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Ich war noch nie wirklich der Langfristinvestor. Doch mit diesem zusätzlichen Anreiz könnte auch ich glatt noch zu einem werden :D

 

Im Ernst: Das peppt das eigentlich langweilige "Buy & Hold" etwas auf und generiert noch zusätzliches Einkommen.

 

Ich schau mal, dass ich Dir eine Liste mache, welche Aktien dafür in Frage kommen.

Ist ja nicht so schwer.

 

Danke, das wäre super.

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Hoi Marcello,

 

Hier ein paar links zu dividendenstarken Aktien.

Im Netz findest Du jede Menge zu diesem Thema.

 

http://www.finanzen.net/aktien/Top-Dividendenrendite
http://www.finanz-seiten.com/finanz-lexikon/17-news/121-dividenden-etf-s-mit-hoher-ausschuettung
http://www.cash.ch/news/alle-news/das_sind_die_weltweit_besten_dividendentitel-3040534-448
http://www.finanz-seiten.com/aktien/die-dividenden-strategie
http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/tid-27312/geldanlage-trotz-euro-krise-warum-die-zeit-jetzt-reif-fuer-aktien-ist-dividenden-aktien-fuer-anspruchsvolle-anleger_aid_819037.html
http://www.wikihow.com/Invest-in-Dividend-Stocks
 

ETF's sind nachdenkenswert.

Auch darauf kannst Du (normalerweise) Calls schreiben.

Die haben jedoch weniger Vola als die Aktienoptionen.

Wenn Du es auf die Spitze treiben willst, dann kaufst Du die Dividendenkühe und schreibst Du immer weekly Options drauf.

Musst halt jede Woche dran bleiben und immer wieder rollen.

 

Gruss

Don

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Noch was .....

 

Viele wissen das nicht:

 

Ausser in D, CH und A sind Optionsscheine verboten.

Was den Deutschen und Schweizern ihre Warrants, sind den Amis die Weekly's.

DIE Zockerwerte für all jene, die mit kleinen Konten und wenig Erfahrung unterwegs sind und die vordergründig billigen Kurzläufer kaufen !

Man ahnt es: "Billig" sind sie nur optisch. Korrekt betrachtet sind sie viel zu teuer.

 

Swissquote und all die Goldmänner und Sachs-en haben bei uns den Warrantmarkt fest im Griff.

Ein Quasi-Monopol mit perfektionierter Werbemaschinerie, die mit Warrantverkauf sich Millionen in die Tasche steckt.

Für uns keine Chance, dort mitzuspielen - warum wohl ??

 

In USA dagegen hat man die Möglichkeit, auch als "Hobbybörsianer" auf der VER-Käuferseite zu stehen und es den Goldmännern gleich zu tun, die genüsslich dem Zeitwertverfall zusehen.

Don

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In USA dagegen hat man die Möglichkeit, auch als "Hobbybörsianer" auf der VER-Käuferseite zu stehen und es den Goldmännern gleich zu tun, die genüsslich dem Zeitwertverfall zusehen.

Heisst das, dass deine Strategie nur bei US-Brokern möglich ist?

Gruss

fritz

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Moin Fritz,

Geht mit jedem Broker.

Sogar bei Swissquote, wie hier im Forum geschrieben.

Ich würde mir aber die Kommissionen und eventuelle Depotführungsgebühren für Aktien etc. genau ansehen.

Wenn Du z.B. Covered Calls Strategien machst und öfters die Underlyings wechselst, kann es bei manchen Häusern teuer werden und Dir die Performance verhageln.

 

Es bedeutet ja nur, dass auf dem Gebiet der USA und Canada keine Warrants angeboten werden dürfen.

Ähnlich wie bei CFD'S - dort sogar noch strenger, denn die dürfen weder in USA oder Canada angeboten werden, noch darf irgendein 'Bucketshop' sie einem US Resident oder Staatsangehörigen überhaupt je anbieten, egal, wo sie auf der Welt leben.

Und mit der SEC und den amerikanischen Juristen ist nicht zu spassen !

 

Warum das so ist ?

Hier ein passender Artikel:

http://investmentsrebellion.blogspot.ch/2010/11/cfd-broker-vs-casino.html

 

Optionen sind etwas völlig anderes. Sie werden von konkurrierenden Marketmakern gepreist, die alle Vorgänge öffentlich machen müssen.

