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Ein Rückblick:

Diese Optionsgeschichte ist entstanden aus meinem Unverständnis, dass manche hier Aktien im Depot halten und keine Covered Call Strategie betreiben, mit dem man zusätzlichen Gweinn erzielt, zw. eine gewisse Vorsorge trifft für einen Kursrückgang.
Aufhänger war seinerzeit Perry's Posting zur Meyer Burger Aktie.
Die Diskussion ist damals beinah aus dem Ruder gelaufen und ich habe versucht,die Sache in der Theorie zu erklären.

Wenn jemand Interesse an praktischer Umsetzung dieser Strategie hat, würde ich jeweils ein Aktienpaket ins Demokonto legen und Covered Calls darauf schreiben.
Beispiel : Meyer Burger
Wer einen Wunsch für eine spezielle oder eigene Aktie hat, darf ihn gern äussern.

Gruss

Don

 

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Demokonto Update 4. Sept 2015

Zum Wochenschluss kommt die Unsicherheit in den Märkten zurück. Longpositionen werden nur wenig eingegangen. Der VIX steigt, der XIV fällt.
Sollte es einen weiteren deutlichen "Rutsch" geben, würde ich noch zum geringen Teil XIV nachkaufen.

Zum Thema Handel mit Schweizer Aktien:

Ich war fassungslos, dass für den Kauf von 100 simplen Aktien eine Kommission von 10 Franken fällig wird.
In Worten: "ZEHN !!!!! "

Das finde ich unglaublich dreist. Aber offensichtlich bezahlen die Schweizer solche horrenden Preise ohne mit der Wimper zu zucken. Was gut ist, ist eben teuer ...
Und das bei Interactive Brokers. 100 vergleichbare US Aktien kosten dagegen nur einen Dollar Kommission.
Ich verstehe ja, dass die Schweiz eine Hochpreisinsel ist - aber das zehnfache des US-Preises ??

Frage: Wer handelt hier mit Schweizer Aktien ? - Ist dieser hohe Preis realistisch ?
 Das bedeutet ja, dass ein Round Turn bei Aktien von MBTN bereits 2,7 % des Aktienwertes ausmacht.
Wer handelt dann freiwillig Schweizer Aktien ?
Okay .. ich habe also (des Beispiels wegen !)  einhundert Aktien Meyer Burger gekauft und sogleich einen Call im Geld geschrieben.
Was kostet der Kauf von 100 MBTN bei Swissquote ??

Postet doch mal, was Ihr so bezahlt .. vielleicht habe ich den falschen Broker.
Danke
Don

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bearbeitet von donblanco

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Bei IB ist es 0.1% des Handelswertes, Minimum pro Auftrag 10Fr. Ab 10'000 Fr bleibt es also bei 0.1 %. Je kleiner der Gesamtbetrag, umso teurer wird es. Ich finde das vertretbar. Auch bei deutschen Aktien hast Du 0.1% des Handeslwertes, Minimum ist hier 4 EUR. Die Schweiz ist zwar eine Hochpreisinsel, aber der Kurs CHF-EUR war mal bei 1.6, heut fast 1:1. Da war man nicht mehr so weit auseinander. Genau dieser Punkt macht ja vielen hierzulande zu schaffen.

Ich habe mich auch schon gefragt, wieso man US-Aktien so billig handeln kann, für IB bleibt ja immer noch etwas übrig. Dort sind es 0.005$ pro Aktie. Bei Tiefpreisaktien, kann es auch teuer werden.

Bist sicher nicht schlecht dran bei IB   ;-) :ok:

bearbeitet von habi

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MBTN steigt heute in der VB um über 3%

Im Moment hättest Du die 10.- also wieder drinn :D

Das unterscheidet unsere Sichtweise:

Ohne den hohen Preis der Soffex hätte ich den Preis gar nicht erst "draussen" gehabt..
Sei's drum. Das Underlying ist 0.01 Euro im Plus, der Call ist 0.08 Euro im Minus.

