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samson

Gibt es Broker ohne Hebelprodukte / Nachschusspflichten?

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Hallo zusammen

 

Wie man an der Frage erkennt, bin ich absoluter Neuling und möchte gerne einen Einstieg in den Aktienhandel finden.

 

Während meiner Suche nach einem geeigneten Online-Broker, bin ich immer wieder über das Thema Nachschusspflichten gestolpert. Ich möchte aber in keinem Fall mehr, als das von mir eingesetzte Kapital verlieren können.

 

Für mich steht fest, dass ich aktuell ausschliesslich an konventionellen Aktien interessiert bin. An Produkten mit grossen Hebeln (wie CFDs) habe ich kein Interesse. Auch der Devisenhandel birgt offenbar das Risiko von Nachschusspflichten und interessiert mich daher aktuell nicht.

 

Ich habe jetzt einfach noch Bedenken, dass es vielleicht noch weitere Produkte gibt, bei denen ich mehr als meinen Einsatz verlieren kann. Ich möchte mich nicht durch Unwissenheit als Neuling oder Bedienfehler in Schwierigkeiten bringen.

 

Gibt es Broker, bei denen ich dieses Risiko einer Nachschusspflicht ausschliessen kann? Z.B. dadurch, dass ausser Aktien alle anderen Produkte in meinem Konto deaktiviert werden?

 

 

Vielen Dank im Voraus!

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Wenn du ausschliesslich Aktien handeln willst, wirst du nie in die Situation einer Nachschusspflicht kommen. Eine Aktie kann maximal 100% verlieren. Solange du nicht auf Kredit, Margin etc. kaufst. (Das heisst du handelst nur mit deinem eigenen Geld)

Falls du dich bei Swissquote anmelden möchtest, darfst du gerne meinen Empfehlungscode benutzen, dann erhältst du 100.- Tradinggeld geschenkt.

 

Code: 2hmxx2

 

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Hallo jheimi

 

Danke für Deine Antwort! Ich habe mich vergangene Woche bei Swissquote für ein Trading-Konto angemeldet.

 

Ich habe die gleiche Frage von hier auch an deren Support gerichtet. Am Telefon sagte man mir dann, dass im normalen Trading-Konto „im Prinzip“ keine Möglichkeit besteht, das Konto zu überziehen, da CFDs nicht angeboten werden und Forex-Handel ein anderes Konto benötigt.

 

Dann sagte der Mitarbeiter mir aber noch etwas von bestimmten Optionen, mit denen man wohl in eine solche Situation kommen könne. Dafür müsste man aber ganz bewusst bestimmte Schritte unternehmen.

 

Das hat mich dann stutzig gemacht. Leider habe ich nicht genau verstanden, was er meinte. Vermutlich hätte ich noch genauer nachhaken sollen :–/

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Bei Swissquote kannst du z.B. an der EUREX Optionen Verkaufen, hierbei wird eine gewisse Margin hinterlegt / vom Konto blockiert. Bei einem Short Call ist dein Verlustpotential theoretisch unbegrenzt, bei einem Short Put ist es zwar begrenzt, der Verlust kann aber deine Einlage übersteigen und zu einer Nachschusspflicht führen. Ich glaube aber, bevor du Optionen an der EUREX oder im US-Markt handeln kannst, musst du noch einen Test bestehen... ;-)

 

Wie jheimi gesagt hat:

Wenn du ausschliesslich Aktien handeln willst, wirst du nie in die Situation einer Nachschusspflicht kommen. Eine Aktie kann maximal 100% verlieren. Solange du nicht auf Kredit, Margin etc. kaufst. (Das heisst du handelst nur mit deinem eigenen Geld).

 

MfG 00ps

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Das ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig, du kannst bei Swissquote auch Calls verkaufen, ohne die Aktie zu besitzen (uncovered Short Call).

 

Da ist das Verlustrisiko definitiv grösser als der Einsatz.

 

Edit: Oops war schneller 😁

bearbeitet von Gluxi

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vor 5 Stunden schrieb samson:

Das hat mich dann stutzig gemacht. Leider habe ich nicht genau verstanden, was er meinte. Vermutlich hätte ich noch genauer nachhaken sollen :–/

 

Ich würde dir empfehlen, zuerst mal noch ein Buch mit den Grundlagen zu lesen. Aber wie schon erwähnt, solange du nur Aktien kaufst, kannst nicht mehr als den Einsatz verlieren.

 

Gruss

fritz

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vor 2 Stunden schrieb Gluxi:

 Das ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig, du kannst bei Swissquote auch Calls verkaufen, ohne die Aktie zu besitzen (uncovered Short Call).

