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Krisenangst: Anleger flüchten in PhantomwährungWährungskriege und die Angst vor Enteignungen verhelfen der virtuellen Währung Bitcoin zu einem raketenartigen Aufstieg. Doch das virtuelle Geld birgt Gefahren für Anleger.Von Frédéric PappDer Bitcoin eilt von Rekord zu Rekord. Die Internetwährung notiert am Donnerstag in Dollar gerechnet bei 138,60 Dollar. Dies ist der höchste Stand, seit die Währung 2009 von unbekannten Hackern im Netz erschaffen wurde. Seither besteht sie als Parallelwährung zu den Hauptwährungen wie Dollar, Euro, Franken oder Yen. Im Unterschied zu den klassischen Währungen bürgt aber weder ein Land noch eine Bank für diese virtuelle Währung.Dies sind denn auch die Gründe, weshalb Anleger sich in den letzten Wochen auf die Bitcoins stürzen. Denn mit der Teilenteignung der zypriotischen Sparer zur Rettung des Inselstaats vor der Pleite haben die Euro-Verantwortlichen einen Tabubruch begonnen - mit weiteichenden Folgen: So fragen sich seither Anleger in Krisenstaaten wie Griechenland, Spanien oder Italien: Droht uns dasselbe Schicksal?Laut Oliver Flaskämpfer, Geschäftsführer von Bitcom Deutschland, sind seit Anfang Woche starke Kapitalzuflüsse aus Zypern aber auch aus den Wackelkandidaten Spanien, Griechenland oder Portugal zu verzeichnen. Dies sagte er in einem Interview mit Deutsche Wirtschafts Nachrichten. Ein ernstzunehmendes Zeichen, dass Anleger je länger je mehr den Regierungen und Banken misstrauen.Neben Privatanlegern entdecken auch Investoren den Bitcom-Markt als Spielfeld. So ist jüngst der erste Hedgefonds in das Geschäft mit den Bitcoins eingestiegen. Der Anbieter Exante bietet Spekulanten mit seinem auf Malta registrierten "Bitcoin Fund" die Möglichkeit, vom Auftrieb der Währung zu profitieren.Vertrauen auf dem Prüfstand Die massive Ausweitung der Geldmengen durch die Notenbanken facht das Misstrauen gegenüber klassischen Währungen zusätzlich an. Neben den USA und Grossbritannien laufen vor allem in Japan die Geldruckmaschinen auf Hochtouren. Am Donnerstag gab die japanische Notenbank bekannt, umgerechnet über 700 Milliarden Franken pro Jahr in den Kauf von Staatsanleihen zu stecken. Der Yen verlor daraufhin deutlich an Kaufkraft gegenüber den Hauptwährungen.Wie bei Gold ist auch bei den Bitcoins eine derartige unbegrenzte Aufblähung der Geldmenge nicht möglich. Die Entwickler haben festgelegt, dass es nur rund 21 Millionen Bitcoins geben wird. Derzeit ist in etwa Hälfte davon im Umlauf. Begrenzte Güter werden als wertvoller betrachtet als unbegrenzt vorhandene. Der Anstieg des Wertes hat also mit dieser künstlichen Verknappung zu tun.Bitcoins können auf zwei Wegen beschafft werden: Der einfachere Weg ist, sie zu kaufen. An speziellen Börsen wie zum Beispiel Mt. Gox können Bitcoins zu aktuellen Kursen gegen 20 Währungen – den Franken inklusive – gehandelt werden. Bei den Transaktionen fallen Gebühren an. Komplizierter ist es, Bitcoins selber zu erzeugen. Die Komplexität der Rechenaufgaben erfordert spezialisierte Computer. Für Privatanleger ist dieser Weg kaum eine Option.Hohe Risiken So verlockend die Bitcoins in Krisenzeiten sind: Ohne Risiken ist der Handel nicht. Die virtuelle Währung verhält sich sehr volatil. Vor zwei Jahren schoss der Kurs innert kurzer Zeit von zwei auf 30 Dollar und fiel danach wieder stark zurück. Auch der jüngste Anstieg auf ein Allzeithoch könnte sich als eine Blase entpuppen, die bald platzen dürfte, sagen Marktbeobachter.Weiter sind die Bitcoins vor Hackerangriffen nicht sicher. Mehrmals manipulierten Hacker in den vergangenen Jahren Bitcoin-Börsen und "stahlen" dabei Tausende der virtuellen Münzen. Einklagen können die Bestohlenen die Hacker nicht. Denn die Identifizierung der Täter ist nahezu unmöglich, und rechtlich betrachtet gelten Bitcoins nicht als Eigentum.Auch die Verwendung der virtuellen Münzen als Zahlungsmittel ist begrenzt. Online akzeptieren bisher nur wenige Händler die virtuellen Münzen als Zahlungsmittel.Quelle: www.cash.ch