Einen Kursanstieg um 3 % kann ich nicht erkennen, allerhöchstens einige wenige Rappen.

Ich werde den Zeitwertverlust des Calls abwarten und am Freitag in den nächsten Verfall rollen, und erneute Prämie vereinnahmen.
Dann sehen wir weiter.

Gruss
Don

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Ich hätte die Nestlé genommen
Dann auf Kredit  für die 82 kilo  selber die Nestle ins Depot gelegt und jeden Monat 17 Covered Calls drauf geschrieben.

In fünf Jahren macht das locker eine Verdreifachung des Wertes - eher noch mehr - plus Deine Nestlé nach den fünf Jahren ..
Die Dividende kannst Du Dir im Vergleich an den Hut stecken ;-)
 

Kannst du das mit realen Zahlen zeigen, so dass die behauptete Performance nachvollziehbar ist.

Die Nestle Optionen haben idR eine tiefe Vola und idF eine kleine Optionsprämie.

"eine Verdreifachung des Wertes - eher noch mehr - in fünf Jahren" mit covered call writing würde heissen in 5 Jahren min. 246k Ertrag.

Ich betrachte das im Fall von Nestle als unrealistisches Geschwätz.

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Wenn jemand Interesse an praktischer Umsetzung dieser Strategie hat, würde ich jeweils ein Aktienpaket ins Demokonto legen und Covered Calls darauf schreiben.

Wer einen Wunsch für eine spezielle oder eigene Aktie hat, darf ihn gern äussern.

 

Ich hätte die Nestlé genommen
Dann auf Kredit  für die 82 kilo  selber die Nestle ins Depot gelegt und jeden Monat 17 Covered Calls drauf geschrieben.

Ich habe Interesse an einem praktischen Beispiel und gebe die folgenden Voraussetzungen:

 1. Angenommen, ich habe jeweils für 10'000 Fr ein Aktien-Paket von Nestle, Roche und UBS. Welche dieser drei Aktien wäre für Dich die Beste, um Deine Strategie umzusetzen? Du kannst selber aus diesen drei auswählen, wir müssen nur eine nehmen als Beispiel.

2. Macht es nach dem grossen Taucher im August zum heutigen Zeitpunkt Sinn, diese Strategie zu starten? Es sollte ja auch eine gewisse Vorsorge für einen Kursrückgang sein.

3. In der Gold,Nestle,Cash Umfrage hast Du geschrieben, dass Du Nestle gekauft, und jeden Monat 17 covered Calls darauf geschrieben hättest.  Das heisst, dass die Laufzeit nur einen Monat betragen würde. Was für einen Strike würdest Du wählen und was gibt es sonst noch zu beachten? (Einfach so die grundlegendsten Dinge, um mal einen ersten Überblick zu erhalten)

Ich habe auch ein IB Konto, ich könnte die Transaktionen über mein Demokonto auslösen, um Dir ein wenig Arbeit zu ersparen. Du könntest mir die Vorgaben für eine der drei Aktien geben, ich würde dann zusätzlich mit den andern zwei auch noch machen um zu sehen, ob ich es einigermassen begreife  :writing:

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Hi Cerberus :-)

Das "unrealistische Geschwätz"  zeigt nur ein weiteres Mal, wie begrenzt die meisten Aktientrader an das Thema Optionen herangehen.
Anstelle selber Überlegungen anzustellen, ..anstelle selber sich mit dem Thema Covered Calls zu beschäftigen, ist es natürlich einfacher, jemanden im Forum als Schwätzer hinzustellen, und freiwillig auf sehr viel und risikolos geschenktes Geld zu verzichten.
Mir ist natürlich klar, dass mein Posting provozierend klingt - das ist ja auch der Sinn vieler Beiträge .. liest ja sonst keiner das Zeug.

