so einen covered Call profitabel zu handeln (Spread, etc.). Oder was meinst du?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So wie ich bis jetzt verstanden habe hedgest du, sicherst damit deine Gewinne und hälst die Verluste klein, diese Absicherung kostet, erhöht doch die Performers enorm.

 

Die Materie scheint komplexer zu sein, als ich annahm.

 

Vielleicht hilft ein

konkretes Beispiel.

-  Kauf 100 Aktien FLTX  ( Fleetmatics Group ) bei 50 Dollar

-  Verkauf eines Call, Strike 55, Laufzeit 21. Sept, Restlaufzeit 34 Tage

-  Prämieneinnahme 83 Dollar

 

post-14735-0-61875100-1439727142_thumb.p

post-14735-0-95179800-1439727028_thumb.p

 

Der Preis der Aktie ist seit letzter Woche leicht gesunken, daher das Minus von 83 Dollar

Der Preis der verkauften Call-Option ist ebenfalls gesunken, deshalb 27 Dollar im Plus

 

Die Aktie befindet sich im Aufwärtstrend

 

post-14735-0-84493300-1439727582_thumb.p

 

Meine Erwartung ist eine Seitwärtsbewegung bzw. ein moderater Anstieg in diesem Wert.

 

Die Risikoabschätzung und das Profit/Loss-Diagramm sieht so aus:

 

post-14735-0-39308400-1439728020_thumb.p

 

Erläuterung:

Durch die vereinnahmte Prämie darf der Kurs bis auf  $ 49,50 fallen, ohne, dass ich einen Verlust erleide.

Ein Anstieg des Kurses würde maximal 21 % Gewinn bringen

Immer vorausgesetzt, ich halte den Call bis zum Ende.

In der Realität würde ich die Option so nicht laufen lassen, sondern optimieren... aber das ist ein weiteres Thema :-)

 

Jetzt der P/L-Bereich bis zum Verfall der Option

post-14735-0-32592500-1439728626_thumb.p

 

Diese Strategie eignet sich für Gewinne in neutralem bis moderat positiven Umfeld des Underlyings

Sollte der Trend kippen, würde ich entweder den Wert mit Stop-Loss aus dem Depot nehmen, oder wenn ich die Aktie aus irgendwelchen Gründen gerne behalten möchte, dann würde ich einen downmove absichern mit Call Optionen "im Geld"

Wenn jemand sich für diese Absicherungtechnik interessiert, dann kann ich dieses reale Beispiel auch noch mit einem ITM Call (in-the-money) durchspielen und grafisch darstellen.

Alle erschlagen ??

 

Schönen Sonntag

wünscht

Don

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wie alles anfing...

 

Hoi Marcello,

 

Nochmal MBTN....

Sorry, ich habe den Wert nicht im TradeNavigator und hatte kein Abo für Eurex/Soffex Optionen.

Extra um mitdiskutieren zu können, habe ich mir jetzt die Eurex Optionen gegönnt ...

Danke für den Hinweis.

 

Begonnen hat ja die ganze Story mit Perry's Postings und seiner unverbrüchlichen Treue zu "seinen" Meyer Burgers, deren Aktien er seit längerer Zeit hält

:-)

 

Lass uns ruhig das MeyerBurger Beispiel nehmen.

Nun habe ich folgendes Szenario durchgespielt:

 

Perry kauft Mitte 2012 einhundert Aktien MBTN

Er schreibt jeden Monat einen Call am Geld und bekommt dafür jedesmal eine Prämie.

Im Moment ist die Vola sehr niedrig und die aktuellen Preise für einen At-The-Money Call beträgt nur ca. 50 Cent.

Bei hundert Aktien entspricht das monatlich 50 Euro Prämieneinnahme.

post-14735-0-01801900-1439736263_thumb.p

 

Damals stand der Kurs um einiges höher, zwischenzeitlich gab es mit Sicherheit Phasen hoher Vola und damit hoher Optionsprämien vermutlich um ein Euro herum

Über den groben Daumen gepeilt kalkuliere ich niedrig, und rechne mit durchschnittlich nur 70 Euro Prämie monatlich.

Nach 36 Monaten (also in den vergangenen drei Jahren) hätte es eine risikolose Einnahme von 2520 Euro gebracht.

 

Genauso stur durchgezogen, wie Perry seine Aktien hält, stünden jetzt seine MeyerBurgers umgerechnet 25 Punkte höher,

also bei 33 Euro !!

statt bei betrüblichen acht Euro .. :sad:

 

post-14735-0-63722400-1439736331_thumb.p

 

Wo hätte sein Risiko gelegen?

