Jump to content
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Speki

Credit Suisse (CSGN)

Empfohlene Beiträge

Ich bin letzten Donnerstag hier eingestiegen und nehme heute die steuerfreie Dividende mit.

Ausserdem werde ich die Kapitalerhöhung mitmachen und bin überzeugt das die CS Aktie wieder Richtung 20.- laufen wird.

bearbeitet von jheimi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

CS-Aktionäre stimmen Kapitalerhöhung mit grosser Mehrheit zu

(Zusammenfassung)

 

Zürich (awp/sda) - Die Aktionäre der Grossbank Credit Suisse stimmen einer weiteren Kapitalerhöhung zu. Damit kann die Bank rund 4 Mrd CHF zusätzliches Kapital beschaffen. Einige Aktionäre nutzten die ausserordentliche Generalversammlung dafür, erneut die Bonipolitik der Bank zu kritisieren.

 

Die Aktionäre stimmten dem Antrag des Verwaltungsrates mit einem Ja-Stimmenanteil von 99,4% zu. An der ausserordentlichen Generalversammlung waren 424 Aktionäre anwesend.

 

Das Ergebnis wurde erwartet, da kein Stimmrechtsberater eine ablehnende Stimmempfehlung abgab. Auch die Schweizer Anlagestiftung Ethos empfahl ein Ja.

 

Zu Beginn warben Verwaltungsratspräsident Urs Rohner und CS-Chef Tidjane Thiam für die Kapitalerhöhung. Rohner konzentrierte sich in seiner Rede auf die Begründung der Kehrtwende des Managements. Dieses hatte im Oktober 2015 einen teilweisen Börsengang des Schweizer Geschäfts vorgeschlagen. Vor drei Wochen gab die Bank dann jedoch bekannt, zugunsten einer ordentlichen Kapitalerhöhung auf diesen Börsengang zu verzichten.

 

Rohner begründete dies am Donnerstag in Zürich wie zuvor mit der verbesserten Lage der Grossbank. "Die positive Geschäftsentwicklung und die Fortschritte bei der Altlastenbereinigung schufen die Voraussetzung, zusätzliches Kapital über eine Emission aufzunehmen und von den ursprünglichen Plänen für einen teilweisen Börsengang der Credit Suisse Schweiz abzusehen", sagte er.

 

CS WILL IN WACHSTUM INVESTIEREN

 

CS-Chef Thiam seinerseits führte in seiner Ansprache aus, wofür die Grossbank das zusätzliche Kapital verwenden will. Einerseits erlaube das Geld, die laufende Restrukturierung fortzusetzen, sagte Thiam. Bis zum Abschluss 2018 will die Credit Suisse in den Umbau der Bank rund 900 Mio CHF investieren.

 

Andererseits soll das zusätzliche Geld der Bank Wachstum ermöglichen. "Mit ihrer Unterstützung wollen wir weiterhin in den Ausbau unserer renditestarken Geschäftsbereiche in der Vermögensverwaltung sowie dem Beratungsgeschäft investieren", sagte Thiam. Beim Handelsgeschäft dagegen sei kein erneuter Ausbau vorgesehen.

 

Einige Aktionäre nutzen die ausserordentliche Generalversammlung, um erneut Kritik an der Entschädigungspolitik der Grossbank zu üben. So forderte ein Aktionär die Bank auf, nur dann Boni auszuzahlen, wenn die Bank auch einen Betriebsgewinn schreibe. Ein anderer warb für ein Nein zur Kapitalerhöhung mit dem Argument, dass die Bank zuerst beweisen müsse, dass sie mit Geld umgehen könne.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Markt: Credit Suisse von Ängsten rund um den Grossaktionär Katar belastet

Bern (awp) - Die Aktien der Credit Suisse Group (CS) fallen am Dienstagnachmittag in die Nähe der bisherigen Tagestiefstkurse. Als belastend erweist sich die Ächtung von Katar durch die umliegenden Nachbarstaaten. Der Wüstenstaat hat seine Beteiligung an der Schweizer Grossbank erst kürzlich erhöht und gilt mit einem Stimmenanteil von knapp 18% als der mit Abstand grösste Einzelaktionär. Insbesondere in den USA schliessen Händler Repressalien gegen die CS nicht aus, sollte sich die Situation im Nahen Osten weiter zuspitzen.