Also aufgepasst:
Aufgrund der Vorgaben des Threadstarters mit seinen 82 Tausend ...
Habe ich folgende Überlegung angestellt:

Kauf von 1700 Aktien NESN, heutiger Preis 71,45 -
100 Stück kosten 7145 ,-
Darauf schreiben wir allmonatlich einen Call.
Üblicherweise schreibt man einen Call knapp aus dem Geld.
(Zur jetzigen Zeit würde IM GELD schreiben.. aber das ist ein anderes Thema)
Gehen wir einmal konservativ vor und kalkulieren:
Die vereinnahmte Prämie für einen Call ist - sogar zu solchen Zeiten wie im jetzigen Downmove  - ca. 1,45.
Das heisst, pro hundert Aktien vereinnahmst Du eine Prämie von 145 Euro in einem Monat.

Wir rechnen: 145 geteilt durch 7145 mal hundert gibt Zwei Prozent - monatlich - ohne jedes Risiko.
Dies machen wir jeden Monat erneut, und bekommen auf die neue Gesamtsumme wieder zwei Prozent.

Dies ist - wie gesagt- eine konservative Betrachtungsweise.
NESN hat auch weekly Options. Das Schreiben von Weekly Options ist übrigens noch lukrativer.

Aber wie gesagt, wir bleiben bei den Monthly's

Ausgehend von den genannten 82 Kilo Grundkapital in investierten Nestles sieht die Rechnung für die fünf Jahre (i.e. 60 Monate ) folgendermassen aus.
In einen simplen Zinseszinsrechner habe ich die 2 % eingegeben (Im Rechner habe ich 60 Jahre eingestellt - es gibt keine monatliche Verzinsung)

dann sieht das so aus:

nestle.thumb.JPG.b851171915e5b801dd93baf

 

Zinseszins2.thumb.JPG.9227f2a8c8ebb7c844

60monate.thumb.JPG.13846ffb9bea91247456f

 

Nachgerechnet ?
Verdreifachung kommt hin ...
Was hälst Du von einem Deal ?
a) Ich trade weiterhin Optionen
b) Du bleibst bei Deinen Aktien
c) Ich höre auf, hier über Optionen zu schreiben
d) Du darfst mich gern weiter als Schwätzer bezeichnen.
Wollen wir uns in Fünf Jahren irgendwo treffen ? Du mit Deinen Aktien und ich mit meinen Optionen ?
Ich stelle schon mal den Schampus kalt -
Prost Cerberus

Don

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Wenn jemand Interesse an praktischer Umsetzung dieser Strategie hat, würde ich jeweils ein Aktienpaket ins Demokonto legen und Covered Calls darauf schreiben.

Wer einen Wunsch für eine spezielle oder eigene Aktie hat, darf ihn gern äussern.

 

Ich hätte die Nestlé genommen
Dann auf Kredit  für die 82 kilo  selber die Nestle ins Depot gelegt und jeden Monat 17 Covered Calls drauf geschrieben.

Ich habe Interesse an einem praktischen Beispiel und gebe die folgenden Voraussetzungen:

 1. Angenommen, ich habe jeweils für 10'000 Fr ein Aktien-Paket von Nestle, Roche und UBS. Welche dieser drei Aktien wäre für Dich die Beste, um Deine Strategie umzusetzen? Du kannst selber aus diesen drei auswählen, wir müssen nur eine nehmen als Beispiel.

2. Macht es nach dem grossen Taucher im August zum heutigen Zeitpunkt Sinn, diese Strategie zu starten? Es sollte ja auch eine gewisse Vorsorge für einen Kursrückgang sein.

3. In der Gold,Nestle,Cash Umfrage hast Du geschrieben, dass Du Nestle gekauft, und jeden Monat 17 covered Calls darauf geschrieben hättest.  Das heisst, dass die Laufzeit nur einen Monat betragen würde. Was für einen Strike würdest Du wählen und was gibt es sonst noch zu beachten? (Einfach so die grundlegendsten Dinge, um mal einen ersten Überblick zu erhalten)

Ich habe auch ein IB Konto, ich könnte die Transaktionen über mein Demokonto auslösen, um Dir ein wenig Arbeit zu ersparen. Du könntest mir die Vorgaben für eine der drei Aktien geben, ich würde dann zusätzlich mit den andern zwei auch noch machen um zu sehen, ob ich es einigermassen begreife  :writing:

hi habi,

Im Optionen-Thread habe ich ein Demo konto laufen.

