Jump to content

Empfohlene Beiträge

vor 15 Stunden, relaxed sagte:

Heute habe ich meinen AWK Short Put leider mit Verlust geschlossen und die Seite gewechselt

 

Hoi relaxed.

 

In den vergangenen Tagen und Wochen ist die Zahl der Distributionstage ständig gewachsen.

Ich hattte geschrieben, dass ich schrittweise short Positionen im SVXY aufbaue.

Gesten zur Handelseröffnung habe ich mein Lot AWK verkauft, und weitere SVXY geshortet.

Mit einem solchen Volltreffer hatte ich nicht gerechnet, als ich am Abend in meinen Account geschaut habe

:-)

vor 15 Stunden, relaxed sagte:

Don darf man fragen, wie es eigentlich bei deinen offenen Positionen so ausschaut im Moment?

 

Beruflich bedingt habe ich wenig Zeit, meine Positionen im Forum zu aktualisieren. Es gibt ohnehin nur wenige, die sie nachvollziehen können/wollen.

Du und Kurt sind fast die einzigen, die etwas damit anfangen können.

Ausserdem habe ich vorgenommen, weniger zu schreiben. Es frisst eben wahnsinnig viel Zeit.

Was mich sehr interessiert, das sind die Volumenbetrachtungen und Analsen von Habi und Tradeaholic.

Da will ich mehr erfahren und freue mich drauf.

Gestern ist das Buch angekommen  "Mind Over Markets"

Von daher noch weniger Zeit zum Schreiben und mehr Zeit nnehmen fürs Lesen, damit ich optimal vorbereitet bin.

Auf Deine Frage:

Meine Positionen sind fast alle im Gewinn ausgelaufen. Habe nur wenig neues eröffnet.

Weizen PUT habe ich teils mit Verlust geschlossen, teils neu eröffnet und mehrfach gerollt, der läuft noch.

Ist aber frustrierend, weil ich zu sehr den CoT-Daten vertraut habe.

 

Der Absturz und Verlust von über 2000 Dollar im Britischen Pfund mache ich schrittweise wieder wett, indem ich ein Assignment zugelassen habe.

Jetzt halte ich zwei Long Futures im GBP und schreibe regelmässig (covered) Calls drauf.  Sieht gut aus.

Hier hingegen funktioniert die Betrachtung der CoT-Daten.

Ich gebe ja einfach nicht auf

;-)

 

Ansonsten halte ich (leider nur) 400 Short SVXY

und noch zwei Short Puts im ZS (sollte anfangs nächster Woche zurückgekauft werden, steht derzeit bei 83 % Plus)

 

Freut mich, dass Du wieder an Bord bist

Don

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nur für das Protokoll: Ich bedaure es ebenfalls, dass Dons tolle Dienstleistung im Sommerlich verschwunden ist, kann aber seine Gründe nachvollziehen.

Don, bei deinem Post sind mir verschiedene Dinge durch den Kopf, darunter eine Frage:

1) Eigentlich sollte ich Vola-Produkte mit auf den Radar nehmen. Wofür führe ich sonst eine VIX-Statistik. mit verschiedenen - wenn auch hausgebackenen - Signalen...

2)

3)

4) Weshalb hast du den SVXY geshortet und nicht den XIV? Beide sind gestern 12.5% runter. Was spricht für den SVXY?

Gratuliere Don. Wenn du auch bloss 200 SVXY zum Open geshortest hast, hattest gestern knapp 2000 Bananen mehr auf dem Konto.

Ich lerne: Wer einen Katamaran segeln will, muss mutig sein. 🏽

Gruss
Kurt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde, kurt sagte:

1) Eigentlich sollte ich Vola-Produkte mit auf den Radar nehmen. Wofür führe ich sonst eine VIX-Statistik. mit verschiedenen - wenn auch hausgebackenen - Signalen...

 

1)  In der Tat ... das solltest Du

 

vor 1 Stunde, kurt sagte:

4) Weshalb hast du den SVXY geshortet und nicht den XIV? Beide sind gestern 12.5% runter. Was spricht für den SVXY?

 

- der eingebaute "Turbo"

- grössere Sicherheit der emittierenden Stelle

- bessere Optionen

 

vor 1 Stunde, kurt sagte:

Wenn du auch bloss 200 SVXY zum Open geshortest hast, hattest gestern knapp 2000 Bananen mehr auf dem Konto.

 

   ... und bei 400 Stück sollten es 4000 Bananen sein ..  ist aber nicht.

Grund: Ich habe die Short Positionen über Wochen schrittweise aufgebaut, average entry 74,50

 

vor 1 Stunde, kurt sagte:

Ich lerne: Wer einen Katamaran segeln will, muss mutig sein.

 

Im Gegenteil. Ist eher die konservative Herangehensweise.

Die Zahl der Distributionstage stieg an, Vola rangierte auf historischem Tief. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Anstieg der Vola eintritt war wesentlich höher, als eine noch tiefere Vola.