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Hier nochmals der Link von Zyndicate, da es einige weitere Links und Kommentare hat. Der kritische Link zum Artikel ist aber nicht von mir:

"Ohne Risiken ist der Handel nichts"? Kaum eine solch sensationelle Untertreibung zu diesem Thema gelesen. Die Währung basiert auf nichts, ist volatil und technisch anfällig, man weiss nicht einmal wer diese 'Währung' gegründet hat. Vor zwei Jahren schoss der Wert auf $30 und viel nicht stark zurück, sondern kollabierte auf $2. Da werden sich wohl wieder die armen kleinen Anleger die Finger verbrennen und sich dann wundern wieso alle reich werden nur sie nicht. Bitte warnt zumindest kleine Anleger aus der Schweiz über diese Blase und bietet nicht noch eine gratis Werbeplattform für Bitcoins. Die Tulpen lassen grüssen.

Direkt wie der Schreibende das tat will ich BTC nicht mit der Tulpenmanie vergleichen (Details in früheren Posts von mir), aber es gibt Analogien :)

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BTC ist ein knappes Gut ;)

Die Deflation haben wir in Gold (oder Silber etc.) ja auch zu Papiergeld, aber die Geschwindigkeit und Vola bei BTC ist einzigartig. Anstieg bei BTC ist meiner Meinung halsbrecherisch durch die digitale (nicht pysische), globale Ausbreitungsmöglichkeit und die Begrenzung auf 21 Millionen Einheiten...wenigstens aktuell, vielleicht legt sich das in einigen Jahren wenn das tägliche Marktvolumen und Ausbreitung (mehr Akzeptanzstellen, besonders im Online-Handel) viel höher ist in BTC.

Vielleicht wären bei BTC 21 Milliarden Einheiten gescheiter gewesen unter rein psychologischen Gesichtspunkten (bzw. BTC zu bekannten Währungen mittlerweile in mBTC oder noch kleineren Einheiten anzuzeigen)...das ist hätte, wäre, wenn. Haben wir schon besprochen und Makulatur durch die Realität.

Die "Splitbarkeit" der Währung ist an sich ja möglich bis zu den "Satoshis" runter gegeben (21 Millionen bitcoins = 2,100,000,000,000,000 Satoshis wenn ich ab der vielen Nullen keinen Fehler machte ).

Ich bin mal gespannt ob und wann der BTC/USD-Kurs vierstellig oder gar fünfstellig wird vor dem Komma...melde mich spätestens dann wieder :)

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die Begrenzung auf 21 Millionen Einheiten...wenigstens aktuell, vielleicht legt sich das in einigen Jahren wenn das tägliche Marktvolumen und Ausbreitung (mehr Akzeptanzstellen, besonders im Online-Handel) viel höher ist in BTC.

Falsch, falsch, falsch. bscyb, nochmal, der BTC hat 8 Kommastellen, du kannst ein BTC brechen. Lese meinen Post den ich zuvor geschrieben habe. Du kannst ihn sofort brechen ohne irgendwelche änderung! Du hast 8 Nullen, hast du im Franken 8 Nullen? Nein. Du kannst also soweit brechen bis du 2 Kommastellen hast, alles klar?.
Ich habe geschrieben psychologisch da die Notierung der Währung von Anfang an in den "grossen" BTC-Einheiten erfolgt(e) in Relation zu bekannten Währungen wie USD.