 

Um 15.10 Uhr verlieren CS Namen 1,2% auf ein Tagestiefst von 13,20 CHF. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert im Gegenzug bei 8'932,80 Punkten und damit um 1,23% unter dem Schlussstand vom Freitag. Sowohl in den Warrants als auch in den Basiswerten wird das Handelsgeschehen als rege bezeichnet.

 

Wie es im hiesigen Berufshandel heisst, ist die Euphorie rund um die letzte Woche bekannt gewordene Beteiligungserhöhung durch die Qatar Holding bereits wieder verflogen. Die Grossaktionärin wurde nur deshalb meldepflichtig, weil der über die Aktie selber gehaltene Stimmenanteil auf über 5% gestiegen war.

 

Beobachter schliessen nicht aus, dass der Wüstenstaat Katar gegebenenfalls sogar zur Reduktion seiner an der CS gehaltenen Beteiligung gezwungen ist, sollten die von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain verhängten Wirtschaftssanktionen ihre Wirkung vollumfänglich entfalten.

 

Doch auch in den USA werden Repressalien gegen die Schweizer Grossbank für möglich gehalten. Die dortige Politik sei für ihre nicht gerade zögerliche Art bekannt, so lautet der Tenor.

 

Noch immer hängig ist der Vollzug der 4 Mrd CHF schweren Kapitalerhöhung über eine Bezugsrechtsemission. Die Bezugsrechte wurden am vergangenen Freitag letztmals gehandelt und dürften in Anbetracht des bei 10,80 CHF liegenden Bezugspreises nahezu vollständig ausgeübt werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Credit-Suisse-Informatiker nach Indien «ausgelagert»

 

Zitat

Im grossen Credit-Suisse-Verarbeitungszentrum Uetlihof in Zürich wird ein neues Outsourcing zum heiss diskutierten Sommerthema. Die Grossbank hat vor kurzem gut 100 Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen ihrer Informatik mitgeteilt, dass sie neu nicht mehr auf der Gehaltsliste der CS stehen, sondern bei HCL Technologies angestellt werden. Bei dieser handelt es sich um eine indische Firma mit Sitz ausserhalb der Hauptstadt Delhi. Sie hat sich auf Informatik und weitere Dienstleistungen für grosse Firmen spezialisiert. HCL holt diese Arbeiten von der CS und vielen anderen Kunden zu sich und erledigt sie mit eigenen Leuten gegen eine Entschädigung.

Nachdem ich die teil empörten Leserkommentare las, dachte ich mir: "Wieso soll es den Informatikern besser gehen als den Putzfrauen?"

Vor rund 40 Jahren war das Putzpersonal bei meiner damaligen Firma als deren MitarbeiterInnen angestellt mit einem guten Lohn (errechnet nach BWI Arbeitsplatzbewertungssystem), überdurchschnittliche Sozialleistungen (PK), Ferienregelung etc. Sie nahmen auch stolz an der jährlichen Mitarbeiterversammlung mit gutem Nachtessen teil.

Dann kam eine Krise und Kostensenken war angesagt. Der für Infrastrukturaufgaben zuständige Leiter brachte nun eine kreative Lösung vor: Der Leiter der Putzdienste soll doch eine Firma gründen und das gesamte Putzpersonal übernehmen. Folge: Die Betroffenen konnten ihre Arbeit beibehalten, der Lohn wurde auf das marktübliche Mass und die Sozialleistungen auf das gesetzliche Minimum reduziert. Nix mehr Mitarbeiteressen. :mrgreen:

Die Vorteile für die Firma deutlich: weniger Kosten und für die kennzahlengläubige GL fast noch wichtiger, dass der Gewinn/Mitarbeiter anstieg. Flexibilität im Reinigungsgrad, da einfach mehr oder weniger Putzleistung angefordert weren konnte und niemand entlassen oder angestellt werden musste. Die Personalabteilung (so hiess Human Resources damals) wurde auch entlastet

Dieser Vorgang war offensichtlich der Zeit voraus. In den 90er Jahren wurden die Lehren von Prahalad und Hamel (Core Competency) zur Managementvorgabe. 