"Den ersten Einschlag muss man kaufen"  - so die Börsenregel.

Demnach ist (noch) kein Grund für Verkaufspanik gegeben. Sehe es eher so, dass viele Stopps weggeflogen sind.

Gleichwohl gibt es einen Vorgeschmack von der Anfälligkeit der Märkte.

Dieser gestrige Warnschuss wird in den Indizes womöglich schnell ausgebügelt, so wie nach dem Brexit.

Vergiss nicht: Advance/Decline immer noch im uptrend, und auch DJ Transport-Index kein Anlass zur Sorge.

Das Pulverfass ist noch trocken, hat keine Risse ... aber in der Ferne glimmt bereits eine Lunte.

Ach wenn es erstmal wieder aufwärts geht - Die Vola wird nicht wieder auf das bisherige "Absolut-Sorglos-Niveau" zurückkommen. Von daher belasse ich es bei meinen Positionen und baue sie nochmals aus, wenn sich die erste Schreck-Schräg-Lage entspannt. Anderenfalls schaue ich gemütlich meiner Bananenplantage beim Wachsen zu.

;-)

 

Bisher lautete die Parole Eins und Parole Zwei:

- Good News are Good News

- Bad News are Good News

 

Da konnte kommen was wollte. Doch jetzt beginnt es zu kippen.

Im dunklen Wald der Qantitative Eases und Diseases, im finsteren unbekannten Neuland der Negativzinsen und in der noch viel düsteren Terra Incognita der Gelddruckerei und dem Aufkaufen von Aktien und Anleihen durch Notenbanken haken sich alle unter stapften miteinander beherzt vorwärts.

Sie pfeifen ein fröhlich Liedchen, um sich Mut zu machen. Versichern sich gegenseitig, dass alles in bester Ordnung ist und niemandem ein Leid geschieht.

 

Was, wenn einer in den Sumpf tritt ?

Was, wenn ein Gewitter aufzieht ?

Die ersten Anzeichen eingestandener Angst wurden sichtbar, als unerwartet ein kleines Gespenst Namens Draghi und Rosenberg "huuuiii buuuh" machte.

 

Was, wenn der Trump kommt ?

Was, wenn Clinton kommt und nicht die Mehrheit in beiden Kammern hat ?

 

Bisher galt:        Buy on Rumours

bald heisst es:   Sell On Facts

 

Wer soll denn noch kaufen ?

EZB ist vollgesogen, kann aber noch mehr fressen.

SNB ist zum zweitgrössten Hedgefond der Welt mutiert (man nannte das früher Notenbank .. )

Japanische Fonds und Pensionskassen sind die drittgrössten und halten bereits 90 % in Aktien.

Mehr geht wirklich nicht.

Wer soll denn jetzt noch kaufen ?   Eine Milchmädchen-Hausse - früher das untrügliche Zeichen eines Endes - entfällt diesmal.

Sogar in Japan dämmert es mittlerweile dem hartnäckigsten patriotischen Patriarchaten mit drei Buchstaben (Abe), dass die Beschleunigung des Hamsterrades auf dreifache Geschwindigkeit nicht den gleichen Effekt hat, wie die Verdoppelung. Der Yen steigt noch mehr. Theoretisch gar nicht denkbar gewesen, aber ..

Eine Ahnung dämmert:  Ende Hamster ?

Noch mächtiger als Kim's Atombomben ist die Demografie in jenen Ländern.

Bei Null Einwanderung (Japan und China) und gleichzeitig Schrumpfung der Bevölkerung wird auch Helikoptergeld nichts bewirken.

Selbst dann nicht, wenn man die Einwohner mit der Peitsche in den Konsum treibt ..  und Ihnen das Bargeld wegnimmt, damit sie nichts mehr horten können

 

Woran erkennt man, ob eine Gesellschaft überaltert ist ?

Antwort: Wenn mehr Windeln für Erwachsene als für Kinder verkauft werden.

In Japan war das vor zehn Jahren der Fall

Die brauchen kein QE und kein Helikoptergeld - die brauchen Kinder !!

 

Will jedoch keiner eingestehen.

Das nenne ich kollektiv kognitive Dissonanz.

 

Vermutlich ist es bereits zu spät. Es wird zum Land der untergehenden Sonne werden.

 

Wie sagte schon Michail Gorbatschov dem Onkel Erich in DDR-Osterlin ?

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben !

 

Sonniges Wochenende wünscht

Don

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden, donblanco sagte:

Demnach ist (noch) kein Grund für Verkaufspanik gegeben.

 

Ich war ehrlich gesagt auch überrascht von der Dynamik. In meiner Morgenroutine für den Donnerstag hatte ich ebenfalls bemerkt, dass

  • der VIX auf bescheidenen 12.51 schloss,
  • der Dow Jones Transportation Index ein neues Hoch bildete,
  • das Put/Call-Ratio auf normalen 0.97 schloss,
  • zwar 53% der Aktien im Minus schlossen, aber 53% des Volumens in aufsteigende Titel floss.