Im Moment liegen ziemlich viele XIV's drin (1000 Stück) - die will ich noch einige Wochen oder Monate halten, bis sie sich verdoppelt haben.
ich gucke nachher nochmal, ob es zur Zeit Sinn macht, ein Aktiendepot reinzulegen.
Es sind ja noch Perry's Meyer-Burgers drin ;-)

Aber okay - wenn Du ein Demokonto bei IB hast, dann umso besser
Ich melde mich nochmal deswegen
Gruss
Don

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Ebenso sorry, Melchior,

Ich kann diesen Quatsch nicht mehr hören.
Hab das Gefühl, ich rede gegen eine Wand der Ignoranz.

Wenn jemand ein Aktienpaket dauerhaft halten will - und es gibt ja gute Gründe, dies zu tun - dann trägt er das Risiko einer Abwärtsbewegung im Asset sowieso.
Wo bitte ist dann das das zusätzliche Risiko eines Covered Call ???

NIRGENDS ! !!!

Nochmal: NIRGENDS ! - Es gibt keines !
Ich geb's auf.

Es ist eben mehr als nur eine Zusatzrendite.. es gibt auch in abwärts-Märkten zusätzliche Rendite, wenn man IM Geld oder Tief im GELD schreibt.
Will aber keiner hören .. ich merks... Interessiert niemanden - Im Gegenteil. Ich ernte nur Spott und Häme.

wie gesagt .. es ist zwecklos
Zitat " Sinkt der zugrundeliegende Wert hat man mit covered calls auch verschiessen."

Genau zu diesem Thema habe ich endlose Statements geschrieben in Optionen Thread .. aber wie gesagt .. liest ja keiner, das Zeug

:-(

Ich geb's auf. Jeder hier sonnt sich in seiner festgefahrenen Borniertheit mit Sprüchen, wie
"Geschwätz"
"risikoloses Geld gibt es nicht"

"Den Markt kann man nicht schlagen "
"Sinkt der zugrundeliegende Wert hat man mit covered calls auch verschiessen"

Warum fragt keiner: "Hey, Don - wieso kommts Du auf solche Einschätzungen ?
"Warum bist Du anderer Meinung ? "
Dann könnte ich es begründen.
Aber selbst wenn ich es tue .. es liest eh keiner.
Hab mir zu diesem Thema schon die Finger wund geschrieben - immer mit dem gleichen Effekt.
Sinnlos.
Ach - bleibt einfach weiter bei Euren Glaubenssätzen, analysiert Charts.. diskutiert über Zinserhöhung, lest die täglichen Berichte von Analysten ..
Vergesst das Teufelszeug der Optionen. Zu viel Risiko !
Die Banken- und Finanzwelt hat ganze Arbeit geleistet - Selbst in den Köpfen von intelligenten Tradern haben sie ihren Glaubenssatz verankert: "Optionen = Risiko !!"
Und sie selber schreiben Calls .. Verdienen sich die goldene Nase.
und brauchen natürlich jede Menge Händler, die ihnen all das Zeug abkaufen.
Sie wollen keinen, der ebenfalls auf der Seite der Verdiener steht.
Sie wollen keine Konkurrenz.
Heute gelesen in der Handelszeitung:
In der Schweiz gibt es ein Angebot von Siebenundreissigtausend strukturierten Produkten zu kaufen !
Mit phantasievollen Namen.. die kaum einer versteht.

nur zu - kauft das Zeug !- einige werden sicher reich damit.

machts gut, Jungs...
bis irgendwann in Zürich ---
Falls ich noch komme. Plena hat auch schon abgesagt.

schade
Ist wirklich zwecklos.

Don

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Hab halt gestern spät schnell drei Zeilen geschrieben und dies etwas schlampig, zugegeben.