Das heisst, das Reinigen von Räumlichkeiten ist keine Kernkompetenz einer Maschinenfabrik. Und heute kommt die CS zum Schluss, dass das Schreiben von Computerprogrammen keine Kernkompetenz der Bank sei. LOGO

Putzen durch Putzinstitut, programmieren durch IT-Firma. So einfach kann Management sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

CREDIT SUISSE (-0,9% auf 14,58 CHF): Zahlensorgen und Wachstumserwartungen

 

Credit Suisse sorgen mit ihrer Frühschwäche im Sog der Zahlen der Deutschen Bank für Gerede. Gegenwärtig verstärken sich die Zahlensorgen, nachdem auch der Credit Suisse-CEO eine konsequente Bereinigung sämtlicher Altlasten durchführe, hören wir von Sales-Tradern. In Händlerkreisen herrscht hingegen angesichts des IPO-Booms eine felsenfeste Zuversicht, dass die Credit Suisse-Investmentbank die richtige Strategie im zweiten Quartal anwandte. Weil bisher die Furcht vor enttäuschenden Zahlen dominierte, erwarten Händler im Tagesgeschäft einsetzende und stabilisierende Anlagekäufe, ist zu vernehmen.

Quelle Marktgespräch

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ausblick CS: Quartalsergebnis von durchschnittlich 309 Mio CHF erwartet

Zürich (awp) - Die Grossbank Credit Suisse veröffentlicht am Freitag, 28. Juli, das Ergebnis zum zweiten Quartal 2017. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

 

Q2 17
(in Mio CHF)        AWP-Konsens     Q1 17   Q2 16  

Geschäftsertrag      5'235          5'534   5'108        
Geschäftsaufwand     4'737          4'811   4'937        
Reingewinn             309            596     170          
         
Gewinn vor Steuern     428            670     199          
- Swiss UB             477            404     453            
- IWM                  296            291     245               
- APAC                 144            147     206                
- Global Markets       202            317     154        
- IBCM                 122            149     135        
- Corporate Center    -139            -99    -235              
- SRU                 -499           -539    -759       

 

FOKUS: Das Ergebnis der Credit Suisse im zweiten Quartal dürfte wieder etwas schwächer ausgefallen sein als im Vorquartal, aber deutlich besser als im Vorjahr, als die Bank noch viel tiefer in der Restrukturierung steckte. Im ersten Quartal 2017 war es dann deutlich besser gelaufen als in den Vorquartalen, was zu einem guten Teil auch dank geringerer Verluste in den Geschäftsfeldern erreicht wurde, aus der die Bank aussteigen will.

 

Im Berichtsquartal dürfte indes das Investment Banking unter rückläufigen Handelserträgen gelitten haben (festverzinsliche Produkte vermutlich mehr als Aktien), nachdem beide entsprechenden Divisionen der Credit Suisse im Vorquartal eine deutliche Ergebnissteigerung geliefert hatten.

 

Das ruhigere Marktgeschehen im zweiten Quartal 2017 bestätigte sich bereits bei den grossen US-Banken, die ihre Zahlen schon vorgelegt haben. Während das Kapitalmarktgeschäft schwächelte, konnten Einbussen im Handel mit Wertpapieren, Rohstoffen und Devisen bei einigen Instituten jedoch mit Einnahmen im Privat- und Firmenkundengeschäft deutlich kompensiert werden.

 

Die Investment-Banking-Einheiten der Credit Suisse dürften eher ein verhaltenes Ergebnis publizieren (Global Markets, IBCM und APAC Markets), heisst es denn auch etwa bei der ZKB. In letzterer Division dürfte sich die Restrukturierung über mehrere Quartale hinweg ziehen und erfahrungsgemäss in erster Linie den Ertrag mindern, während der Aufwand erst in einer späteren Phase deutlich reduziert werde.