Eigentlich alles beruhigende Punkte, und dann am Freitag der Knall. Meine Frage bleibt: Wieso erst am Freitag und nicht schon am Donnerstag?

 

vor 2 Stunden, donblanco sagte:

Vergiss nicht: Advance/Decline immer noch im uptrend,

 

Nachdem ich mich etwas damit beschäftigt habe, muss ich darauf antworten.

 

ADDE.PNG

 

Wenn man jeden Tag das Netto aller aufsteigenden und absteigenden Titel aufsummiert, befinden wir uns seit Mitte Februar in einem up-Trend. Dieser wäre spätestens mit einem Unterschreiten der obigen roten Linie gebrochen.

 

Der Frage kann man sich aber auch mit dem McClellan Summation Index nähern.

 

ADDESummIndex.PNG

 

Auch nach diesem ist der Aufwärtstrend noch intakt, die rote Linie ist in diesem Fall aber beträchtlich näher. Auch befinden wir uns in diesem bereits unter dem 50er EMA. Die Dynamik nach oben nimmt folglich ab.

 

Welcher Darstellung man lieber folgt, ist Geschmackssache. Ich bin auch noch zu neu, um fundierte Aussagen darüber machen zu können. Interessant ist es aber allemal.

 

Gruss

Kurt
 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde, kurt sagte:

Meine Frage bleibt: Wieso erst am Freitag und nicht schon am Donnerstag?

 

a) Vieles liegt an der Handelszeit. Für die meisten Amerikaner endet der Börsenhandel in USA bereits während ihrer Arbeitszeit.

Sie können erst am Folgetag reagieren.

b) Der Kaufdruck der Vortage liess nach - er war ohnehin auf niedrigen Niveau

c) Das Wochenende steht vor der Tür

d) Am Wochenende ist "nine-Eleven" und das weckt schlimmste Erinnerungen. Da bleibt man besser aussen vor.

e) Nine-Eleven fällt zusammen mit dem Bayram Fest, das höchste Islamische Fest.

Ein Grund mehr für kleingeistige US-Bangebüxen sich in den Bau zu verkriechen.

Nächste Woche kommt dann Frau Yellen hervor und verkündet: "April, April - war nicht so gemeint .. Rosengren hat sich versprochen und die Zinsen werden erst zum Sankt Nimmerleins-Fest erhöht.

 

vor einer Stunde, kurt sagte:

Wenn man jeden Tag das Netto aller aufsteigenden und absteigenden Titel aufsummiert, befinden wir uns seit Mitte Februar in einem up-Trend. Dieser wäre spätestens mit einem Unterschreiten der obigen roten Linie gebrochen.

 

Das sehe ich anders.

Nach meiner Ansicht muss da kein Trend gebrochen sein und keine "rote  Linie" durchbrochen.

Entscheidend sind fallende Hochpunkte - auch wenn die Decline-Linie flach ist.

Hier ein Beispiel im weekly ADC

 

adc.PNG

 

und hier im daily

 

adc_daily.PNG

 

Nach dem kometenhaften Anstieg seit Jahresbeginn kann man sich kaum vorstellen, dass es so weiter geht.

Selbst wenn alle Notenbanken der Welt im Kaufrausch wetteifern. Irgendeinen beissen irgendwann die Hunde. Der Gebissene macht dann Schadesbegrenzung zu Lasten anderer. Die müssen dann erst recht Schadensbegrenzung mit Verkäufen betreiben. Lawinenwarnstufe !

 

Insofern bietet sich an, den Trump ranzulassen, damit man sowohl die Börsenkurse und anschliessend ihn selbst wie eine heisse Kartoffel fallen lassen kann.

Soll er die Karre doch richtig schön in den Dreck fahren !

Ketzerisch der Gedanke, dass diese fiese aber schlitzohrige Intrige sogar von den Republikanern unterstützt werden könnte ..

 

Trump For President - Make the Bock for Gärtner !

 

Der Crash folgt auf dem Fuss - aber alle haben es ja gewusst und "rechtzeitig" gewarnt.

Nassim Thaleb reitet wieder den schwarzen Schwan und verkauft seine alten Bücher

Marc Faber in Chiang Mai tanzt den Rumpelstilzchen.

Trump reagiert in gewohnter Cowboy-Manier, ballert herum und wischt sich den Schaum vom Mund - macht alles umso schlimmer ...

Seine Schuhe sind gross genug, um dort die ganze Schuld am unvermeidlichen Börsendesaster hineinzuschieben. Und dumm genug ist er auch.

Dann Showdown mit Impeachment wegen Immobilienbetrügereien und falscher Steuererklärung. 

