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Meerkat

Bargeld ... des Teufels oder die bürgerliche Freiheit?

59 Beiträge in diesem Thema

Nun, wir verstehen ja schon, was der Artikel sagen will, denn unsere Intelligenz ist ja auch nicht künstlich, so dass uns kontextsensitive Sätze keine grosse Mühe bereiten.

Zum Inhalt des obigen Artikels. Die Frage wer verdient und wer bezahlt in diesem System nicht klar ausgedrückt

Zitat

Neu wird ein Vierparteiensystem errichtet, wie man es von den Kreditkarten her kennt. Es besteht aus: Issuer (Herausgeber des Zahlungsmittels, in diesem Fall Twint), Acquirer (Betreiber des Systems, in diesem Fall unter anderem Six), Händler (Läden und Geschäfte, die diese Zahlmöglichkeit anbieten) und Kunde.

Sicher wollen Issuer und Acquirer verdienen. Bezahlen soll der Händler, auf Kosten seines Gewinns? Oder am Schluss doch der Kunde, auch der Barzahlende, über höhere Preise? 

Da dies ein Prepaid System ist, kann ich damit vor Negativzinsen flüchten, weil ich das Guthaben zinsfrei auf dem Handy lagern kann?

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Der Druck erhöht sich........

 

Postfinance erhöht die Bearbeitungsgebühr für Kreditkartenzahlungen in ausländischer Währung um rund 33 % !

Von bisher 0.9 % auf 1.2%

 

Happig, happig liebe Post........

 

Ah ja, und gleichzeitig wird der Bonus der für die Kartennutzung berechnet wird kräftig gesenkt:

Einfache Karten von bisher 0.5% auf 0.3%

Gold und Platinkarten von bisher 0.75% auf 0.5%

 

Juppi, damit hat die Post A) mehr Einnahmen und B) wird der Bonus durch diese höheren Einnahmen, der ja vom Kartenumsatz abhängt, nicht erhöht....

Clever, Clever liebe Postmanager. Da hat einer aber viel Hirnschmalz verbrannt.

 

Wenn ich nun (noch) weniger mit Karte bezahle, zahlt sich das für wen wohl aus, hä....

 

 

tradeaholic gefällt das

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Am 18.6.2016 at 12:02 , CrashGuru sagte:

Postfinance erhöht die Bearbeitungsgebühr für Kreditkartenzahlungen in ausländischer Währung um rund 33 % !

 

Bearbeitungsgebühr ist die eine Sache. Aber wie steht es eigentlich mit dem Umrechnungskurs? Bei exotischen Währungen (wie dem ZAR mit einer hohen Volatitität) ist der Spread (im Gegensatz zu EUR oder USD) meist ziemlich hoch, so dass ich annehme, dass ich da oft einen miesen Kurs bekomme, der mehr einschenkt als ein paar Zehntel Prozente Bearbeitungsgebühr mehr oder weniger. Oder ist bei der Post transparent, welcher Umrechnungskurs wann zum Einsatz kommt?

Fazit: ich brauche meine Schweizer Visa Karte praktisch nicht mehr. Ist einfach so eine "Versicherung"

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vor 46 Minuten, Meerkat sagte:

 

Bearbeitungsgebühr ist die eine Sache. Aber wie steht es eigentlich mit dem Umrechnungskurs? Bei exotischen Währungen (wie dem ZAR mit einer hohen Volatitität) ist der Spread (im Gegensatz zu EUR oder USD) meist ziemlich hoch, so dass ich annehme, dass ich da oft einen miesen Kurs bekomme, der mehr einschenkt als ein paar Zehntel Prozente Bearbeitungsgebühr mehr oder weniger. Oder ist bei der Post transparent, welcher Umrechnungskurs wann zum Einsatz kommt?