Die mögliche Brechung/Splittung ist mir bekannt, hatte ich ja bereits in meinem allerersten Post erwähnt (bis zur Einheit "Satoshi"):

Subunit

.001 mBTC

.00000001 satoshi

Die Leute unterliegen/unterlagen wohl einer einer Illusion, da bekannte Währungen (ausser bei einer Hyperinflation wie in Zimbabwe) meist nur bei maximal 3-4 Stellen Unterschied zu einer anderer Währungseinheit stehen. Andererseits könnte das natürlich auch die Unsicherheit zu BTC in den Anfängen 2009/2010 ausdrücken, ie. der Wert einer BTC-Einheit wurde massiv unterschätzt damals von den ersten Akteuren im Markt...

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In diesem Punkt hat der BTC eine schwäche, doch das zählt auch zu vielen anderen Güter. Ist halt immer eine Frage der sorgfalt.

Ich sehe die Schwäche nicht einmal so in den Verlusten an sich (ausser vielleicht sehr langfristig, zwischen Generationen von Menschen etc.) eher in der Rechtssicherheit bei Verlust und der täglichen Benutzerfreundlichkeit, drei konkrete Beispiele:- Ich glaube nicht (?), dass eine Versicherung heute BTC-Verluste deckt (wie Diebstahl von sonstigen Wertsachen):

Similarly, if someone steals your Bitcoin wallet by hacking into your computer, there is no heavily-insured bank to absorb the loss. You’re on your own. This happened to a user named “allinvain” back in 2011, costing him 25,000 Bitcoins. You can even get Bitcoin wallets for smartphones these days, but then you’re running a big risk if you lose your phone. As for cloud-based wallets, well, Instawallet has just suspended operations after being hacked.The best idea is probably to keep your Bitcoins on a device that is securely stored and not permanently connected to the internet.

http://gigaom.com/2013/04/04/yes-you-sh ... heres-why/- Alles geht Richtung Mobiltelefone, viele Teens haben heute gar keinen PC mehr. Auf mobilen Geräten sind "full" Clients nicht üblich oder eventuell gar nicht erlaubt (Apple iOS Appstore-Bestimmungen etc.), Dann müsste man vermehrt einem Online-Wallet-Service vertrauen mit den bekannten Problemen, zum Beispiel wurde gerade Instawallet gehackt ( http://www.spiegel.de/netzwelt/web/hack ... 92438.html )- Ein Nachteil der dezentralen Idee werden viele Lockvogelangebote sein. Fingierte Tauschbörsen oder Online-Wallets, die von Anfang an als Ponzi-Schema aufgebaut sind und eines Tages aus dem Netz verschwinden (und das dann mit einem Hackerangriff zu entschuldigen versuchen). Je mehr "normale" Benutzer (mit unterdurchschnittlichen IT-Kenntnissen) BTC nutzen werden, umso grösser die Gefahr solcher Angebote. Auch hier könnten anerkannte Versicherungen oder Gütesiegel durch Konsumentenschutz-Organisationen etc. helfen langfristig.Als Idee sehe ich, mehrere Wallets zu haben und nur eines für häufige Transaktionen zu gebrauchen mit kleinem Kontostand (= Verlust nicht so tragisch). "Grosse" Konti als Sicherheit auf USB-Sticks etc. wie ein Sparbuch auf separatem Wallet, das man nur selten braucht. Falls sich BTC durchsetzt, sollten Programme mehrere (zumindest zwei) Wallets voreingerichtet anbieten mit einfachem grafischem Interface. Und ein Versicherungsschutz, so dass Online-Börse(n) oder Online-Wallets durch eine herkömmliche Versicherung geschützt sind bis zu Obergrenze X BTC, dafür würden viele Kunden sicher auch etwas zu zahlen bereit sein...Diese Dienstleistungen rund um BTC werden sich hoffentlich bilden in den nächsten Monaten durch verschiedene Anbieter wenn der BTC-Wert weiter ansteigt.Wie geschrieben, ich bin gespannt wann und ob der Wert von BTC/USD vierstellig wird...mal abwarten :)

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Zwischenstand jedenfalls mal bei knapp 250 USD...