Nebenher liefern die Medien Details über seine tschechische geliftete Möpsenmieze mit der geklauten Obama-Rede und Amerika ist entsetzt über die Menge an Silikon, Botox und soviel Stroh im Kopf.

 

Hillary Clinton macht dann die Phönixia aus der Asche

  ... und Disney einen Film draus.

 

I Love America !
 

Don schreibt wieder zuviel.

Eine rezidivierende Viruserkrankung ..

:-(

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 39 Minuten, donblanco sagte:

Hillary Clinton macht dann die Phönixia aus der Asche

  ... und Disney einen Film draus.

 

I Love America !
 

Don schreibt wieder zuviel.

Eine rezidivierende Viruserkrankung ..

:-(

 

 

 

 

Interessante Theorie, zuzutrauen wäre es ihnen. Wir brauchen alle außerdem neue Währungen, da ist das Börsenbimbam erstmal nicht so wichtig.

Aber wie wechselt man die Währung gegen eine Neue ohne die privilegien des Dollars zu verlieren?

Auf die Nummer bin ich mal gespannt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Zitat

Der Crash folgt auf dem Fuss - aber alle haben es ja gewusst und "rechtzeitig" gewarnt.

Nassim Thaleb reitet wieder den schwarzen Schwan und verkauft seine alten Bücher

Marc Faber in Chiang Mai tanzt den Rumpelstilzchen

 

Auch Soros warnt vor einem Crash, Pensionskassen haben viel Cash rumliegen, etc.

 

Und genau das ist das Problem, wie sagte Warren Buffett schon :

Zitat
  1. “Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.”

 

Ich selber erwarte auch einen Gewinneinbruch, seit dem Brexit und habe um die 70 % in Cash.

Bisher mit weniger Erfolg - mein Kollege, der alles in Aktien hat, profitiert seit dem Brexit stetig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden, tradeaholic sagte:

Interessante Theorie, zuzutrauen wäre es ihnen. Wir brauchen alle außerdem neue Währungen, da ist das Börsenbimbam erstmal nicht so wichtig.

Aber wie wechselt man die Währung gegen eine Neue ohne die privilegien des Dollars zu verlieren?

Auf die Nummer bin ich mal gespannt.

 

Meine Darstellung war Don-mässig überspitzt und à la Fellini ins Pathologische übertrieben.

Währungen ?

Nun .. Der Euro ist am Ende, wird noch am Leben erhalten, bekommt ab und zu eine Vitaminspritze.

Der ignorierte Geburtsfehler ist die unterschiedliche Wirtschaftskraft im Ost/West Gefälle und ebenso im Nord/Süd .

Deutschland bräuchte eine starke Währung, seiner Wirtschaftskraft entsprechend, so wie damals die starke D-Mark.

Die Südländer - allen voran Griechenland und Portugal brächten eine "schwache" Währung.

Das ist nichts ehrenrühriges - im Gegenteil. Es schaffte einen soliden Ausgleich.

 

Und die Amerikaner?

Komme ich zurück auf die Demografie.

Als eines der wenigen Länder auf der Welt haben die Amis eine gesunde "Pyramide".

Also Vorsicht mit Vorurteilen !

 

Okay .. Ihre Weltsichtweise liegt unter dem Niveau des lummerländischen Insel-Urmels aus der Augsburger Puppenkiste

Aber sind die Schweizer so viel besser ?

Meine Sekretärin war kürzlich in Strassburg und sie war überzeugt, dass Strassburg in Deutschland liegt.

"Wir haben nie eine Grenze passiert"

und

"Wir haben immer in Euro bezahlt"

Aus der Sicht vom helvetischen Hochpreis-Archpel ist alles Gebiet jenseits des Rheins "Ausland"

 

Elsass ? - Nein, das hatte sie noch nicht gehört.

Wohlgemerkt: Eine erwachsene Frau, mit Matura, und monatelangen Reisen durch Australien und Mittelamerika.

Aber Elsass ? - Keine Ahnung !

 

Zurück zu den Währungen:

Nein - neue Währung braucht es nicht.

Öl ist passé . okay ..

Bretton Woods längst Vergangenheit (es gibt ohnehin nicht genug Gold, sonst könnten sie ja auch Goldmünzen aus dem Heli abwerfen)

Ich könnte noch weitere Gedanken anflechten ...

und Fragen stellen.

Ob es gut ist, wenn Notenbanken Firmeneigentümer werden ?

Ob es gut ist, wenn Pensionsfonds milliardenschwere Staatstragende Betriebe besiten und damit kontrollieren ?

Es zeichnet sich ein neuer Staatssozialismus ab.

Rein monetär denkende Verwaltung als Firmenführung ?

 

Mir macht die Entwickung Angst - das gebe ich zu.

Aber wer weiss .. vielleicht bin ich nur ein alternder starrsinniger Altgestriger, der die Segnungen des Neuen Denkens nicht versteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 16 Stunden, kurt sagte:

Meine Frage bleibt: Wieso erst am Freitag und nicht schon am Donnerstag?