Im Gegensatz zu Warrants oder CFD's werden Options an einer "richtigen" Börse gehandelt, die der Aufsicht der SEC unterliegt.

Beispiel CBOE oder CME, NYBOT ...

Warrant-Emittenden in CH oder D können dagegen machen, was und wann und wie und ob sie wollen.

Sie können sich entscheiden, Preise zu stellen, oder vielleicht auch nicht, oder nur ganz wenige, oder den Handel mal aussetzen und ganz generell geheimniskrämern. 

Langes Thema, das ich hier nicht weiter ausbreiten will.

Hab mich schon genug unbeliebt damit gemacht. Aus Sicht der Warrant-Käufer und der Emittenden bin ich ein Spielverderber

;-)

Hat jemand von Euch schon mal die Bedingungen und Disclaimer der Emittenden gelesen ? ..

 

liebe Grüsse

Don

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Kleiner Input vom Herren mit den langen Haaren (hat ein bisschen was von Chris Von Roht) aus dem Video der gut zum Thema hier passt:

 

Wenn die implizite Vola tief ist, dann sollte man die Strikes (für Short Options) nicht näher am Geld wählen um die durch die tiefe IV = niedrigen Prämien zu erhöhen. Im Gegentei, man sollte die Strikes eher noch weiter weg wählen. Denn wenn die IV tief ist, dann ist die Chance gross, dass sie eben wieder höher wird.

 

Finde ich noch einen guten Input.

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Naja .. die Antwort ist ein wenig nebulös

;-)

Wenn jemand wirklich Interesse an vertical Spreads hat, kann ich gern konkrete Beispiele mit Handlungsanweisungen geben.
Muss aber zugeben, dass ich desillusioniert bin, was das wahre Interesse der Forumsteilnehmer angeht.

Zitat : "Vxx-Scheiss" .. Optionszeug... "
Einfach PN an mich schreiben

Don
 

 

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Einen wunderschönen Abend zusammen !

So kann man auch seine Samstage bei Traumwetter verbringen:

Nicht in der Badi, sondern auf Fortbildungen in vollklimatisierten Räumen.
'Hands on' Kurse .. Nahttechniken, Schnittführungen.... also eine blutige Angelegenheit ;-)

Hier haben sich manche Wogen geglättet, und muss gestehen, dass ich in der letzten Woche ein wenig dünnhäutig gewesen bin und auf manche Posts "zickig" reagiert habe. Details besprechen wir beim Treffen :-)

Wie geht's hier weiter?
Ich bin von mehreren Forumsteilnehmer gebeten worden, das Optionsthema weiter zu führen.
Offensichtlich habe ich  bei einigen doch Interesse geweckt.
 

Was haltet ihr von dem Vorschlag, ein Demo-Konto einzurichten, auf dem ich meine Trades mache (quasi parallel zu meinem realen Konto)
Es darf auch jeder selber ein Konto einrichten, und mit Optionshandel erste Erfahrungen als Trockenübung sammeln.
Ich würde auf Frage eingehen und ggf. "Reparieren".
Ich kenne mich mit Swissquote nicht aus, aber könnte mir deneken, dass dort ein papertrade-Konto einzurichten sein müsste.
(Bei IB ist das kein Problem - soll aber keine Werbung für IB sein)
 

Wer Interesse hat, gebe doch mal Nachricht. Bin für Vorschläge offen, und freue mich auf weitere Diskussion.

Gruss

Don
 

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Hi,

Für die Options-Interessierten unter euch:

Ich habe parallel zu meinem realen Account ein Papertrade Konto (margin account)  eröffnet.
Die Nutzung der realtime Daten ist die gleiche, wie im production account - aber ich kann immer nur das eine ODER das andere Konto benutzen. Dies hat den Vorteil realistischer Trades, aber den Nachteil, dass ich nicht zeitgleich im realen und im paper-Konto agieren kann. Orders erfolgen daher zu leicht unterschiedlichen Zeiten/Preisen.
Was die die Kapitalisierung betrifft, so richte ich mich nach Euren Wünschen.
Eingestellt habe ich zunächst ein relativ kleines Konto von 20.000,- Euro.
Wenn jemand sagt, er wünsche lieber ein noch kleineres Konto, dann erhöht es meine Herausforderung, aber wie gesagt:
Ich richte mich nach Euren Wünschen.