 

Daher dürften sich weitere Fortschritte hauptsächlich dank der Kostenseite abzeichnen, wo eine weitere Verbesserung - trotz des Umfelds - erwartet wird. Im laufenden Jahr plant die CS einen Abbau von 5'500 Stellen und will die Kostenbasis unter 18,5 Mrd CHF drücken.

 

Mit Blick auf die zum Kerngeschäft erklärte Vermögensverwaltung stehen auch die Neugelder wie immer im Fokus. Ende April hatte die Credit Suisse für das zweite Quartal bereits angedeutet, dass es in den ersten Wochen des zweiten Quartales zwar weitere Nettoneugeld-Zuflüsse gegeben habe, allerdings habe die politische Unsicherheit bei den Klienten zu einer gewissen Zurückhaltung geführt, hiess es damals.

 

Die Grossbank befindet sich nach wie vor im seit Oktober 2015 laufenden Umbau. Grosse Themen bleiben damit auch der weitere Abbau der nicht-strategischen Einheiten (Strategic Resolution Unit, SRU) sowie die Kapitalisierung. Mit der im Juni abgeschlossenen Kapitalerhöhung hätte die harte Kernkapitalquote laut der Bank Ende März 13,4% betragen - statt der ausgewiesenen 11,7%.

 

Die UBS legt am Freitag zeitgleich Quartalszahlen vor.

 

ZIELE: Die Credit Suisse hat Anfang Dezember 2016 anlässlich eines Investorentags die mittelfristigen Ziele angepasst. Diese lauten:

 

. Vorsteuergewinn bis 2018 Asia Pacific von 1,6 Mrd CHF, 
  International Wealth Management 1,8 Mrd CHF, 
  Swiss Universal Bank 2,3 Mrd

. Rendite auf regulatorisches Kapital bis 2018 Global Markets von 10 bis 15%,
  IBCM 15 bis 20%

. Maximaler Vorsteuerverlust SRU von 1,4 Mrd USD bis 2018, 
  0,8 Mrd USD bis 2019

. Operative Kostenbasis bis 2018 unter 17 Mrd CHF 
  mit Kosteneinsparungen netto von 4,2 Mrd

. Harte Kernkapitalquote (CET1, look-through) nach 2018 "über 13%" vor einer 
  Anhebung von Basel III, entsprechend rund 11% bei regulatorischer 
  Nachkalibrierung und vor bedeutenden Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten

. Leverage Ratio (CET1, look-through) 2018 bei 3,5%

 

PRO MEMORIA: Ende April hat die Credit Suisse den angedachten Teil-Börsengang der Schweiz-Einheit offiziell abgeblasen. Stattdessen schloss die Bank bis Juni eine Kapitalerhöhung mit einem Nettoerlös von rund 4,1 Mrd CHF ab. Sie sei der letzte Schritt im 2015 dargelegten Plan zur Stärkung der Kapitalbasis, sagte Konzernchef Tidjane Thiam Ende April. Im Dezember 2015 hatte die Bank mittels Kapitalerhöhung bereits rund 6,0 Mrd CHF aufgenommen.

 

Das Mittel aus der erneuten Kapitalerhöhung würden es erlauben, die laufende Restrukturierung fortzusetzen, sagte Thiam an der ausserordentlichen GV im Mai. Bis zum Abschluss 2018 will die Credit Suisse in den Umbau der Bank rund 900 Mio CHF investieren. Andererseits soll das zusätzliche Geld der Bank Wachstum ermöglichen, indem in den Ausbau der renditestarken Geschäftsbereiche in der Vermögensverwaltung sowie dem Beratungsgeschäft investiert wird.

 

Bezüglich des laufenden Kostenprogramms gibt sich die Bank zuversichtlich: Man befinde sich auf Kurs bis Ende 2018 ein Kostenziel von 17 Mrd CHF zu erreichen, sagte Verwaltungsratspräsident Urs Rohner zuletzt im Mai. Etwa im Schweizer Geschäft seien bereits zwei Drittel des Stellenabbaus absolviert, sagte zudem Thomas Gottstein, CEO der Division, vor gut einer Woche im Interview mit der "Basler Zeitung". 2015 wurde angekündigt, dass etwa jede zehnte der 17'000 Stellen von den Massnahmen betroffen sei.