Nirgendwo.

Einzig darin, dass er den upmove nicht im selben Mass mitgemacht hätte

Vorteil dafür: Der anschliessende Downmove hätte ihn nicht berührt.

 

Diese beschriebene Vorgehensweise ist so ziemlich das konservativste, was man machen kann.

Im Grunde ist sie sehr einfach und "stinklangweilig"

 

Ob Perry ins Grübeln gekommen ist ?

 

Gruss

Don

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eindrückliches Beispiel. Danke! Da erkennt man gut, wie sich das mit der Zeit läppert, wenn das Eichhörnchen immer schön fleissig kleine Punkte einsammelt.

 

Wo hätte sein Risiko gelegen?

Nirgendwo.

Einzig darin, dass er den upmove nicht im selben Mass mitgemacht hätte

Vorteil dafür: Der anschliessende Downmove hätte ihn nicht berührt.

 

Wieso berührt einem der Downmove nicht? Wenn ich einen Call At-The-Money schreibe, dann berührt es mich doch, wenn das Underlying mehr als den Strike - die Prämie fällt oder? Wären immer In-The-Money Calls geschrieben worden, dann würde das anders aussehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Short Options handeln heisst vor allem eines:

Unsicherheit - Hoffen - Bitten - Bangen ersetzen durch positive Wahrscheinlichkeiten.

 

Im Klartext: Möglichst viele verschiedene nicht korrelierende Werte in kleinen Mengen handeln und Wahrscheinlichkeit und Zeit für sich arbeiten lassen.

Im Gegenzug verzichtet man auf DEN grossen move, der VIELLEICHT eintreten könnte.

Es sind wirklich unterschiedlich Standpunkte - so wie Du es auch sagst.

 

Den grossen Move braucht es auch gar nicht! Es ist zwar ein schönes Erlebnis mit Adrenalin und Nervenkitzel. Aber auf die Dauer fährt man definitiv besser mit einer klaren Strategie, mit kleinen aber regelmässigen Gewinnen und eben wie du sagst mit der Wahrscheinlichkeit auf seiner Seite.

 

Zu deiner Aussage "Es braucht keine Annahme", "Long oder Short?":

Auch bei Short Strategien mit Optionen braucht man eine Meinung zur Entwicklung des Underlying. Diese braucht es leider immer. Ohne geht es nicht.

 

So wie ich bis jetzt verstanden habe hedgest du, sicherst damit deine Gewinne und hälst die Verluste klein, diese Absicherung kostet, erhöht doch die Performers enorm.

 

Eigentlich genau das Gegenteil: Er macht immer wieder kleine Gewinne. Dafür aber regelmässig durch die hohe Erfolgswahrscheinlichkeit. Wie das mit den Verlusten aussieht bzw. mit dem Risiko bei diesen Strategien würde mich auch noch wunder nehmen. Meiner Meinung nach ist das Risiko teilweise eben schon recht hoch (nicht bei CCW). Das braucht dann einen echt langen Atem um immer wieder zu rollen oder bringt dann halt eben doch mal einen deftigen Verlust ein!?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hoi Marcello,

 

Zitat:

" Wieso berührt einem der Downmove nicht? Wenn ich einen Call At-The-Money schreibe, dann berührt es mich doch, wenn das Underlying mehr als den Strike - die Prämie fällt oder? Wären immer In-The-Money Calls geschrieben worden, dann würde das anders aussehen. "

 

Ich hatte meine Aussage bewusst plakativ und leicht provizierend gewählt.

Genau genommen hast Du recht.

 

Das "nicht berührt" meinte ich eher im übertragenen Sinn, dass die emotionale "Berührung" fast wegfällt.

Über die drei Jahre gesehen, wäre die Strategie nicht schlecht gewesen, aber aus professioneller Sicht sicher sehr verbesserungsfähig.

Alle meine Statements beruhen darauf, dass Perry so oder so seine Aktien hält, komme was wolle.

 

Im Detail könnte man diskutieren, ob In-The-Money Option zur Absicherung besser gewesen wären, als ATM.

Zumindest im Downmove wäre es auf jeden Fall ertragreicher gewesen.

Es ging ja um ein Beispiel und ich wollte meinen Beitrag nicht unnötig kompliziert machen.

 

.. wer weiss -

Vielleicht machen ja meine FLTX einen downmove und dann zeige ich es am realen Beispiel ;-)

 

Zum Thema "Annahmen"

Auch das war plakativ und grob vereinfachend ausgedrückt.

Natürlich mache auch ich Annahmen.

Allerdings macht es einen grossen Unterschied ob man auf der Longseite steht oder auf der Shortseite bei Optionen.