 

Nachtrag: Eric Rosengrens Äusserung ist mir am Freitag durch die Maschen gefallen.

 

vor 14 Stunden, donblanco sagte:

Nach meiner Ansicht muss da kein Trend gebrochen sein und keine "rote  Linie" durchbrochen.

Entscheidend sind fallende Hochpunkte - auch wenn die Decline-Linie flach ist.

 

Ich will dem keine allzu grosse Bedeutung beimessen. Ich habe mich der Sache bloss aus der "Abwärtstrend = fallende Hochs und fallende Tiefs"-Logik genähert und mich an den tieferen Tiefs orientiert. Selbstverständlich kann es auch fallende Hochs ohne gleichzeitig fallende Tiefs geben. Wenn du aber so differenziert an die Frage herangehst, muss ich die Frage stellen: Aus welchem Grund sind fallende Hochpunkte entscheidend?

 

Gruss

Kurt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hoi Kurt,

Ganz so differenziert ist vielleicht nicht.

Mir sind einige markante Verläufe im ADC Cart aufgefallen, die nicht mit der "üblichen" Charttechnik analysierbar sind, und dennoch eine Aussage bringen.

So, wie ich sie in der Grafik markiert habe.

Müsste ich genauer damit beschäftigen. Im Detail habe ich - zugegebenermassen - wenig geschaut.

Mir geht es um das Gesamtbild der Märkte. Und das sieht gar nicht schlecht aus.

Allerdings mehren sich die Warnsignale

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Soso, ist man mal 2 Tage nicht im Forum, bricht hier das Schreibvirus aus und explodieren die Beiträge :)

 

@kurt Du hast ja gefragt, wie ich die Titel im Juli und August ausgewählt habe.

Einige waren Earnings Trades (habe gesehen, dass ich ein paar vergessen habe zu markieren). Anfangs Juli habe ich einige Schweizer Titel getradet, weil ich keine Ami Aktien mehr handeln konnte (aufgrund Brexit und der Daytrader Regel). In der "reinen Lehre" nach Jens Rabe, sollte man Titel mit hohem IVR auf z.B. dough.com ausfindig machen und dann Optionen schreiben. Ich habe mir unprofessioneller Weise erlaubt, auch auf Titel Optionen zu schreiben, bei denen ich aufgrund meiner rudimentären Charttechnik (z.B. MACD) eine bestimmte Tendenz erwartet habe. Dieses "Bauchgefühl-Trading" hat zu meinem Erstaunen oft sogar relativ gut funktioniert, vermutlich weil die POPs immer recht hoch waren. Interessanterweise, stimmt die Gewinn/Verlust-Auswertung meiner Trades auch gut mit den durchschnittlich gewählten Deltas überein!

 

On 10.9.2016 at 0:38 PM, donblanco said:

 

In den vergangenen Tagen und Wochen ist die Zahl der Distributionstage ständig gewachsen.

Ich hattte geschrieben, dass ich schrittweise short Positionen im SVXY aufbaue.

Gesten zur Handelseröffnung habe ich mein Lot AWK verkauft, und weitere SVXY geshortet.

Mit einem solchen Volltreffer hatte ich nicht gerechnet, als ich am Abend in meinen Account geschaut habe

:-)

Gratuliere! Wie war dein Kriterium für den Entry bei SVXY? Tradest du die Vola also zuerst über Short SVXY und dann via Short VIXY wenn der VIX Spike oben ist?

 

Danke fürs PDF über die verschiedenen Vola-Produkte! Bis jetzt kannte ich nur VXX und XIV..

 

On 10.9.2016 at 0:38 PM, donblanco said:

 

Beruflich bedingt habe ich wenig Zeit, meine Positionen im Forum zu aktualisieren. Es gibt ohnehin nur wenige, die sie nachvollziehen können/wollen.

Schade, aber verständlich! Mir fehlt leider momentan auch oft etwas die Zeit fürs Börselen und Schreiben!

 

Nimmt mich wunder, ob der VIX heute noch weiter steigt! Freue mich auch schon auf erste Vola-Trades mit Short VXX bzw. VIXY!

 

Grüsse, relaxed

bearbeitet von relaxed

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 29.7.2017 um 06:49 schrieb Funkydonkey:

ch lese mich gerade kräftig in die Thematik ein. Vielen Dank für alle Tipps, die hier zu sehen sind. Gibt es Updates?:)

 

Hoi Funky,

Das Optionenthema war im Forum eingeschlafen.

Will es gern wiederbeleben. Immerhin gibt es Interessierte

 

Das Thema bedarf dringend eines Updates.

Auch ich habe mich weiter entwickelt, habe eine Lernkurve hinter mir, wie jeder andere auch.

Vieles war gut, manches war weniger gut. Rückblickend würde ich einige Dinge anders machen.

Vor-blickend mache ich tatsächlich vieles anders.