Whoops, und wieder zurück bei 150 USD:

Bitcoin is undergoing a classic correction after quintupling in price over the past 30 days. The currency, which was trading as high as $265 earlier today on Mt. Gox, plummeted and is now trading at around $150.We’ve reached out to one of the biggest exchanges, Mt. Gox, to see what happened. But another San Francisco-based exchange called TradeHill is saying that the crypto-currency is falling because of there are apparent distributed denial of service attacks on Mt. Gox and Bitstamp. A denial of service attack happens when an attacker overwhelms a target with external requests, so that it can’t honor regular requests from legitimate users.

http://techcrunch.com/2013/04/10/bitcoin-crash/Frage ist ...war es wirklich wegen den Attacken oder hat es eine Attacke nur ausgelöst oder wars einfach eine Korrektur? 1,2 oder 3?Muss sagen, die Chart-Entwicklung bei BTC ist spannend geworden wie bei einer Lieblingsaktie :)Edit: Scheinbar soll die gross Nachfrage Grund sein, Server langsam und dann Panikverkäufe, so offizielle Version...http://www.guardian.co.uk/technology/20 ... rade-value

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Es muss aber erwähnt werden das diese Teile angeblich noch nicht produziert wurden ;)

Es reicht ja schon wenn sie einige dieser Kisten zu Testzwecken (was sie ganz bestimmt tun) ein paar Tage oder Wochen laufen lassen :mrgreen: Der Rechner auf deepbit gibt für 1,5TH/s im Moment ca 90 BTC/24h an... Bei einem Kurs von ~60 USD, 2 Maschinen mit 1 Monat Laufzeit ist die Entwicklung der ASICs bezahlt :banana:

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... und niemand weiss wie sich der BTC entwickeln wird, auch nicht die Hersteller dieser Miner ;)

Weisst du den Stromverbrauch, kannst du eine Break-even Rechnung anstellen. Gehe davon aus, dass Verzinsung/Amortisation der Minerbox und Stromverbrauch die einzigen Kosten sind. Dass sie den Stromverbrauch nicht angeben wollen, ist in höchstem Mass unseriös, denn wenn der Design steht, ist dieser nämlich exakt berechenbar. Dies ist auch unabdingbar für die Konstruktion der Box (Kühlung). Da ist schlicht was faul. Könnte ja sein, dass der BE bei USD 200 liegt und aus diesem Grund die Dinger niemand kaufen würde.Kann ich die Hardware in BTC kaufen, ist mal das Währungsrisiko weg und was bleibt ist der Strom den ich z.Zt. noch in Fiat-Geld bezahlen muss.Nach den Gesetzen des Marktes muss sich der BTC-Kurs auf diese genannten Kosten einpendeln. Nach der economy-of-scale bei Elektronik dürften die Hardwarekosten in Zukunft zu vernachlässigen sein. Bleibt also der (Betriebs-) Energieverbrauch. Auch dieser wird, wie die Geschichte der Computertechnik zeigt, massiv herunterkommen. Die Produktion von BTC wird sich zudem in Länder mit niedrigen Stromkosten verlagern.Mal ein paar Gedanken: ein Gerät mit 50 GH/s kostet USD 2500 (butterflylabs), 1 kWh Strom USD 0.10Das Gerät hat die Abmessungen 10x10x8 cm. Leider ist nirgends spezifiziert, wie das Gerät gekühlt wird. Die Rückseite des Geräts zeigen sie natürlich nicht (Stromanschluss !). Sage mal, dass bei dieser Grösse und Luftkonvektionskühlung die Verlustleistung max. 200 W sein kann.Rechne: Stromkosten sind 0,2x0,1 = USD 0.02 pro Stunde. Also 2 cents für 3600x50 = 180'000 GH = 180 TH. Oder 9000 TH/$Richtig gerechnet? 9 PH/$ ergibt nun welchen BTC/USD Break-even?