 

Der Käufer muss eine Annahme haben, die so aussieht:

Der Kurs läuft

a) in meine Richtung

b) er läuft schnell in meine Richtung

c) er muss bis zum Verfallstag in meine Richtung laufen

 

Direktionales Trading nennt man das.

Wenn diese Prämissen nicht eintreten, dann gibt es keinen Gewinn, sondern oftmals den Totalverlust des investierten Geldes.

Er hat die Zeit gegen sich und er hat die Wahrscheinlichkeit gegen sich.

 

Da muss man schon eine verdammt gute "Nase" haben, um auf Dauer über Wasser zu bleiben und dann noch das Schiff zusammentraden.

 

Der Verkäufer einer Option hat eine Annahme die besagt:

Ich nehme an, das der Kurs bis zum Verfallstag nicht bis Wert a oder b läuft.

 

Diesen Bereich wähle ich in der Regel als die zweite Standardabweichung und berechne ihn anhand der Statistik.

Nondirektionales Trading eben.

Der Verkäufer hat die Wahrscheinlichkeit auf seiner Seite UND die Zeit läuft für ihn.

 

Grafisch sieht man einen Kurstrichter, in dem sich der Wert des Underlyings bewegen kann.

Hinzu kommt, dass ich mit jedem Tag ein wenig Zeitwertverfall für mich verbuchen kann.

 

Das Thema Verlustbegrenzung und Management von "Krisentrades" ist ein eigenes Thema.

Übrigens ein sehr unspektakuläres Thema. Das ist ja das schöne an Optionen:

Man kann viel "reparieren" und optimieren.

 

Nur soviel:

Die sattsam bekannte These der Finanzindustrie lautet

 

Begrenzte Gewinne - Unbegrenzte Verluste

 

Diesen Spruch beten alle nach und wiederholen ihn stets und ständig und überall in Endlosscheife.

Aus meiner Sicht ist das Panikmache. Sie wollen nicht, dass man auf Ihren fetten Wiesen die eigene Kuh grasen lässt.

 

Die meisten fühlen sich vor allem emotional angesprochen.

Wer will schon seinen möglichen Gewinn begrenzen ? ...

Jeder Trader schüttelt voll Unverständnis den Kopf und wendet sich lieber seinen Optionskäufen zu, die ihm das Gegenteil versprechen - begrenztes Risiko und Riesige Gewinne !

Sie lesen Bücher mit dem reisserischen Titel:

Millionen mit Optionen

.. und sie träumen .. und kaufen .. und träumen .. und hoffen .. und

oft klappt es auch. Einige sind sogar sehr erfolgreich damit.

 

Manchmal kommt mir das Gespräch mit den zwei Brokern wieder in den Sinn ..

 

Gruss

Don

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

So wie ich bis jetzt verstanden habe hedgest du, sicherst damit deine Gewinne und hälst die Verluste klein, diese Absicherung kostet, erhöht doch die Performers enorm.

 

Eigentlich genau das Gegenteil: Er macht immer wieder kleine Gewinne. Dafür aber regelmässig durch die hohe Erfolgswahrscheinlichkeit. Wie das mit den Verlusten aussieht bzw. mit dem Risiko bei diesen Strategien würde mich auch noch wunder nehmen. Meiner Meinung nach ist das Risiko teilweise eben schon recht hoch (nicht bei CCW). Das braucht dann einen echt langen Atem um immer wieder zu rollen oder bringt dann halt eben doch mal einen deftigen Verlust ein!?

 

So wie ich es verstehe nimmt er sobald es in die falsche Richtung läuft eine Gegenposition auf, sein Gewinn ist nicht nur die Option zum Wert, sondern das ganze drum herum, Zeitwert, Absicherung- Haltekosten etc.

Selbst wenn er die Option trotz Verlust bis zum Ende halten müsste, so wäre der Verlust, Aktie liefern zum Shortpreis und kaufen zum Longpreis, wenn dieser einmal angenommen 10% Abstand hat, so kann er wenn er die Optionen schreibt für den Zeitwert 15% kassieren, die grösste Gefahr sind extreme Bewegungen in eine Richtung, weil er dann wohl Mühe hat einen Käufer für die Option in die Absicherungsrichtung zu finden. Doch meine ich gelesen zu haben, das er dann eben selbst eine Option kauft, wenn er seine nicht direkt zurück bekommt.