Fazit: ich brauche meine Schweizer Visa Karte praktisch nicht mehr. Ist einfach so eine "Versicherung"

 

Bei der Abrechnung wird der Kurs wie auch die Gebühr ausgewiesen. Soweit transparent. Zudem ist über e-banking jederzeit die Belastung abrufbar und somit wäre es möglich den verrechneten Kurs mit dem aktuellen Interbankenkurs oder welcher auch immer Anwendung findet zu vergleichen. Wenn man das mit der Abrechnung am Ende des Monats machen will ist das etwas schwieriger.

 

Ansonsten, klar der Wechselkursgewinn ist eine tolle Quelle der Gewinnmaximierung, leider immer nur auf Seiten der Kartenbetreiber und Banken. Damit lebe ich auch schon seit Jahren.

 

Fazit: Nur Bares ist Wahres......

 

Noch ein Nachtrag. Der Kurs, welchen man zum Beispiel auf der Abrechnung der Fluggesellschaft findet bei Buchung ist nicht immer der, welcher dann auch auf der Abrechnung der Post erscheint, wenn dazwischen einige Zeit liegt. Kann dann mal höher aber auch mal niedriger ausfallen!

bearbeitet von CrashGuru

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Der folgende Bloomberg-Artikel bringt zwar nichts Neues, ist aber als "Aussensicht" interessant

Cash in a Box Catches On in Switzerland as Negative Rates Bite

 

Zitat

“Because of the low interest rate level, we note increasing demand for insurance solutions for the storage of cash,” said Philipp Surholt at Zurich Insurance Group AG, among underwriters reporting a surge in such requests. “We’re seeing demand for coverage for sums ranging from 100 million to 500 million francs.”

 

Und noch eine konkrete Zahl

 

Zitat

Helvetia Holding AG said it charges about 1,000 francs ($1,020) a year to insure 1 million francs.

 

Dazu kommen allerdings noch erhebliche Logistikkosten.  Selbst wenn eine Million  in einer Schuhschachtel Platz hat, ist kaum anzunehmen, dass der Pensionskassenverwalter einfach so mit ein paar Millionen im Rucksack mit dem Tram zur Bank fährt.

Wer sich mit dem Gedanken trägt,  seine Spekulationsmillionen zu Haus aufzubewahren, kann hier die entsprechende Planung vornehmen.

 

Zitat

Der Betrag von 1 Mio. CHF hätte in 1.000 Franken Noten ein Gewicht von 1,14 kg. Ein einziger Geldstapel mit 1.000 neuen Banknoten wäre 10,00 cm hoch und hätte ein Volumen von mindestens 1,34 Litern.

 

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The Cashless Society Is a Creepy Fantasy

(Bloomberg)

Die sarkastische Einleitung zur wunderschönen Welt ohne Bargeld

Zitat

Liberated from the burden of physical currency, consumers could make purchases from the convenience of a mobile device. Every transaction would come equipped with fraud protection, reward points and a digital record of its time and location. Comprehensive tracking could help the Internal Revenue Service reclaim billions of tax dollars lost to unreported income

 

Nur noch Smartphone oder Smartwatch statt Portemonnaie. Jede Transaktion auf die Millisekunde genau mit GPS-Daten in den Büchern, die Steuern sind tief weil niemand Steuern hinterziehen kann, niemand kann den Negativzinsen entweichen ...

 

Zitat

... this universe is missing one of the fundamental aspects of human civilization. A world without cash is a world without money.

 

Eine Zahl auf einem Bankkonto ist kein Geld.

 

Zitat

Money belongs to its current holder.  It doesn’t matter if a banknote was lost or stolen at some point in the past. Money is current; that’s why it’s called currency! A bank deposit, however, grants custody of money to the bank. An account balance is not actually money, but a claim on money. ...

A claim is only as good as its enforceability, and in a cashless society every transaction must pass through a financial gatekeeper. Banks, being private institutions, have the right to refuse transactions at their discretion. We can’t expect every payment to be given due process

 

Mit Bargeld kann ich mir immer was kaufen. Cashless geht nur, wenn die Computer der Banken und die komplexen Kommunikationssystem ordnungsgemäss funktioneren. Ich habe das selbst letzte Woche erlebt, als es in einem Warehaus plötzlich hiess: "system down". Quittungen wurden von Hand geschrieben und die Kunden ohne genügend Bargeld angewiesen, beim nächsten ATM solches zu beziehen.