 

Einige Beispiele als Appetizer für kommende Postings:

- Kalenderspreads

- Tagesroutine als alltägliche Trading Vorbereitung

- CoT - Tabellen lesen und für Optionstrading nutzen

- Denken in Wahrscheinlichkeiten

- Klassische Denkfehler erkennen - drüber lächeln , und sie nutzen

 

und einiges mehr.

Fragen dazu ?

Immer her damit und ins Forum stellen

:-)

 

 

bearbeitet von donblanco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 29.7.2017 um 06:49 schrieb Funkydonkey:

 

ich lese mich gerade kräftig in die Thematik ein. Vielen Dank für alle Tipps, die hier zu sehen sind. Gibt es Updates?:)

 

Ist den vergangenen zwei Monaten etwas gegangen ?

 

 

Am 13.8.2017 um 11:39 schrieb donblanco:

 

Einige Beispiele als Appetizer für kommende Postings:

- Kalenderspreads

- Tagesroutine als alltägliche Trading Vorbereitung

- CoT - Tabellen lesen und für Optionstrading nutzen

- Denken in Wahrscheinlichkeiten

- Klassische Denkfehler erkennen - drüber lächeln , und sie nutzen

 

und einiges mehr.

Fragen dazu ?

Immer her damit und ins Forum stellen

:-)

 

Fazit:

Keine Fragen  - Null Interesse !

Dann beerdigen wir mal dieses Thema

Ich geb's endgültig auf

Mein Echtgeldkonto führe ich hier im Forum noch eine Weile weiter.

Wenn auch dort keine Reaktionen kommen, dann spare ich mir auch diese Mühe.

Wisst Ihr überhaupt, wieviel Arbeit das ist, hier solche Themen zu formulieren und ausführlich zu posten ??

Habi weiss das ..

Plena auch.

Okay .. kann man sagen .. "wenn der Don so blöd ist, hier zu schreiben, dann ist das seine Sache."

Gloomy-Zocks sind offensichtlich spannender.

Fünftausend registrierte User und Null Interesse -  das hatte ich nicht geglaubt.

Und dann fragt Ihr Euch, weshalb sich die paar wenigen zusammentun und eine konstruktive kleine Slack Gruppe machen ?

Schade. Aber mir bringt das hier gar nichts. Vertane Zeit. Vergebliche Mühe.

Da ziehe ich lieber ein eigenes Ding auf - mit wöchentlichen Videos, Kommentaren etc., Tradinghinweisen zum Vola Handel ...

Aber nicht mehr hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Don

 

Ich glaube nicht, dass kein Interesse vorhanden ist. Zumindest ich lese deine Beiträge sehr gerne. Danke an dieser Stelle für all dein Beiträge. Ich habe dein "Fragen dazu?" damals so verstanden, ob Fragen zu deinen "Appetizer" bestehen. Da hätte ich auch keine Fragen gehabt, denn dein Beispiele waren zumindest mir klar formuliert.

 

Mir ist sehr wohl klar, dass du viel Zeit in das schreiben hier investierst. Mir fällt aber auch auf, dass du schon mehrmals einen Anlauf gestartet hast, dann aber enttäuscht wurdest, weil wenig Feedback kommt. Viele sind hier wohl einfach stille Mitleser, manchen ist womöglich auch peinlich, Fragen zu stellen. Es gibt hier im Forum vielleicht eine handvoll Leute, bei denen du als Profi mit deinen 20-30 Jahren Börsenerfahrung noch was lernen kannst. 

 

Wenn du hier deine Erfahrung/Strategie etc. postest mit dem Ziel, selber erfolgreicher zu Traden, ist dies womöglich wirklich der falsche Ort für dich. Wie gesagt, ich schätze deine Beiträge sehr. Aber immer wenn du einen neuen Start wagst, weiss ich, dass du nach ein paar wenigen Wochen wieder enttäuscht aufgibst. Das tut mir dann jedesmal leid für dich. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe heute meine erste Put-Option verkauft.

Zum langsam reinschnuppern.

Habe eine CS Option mit Verfall 15.12.2017, Ausübungspreis 14.00 verkauft 5Stk zu 0.06, Totalprämien 30.-

 

Mal schauen wie sich das entwickelt. Denke die Chance ist gross, das die Option wertlos verfällt.

bearbeitet von jheimi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hast du Lust, deine Gedankengänge zu solch einem Kauf einem Ahnungslosen mitzuteilen? Am liebsten wäre mir das zu Nvidia, weil ich deren Kurs auch verfolge und zwischenzeitlich investiert war.

 

Wenn einer einen Put kauft, rechnet er mit sinkenden Preisen. Aber was erwartet der Verkäufer? Ich weiss, dass er in jedem Fall an Gebühren verdient. Was genau sind deine Ziele? Was ist das Maximalrisiko?