 

Das Risiko welches du mehrfach erwähnst, reduziert er durch seine agilen Typ und eine grosse Erfahrung, dies dann als Risikoarm zu betiteln könne falsche Erwartungen wecken

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Allgemein, wenn eine Aktie über Nacht 10% gegen deine Optionen laufen, doch auch hier könntest du die Aktien die du im schlimmsten Fall liefern müsstes nachkaufen oder deine Optionen mit Verlust zurückkaufen oder mit einer Gegenoption hedgen.

 

Nur das kannst du, dazu braucht es Wissen und Erfahrung, wann und wie das am besten getan wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zum Thema "Annahmen"

Auch das war plakativ und grob vereinfachend ausgedrückt.

Natürlich mache auch ich Annahmen.

Allerdings macht es einen grossen Unterschied ob man auf der Longseite steht oder auf der Shortseite bei Optionen.

 

Der Käufer muss eine Annahme haben, die so aussieht:

Der Kurs läuft

a) in meine Richtung

b) er läuft schnell in meine Richtung

c) er muss bis zum Verfallstag in meine Richtung laufen

 

Direktionales Trading nennt man das.

Wenn diese Prämissen nicht eintreten, dann gibt es keinen Gewinn, sondern oftmals den Totalverlust des investierten Geldes.

 

Der Käufer hat die Zeit gegen sich und er hat die Wahrscheinlichkeit gegen sich.

 

Da muss man schon eine verdammt gute "Nase" haben, um auf Dauer über Wasser zu bleiben und dann noch das Schiff zusammentraden.

 

Der Verkäufer einer Option hat eine Annahme die besagt:

 

Ich nehme an, das der Kurs bis zum Verfallstag nicht bis Wert a oder b läuft.

 

Diesen Bereich wähle ich in der Regel als die zweite Standardabweichung und berechne ihn anhand der Statistik.

Nondirektionales Trading eben.

 

Der Verkäufer hat die Wahrscheinlichkeit auf seiner Seite UND die Zeit läuft für ihn.

 

Grafisch sieht man einen Kurstrichter, in dem sich der Wert des Underlyings bewegen kann.

Hinzu kommt, dass ich mit jedem Tag ein wenig Zeitwertverfall für mich verbuchen kann.

 

Jep, das ist doch der entscheidende Punkt! Gut beschrieben...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Don
 
Was haltest du davon:
 

Was ist wenn ich eine Aktie suche, welche eine sehr hohe Dividendenrendite hat und eine sehr langweilige Kursentwicklung. Das wäre doch das perfekte Opfer für die Covered Call Writing Strategie oder? Dann kann man auf der einen Seite die Dividenden kassieren und auf der anderen Seite immer mal wieder Calls verkaufen und die Prämien kassieren. Oder vergesse ich da etwas?


Als langfristig ausgelegte Strategie, wo ich die Aktie über Jahre im Depot behalte und als zusätzliches Einkommen zwischendurch immer mal wieder gedeckte Calls darauf verkaufe, wenn es sich anbietet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Genau Marello,

 

Kühe züchten und auf der Weide grasen lassen, um sie irgendwann mit Gewinn zu Fleisch zu verkaufen ist die eine Seite.

In den Jahren bis dahin können sie zusätzlich immer wieder Milch geben ;-)

 

Ich schau mal, dass ich Dir eine Liste mache, welche Aktien dafür in Frage kommen.

Ist ja nicht so schwer.

 

by the way - Ich hab (wieder) Disneys

Nach dem Earnings-downgap sehe ich gute Chancen.

:-)

Coca Cola ist auch immer gut. Der Klassiker !

 

Oder hast Du bereits Werte im Depot, die Du gern behalten möchtest ?

Gruss

Don

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

    • 109 Posts
    • 8525 Views
    • 2 Posts
    • 2324 Views

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.