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Die Rückseite des Geräts zeigen sie natürlich nicht (Stromanschluss !). Sage mal, dass bei dieser Grösse und Luftkonvektionskühlung die Verlustleistung max. 200 W sein kann.Rechne: Stromkosten sind 0,2x0,1 = USD 0.02 pro Stunde. Also 2 cents für 3600x50 = 180'000 GH = 180 TH. Oder 9000 TH/$Richtig gerechnet? 9 PH/$ ergibt nun welchen BTC/USD Break-even?

Der Stromanschluss ist ja seitlich sichtbar. Auch sichtbar sind die Lüftungslöcher auf beiden Seite, hinter denen vermutlich bis zu 2x9 = 18 Ventilatoren stecken.Es gibt ja für Consumer oder Gamer PCs schon Netzteile mit über 1000W, es würde mich nicht wundern wenn dieser Bitcoin-Miner um die 2000W verbratet.

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Der Stromanschluss ist ja seitlich sichtbar. Auch sichtbar sind die Lüftungslöcher auf beiden Seite, hinter denen vermutlich bis zu 2x9 = 18 Ventilatoren stecken.

Hier sehe ich keinen Netzanschluss. Wenn du ihn siehst, kannst du mir sagen, ob es sich um einen ac oder dc Anschluss handelt. Daraus währe ersichtlich, ob ein Netzteil eingebaut ist. 18 Ventilatoren in einem Gehäuse von 10x10x8 cm ? Im Ernst? 2 kW in weniger als 1 Liter Volumen ?

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Hätte mir ja denken können, das googeln effizienter ist als selber denken. :)

Hier gibts einen Profitrechner und irgendwelche Betrachtungen meinerseits zu diesem Thema sind reine Zeitverschwendung. :dumm:

Was ich eigentlich sagen wollte, kommt hier zum Ausdruck:

If the Mining Factor 100 rises above $2 or so everybody buys mining equipment and thus increases difficulty. If it falls people will stop mining eventually. The estimate starts with the current Mining Factor and decreases it exponentially such that the decrease accounts for the factor decline per year. Please note that a profit/loss by holding the coins is not accounted for in this estimate.

Mach mal eben gerne so Grössenordnungs-/Plausibilitätsüberlegungen (im Sinne der Fermi-Frage).

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So, das Thema BTC ist im Blick angekommen:http://www.blick.ch/news/wirtschaft/win ... 68606.htmlund auch im 20minhttp://www.20min.ch/finance/news/story/ ... g-22402356Mainstream-Indikatoren Nummer 1 und 2 in der Deutschschweiz :P Edit: und auch im Tagi via APhttp://www.tagesanzeiger.ch/digital/int ... y/10555234Gibt Legitimation, zumindest Neugier im breiten Publikum und sicher "Anziehen" neuer BTC-Käufer, die WV-Zwillinge waren schon bei FB ganz am Anfang dabei...könnte also einen neuen Goldrausch (und viele Scams wegen erwähnter IT-Unerfahrung der neuen Käufer) in BTC auslösen.

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NOch etwas Interessantes zu Inflation und Deflation bei einer "fixen" Währungseinheit wie BTC:

This is because due to ideology and ignorance of the designer they simply assume hyper-inflation scenario cannot happen to a hard currency like gold or supply constrained (21 million coins max) bitcoin. But just because it hasn't happened in history doesn't mean it won't happen in the future. A very important part of hyper-inflation history is the velocity of money. This is because the total transaction amount in any currency is the monetary base times its velocity. When money velocity approaches infinity, then even supply constrained 21 million Bitcoin times infinity is still going to equal to infinity.

What might trigger a Bitcoin hyper-inflation scenario? Exactly the opposite situation of what happened recently where Bitcoin hording left the velocity of Bitcoin circulation near zero, creating a bubble. Imagine when someone decides to spend their bitcoin stash as quickly as possible, the large stash times high velocity means Bitcoin value (BTCUSD) would deflate by 50% or more daily. When that happens, whoever on the receiving end of Bitcoin transaction would try to spend their Bitcoin as quickly as possible, leading to even higher velocity of spending that further deflates Bitcoin value.