Gruss

Don

 

 

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Start Demo Account

Heute ist der 1. September 2015 und es geht los mit dem Demo-Konto

Kapitalisierung:  24.674,- Euro
Ziel:  Monatsperformance 3-5 %
Ziel:  Jahresperformance: 40 %

Trading:
Optionsstrategien
Vola Handel mit VIX Derivaten
Covered Call Strategien auf Aktienbestand (oder ETF)
 

Die XIV - ETF's wurden gestern gekauft.
Eigentlich sollte der "offizielle" Start gestern begonnen haben.
Der Reset des vorhandenen Kontos auf die angekündigten 2o Tausend Euro erfolgte von IB leider erst über Nacht.
Aus diesem Grund starten wir mit den 20 Kilo PLUS den bereits vorhandenen 200 Stück XIV.
Entry war bei $ 25,71 . Nach Handelsschluss sank der Preis weiter auf  $25,64.
Weiteres Vorgehen:
Schrittweises Aufstocken des XIV Bestandes, abhängig vom Preis.
Es liegen vorbereitete Orders im Markt.

Bei den recht sicheren ETF auf den VIX schöpfe ich den Account bis zu 50 % aus.
Diese Grössenordnung ist für "normales" Trading mit Optionen erheblich zu viel. Bei VIX-ETF's ist das jedoch nicht nur vertretbar, sondern sogar sinnvoll.

Weitere Infos später.
Fragen beantworte ich gern.

Gruss
Don

start_demokonto.JPG

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Demokonto - Update

Ich hatte mehrere gestaffelte Kauforders in den Markt gelegt.
Mehrere von Ihnen wurden bereits im Pre-Open gefillt. Zwei Orders wurden nicht touchiert.
Insgesamt wurden weitere 600 Stück XIV gekauft.

Average Entry $ 23,67

Überschüssige Liquidität noch ca. 16.000,- Euro

Somit ist noch genügend "Luft" um eventuellen weiteren downmove aushalten zu können.

 

 

 

XIV-bot.JPG

portfolio_01_09_15.JPG

XIV_daily.JPG

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Hi Don

Ich muss gestehen, dass ich mich in diesem Thema nicht wirklich auskenne. Deshalb ein paar Fragen. Ich habe den XIV ab Anfang 2011, in blau dazu der SPX.

- Bis im Juli 2014 waren SPX und XIV einigermassen im Gleichschritt. Ab diesem Zeitpunkt ist das Ganze erheblich auseinander gedriftet. Was sind die Gründe für dieses Verhalten? Waren etwa die Tiefs von Okt 14 und Jan 15 erste Anzeichen für ein folgendes grösseres Top?

- Warum ist der XIV ab Anfang 2015 nochmals so kräftig gestiegen, obschon der SPX nur noch leicht noch oben ging?

- Während der SPX noch ein Stück vom Tief von letzter Woche entfernt ist, fiel der XIV bereits unter dieses Tief und hat nicht annähernd die gleiche Gegenbewegung ausgelöst wie der SPX. Nach meinen Überlegungen ist das kein gutes Zeichen.

- Angenommen, wir haben im 2015 ein Major-Top gemacht, müsste man davon ausgehen, dass sich der XIV noch weit unter die  20-er Marke bewegen wird. Leider geht der XIV nur ins 2011 zurück, ich kann also nicht zurückverfolgen, wie sich das z.B. im Bärenmarkt ab 2007 verhalten hat. So risikolos wie es hier beschrieben wurde scheint mir die Sache doch nicht zu sein.

Verzeih mir, wenn ich vielleicht nicht alles richtig interpretiert habe. Als ich mir den Chart angeschaut habe, hat es mir doch etwas zu denken gegeben.

Snap1.png

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hi Habi
Ich darf Dich zitieren:
"..hat es mir zu denken gegeben.. "
Umgekehrt gilt übrigens das gleiche :-)

Die "Korrelation" zwischen SPX und XIV habe ich noch niemals betrachtet. Sieht aber verwirrend aus - gebe ich zu.
Nun grübelt es im kleinen Don-Gehirn.