  • Beiträge

    • Ich hoffe, dass es am neuen Ort mehr schallgedämmt ist. Offenbar hat es dort Minergie. Hab ich zwar schon viel gehört über schlechte Erfahrungen.   Anderenseits: es ist auch schön die Isebähnli fahren zu sehen!     Ich blicke nämlich  zurück auf Nacht und Pikett-Dienst im USZ, wo ich ebenfalls nicht gut schlafen konnte wegen der Pipser des Assistent-Arztes im Nachbarzimmer, den ich ebenfalls hörte und wusste: auch Du wirst nun bald geweckt und aufstehen müssen um 02:00  Blut testen. Das war immer ein enormer Stress, weil die Aerzte das Blut für die Neonatologie sofort wollten. Neunatalogie ist die Neugeborenen-Abteilung im USZ (die Baby's in den Brutkästen an Schläeuchen und vielen anderen Apperaturen). Die Verantwortung des richtigen Resultates war stets gross, auch bei Verdacht auf Meningitis. Da musstest Du schlaftrunken zwischen monoklonal oder polykononal unterscheiden können. Es ist mir nie ein Fehler unterlaufen, aber es war stressig.   USZ Neonatologie war meine erste Stelle als med-techn. Laboratin SRK, meine letzte Stelle war in de in_virto-Vertilisation  ( Professor Imthurn)   (was ich nicht gut fand, da ich gegen Kinder diese Art der Epfängnis bin, dann wurde ich arbeitslos, weil sie zuerst einen Kredit für weitere Arbeiten finanzieren mussten). Über den Nationlfonds  wurde ich erneut angestellt,  arbeitete mit frischen Kadavern (Tiere aus dem Schlachthof) , arbeitete, um die Organe eisgekühlt abzuholen.  Eigentlich waren die Arbeitszeugnisse sehr gut, doch das hatte wenig Gewicht.   Als Forschungs-Laboranin hattest Du es schwer, wenig Stellen. Du warst arbeitsos, plötzlich, weil der National-Fonds nicht mehr zahlte. Musstest stemplen gehen. Als Arbeislose lehnte ich die Arbeit im Tierspital (Tierversuche) ab. Als  ich immer noch arbeitslose war, bewarb ich mich dann ein 2.Mal bei Prof. Eckert (Tierspital Zürich) und musste 2 oder 3 0000 gelben Bibelis ins Herz stechen, ihnen das Genick brechen, sie vergasen   Ich trank sehr viel Alkohol!!!            
    • Ja, wegen eines Hundes eine Stadt wie Zürich zu verlassen (ich liebe Zürich), ist ev. fraglich. Ich tue /wage es. Zürich ist nämlich sehr teuer: da ich alle Wege mit den ÖV erledige, muss ich sagen: es ist TATSÄCHLICH teuer. Ein Hunde-Abo in der Stadt Zürich für die Öv kostet knapp 600 CHF, etwas höher angesetzt hätte man dann bald einmL  ein GA für die ganze Schweiz für einen Hund SBB. 
    • kein air bnb: der Aufwand ist mir, wie Cello sagte, zu gross. Muss nämlich noch die Krankenkasse wechseln und vermutlich eine neue Steuererklärung ein reichen, der Aufwand ist mir zu gross. Werde also hier und dort zweimal zahlen für Miete.
    • Apropos Hunde: ich nenne mich Nora_in_black, weil Nora mich verlassen musste. Noras Mutter: Weimaraner, Vater Labrador. Da hatte mich also die Züchterin aus der Innerschweiz über den Tisch gezogen. Ein reinrassiger Weimaraner muss nämlich (fast) zwingend zu einem Jäger mit Jagd-Patent und eigenem Revier, gehört eigentlich nicht in die Stadt Zürich. Ich musste Nora zwingend im Zürichberg abgeben (sie war 4 Monate alt) beim Zürcher Tierschutz. Nora ist wunderschön, lebt nun aber auf dem Land bei neuen Leuten. Ich bin immer noch in Trauer um Nora (deswegen black).   2 meiner Cavalier King Charles wurden wegen Syringomyelie im Tierspital Zürich euthanasiert  (Nico letzten Dezember im Alter von knapp 7 Jahren), weswegen ich dachte: als nächstes ein Mischlingshund.   Nora war gross, sehr wild und entwickelte sehr viel Kraft. Ich weiss nun nicht mehr, wie es ihr geht.   Ich lebe nun 44 Jahre in Zürich. Nora (mein ehemaliger Weimaraner/Labrador) ist der Grund, wieso ich auf's Land ziehen werde.   In meinem Elternhaus war ein persischer Windhund aus Westfahlen (ein Saluki) anwesend. Gestern sah ich im HB Zürich einen schwarzen Saluki. Vielleicht: einen älteren Saluki, der ausrangiert von Windhund-Rennen das Gnadenbrot bei mir erhält. Das wäre mein Traum.   Immerhin bin ich nun selber pensioniert, 64 jährig geworden und meine Lebenserwartung ist reduziert. Krambambuli von Ebner Eschenbach kommt mir im Moment ständig in den Sinn, habe ein sehr schlechtes Gewissen, Nora weggegeben zu haben.    Ich werde diese Mietwohnung verlassen, weil sie mir zu ringhörig ist. Ich höre permanent den Nachbarn unter mir, sogar wenn sie den Lichtschalter betätigen, die WC-Spülung, die meines Erachtens gewaltig 'rochelt'   Da ich unter Schlafstörungen leide, stehe ich dann jeweils zwischen 04.00 und 05.00 auf, beobachte die 'Isebähnli' oder die Europabrücke....
×