Fühl dich bitte nicht gleich beleidigt. Wer behauptet es gebe risikolos etwas, dem muss doch einfach widersprochen werden. Schliesslich kauft jemand von dir ein Anrecht und dies macht er nicht weil er der Weihnachtsmann ist und dir was schenken will.

Find es gut, dass du dies hier thematisierst und werde nochmals darauf eingehen wenn mehr Zeit. 

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Was ich eigentlich schreiben wollte:

donblanco, ICH lese deine Beiträge und komme nicht aus dem Erstaunen, welchen Aufwand du dafür betreibst. (A propos Aufwand, wo ist eigentlich MarcusFabian?) Allerdings ist mir das im Moment zuviel, um es zu verarbeiten, ich muss da nochmals durch, wenn ich mehr Zeit habe. Darum kommen auch kaum Reaktionen von mir. Ich glaube, so ganz einfach ist die Sache nicht, ich muss ja jeweils den richtigen Short Call finden, mit jedem wird das nicht funktionieren.

Und tatsächlich sind für mich Optionen Teufelszeugs, normalerweise rühre ich sowas nicht an. Aber als Schreiber von Optionen sieht das für mich anders aus, da wechselt man ja auf Teufels Seite und das ist (zumindest finanziell) interessant. :D

Sogar im alten C**-Forum mit den vielen Mitgliedern gibt es nur einen einzigen Schreiber, der übers Schreiben schreibt.

Also mach weiter so!

Gruss

nochnichtschreibenderfritze

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Hab das Gefühl, ich rede gegen eine Wand der Ignoranz.

-------------

Genau zu diesem Thema habe ich endlose Statements geschrieben in Optionen Thread .. aber wie gesagt .. liest ja keiner, das Zeug

:-(

 

Nicht frusten.

Ich nehme an, das Thema ist einfach zu kompliziert. Meine  Optionsgeschäfte (wenige, ganz unkomplizierte) waren alle nicht besonders erfolgreich. Aber ich habe mich auch nie richtig in die Thematik eingelesen. Also zu faul. Und damit ist klar, das kann nicht funktionieren. So viel ich weiss, gibt es zu diesem Thema einen ganzen Berufszweig. Hier sind wohl die meisten User blutige Amateure.

Also, vielleicht verlangst Du einfach zuviel von uns unbedarften Usern. Aber gib nicht auf. Jedes Körnchen kann zu einem blühenden Baum werden ;-)

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Guten Morgen, Fritz
Bist Du auf dem "Zitieren"-Button eingeschlafen ?

*lach*

Hi Melchior - keine Sorge, ich schreibe weiter hier im Forum.
Manchmal kann einen schon der Frust erwischen, wenn man so engagiert ist in der Thematik ...

Hab halt gestern spät schnell drei Zeilen geschrieben und dies etwas schlampig, zugegeben.

Fühl dich bitte nicht gleich beleidigt. Wer behauptet es gebe risikolos etwas, dem muss doch einfach widersprochen werden. Schliesslich kauft jemand von dir ein Anrecht und dies macht er nicht weil er der Weihnachtsmann ist und dir was schenken will.

Find es gut, dass du dies hier thematisierst und werde nochmals darauf eingehen wenn mehr Zeit. 

 

Covered Calls sind für "Einsteiger" in Optionen eine gute Sache, sofern sie die Aktien ohnehin im Depot halten.
Nochmal zu Melchiors "Risiko"
Selbst für Korrekturphasen gibt es mit Covered Calls die Möglichkeit einer downside protection in gewissem Rahmen, wenn man Optionen im Geld schreibt.

Gruss
Don

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Also was mir halt schon passiert ist mit covered calls, dass ich Aktien liefern musste zu einem Preis der unter dem aktuellen Börsenpreis lag. Dies kann ärgerlich sein, wenn diese dann nicht wie erhofft korrigieren und man sie wieder auffischen kann und man zuschauen muss wie sie davonziehen. Deshalb gerade bei Aktien welche man nicht verkaufen will, gilt dieses Risiko beachtet zu werden. (Is mir mehr als einmal passiert:evil:)

Ein Covered Call ist halt die Verpflichtung bei Ablauf zu einem bestimmten Preis zu liefern. Dafür bekommt man eine Prämie. 