Not only that, the block chain keeps track of every transaction, so as velocity of Bitcoin increases, the block chain storage cost increases as well, leading to bankruptcy of the Bitcoin exchange whose performance become even more sluggish, leading to even less confidence and higher spending velocity for Bitcoins. A viscous downward spiral.

Die zweite Phase sehen wir gerade aufgrund des kleinen Gesamtvolumens: Ein grösserer Verkauf (Dump) oder eine Schliessung der dominanten Börse (Mt. Gox) kann eine Kettenreaktion auslösen.

Sehr hohe Volatilität bleibt ein Problem, vor allem für Händler/Anbieter von Waren und Dienstleistungen (via BTC-Preis "ausgeschildert"), da sie BTC (noch) nicht so gut hedgen können wie in traditionellen Währungen...

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So ich bin nun auch dabei. (Normalerweise ein Verkaufsargument).Habe mir nun auch noch neues Schürfequipment angeschafft.Mal schauen wieviel BTC ich erobern kann :-)Zur Sicherheit habe ich mir auch eine kleine Posi gekauft.Man weiss ja nie wie sich das Zeugs entwickelt.Wenn alles Wertlos wird kann ich es auch verschmerzen.

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@AU79: Willkommen bei den Gangstern und Kriminellen :mrgreen:

Digitales Gold

Die Bitcoins hingegen bilden die aggressive Variante. Sie wollen den Staat zerstören. Benützt werden sie deshalb vorläufig von Gruppen, die auch allen Grund dazu haben: Waffenhändler und Drogendealer.

Soeben haben die Winkelvoss-Brüder, bekannt aus dem Film «The Social Network» als Gegenspieler von Mark Zuckerberg, sich als treibende Kräfte hinter der virtuellen Währung geoutet. Gerade in der IT-Szene ist eine libertär-anarchistische Weltanschauung weit verbreitet. Sie sieht im Staat den Grund allen Übels. Sie möchte ihn auf das Minimum zurück stutzen und die Zentralbanken wieder abschaffen. Politisches Aushängeschild dieser Bewegung ist der texanische Abgeordnete Ron Paul.

Ein absolut fundierter Artikel des Philipp Löpfe. :dumm:

Aber nicht nur das! Unser verstossener Wirtschaftsexperte Moshe ist mit dabei. Neben einem Hedgefond will er nun auch eine eigene Währung kreieren.

Eingefügtes Bild

Allerdings ist bis jetzt die Unterstützung mit 0 thumbs up eher bescheiden.

Ääää ... ist ja vermutlich auch nur als Witz gedacht :lol:

Nachtrag: Meine natürlich den Beitrag von Moshe und nicht den Artikel

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Sollange er das White Paper von BitCoin verstanden hat, wünsche ich ihm viel Erfolg mit seiner "Unternehmung" :repsekt:

Da ich mich in der digitalen Welt auskenne, und das Konzept in etwa verstanden habe könnte BTC schon noch grosse Zeiten bevorstehen.Potential hat das Ding jedenfalls. Die Idee dahinter ist wirklich bestechend und könnte zu einer gerechteren Welt führen.Ein grosser Teil des heutigen Finanzaparats würde überflüssig werden und die Menscheit könnte sich wieder dem forschen was wichtig ist, und die Menscheit weiterbringt.-Forschung nach erneuerbaren Energiequellen-Forschung im Bereich Medizin-Nahrungsmittel....