 

Und zum Thema "Geldwäscherei". Hier sind nach einer UK Studie die Banken mit grossem Abstand das grösste Risiko.

Dem Schlussabschnitt ist nichts beizufügen

 

Zitat

A cashless economy violates the basic laws under which currency has operated since before the Industrial Revolution. The justification for giving up a fundamental freedom is that it would clear the way for an experimental policy designed to place a tax on currency. Money may be a shared illusion, but cash abolitionists are in a hallucination all their own.

 

CrashGuru gefällt das

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Einkaufen im Geschäft ohne Kassen.

In verschiedenen Zeitungsartikeln wurde ein Versuchsbetrieb von Amazon beschrieben. (Hier das Amazon Video)

Zuerst ein paar technische Vorbemerkungen, der Einfach- und Faulheit halber aus Wikipedia kopiert:

Zitat

RFID (engl. radio-frequency identification „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“) bezeichnet eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten und Lebewesen mit Radiowellen.

Ein RFID-System besteht aus einem Transponder (umgangssprachlich auch Funketikett genannt), der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung.

Für die hier zur Diskussion stehenden Anwendungen werden sogenannte passive Transponder eingesetzt. Der Gegenstand (oder die Katze, ev. mal der Mensch) durchquert ein elektromagnetisches Feld. Das RFID tag besteht im wesentlichen aus einer Antenne und einem Mikrochip. Die Antenne (eine mikroskopisch kleine Spule) dient einerseits der Kommunikation mit dem Lesegerät (Senden einer Identifikationsnummer) und der Entnahme von Energie aus dem Feld zur Stromversorgung des Chips.

Für die Anwendung z.B. als Türöffner können alle Chips der Mieter den gleichen Code verwenden, in einem Laden funktioniert das nicht. Dies heisst, dass jeder individuelle Artikel seine eigene Identifikation haben muss. Warum?

Wie das Video zeigt, packt die Kundin x-beliebige Artikel in y-beliebiger Zahl in ihre Tasche. Das Lesegerät am Ausgang des Ladens muss also detektieren können, dass sich 5 gleiche Lindt-Schokoladen in der Tasche befinden. Wären die 5 Funketiketten identisch, wäre das Lesegerät nicht in der Lage, 5 Objekte zu erkennen. Jeder Artikel im Laden muss also eine eigene, individuelle Nummer besitzen.

Probleme:

  • Technische: Diese können gelöst werden, entsprechende Versuche laufen seit über 10 Jahren (Metro Group mit Pallett Identifikation: METRO Group Puts RFID Theory Into Practice with Real-World Results
  • Datenschutz: Werden die Etiketten nach dem Auslesen nicht zerstört oder entfernt, können sie immer wieder lokalisiert und identifiziert werden. Siehe dazu ein Artikel in der Zeit: Datenschützer lesen RFID-Chips in Kleidung aus
  • Diebstahl: Was wenn meine Einkaufstasche wie im Amazon Video mit Alu-Folie ausgekleidet ist? Lösung. Ware darf nur in einem offiziellen EInkaufswagen durch das Lesegerät.

Siehe auch Bloomberg: When the Checkout Lines Go Away

 

Zitat

But what about the jobs? Almost 3.5 million people were working as cashiers in the U.S. last year, according to the Bureau of Labor Statistics. That's about 2.3 percent of total employment.

 

Dies wäre dann das 4. Problem

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Der folgende Artikel gibt einen Eindruck über die Situation in verschiedenen Ländern.

 

The countries were cash is on the verge of extinctions

 

Zitat

But in the Netherlands, cash is definitely not getting the royal treatment. In so many places, it has simply ceased to be recognised as legal tender. More and more Dutch stores, from upscale health-food store Marqt to my local baker and bagel shop, take pin — or debit — cards exclusively. Some retailers even describe going cash-free as “cleaner” or “safer”.