 

Da ist das Verlustrisiko definitiv grösser als der Einsatz.

 

Edit: Oops war schneller 😁

Kannst du mir bitte erklären, wie ich das bei Swissquote anstellen kann??? Dachte immer das bietet Swissquote nicht an?

 

Vielen Dank

bearbeitet von jheimi

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vor 3 Stunden schrieb jheimi:

Kannst du mir bitte erklären, wie ich das bei Swissquote anstellen kann??? Dachte immer das bietet Swissquote nicht an?

 

Vielen Dank

Ja, ich hab auch lange gebraucht, um das herauszufinden 😂

Willst du zum Beispiel einen Call verkaufen, dann musst du einfach den "Buy to open" Knopf auf "Sell to open" stellen. Das geht auch, wenn du noch keine der Calls hast. 

 

Wie Meerkat erwähnt hat, das geht bei den Optionen an der Eurex und wohl auch bei US Optionen. Um Optionen handeln zu können, muss man bei SQ wie auch bereits erwähnt online eine "Prüfung" bestehen. 

 

Optionsscheine (inkl. der SwissDots) kann man nicht shorten.

bearbeitet von Gluxi

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Hallo zusammen

 

Vielen Dank für die ausführlichen Ergänzungen :) Das mit der erwähnten Online-Prüfung finde ich perfekt. Wenn das wirklich so ist, werden dadurch genau Anfänger wie ich geschützt.

 

Dass ich bei Aktien selbst nicht ins Minus geraten kann, war mir bewusst. Mir ging es mehr um Bedienfehler. Indem ich Beispielsweise nach einer Aktie suche, ein hochriskantes Produkt mit ähnlichem Namen in den Suchergebnissen auftaucht und ich durch einen Klickfehler am Ende in Schwierigkeiten geraten kann.

 

Da aber offensichtlich im Standard diese riskanteren Produkte ohne absolvierte Prüfung gar nicht zur Verfügung stehen, ist das für mich bereits beruhigend.

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Haha, so cool.

 

Hab es gerade getestet. Bei mir kommt tatsächlich ein ausführlicher Fragebogen, sobald ich bei dem Beispiel-Produkt von @00ps auf Trade klicke.

 

Ich werde in einem Warnfenster darauf hingewiesen, dass es sich um ein stark gehebeltes Produkt handelt und ich grosse Risiken eingehe.

 

So stelle ich mir das bei einem seriösen Anbieter vor :)

 

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vor 21 Stunden schrieb samson:

Mir ging es mehr um Bedienfehler. Indem ich Beispielsweise nach einer Aktie suche, ein hochriskantes Produkt mit ähnlichem Namen in den Suchergebnissen auftaucht und ich durch einen Klickfehler am Ende in Schwierigkeiten geraten kann.

 

Ganz auszuschliessen ist das natürlich trotzdem nicht.

Ich gebe zu, mir ist das vor langer Zeit, in meinem ersten Börsenleben auch schon passiert, damals gab es aber dieses hilfreiche Forum noch nicht.

Ohne irgendwelche Analyse habe ch damals entschieden, dass immer mehr Leute Handies kaufen werden und dadurch der Wert von Nokia steigen wird. Ich habe also bei der Suche "Nokia" eingegeben, dort kam eine ganze Liste von Produkten, davon eines, das ganz billig war, nur in paar Rappen und zudem gerade auf einem Tiefstand. Also hat fritz bei dem billigen Angebot zugegriffen, und schon hatte er Optionen im Depot, ohne es zu wissen... :oops::oops:

 

Gruss

optionenfritze

bearbeitet von fritz

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Am 8.11.2017 um 12:56 schrieb 00ps:

bevor du Optionen an der EUREX oder im US-Markt handeln kannst, musst du noch einen Test bestehen...

 

@don
Jetzt wissen wir, wieso viele keine Optionen handeln.

Die haben alle den Test nicht bestanden. :mrgreen:

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vor 1 Stunde schrieb donblanco:

Einbürgerungsfragen

 

Solltest du eine Einbürgerung in Betracht ziehen (es wurden m.W. schon mal Ostfriesen eingebürgert), empfehle ich dir dringend, dich betr. Alphornblasen, Fahnen und andere Männer schwingen, Hornussen, Unspunnen,  Ländlermusik (wer war Kasi Geisser?), Geiselchlepfen, Armbrustschiessen, Jodeln, Jassen, Alpsegen, Talerkreisen und Schweizer Trachten weiterzubilden.

Hochseekenntnisse zählen überhaupt nicht.