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    • Ich bin jetzt etwas am lesen und es kommen ständig neue Anfängerfragen auf, eine davon:   Wenn ich einen Short Put glattstelle, kaufe ich den verkauften doch eigentlich wieder. Richtig? Dann muss ich dafür doch eine Prämie bezahlen. Richtig? Dann bleibt das mit den Prämien doch eine Nullnummer. Falsch?   Insgesamt komme ich durch das Lesen eher wieder weiter vom Gedanken des Optionenverkaufes weg. Dass das Kaufen von Optionen grosse Risiken trägt, war mir schon lange klar. Durch einige Beiträge damals noch im alten Cash-Forum und jetzt hier, bin ich auf den Gedanken geraten, als Stillhalter seien die möglichen Gewinne zwar viel kleiner, aber auch das Risiko. Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich werde bei Gelegenheit weiter dazu lesen, aber vom Traum, dass man mit den Prämien praktisch risikolos goldene Äpfelchen pflücken könne, und diese Äpfelchen mich regelrecht dazu auffordern, bin ich in den letzten zwei Tagen abgekommen.   So, jetzt ab zum Strand - dort gibt es auch goldene Äpfelchen...   Gruss fritz    
    •   Keine Sorge. Ich schätze Deine Beiträge und gebe Dir recht mit Deinen Hinweisen. Mit Schweizer Wohnsitz kann man einen account eröffnen. Seltsamerweise schliessen sie nur Deutsche Kunden aus. Mich irritierte es schon immer, denn der deutsche Markt für Optionen ist gross und wird ständig grösser und ich konnte nicht verstehen, weshalb man ausgerechnet den grössten Markt in Europa für Option Selling vom eigenen Geschäft ausschliesst. Vor einigen Jahren hatten Tom Sossnoff und Kollegen Ihre Plattform 'Think Or Swim' an TD Ameritrade verkauft Seit kurzem sind sie selber ins Brokergeschäft eingestiegen und bieten mit TastyWorks eine geniale Platform zu günstigen Konditionen speziell für den Optionshandel. Der Haken liegt in den "versteckten" Kosten für Ein- und Auszahlungen. Ebenso die Kosten für Assignment und Exercise https://tastyworks.com/commissions-and-fees.html   Das für mich gewichtigste Argument:
      Die Dokumentation und die Auszüge sind sehr mühsam zu verwalten. Es gibt keine Anbindung an Tradingdiarypro. Mein Tipp (falls nicht schon bekannt) https://www.tradingdiarypro.com/   Für mich die beste Software der letzten drei Jahre -  Endlich Übersicht und Durchblick ! Gruss, Don            
    • Hallo donblanco   Ich will hier keinesfalls lehrmeisterlich erscheinen, und schon gar nicht deine Reputation in Frage stellen. Aus deinen Beiträgen lerne ich sehr viel für meine eigenen Trades. Und es gibt noch viel zu lernen. Es geht mir nur darum, wieder einmal auf die Risiken hinzuweisen und Alternativen zu zeigen, um das Risiko zu begrenzen.   Wir werden täglich mit diversen Möglichkeiten konfrontiert, das schnelle Geld zu machen. Auf jeder Finanzwebsite flimmern die Prospekte neuer Finanzprodukte. Sogar in 20 Minuten wird mit immer grösserer Kadenz von Bitcoin und dergleichen berichtet. Das verleitet manchen vom schnellen Geld zu träumen. Doch der Markt ist effizient. Das Geld liegt nicht auf der Strasse. Und wenn doch mal Geld auf der Strasse liegt, werden andere schneller sein.   Danke für die Infos bezüglich Broker. Tastytrade kenne ich. Ich wusste bis heute aber nicht, dass ich als Non-US dort einen Account haben kann. Ich schaue mir das an. Die Plattform entspricht genau meinen Vorstellungen.