 

Zitat

“Cash is a dinosaur, but it will stay,” says Michiel van Doeveren, a senior policy advisor at the Dutch central bank, DNB (De Nederlandsche Bank). But he points out it's the logistics that make handling cash expensive (it must be transported, guarded, tallied and registered) versus the ease of electronic payments.

 

Zitat

“Cash is a dinosaur, but it will stay,” says Michiel van Doeveren, a senior policy advisor at the Dutch central bank, DNB (De Nederlandsche Bank). But he points out it's the logistics that make handling cash expensive (it must be transported, guarded, tallied and registered) versus the ease of electronic payments.

 

Im weitern wird auch die ähnliche Situation in Schweden beschrieben.

Und immer: die Bank gewinnt. Transaktionsgebühren bei elektronischer Zahlung, Handlinggebühren für Bargeld.

Es gibt aber auch cash-freundliche Länder, im Artikel werden Deutschland und Italien erwähnt.

 

Zitat

Attitudes, however, vary significantly within Europe and globally. Some cultures are still deeply reluctant to give cash up, including Germany, whose consumers believe, according to a recent study by the country’s central bank, that using cash gives them better control over their spending. In Europe’s economic superpower, more than 75% of payments are still made in cash. In Italy, where the cash culture runs deep, that number jumps to 83%.

 

Und die Schweiz?

Klug stapeln ist alles

 

Zitat

Was auch immer die Gründe sein mögen: Noch nie waren in der Schweiz so viele Tausender im Umlauf. 45'405'000 Stück waren es im Oktober, wie die Statistik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zeigt. Mehr als 45 Millionen Scheine. Ein Rekord – und 19 Prozent mehr violette Noten, als noch vor zwei Jahren im Verkehr waren.

 

Ein kleiner Vorgeschmack der zukünftigen Macht der Banken über unser Geldeinnehmen und -ausgeben. Schlafen die Gesetzgeber?

 

Absurdes beim Spenden

 

Zitat

Meier beauftragte ihre Bank, 50 Franken zu überweisen und versah den Auftrag mit dem Vermerk «Kinder in Syrien».

Die Frau staunte nicht schlecht, als sie nach einiger Zeit einen Brief der Credit Suisse (CS) erhielt. Die Bank teilte ihr mit, dass sie die Spende nicht überweisen werde. «Als global tätige Bank ist die Credit Suisse verpflichtet, sich an eine Vielzahl von lokalen Gesetzgebungen zu halten», heisst es im Brief. Die CS berücksichtige dabei Sanktionsmassnahmen der Schweiz, der EU, der USA und der UNO. Deshalb führe sie keine Zahlung aus, die einen Bezug zu einem sanktionierten Land habe. Als Beispiele nennt die CS den Iran, den Sudan, Syrien, Nordkorea, Kuba und die Krim.

.

 

Zitat

Die CS äussert sich nicht dazu, ob Kunden Begriffe wie «Syrien» oder «Aleppo» bei Spendenüberweisungen weglassen sollen. Ähnlich bedeckt gibt sich die UBS, die jedoch hinzufügt, dass das Betrefffeld bei einer Überweisung nicht zwingend auszufüllen sei. Doch auch wenn dieses Feld leer bleibt, ist nicht gesichert, dass die Banken alle Zahlungen überweisen. So wollte eine Frau aus St. Gallen letzten Monat via Online-Banking die Ballett- und Nachhilfestunden ihrer Tochter bezahlen. Die CS verweigerte jedoch die Zahlung. Auch telefonisches Nachfragen half nichts, wie das Konsumentenmagazin «Espresso» von Radio SRF publik machte. Der Grund: Die Tochter der Kundin heisst Siria, und die Frau hatte diesen Namen im Betrefffeld angegeben. Das Bankkonto hat sie inzwischen aufgelöst.