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vor 15 Stunden schrieb Meerkat:

 

Solltest du eine Einbürgerung in Betracht ziehen (es wurden m.W. schon mal Ostfriesen eingebürgert), empfehle ich dir dringend, dich betr. Alphornblasen, Fahnen und andere Männer schwingen, Hornussen, Unspunnen,  Ländlermusik (wer war Kasi Geisser?), Geiselchlepfen, Armbrustschiessen, Jodeln, Jassen, Alpsegen, Talerkreisen und Schweizer Trachten weiterzubilden.

Hochseekenntnisse zählen überhaupt nicht.

 

Würde ich so nicht sagen, schliesslich sind wir ja eine Segel-Nation (Stichwort: Alinghi)! :rolling:

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    • Ich bin jetzt etwas am lesen und es kommen ständig neue Anfängerfragen auf, eine davon:   Wenn ich einen Short Put glattstelle, kaufe ich den verkauften doch eigentlich wieder. Richtig? Dann muss ich dafür doch eine Prämie bezahlen. Richtig? Dann bleibt das mit den Prämien doch eine Nullnummer. Falsch?   Insgesamt komme ich durch das Lesen eher wieder weiter vom Gedanken des Optionenverkaufes weg. Dass das Kaufen von Optionen grosse Risiken trägt, war mir schon lange klar. Durch einige Beiträge damals noch im alten Cash-Forum und jetzt hier, bin ich auf den Gedanken geraten, als Stillhalter seien die möglichen Gewinne zwar viel kleiner, aber auch das Risiko. Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich werde bei Gelegenheit weiter dazu lesen, aber vom Traum, dass man mit den Prämien praktisch risikolos goldene Äpfelchen pflücken könne, und diese Äpfelchen mich regelrecht dazu auffordern, bin ich in den letzten zwei Tagen abgekommen.   So, jetzt ab zum Strand - dort gibt es auch goldene Äpfelchen...   Gruss fritz    
    •   Keine Sorge. Ich schätze Deine Beiträge und gebe Dir recht mit Deinen Hinweisen. Mit Schweizer Wohnsitz kann man einen account eröffnen. Seltsamerweise schliessen sie nur Deutsche Kunden aus. Mich irritierte es schon immer, denn der deutsche Markt für Optionen ist gross und wird ständig grösser und ich konnte nicht verstehen, weshalb man ausgerechnet den grössten Markt in Europa für Option Selling vom eigenen Geschäft ausschliesst. Vor einigen Jahren hatten Tom Sossnoff und Kollegen Ihre Plattform 'Think Or Swim' an TD Ameritrade verkauft Seit kurzem sind sie selber ins Brokergeschäft eingestiegen und bieten mit TastyWorks eine geniale Platform zu günstigen Konditionen speziell für den Optionshandel. Der Haken liegt in den "versteckten" Kosten für Ein- und Auszahlungen. Ebenso die Kosten für Assignment und Exercise https://tastyworks.com/commissions-and-fees.html   Das für mich gewichtigste Argument:
      Die Dokumentation und die Auszüge sind sehr mühsam zu verwalten. Es gibt keine Anbindung an Tradingdiarypro. Mein Tipp (falls nicht schon bekannt) https://www.tradingdiarypro.com/   Für mich die beste Software der letzten drei Jahre -  Endlich Übersicht und Durchblick ! Gruss, Don            
    • Hallo donblanco   Ich will hier keinesfalls lehrmeisterlich erscheinen, und schon gar nicht deine Reputation in Frage stellen. Aus deinen Beiträgen lerne ich sehr viel für meine eigenen Trades. Und es gibt noch viel zu lernen. Es geht mir nur darum, wieder einmal auf die Risiken hinzuweisen und Alternativen zu zeigen, um das Risiko zu begrenzen.   Wir werden täglich mit diversen Möglichkeiten konfrontiert, das schnelle Geld zu machen. Auf jeder Finanzwebsite flimmern die Prospekte neuer Finanzprodukte. Sogar in 20 Minuten wird mit immer grösserer Kadenz von Bitcoin und dergleichen berichtet. Das verleitet manchen vom schnellen Geld zu träumen. Doch der Markt ist effizient. Das Geld liegt nicht auf der Strasse. Und wenn doch mal Geld auf der Strasse liegt, werden andere schneller sein.   Danke für die Infos bezüglich Broker. Tastytrade kenne ich. Ich wusste bis heute aber nicht, dass ich als Non-US dort einen Account haben kann. Ich schaue mir das an. Die Plattform entspricht genau meinen Vorstellungen.