    •   Hallo Maka, Danke für Deinen gut gemeinten Rat. Du hast einiges zusammengefasst, welches den Neulingen eine Warnung sein soll. Ich bin gleicher Meinung - vor allem braucht es eine fundierte Ausbildung. Ich predige dies seit langer Zeit. Dennoch sind die allerwenigsten bereit, die notwendigen 500 oder 1000 Euro zu investieren und begeben sich blauäugig und ohne Erfahrung in das Lawinengebiet des Short selling. Ich kann mit diesem Widerspruch nur schlecht umgehen, aber ich muss es wohl oder übel akzeptieren.   Mein Thread könnte von Anfängern als eine einfache Technik zum Geldverdienen aufgefasst und umgesetzt werden.  Meine Zurückhaltung im Fortführen des Threads liegt unter anderem in dieser Sorge begründet.     Wenn Du in London und Zug ansässige Broker als "europäisch" ansiehst, dann kommst Du Deiner Forderung schon näher. Combo-Aufträge oder das kostenlose Schliessen der Optionsposition findest Du nur bei einigen US Brokerhäusern. Manche bieten eine Art flatrate. Mein Tipp: Guck mal bei Tastytrade. Wenn die viel handelst. macht es durchaus Sinn. Vor allem ist deren Handelsplatform für Optionen geradezu sensationell gut. Ich überlege ( nach 17 Jahren bei Interactivebrokers) meinen Optionshandel zu einem anderen Broker zu verlagern. Nicht wegen der Commissions, sondern wegen der genialen Handelsplatform. Da das Schreiben von Optionen auf Eurex Werte wenig sinnvoll ist, geschweige denn lukrativ, wirst Du ohnehin US Optionen handeln. Von daher macht ein solider US Broker sowieso Sinn.  
    • Es freut mich sehr, dass dieser Thread wiederbelebt wurde. Ich denke, es sind einige am Mitlesen / Mitschreiben, welche noch keine grosse Erfahrung mit Short Optionen gemacht haben.   Mein gut gemeinter Rat an alle Anfänger ist deshalb: Lasst für den Anfang die Finger von Short Put / Short Call Strategien.   Es gibt Alternativen. Diese sind für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Dazu weiter unten mehr.   Short Call /Short Put (Naked Short / Naked Put) Es sind dies die einfachsten Strategien. Sie bergen aber auch die grössten Risiken. Short Call hat sogar theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko - ein Trade und das Konto (oder noch mehr) ist weg! Ich gehe deshalb nicht weiter auf diese Strategien ein. Für Anfänger sind diese Strategien nach meiner Meinung nicht geeignet.   Vertical Credit Spread (Short Put Spread / Short Call Spread) Beim Vertical Spread ist eine Erweiterung der Short Call / Short Put Strategie. Die Verlustrisiken sind dabei aber begrenzt. Diese Strategie erweitert die Short Call / Short Put. Zusätzlich wird gleichzeitig zum Verkauf einer Option, eine Option der selben Art und Fälligkeit in einem Strike weiter Out of the money verkauf. Konkrekt anhand des Beispiuels NVDA könnte dies so aussehen.   Short Put Spread Verkauf NVDA DEZ17 190P (Put Option; Strike 190, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 92.- Kauf NVDA DEZ17 185P (Put Option; Strike 185, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 55.-   Unter dem Strich wird mir ohne Berücksichtigung der Kosten USD 37.- meinem Konto gut geschrieben. Ich erhalte also einen Credit. Mein maximaler Gewinn sind die USD 37.-. Ich erhalte den maximalen Gewinn, wenn NVDA am 15. Dezember bei >= 190.- steht. Mein maximaler Verlust ergibt sich aus dem Spread, abzüglich dem Credit. Dieser liegt bei (190-185) x 100 - 37 = 463   Funktionsweise Ich verkaufe ein Risiko und erhalte dafür Prämie. Zusätzlich zum Risiko sichere ich mich mit dem Kauf einer anderen Option, weiter aus dem Geld ab. Die Verluste des Short Puts werden ab dem unterschreiten des Long Puts kompensiert. Das Verlustrisiko ist dadurch begrenzt.   Vorteile + Das Verlustrisiko ist begrenzt durch Absicherung + kleine Marginanforderung   Nachteile - kleinerer Gewinn als bei anderen Strategien - doppelte Transaktionskosten*   Short Call Spread Einen Short Call Spread erhalten wird, wenn gleichzeitig ein Call näher am Geld verkauft, und ein Call weiter Weg vom Geld gekauft wird. Die Calls habe dieselbe Laufzeit.   *Kennt jemand einen europäischen Broker, der für das Verkaufen einen Put Spread nur die einfachen Transaktionskosten berechnet? Kennt Ihr Broker, welche für das Schliessen der Position keine Kosten berechnet?             
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