Spontan würde ich Deinen Chart-Vergleich mit demjeinigen der Äpfel-und-Birnen sehen

aber wer weiss? - hab ich sooo noch nie betrachtet !

Ich versuchs's mal aufzudröseln:

Nach dem grossen Crash 2008 (Stichwort Lehman Crisis) riefen alle Institutionellen: "Wir brauchen ein Instrument zur Absicherung !"

Ist ja immer das gleiche: Wenn es irgendwo brennt, dann rennen alle zum Versicherungsbroker und fragen nach einer Police für den Katastrophenfall.
So auch 2008
Ein paar neue kreative Köpfe bei Barclay's und auch (man staune .. ) bei der UBS kamen auf die Idee, genau diese Versicherung anzubieten, die es bis dato gar nicht gab.
Sie kreierten ein synthetisches, rein mathematisches Konstrukt eines Basisinstrumentes, welches per se nicht handelbar ist:
Die Summe der Optionsprämien aller Optionen jener Werte, die im SP500 gelistet sind, geteilt durch die Anzahl der Werte und der Strikes .. und so weiter
2007 hat man die Jungs damals für irrsinnig erklärt und ein durchschnittlicher Psycho-Oberarzt hätte sie in die geschlossene Anstalt überweisen lassen
Barclay's und später UBS haben Produkte aufgelegt, die sie VXX oder XIV nannten.
Es gibt noch einige mehr .. nur so amRande gesagt.
Das war zu einer Zeit, als der Boom losging -
Man muss weiterhin zwei Dnge wissen:

1. In USA gibt es keine Warrants (Options-Scheine sind überall in der Welt verboten, ausser Schweiz und Deutschland)

2. Die irrsinnig zunehmehmende Zahl der "Börsenzocker" musste kanalisiert werden
In Europa haben SwissQuote mit Goldman Sachs das Monster-Millardengeschäft konkurrenzlos in ihrer Hand

3. In USA wurden eigens für diese Kurzfrist Zocker die "Weekly-Options" aufgelegt --  (Mitlerweile auch in EU, z.B. im Odax)

4. In Europa wurden die (ursprünglich konservativen) Warrants aufgepeppt,wie die Lippen und sonstige körperlichen Attribute amerikanischer Porno-Stars:
Barrier.. Knock-Out --
Hautptsache den Männern geht was ab und deren Hirn ist ausgeschaltet.

auch so ein Thema ..
Für  Swissquote ein Millionengeschäft

Zurück zum Thema:

Du vergleichst den Vergleich des vergleichenden Vergleiches

Darf ich Dich angesichts der nächtlichen Stunde auf ein Gespräch in Zürich vertrösten ?

Freue mich auf das  Treffen
Gruss
Don

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Demokonto Update 3. September 2015

Der Rückgang der Volatilität hat zum Anstieg des invers ausgerichteten ETN geführt.

 

vix_03_09_15.thumb.JPG.dcacd03a85596e3bb

Die ETN's sind auf über 25 angestiegen.XIV_daily_3_09_15.thumb.JPG.59173499373f

Das Portfolio sieht aktuell so aus:

Portfolio_03_09_15.thumb.JPG.26c5e358125Innerhalb sehr kurzer Zeit ist das Konto um 8 % angestiegen.
Ein weiterer Rückgang der Volatilität zum "normalen" Mass wird die ETN nochmals deutlich ansteigen lassen. Zwischenzeitliche Rücksetzer muss man einkalkulieren.
Die ETN's haben keinen Verfall.
Zudem arbeitet der tägliche Rollverlust des Vix-Future Switch für mich.

Im Zeitraum der kommenden Monate erwarte ich einen Rückgang der Vola, so dass die XIV wieder in Richtung 50 Dollar gehen.
Dies würde ohne weitere Aktivität eine Verdopplung des Kontos bedeuten.