 

Und was ich auch noch nie verstanden habe: Normalerweise werden diese Puts von einem Herausgeber verkauft, der muss dazu Kurse stellen und bietet im Prinzip eine unbeschränkte Zahl an, einfach was der Nachfrage entspricht. Jetzt kommt jheimi und will vom gleichen Put auch 500 Stück verkaufen. Da kommt Kunde X daher und will 400 Stück davon kaufen. Wer entscheidet jetzt, ob er diese 400 vom Bestand des Herausgebers oder von jheimi oder donblanco kauft? Nehmen wir mal an, er bekommt die von jheimi, sind die zwei dann fest miteinander verknüpft? Das heisst, wenn Kunde X diese später wieder verkaufen will, gehen die dann wieder an jheimi?

 

Ich weiss, dazu gibt es ganze Bücher. Falls es möglich ist, dies auch so mal kurz zu erklären - dann legt los. fritz bedankt sich. Ich überfliege zwar dieses Thema schon seit dem Anfang, aber eine konkrete verständliche Erklärung für Doofe gab es meines Wissens bisher nicht.

 

Gruss

nixwissenfritze

bearbeitet von fritz

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

    • 109 Posts
    • 8746 Views
    • 2 Posts
    • 2365 Views



  • Beiträge

    • Ich bin jetzt etwas am lesen und es kommen ständig neue Anfängerfragen auf, eine davon:   Wenn ich einen Short Put glattstelle, kaufe ich den verkauften doch eigentlich wieder. Richtig? Dann muss ich dafür doch eine Prämie bezahlen. Richtig? Dann bleibt das mit den Prämien doch eine Nullnummer. Falsch?   Insgesamt komme ich durch das Lesen eher wieder weiter vom Gedanken des Optionenverkaufes weg. Dass das Kaufen von Optionen grosse Risiken trägt, war mir schon lange klar. Durch einige Beiträge damals noch im alten Cash-Forum und jetzt hier, bin ich auf den Gedanken geraten, als Stillhalter seien die möglichen Gewinne zwar viel kleiner, aber auch das Risiko. Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich werde bei Gelegenheit weiter dazu lesen, aber vom Traum, dass man mit den Prämien praktisch risikolos goldene Äpfelchen pflücken könne, und diese Äpfelchen mich regelrecht dazu auffordern, bin ich in den letzten zwei Tagen abgekommen.   So, jetzt ab zum Strand - dort gibt es auch goldene Äpfelchen...   Gruss fritz    
    •   Keine Sorge. Ich schätze Deine Beiträge und gebe Dir recht mit Deinen Hinweisen. Mit Schweizer Wohnsitz kann man einen account eröffnen. Seltsamerweise schliessen sie nur Deutsche Kunden aus. Mich irritierte es schon immer, denn der deutsche Markt für Optionen ist gross und wird ständig grösser und ich konnte nicht verstehen, weshalb man ausgerechnet den grössten Markt in Europa für Option Selling vom eigenen Geschäft ausschliesst. Vor einigen Jahren hatten Tom Sossnoff und Kollegen Ihre Plattform 'Think Or Swim' an TD Ameritrade verkauft Seit kurzem sind sie selber ins Brokergeschäft eingestiegen und bieten mit TastyWorks eine geniale Platform zu günstigen Konditionen speziell für den Optionshandel. Der Haken liegt in den "versteckten" Kosten für Ein- und Auszahlungen. Ebenso die Kosten für Assignment und Exercise https://tastyworks.com/commissions-and-fees.html   Das für mich gewichtigste Argument:
      Die Dokumentation und die Auszüge sind sehr mühsam zu verwalten. Es gibt keine Anbindung an Tradingdiarypro. Mein Tipp (falls nicht schon bekannt) https://www.tradingdiarypro.com/   Für mich die beste Software der letzten drei Jahre -  Endlich Übersicht und Durchblick ! Gruss, Don            
    • Hallo donblanco   Ich will hier keinesfalls lehrmeisterlich erscheinen, und schon gar nicht deine Reputation in Frage stellen. Aus deinen Beiträgen lerne ich sehr viel für meine eigenen Trades. Und es gibt noch viel zu lernen. Es geht mir nur darum, wieder einmal auf die Risiken hinzuweisen und Alternativen zu zeigen, um das Risiko zu begrenzen.   Wir werden täglich mit diversen Möglichkeiten konfrontiert, das schnelle Geld zu machen. Auf jeder Finanzwebsite flimmern die Prospekte neuer Finanzprodukte. Sogar in 20 Minuten wird mit immer grösserer Kadenz von Bitcoin und dergleichen berichtet. Das verleitet manchen vom schnellen Geld zu träumen. Doch der Markt ist effizient. Das Geld liegt nicht auf der Strasse. Und wenn doch mal Geld auf der Strasse liegt, werden andere schneller sein.   Danke für die Infos bezüglich Broker. Tastytrade kenne ich. Ich wusste bis heute aber nicht, dass ich als Non-US dort einen Account haben kann. Ich schaue mir das an. Die Plattform entspricht genau meinen Vorstellungen.