Ansonsten gebe ich dir recht, von allen Optionen ist diese im Risiko beschränkt, da ja gedeckt und die Prämie den EP senkt.

Aber der Käufer kauft diese ja auch nur, um allenfalls etwas günstiger zu kaufen, als der Preis dann sein wird. Man hat immer eine Gegenpartei und sollte die Motive dieser nicht ausser Acht lassen.

Bevor man damit anfängt seine Aktien zu "belasten" mit covered calls, muss man sich vielleicht auch überlegen ob man sie auch wirklich behalten wird. Gerade in so volatilen Märkten, kann die Psychologie einem auch noch einen Streich spielen. Angenommen man hat einen CC auf Siemens. Nun kommt es aufgrund von Zinsanhebung zu einem starken Taucher allgemein und man gerät in Panik und stösst sie ab (bzw. shortet) und denkt der cc wird eh verfallen. Doch wie schnell solche Taucher in kurzer Zeit umdrehen und der Kurs plötzlich höher steht, haben wir im SMI innerhalb eines Jahre zwei Mal erlebt. Dann steht man ohne Unterhosen auf der Strasse, da man eine Aktie zu einem höheren Kurs liefern muss als man sie verkauft hat.

Aber dies soll dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, denn du hast schon recht, es ist für Leute die nicht das megarisiko suchen und trotzdem etwas mehr als Buy and Hold wollen ein free-lunch in den meisten Fällen. Der Don erzählt keinen Quatsch. Doch wenn er von völliger Absenz von Risiken erzählt, dann wird er halt doch etwas zur Märchentante.:mrgreen:

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Jetzt wird es langsam interessant  :-)

Hi Melchior,

In Deinem Fall hat Du die geschriebenen Calls bis zum Verfall stehen lassen. Damit ist selbstverständlich das Risiko verbunden, dass zum Settlement ein Move kommt und jemand Deine Aktien weg-called.
Also: Calls bis zum Verfall stehen und verfallen lassen ist normalerweise ein no-go !
Man rollt (fast) immer in den nächsten Verfalls-Monat (oder in die nächste Verfalls-Woche, sofern das Underlying weekly options hat.)
Dabei kauft man die aktuelle Option zurück, profitiert vom Zeitwertverfall, und verkauft den nächsten Monat und kassiert erneut Prämie.

Gerade die europäischen Optionen bieten für Covered Call Writers einen unschätzbaren Vorteil: Sie können nur am Laufzeitende ausgeübt werden !
Du hast somit immer genug Zeit, in den nächsten Monat zu rollen.

Wenn Dir jeamnd ungewollt Deine Assets weg-gecalled hat, dann hast Du "geschlafen"  ;-)

Gruss
Don

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Genau dies war vor ein paar Wochen auch schon eine meiner Fragen, die soviel ich gesehen habe, nicht beantwortet wurde. Was ist, wenn der Käufer meiner Optionen, diese einlösen will? Dann bin ich ja plötzlich meine Aktien los, was gar nicht das Ziel war. Das Ziel war doch neben den Aktien noch einen (fast sicheren) Nebenverdienst zu haben.