 

Wären die Banken resp. deren Computer nur halbwegs so konsequent, hätten sich die Banken Milliarden an Bussen sparen können.

Zu obigem Artikel schrieb Leser Noah Mändli

 

Zitat

Tja, wer Geld in NENA-, oder Embargo-Staaten transferieren will, besorgt das mit Vorteil über die Heimniederlassung der CS in Quatar. Nennt sich übrigens Quatar Islamic Bank. Alternativ ist auch Western Union, Moneygram oder eine Hawala-Organisation geeignet.

 

Ich komme immer mehr zur Ueberzeugung, dass Bargeld ein Grundrecht ist und verteidigt werden muss. Rechtslage in der Schweiz: Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel

 

Zitat
Art. 3 Annahmepflicht

1 Jede Person ist gehalten, bis zu 100 schweizerische Umlaufmünzen an Zahlung zu nehmen. Umlauf-, Gedenk- und Anlagemünzen werden von der Schweizerischen Nationalbank und den öffentlichen Kassen des Bundes unbeschränkt zum Nennwert angenommen.

2 Schweizerische Banknoten müssen von jeder Person unbeschränkt an Zahlung genommen werden.

 

CrashGuru gefällt das

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Zitat:

" Ich komme immer mehr zur Ueberzeugung, dass Bargeld ein Grundrecht ist und verteidigt werden muss. "

 

RICHTIG. Leider sind zu viele Menschen heute so leicht zu manipulieren, dass ich den Banken alle Chancen einräume, dass sie auch dieses Spiel gewinnen werden. Mittels den neuen Möglichkeiten der Bezahlung mittels Smartphones sind die Weichen schon gestellt. Und die Grossverteiler sind bereit mitzumachen (Kassencoupons entfallen bald....).

 

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Gesehen in einem Coop Restaurant (Entschuldigung für schlechte Bildqualität)

 

Coop.jpg

 

Kredit- und Debitkarten, Reka-Checks, Twint und sogar Euro Cash ....

aber what about CHF Cash???

Nimmt dieses Plakat die Zukunft vorweg? :oops:

fritz gefällt das

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Am 26.1.2017 at 12:16 , Meerkat sagte:

Gesehen in einem Coop Restaurant (Entschuldigung für schlechte Bildqualität)

 

Coop.jpg

 

Kredit- und Debitkarten, Reka-Checks, Twint und sogar Euro Cash ....

aber what about CHF Cash???

Nimmt dieses Plakat die Zukunft vorweg? :oops:

Es fehlen Bitcoin..........

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Interessanter Beitrag unter "Report Mainz" von Gestern. Schweden ist Bargeldlos!?

Schleichende Einführung auch in Deutschland.

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Schweizer 50er-Nötli ist die schönste Banknote

 

Zitat

Die rund 2000 Mitglieder der privaten «International Bank Note Society» haben das grüne 50-Franken-Nötli zur besten und schönsten neuen Banknote des Jahres 2016 gewählt. Der Sieg für die Note mit Löwenzahn und Paraglider fiel knapp aus.

 

Wie rührend, diese hübschen "Nötli". Ein Grund mehr für Bargeld. Diese schönen Scheine, die einem beim Öffnen des Portemonnaies das Gemüt erfreuen  ... Wie trostlos dagegen, die immer gleiche, trostlose Kreditkarte.

Und freuen wir uns schon jetzt, nächsten Monat kommt das 20er-Nötli ... jöööh  :top:

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Ja unsere lieben Walliser

Das Wallis hat jetzt seine eigene Währung

 

Zitat

Der Kanton Wallis hat seine eigene Währung. Sie heisst Farinet und kann in rund hundert Walliser Geschäften zwischen Monthey und Salgesch als Zahlungsmittel benutzt werden.

Die Währung gibt es in Scheinen mit einem Wert von 1, 2, 5, 10, 13, 20, 50 und 100 Farinets. Sie können in Cafés, Restaurants, Lebensmittelgeschäften Taxis, bei Therapeuten und sogar bei einer Bio-Gärtnerei oder einem Treuhänder verwendet werden. Gedruckt wurden Scheine im Wert von 500'000 Farinets.