Gruss
Don

 

 

 

bearbeitet von donblanco

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    • Ich bin jetzt etwas am lesen und es kommen ständig neue Anfängerfragen auf, eine davon:   Wenn ich einen Short Put glattstelle, kaufe ich den verkauften doch eigentlich wieder. Richtig? Dann muss ich dafür doch eine Prämie bezahlen. Richtig? Dann bleibt das mit den Prämien doch eine Nullnummer. Falsch?   Insgesamt komme ich durch das Lesen eher wieder weiter vom Gedanken des Optionenverkaufes weg. Dass das Kaufen von Optionen grosse Risiken trägt, war mir schon lange klar. Durch einige Beiträge damals noch im alten Cash-Forum und jetzt hier, bin ich auf den Gedanken geraten, als Stillhalter seien die möglichen Gewinne zwar viel kleiner, aber auch das Risiko. Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich werde bei Gelegenheit weiter dazu lesen, aber vom Traum, dass man mit den Prämien praktisch risikolos goldene Äpfelchen pflücken könne, und diese Äpfelchen mich regelrecht dazu auffordern, bin ich in den letzten zwei Tagen abgekommen.   So, jetzt ab zum Strand - dort gibt es auch goldene Äpfelchen...   Gruss fritz    
    •   Keine Sorge. Ich schätze Deine Beiträge und gebe Dir recht mit Deinen Hinweisen. Mit Schweizer Wohnsitz kann man einen account eröffnen. Seltsamerweise schliessen sie nur Deutsche Kunden aus. Mich irritierte es schon immer, denn der deutsche Markt für Optionen ist gross und wird ständig grösser und ich konnte nicht verstehen, weshalb man ausgerechnet den grössten Markt in Europa für Option Selling vom eigenen Geschäft ausschliesst. Vor einigen Jahren hatten Tom Sossnoff und Kollegen Ihre Plattform 'Think Or Swim' an TD Ameritrade verkauft Seit kurzem sind sie selber ins Brokergeschäft eingestiegen und bieten mit TastyWorks eine geniale Platform zu günstigen Konditionen speziell für den Optionshandel. Der Haken liegt in den "versteckten" Kosten für Ein- und Auszahlungen. Ebenso die Kosten für Assignment und Exercise https://tastyworks.com/commissions-and-fees.html   Das für mich gewichtigste Argument:
      Die Dokumentation und die Auszüge sind sehr mühsam zu verwalten. Es gibt keine Anbindung an Tradingdiarypro. Mein Tipp (falls nicht schon bekannt) https://www.tradingdiarypro.com/   Für mich die beste Software der letzten drei Jahre -  Endlich Übersicht und Durchblick ! Gruss, Don            
    • Hallo donblanco   Ich will hier keinesfalls lehrmeisterlich erscheinen, und schon gar nicht deine Reputation in Frage stellen. Aus deinen Beiträgen lerne ich sehr viel für meine eigenen Trades. Und es gibt noch viel zu lernen. Es geht mir nur darum, wieder einmal auf die Risiken hinzuweisen und Alternativen zu zeigen, um das Risiko zu begrenzen.   Wir werden täglich mit diversen Möglichkeiten konfrontiert, das schnelle Geld zu machen. Auf jeder Finanzwebsite flimmern die Prospekte neuer Finanzprodukte. Sogar in 20 Minuten wird mit immer grösserer Kadenz von Bitcoin und dergleichen berichtet. Das verleitet manchen vom schnellen Geld zu träumen. Doch der Markt ist effizient. Das Geld liegt nicht auf der Strasse. Und wenn doch mal Geld auf der Strasse liegt, werden andere schneller sein.   Danke für die Infos bezüglich Broker. Tastytrade kenne ich. Ich wusste bis heute aber nicht, dass ich als Non-US dort einen Account haben kann. Ich schaue mir das an. Die Plattform entspricht genau meinen Vorstellungen.