Gruss

fritz

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    • Ich bin jetzt etwas am lesen und es kommen ständig neue Anfängerfragen auf, eine davon:   Wenn ich einen Short Put glattstelle, kaufe ich den verkauften doch eigentlich wieder. Richtig? Dann muss ich dafür doch eine Prämie bezahlen. Richtig? Dann bleibt das mit den Prämien doch eine Nullnummer. Falsch?   Insgesamt komme ich durch das Lesen eher wieder weiter vom Gedanken des Optionenverkaufes weg. Dass das Kaufen von Optionen grosse Risiken trägt, war mir schon lange klar. Durch einige Beiträge damals noch im alten Cash-Forum und jetzt hier, bin ich auf den Gedanken geraten, als Stillhalter seien die möglichen Gewinne zwar viel kleiner, aber auch das Risiko. Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich werde bei Gelegenheit weiter dazu lesen, aber vom Traum, dass man mit den Prämien praktisch risikolos goldene Äpfelchen pflücken könne, und diese Äpfelchen mich regelrecht dazu auffordern, bin ich in den letzten zwei Tagen abgekommen.   So, jetzt ab zum Strand - dort gibt es auch goldene Äpfelchen...   Gruss fritz    
    •   Keine Sorge. Ich schätze Deine Beiträge und gebe Dir recht mit Deinen Hinweisen. Mit Schweizer Wohnsitz kann man einen account eröffnen. Seltsamerweise schliessen sie nur Deutsche Kunden aus. Mich irritierte es schon immer, denn der deutsche Markt für Optionen ist gross und wird ständig grösser und ich konnte nicht verstehen, weshalb man ausgerechnet den grössten Markt in Europa für Option Selling vom eigenen Geschäft ausschliesst. Vor einigen Jahren hatten Tom Sossnoff und Kollegen Ihre Plattform 'Think Or Swim' an TD Ameritrade verkauft Seit kurzem sind sie selber ins Brokergeschäft eingestiegen und bieten mit TastyWorks eine geniale Platform zu günstigen Konditionen speziell für den Optionshandel. Der Haken liegt in den "versteckten" Kosten für Ein- und Auszahlungen. Ebenso die Kosten für Assignment und Exercise https://tastyworks.com/commissions-and-fees.html   Das für mich gewichtigste Argument:
      Die Dokumentation und die Auszüge sind sehr mühsam zu verwalten. Es gibt keine Anbindung an Tradingdiarypro. Mein Tipp (falls nicht schon bekannt) https://www.tradingdiarypro.com/   Für mich die beste Software der letzten drei Jahre -  Endlich Übersicht und Durchblick ! Gruss, Don            
    • Hallo donblanco   Ich will hier keinesfalls lehrmeisterlich erscheinen, und schon gar nicht deine Reputation in Frage stellen. Aus deinen Beiträgen lerne ich sehr viel für meine eigenen Trades. Und es gibt noch viel zu lernen. Es geht mir nur darum, wieder einmal auf die Risiken hinzuweisen und Alternativen zu zeigen, um das Risiko zu begrenzen.   Wir werden täglich mit diversen Möglichkeiten konfrontiert, das schnelle Geld zu machen. Auf jeder Finanzwebsite flimmern die Prospekte neuer Finanzprodukte. Sogar in 20 Minuten wird mit immer grösserer Kadenz von Bitcoin und dergleichen berichtet. Das verleitet manchen vom schnellen Geld zu träumen. Doch der Markt ist effizient. Das Geld liegt nicht auf der Strasse. Und wenn doch mal Geld auf der Strasse liegt, werden andere schneller sein.   Danke für die Infos bezüglich Broker. Tastytrade kenne ich. Ich wusste bis heute aber nicht, dass ich als Non-US dort einen Account haben kann. Ich schaue mir das an. Die Plattform entspricht genau meinen Vorstellungen.