 

Und unsere Bundesverfassung meint

 

Zitat

Art. 99 Geld- und Währungspolitik
1 Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes; diesem allein steht das
Recht zur Ausgabe von Münzen und Banknoten zu.

 

Nehmen wir doch einfach an, dass der Farinet keine Banknote , sondern nur ein Gutschein ist. Sage ich als Nichtjurist und Nichtwalliser.

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Think Twice About Going Cashless

Die Hauptargumente der "Cashless" Verfechter zusammengefasst

Zitat

Proponents of moving beyond paper money cite several rationales. They say it'll make life harder for tax cheats, terrorists and other criminals, and speed up the flow of funds, thus reducing costs and enhancing economic efficiency. Some even suggest that it will improve hygiene, by eliminating crumpled and germ-infested bills.

Diese Argumente seien aber nicht sehr überzeugend und eine Diskriminierung einer Mehrheit der Bevölkerung

Zitat

 ... banning cash is inherently discriminatory. It doesn't distinguish between legitimate and illegitimate uses of paper money, assuming that anyone holding large amounts of cash must be guilty of something. This disadvantages the clear majority of the population in order to punish a minority.

Das angebliche Hauptproblem, Bargeld in kriminellen Händen, werde auch nicht gelöst, da Kriminelle immer einen Weg fänden, Geld in der einen oder andern Form zu verschieben.

Nicht zu vergessen die Grössenordnung der heutigen Konsumententransaktionen

Zitat

In the U.S., cash is still used for a bit more than 40 percent of consumer transactions by volume, around half that by value. In emerging markets, and for small-value transactions generally, the numbers are even higher. Meanwhile, the digital-payments sector remains fragmented and requires large infrastructure investments, often duplicating existing systems.

Ohne Bargeld steigt die Macht und der Einfluss der Zentralbanken

Zitat

Demonetization, for example, would provide central banks with a powerful new tool. Currently, negative rates can be circumvented by investors physically withdrawing cash and holding it to avoid the effective tax on savings. That helps explain why large cash holdings are particularly prevalent in Japan and Switzerland -- two countries not generally associated with criminals or terrorists, but which do feature negative interest rates.

Und nicht nur die Zentralbank, auch der Staat bekommt mehr Einfluss

Zitat

On the other hand, forcing citizens to do all their spending digitally would also provide states with unprecedented levels of personal information. The anonymity of cash is useful to everyone, not just tax cheats and criminals.

Die Wirtschaft profitiert, weil Kunden mehr ausgeben

Zitat

Behavioral studies show that consumers spend more when using a credit card than when using cash. Eliminating cash could thus in theory be used to boost consumption.

Dann noch das Risiko einer komplexen Technologie

Zitat

An exclusively digital or electronic payment system also increases security and operational risks. The risks of online fraud or cyber-theft, as well as disruptions to operations due to technology failures, are significant.

 

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In Spanien wird wohl in absehbarer Zeit das Limit für Barzahlungen von bisher 2500 € auf 1000 € gesenkt. Argument, Geldwäsche verhindern.

Es ist eine typische Salamitaktik. In Wirklichkeit ist klar, dass zu viele ein Interesse daran haben, das Bargeld zu versenken. Hoffentlich wehren sich

 genügend Leute noch lange dagegen.

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Ich stelle diesen Link rein, weil ich die Videos, insbesondere im Vergleich, recht lustig finde

 

Liebe SNB, so wirbt man für eine neue Banknote

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SNB, so etwas (z.B. mit Emmentaler statt Kabeljau) ausdenken geschwige denn produzieren könnte.

Vor allem ihr lieben Nicht-Eidgenossen, merket euch: wenn's ums Geld geht , hört der Spass bei den Schweizern auf. Spätestens dann, wenn nicht schon früher ...

 

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