    •   Hallo Maka, Danke für Deinen gut gemeinten Rat. Du hast einiges zusammengefasst, welches den Neulingen eine Warnung sein soll. Ich bin gleicher Meinung - vor allem braucht es eine fundierte Ausbildung. Ich predige dies seit langer Zeit. Dennoch sind die allerwenigsten bereit, die notwendigen 500 oder 1000 Euro zu investieren und begeben sich blauäugig und ohne Erfahrung in das Lawinengebiet des Short selling. Ich kann mit diesem Widerspruch nur schlecht umgehen, aber ich muss es wohl oder übel akzeptieren.   Mein Thread könnte von Anfängern als eine einfache Technik zum Geldverdienen aufgefasst und umgesetzt werden.  Meine Zurückhaltung im Fortführen des Threads liegt unter anderem in dieser Sorge begründet.     Wenn Du in London und Zug ansässige Broker als "europäisch" ansiehst, dann kommst Du Deiner Forderung schon näher. Combo-Aufträge oder das kostenlose Schliessen der Optionsposition findest Du nur bei einigen US Brokerhäusern. Manche bieten eine Art flatrate. Mein Tipp: Guck mal bei Tastytrade. Wenn die viel handelst. macht es durchaus Sinn. Vor allem ist deren Handelsplatform für Optionen geradezu sensationell gut. Ich überlege ( nach 17 Jahren bei Interactivebrokers) meinen Optionshandel zu einem anderen Broker zu verlagern. Nicht wegen der Commissions, sondern wegen der genialen Handelsplatform. Da das Schreiben von Optionen auf Eurex Werte wenig sinnvoll ist, geschweige denn lukrativ, wirst Du ohnehin US Optionen handeln. Von daher macht ein solider US Broker sowieso Sinn.  
    • Es freut mich sehr, dass dieser Thread wiederbelebt wurde. Ich denke, es sind einige am Mitlesen / Mitschreiben, welche noch keine grosse Erfahrung mit Short Optionen gemacht haben.   Mein gut gemeinter Rat an alle Anfänger ist deshalb: Lasst für den Anfang die Finger von Short Put / Short Call Strategien.   Es gibt Alternativen. Diese sind für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Dazu weiter unten mehr.   Short Call /Short Put (Naked Short / Naked Put) Es sind dies die einfachsten Strategien. Sie bergen aber auch die grössten Risiken. Short Call hat sogar theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko - ein Trade und das Konto (oder noch mehr) ist weg! Ich gehe deshalb nicht weiter auf diese Strategien ein. Für Anfänger sind diese Strategien nach meiner Meinung nicht geeignet.   Vertical Credit Spread (Short Put Spread / Short Call Spread) Beim Vertical Spread ist eine Erweiterung der Short Call / Short Put Strategie. Die Verlustrisiken sind dabei aber begrenzt. Diese Strategie erweitert die Short Call / Short Put. Zusätzlich wird gleichzeitig zum Verkauf einer Option, eine Option der selben Art und Fälligkeit in einem Strike weiter Out of the money verkauf. Konkrekt anhand des Beispiuels NVDA könnte dies so aussehen.   Short Put Spread Verkauf NVDA DEZ17 190P (Put Option; Strike 190, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 92.- Kauf NVDA DEZ17 185P (Put Option; Strike 185, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 55.-   Unter dem Strich wird mir ohne Berücksichtigung der Kosten USD 37.- meinem Konto gut geschrieben. Ich erhalte also einen Credit. Mein maximaler Gewinn sind die USD 37.-. Ich erhalte den maximalen Gewinn, wenn NVDA am 15. Dezember bei >= 190.- steht. Mein maximaler Verlust ergibt sich aus dem Spread, abzüglich dem Credit. Dieser liegt bei (190-185) x 100 - 37 = 463   Funktionsweise Ich verkaufe ein Risiko und erhalte dafür Prämie. Zusätzlich zum Risiko sichere ich mich mit dem Kauf einer anderen Option, weiter aus dem Geld ab. Die Verluste des Short Puts werden ab dem unterschreiten des Long Puts kompensiert. Das Verlustrisiko ist dadurch begrenzt.   Vorteile + Das Verlustrisiko ist begrenzt durch Absicherung + kleine Marginanforderung   Nachteile - kleinerer Gewinn als bei anderen Strategien - doppelte Transaktionskosten*   Short Call Spread Einen Short Call Spread erhalten wird, wenn gleichzeitig ein Call näher am Geld verkauft, und ein Call weiter Weg vom Geld gekauft wird. Die Calls habe dieselbe Laufzeit.   *Kennt jemand einen europäischen Broker, der für das Verkaufen einen Put Spread nur die einfachen Transaktionskosten berechnet? Kennt Ihr Broker, welche für das Schliessen der Position keine Kosten berechnet?             
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