    •   Hallo Maka, Danke für Deinen gut gemeinten Rat. Du hast einiges zusammengefasst, welches den Neulingen eine Warnung sein soll. Ich bin gleicher Meinung - vor allem braucht es eine fundierte Ausbildung. Ich predige dies seit langer Zeit. Dennoch sind die allerwenigsten bereit, die notwendigen 500 oder 1000 Euro zu investieren und begeben sich blauäugig und ohne Erfahrung in das Lawinengebiet des Short selling. Ich kann mit diesem Widerspruch nur schlecht umgehen, aber ich muss es wohl oder übel akzeptieren.   Mein Thread könnte von Anfängern als eine einfache Technik zum Geldverdienen aufgefasst und umgesetzt werden.  Meine Zurückhaltung im Fortführen des Threads liegt unter anderem in dieser Sorge begründet.     Wenn Du in London und Zug ansässige Broker als "europäisch" ansiehst, dann kommst Du Deiner Forderung schon näher. Combo-Aufträge oder das kostenlose Schliessen der Optionsposition findest Du nur bei einigen US Brokerhäusern. Manche bieten eine Art flatrate. Mein Tipp: Guck mal bei Tastytrade. Wenn die viel handelst. macht es durchaus Sinn. Vor allem ist deren Handelsplatform für Optionen geradezu sensationell gut. Ich überlege ( nach 17 Jahren bei Interactivebrokers) meinen Optionshandel zu einem anderen Broker zu verlagern. Nicht wegen der Commissions, sondern wegen der genialen Handelsplatform. Da das Schreiben von Optionen auf Eurex Werte wenig sinnvoll ist, geschweige denn lukrativ, wirst Du ohnehin US Optionen handeln. Von daher macht ein solider US Broker sowieso Sinn.  
    • Es freut mich sehr, dass dieser Thread wiederbelebt wurde. Ich denke, es sind einige am Mitlesen / Mitschreiben, welche noch keine grosse Erfahrung mit Short Optionen gemacht haben.   Mein gut gemeinter Rat an alle Anfänger ist deshalb: Lasst für den Anfang die Finger von Short Put / Short Call Strategien.   Es gibt Alternativen. Diese sind für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Dazu weiter unten mehr.   Short Call /Short Put (Naked Short / Naked Put) Es sind dies die einfachsten Strategien. Sie bergen aber auch die grössten Risiken. Short Call hat sogar theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko - ein Trade und das Konto (oder noch mehr) ist weg! Ich gehe deshalb nicht weiter auf diese Strategien ein. Für Anfänger sind diese Strategien nach meiner Meinung nicht geeignet.   Vertical Credit Spread (Short Put Spread / Short Call Spread) Beim Vertical Spread ist eine Erweiterung der Short Call / Short Put Strategie. Die Verlustrisiken sind dabei aber begrenzt. Diese Strategie erweitert die Short Call / Short Put. Zusätzlich wird gleichzeitig zum Verkauf einer Option, eine Option der selben Art und Fälligkeit in einem Strike weiter Out of the money verkauf. Konkrekt anhand des Beispiuels NVDA könnte dies so aussehen.   Short Put Spread Verkauf NVDA DEZ17 190P (Put Option; Strike 190, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 92.- Kauf NVDA DEZ17 185P (Put Option; Strike 185, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 55.-   Unter dem Strich wird mir ohne Berücksichtigung der Kosten USD 37.- meinem Konto gut geschrieben. Ich erhalte also einen Credit. Mein maximaler Gewinn sind die USD 37.-. Ich erhalte den maximalen Gewinn, wenn NVDA am 15. Dezember bei >= 190.- steht. Mein maximaler Verlust ergibt sich aus dem Spread, abzüglich dem Credit. Dieser liegt bei (190-185) x 100 - 37 = 463   Funktionsweise Ich verkaufe ein Risiko und erhalte dafür Prämie. Zusätzlich zum Risiko sichere ich mich mit dem Kauf einer anderen Option, weiter aus dem Geld ab. Die Verluste des Short Puts werden ab dem unterschreiten des Long Puts kompensiert. Das Verlustrisiko ist dadurch begrenzt.   Vorteile + Das Verlustrisiko ist begrenzt durch Absicherung + kleine Marginanforderung   Nachteile - kleinerer Gewinn als bei anderen Strategien - doppelte Transaktionskosten*   Short Call Spread Einen Short Call Spread erhalten wird, wenn gleichzeitig ein Call näher am Geld verkauft, und ein Call weiter Weg vom Geld gekauft wird. Die Calls habe dieselbe Laufzeit.   *Kennt jemand einen europäischen Broker, der für das Verkaufen einen Put Spread nur die einfachen Transaktionskosten berechnet? Kennt Ihr Broker, welche für das Schliessen der Position keine Kosten berechnet?             
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