    •   Hallo Maka, Danke für Deinen gut gemeinten Rat. Du hast einiges zusammengefasst, welches den Neulingen eine Warnung sein soll. Ich bin gleicher Meinung - vor allem braucht es eine fundierte Ausbildung. Ich predige dies seit langer Zeit. Dennoch sind die allerwenigsten bereit, die notwendigen 500 oder 1000 Euro zu investieren und begeben sich blauäugig und ohne Erfahrung in das Lawinengebiet des Short selling. Ich kann mit diesem Widerspruch nur schlecht umgehen, aber ich muss es wohl oder übel akzeptieren.   Mein Thread könnte von Anfängern als eine einfache Technik zum Geldverdienen aufgefasst und umgesetzt werden.  Meine Zurückhaltung im Fortführen des Threads liegt unter anderem in dieser Sorge begründet.     Wenn Du in London und Zug ansässige Broker als "europäisch" ansiehst, dann kommst Du Deiner Forderung schon näher. Combo-Aufträge oder das kostenlose Schliessen der Optionsposition findest Du nur bei einigen US Brokerhäusern. Manche bieten eine Art flatrate. Mein Tipp: Guck mal bei Tastytrade. Wenn die viel handelst. macht es durchaus Sinn. Vor allem ist deren Handelsplatform für Optionen geradezu sensationell gut. Ich überlege ( nach 17 Jahren bei Interactivebrokers) meinen Optionshandel zu einem anderen Broker zu verlagern. Nicht wegen der Commissions, sondern wegen der genialen Handelsplatform. Da das Schreiben von Optionen auf Eurex Werte wenig sinnvoll ist, geschweige denn lukrativ, wirst Du ohnehin US Optionen handeln. Von daher macht ein solider US Broker sowieso Sinn.  
    • Es freut mich sehr, dass dieser Thread wiederbelebt wurde. Ich denke, es sind einige am Mitlesen / Mitschreiben, welche noch keine grosse Erfahrung mit Short Optionen gemacht haben.   Mein gut gemeinter Rat an alle Anfänger ist deshalb: Lasst für den Anfang die Finger von Short Put / Short Call Strategien.   Es gibt Alternativen. Diese sind für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Dazu weiter unten mehr.   Short Call /Short Put (Naked Short / Naked Put) Es sind dies die einfachsten Strategien. Sie bergen aber auch die grössten Risiken. Short Call hat sogar theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko - ein Trade und das Konto (oder noch mehr) ist weg! Ich gehe deshalb nicht weiter auf diese Strategien ein. Für Anfänger sind diese Strategien nach meiner Meinung nicht geeignet.   Vertical Credit Spread (Short Put Spread / Short Call Spread) Beim Vertical Spread ist eine Erweiterung der Short Call / Short Put Strategie. Die Verlustrisiken sind dabei aber begrenzt. Diese Strategie erweitert die Short Call / Short Put. Zusätzlich wird gleichzeitig zum Verkauf einer Option, eine Option der selben Art und Fälligkeit in einem Strike weiter Out of the money verkauf. Konkrekt anhand des Beispiuels NVDA könnte dies so aussehen.   Short Put Spread Verkauf NVDA DEZ17 190P (Put Option; Strike 190, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 92.- Kauf NVDA DEZ17 185P (Put Option; Strike 185, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 55.-   Unter dem Strich wird mir ohne Berücksichtigung der Kosten USD 37.- meinem Konto gut geschrieben. Ich erhalte also einen Credit. Mein maximaler Gewinn sind die USD 37.-. Ich erhalte den maximalen Gewinn, wenn NVDA am 15. Dezember bei >= 190.- steht. Mein maximaler Verlust ergibt sich aus dem Spread, abzüglich dem Credit. Dieser liegt bei (190-185) x 100 - 37 = 463   Funktionsweise Ich verkaufe ein Risiko und erhalte dafür Prämie. Zusätzlich zum Risiko sichere ich mich mit dem Kauf einer anderen Option, weiter aus dem Geld ab. Die Verluste des Short Puts werden ab dem unterschreiten des Long Puts kompensiert. Das Verlustrisiko ist dadurch begrenzt.   Vorteile + Das Verlustrisiko ist begrenzt durch Absicherung + kleine Marginanforderung   Nachteile - kleinerer Gewinn als bei anderen Strategien - doppelte Transaktionskosten*   Short Call Spread Einen Short Call Spread erhalten wird, wenn gleichzeitig ein Call näher am Geld verkauft, und ein Call weiter Weg vom Geld gekauft wird. Die Calls habe dieselbe Laufzeit.   *Kennt jemand einen europäischen Broker, der für das Verkaufen einen Put Spread nur die einfachen Transaktionskosten berechnet? Kennt Ihr Broker, welche für das Schliessen der Position keine Kosten berechnet?             
×