    •   Hallo Maka, Danke für Deinen gut gemeinten Rat. Du hast einiges zusammengefasst, welches den Neulingen eine Warnung sein soll. Ich bin gleicher Meinung - vor allem braucht es eine fundierte Ausbildung. Ich predige dies seit langer Zeit. Dennoch sind die allerwenigsten bereit, die notwendigen 500 oder 1000 Euro zu investieren und begeben sich blauäugig und ohne Erfahrung in das Lawinengebiet des Short selling. Ich kann mit diesem Widerspruch nur schlecht umgehen, aber ich muss es wohl oder übel akzeptieren.   Mein Thread könnte von Anfängern als eine einfache Technik zum Geldverdienen aufgefasst und umgesetzt werden.  Meine Zurückhaltung im Fortführen des Threads liegt unter anderem in dieser Sorge begründet.     Wenn Du in London und Zug ansässige Broker als "europäisch" ansiehst, dann kommst Du Deiner Forderung schon näher. Combo-Aufträge oder das kostenlose Schliessen der Optionsposition findest Du nur bei einigen US Brokerhäusern. Manche bieten eine Art flatrate. Mein Tipp: Guck mal bei Tastytrade. Wenn die viel handelst. macht es durchaus Sinn. Vor allem ist deren Handelsplatform für Optionen geradezu sensationell gut. Ich überlege ( nach 17 Jahren bei Interactivebrokers) meinen Optionshandel zu einem anderen Broker zu verlagern. Nicht wegen der Commissions, sondern wegen der genialen Handelsplatform. Da das Schreiben von Optionen auf Eurex Werte wenig sinnvoll ist, geschweige denn lukrativ, wirst Du ohnehin US Optionen handeln. Von daher macht ein solider US Broker sowieso Sinn.  
    • Es freut mich sehr, dass dieser Thread wiederbelebt wurde. Ich denke, es sind einige am Mitlesen / Mitschreiben, welche noch keine grosse Erfahrung mit Short Optionen gemacht haben.   Mein gut gemeinter Rat an alle Anfänger ist deshalb: Lasst für den Anfang die Finger von Short Put / Short Call Strategien.   Es gibt Alternativen. Diese sind für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Dazu weiter unten mehr.   Short Call /Short Put (Naked Short / Naked Put) Es sind dies die einfachsten Strategien. Sie bergen aber auch die grössten Risiken. Short Call hat sogar theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko - ein Trade und das Konto (oder noch mehr) ist weg! Ich gehe deshalb nicht weiter auf diese Strategien ein. Für Anfänger sind diese Strategien nach meiner Meinung nicht geeignet.   Vertical Credit Spread (Short Put Spread / Short Call Spread) Beim Vertical Spread ist eine Erweiterung der Short Call / Short Put Strategie. Die Verlustrisiken sind dabei aber begrenzt. Diese Strategie erweitert die Short Call / Short Put. Zusätzlich wird gleichzeitig zum Verkauf einer Option, eine Option der selben Art und Fälligkeit in einem Strike weiter Out of the money verkauf. Konkrekt anhand des Beispiuels NVDA könnte dies so aussehen.   Short Put Spread Verkauf NVDA DEZ17 190P (Put Option; Strike 190, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 92.- Kauf NVDA DEZ17 185P (Put Option; Strike 185, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 55.-   Unter dem Strich wird mir ohne Berücksichtigung der Kosten USD 37.- meinem Konto gut geschrieben. Ich erhalte also einen Credit. Mein maximaler Gewinn sind die USD 37.-. Ich erhalte den maximalen Gewinn, wenn NVDA am 15. Dezember bei >= 190.- steht. Mein maximaler Verlust ergibt sich aus dem Spread, abzüglich dem Credit. Dieser liegt bei (190-185) x 100 - 37 = 463   Funktionsweise Ich verkaufe ein Risiko und erhalte dafür Prämie. Zusätzlich zum Risiko sichere ich mich mit dem Kauf einer anderen Option, weiter aus dem Geld ab. Die Verluste des Short Puts werden ab dem unterschreiten des Long Puts kompensiert. Das Verlustrisiko ist dadurch begrenzt.   Vorteile + Das Verlustrisiko ist begrenzt durch Absicherung + kleine Marginanforderung   Nachteile - kleinerer Gewinn als bei anderen Strategien - doppelte Transaktionskosten*   Short Call Spread Einen Short Call Spread erhalten wird, wenn gleichzeitig ein Call näher am Geld verkauft, und ein Call weiter Weg vom Geld gekauft wird. Die Calls habe dieselbe Laufzeit.   *Kennt jemand einen europäischen Broker, der für das Verkaufen einen Put Spread nur die einfachen Transaktionskosten berechnet? Kennt Ihr Broker, welche für das Schliessen der Position keine Kosten berechnet?             
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