 

AKTIENKURS: Credit Suisse notieren aktuell bei 14,63 CHF (Stand Mittwoch 12.50 Uhr) und damit wieder deutlich höher als zum Tief vor rund einem Jahr bei unter 10 CHF. Im Sommer 2015, etwa zur Zeit als Thiam das Ruder übernommen hatte, notierte die Aktie allerdings noch bei knapp 25 CHF. Im bisherigen Jahresverlauf stehen die CS-Titel 9,3% im Plus, während UBS bei 17,30 CHF 8,5% zulegten. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI performte zeitgleich +14%.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

CS hat erste Halbzeit des Umbaus hinter sich - Markt vom Fortschritt überzeugt

(Zusammenfassung)

 

Zürich (awp) - Die Credit Suisse macht Fortschritte bei ihrer Neuausrichtung. Laut Management ist nun Halbzeit und damit ein schwieriger Teil bereits geschafft, es bleibt aber nach wie vor einiges zu tun. Das zweite Quartal fiel indes etwa im Rahmen der Markterwartungen aus. Die Aktie ist am Freitag grösster Gewinner unter den Bluechips.

 

"Die erste Halbzeit der Umsetzung unseres strategischen Dreijahresplans liegt hinter uns", sagte CEO Tidjane Thiam am Freitag. Allerdings sei ein Spiel dann ja noch nicht entschieden, weshalb man dran bleiben müsse. Bislang sei es eine schwierige Reise gewesen, und es gebe auch jetzt noch eine Menge zu tun.

 

Die Bank sieht jedoch heute bereits gute Fortschritte, bei dem was sie sich vorgenommen hat: Erzielung profitablen Wachstums, Reduzierung der Risiken und Bereinigung der Altlasten, Senkung der Kosten sowie die Stärkung der Kapitalbasis.

 

Q2-GEWINN IM RAHMEN DER ERWARTUNGEN

 

Die Redimensionierung habe etwa der einstigen Problemdivision Global Markets (GM) zu einem profitablen ersten Halbjahr 2017 verholfen. In der Handelseinheit seien im Vergleich zum Vorjahr die Erträge und die Profitabilität - letztere "erheblich" - gestiegen sowie die Kosten gesunken. Die Restrukturierung der Division sei nun weitgehend abgeschlossen.

 

Auch alle anderen Divisionen erwirtschafteten von April bis Juni ein positives Ergebnis und lagen grösstenteils über den Prognosen. Die Vorzeige-Einheit der Gruppe, die Swiss Universal Bank, machte etwa vor Steuern einen Gewinn von 502 Mio CHF. Unterm Strich lag der der Reingewinn der Gruppe im zweiten Quartal bei 303 Mio CHF.

 

Der Fokus auf das globale Vermögensverwaltungsgeschäft zahle sich aus, kommentierte Thiam die Ergebnisse. Dies zeige sich "an den steigenden Netto-Neugeldern und den weltweit verwalteten Vermögen in Rekordhöhe". Besonderes Augenmerk liegt zudem weiterhin auf der Region Asien/Pazifik (APAC), wo weiter investiert und das "immense" Potential genutzt werden soll.

 

ABWICKLUNG DAUERT AN

 

Die nicht-strategischen Geschäfte, die abgebaut werden sollen, dürften die Bank aber noch einiges an Mühen kosten. Bis Ende 2018 soll die sogenannte Strategic Resolution Unit (SRU) abgewickelt und dann eingestampft werden. Danach werde es immer noch einige nicht-strategische Assets geben, bei denen sich der Abschluss der Transaktionen noch hinziehen könnte, sagte Finanzchef David Mathers. In der Summe wären diese aber nicht mehr gewichtig genug, um die Einheit aufrechtzuerhalten.

 

Allerdings wird die SRU der Credit Suisse noch länger deftige Verluste bescheren. Derzeit werde diesbezüglich an der Guidance vom Investorentag im Dezember 2016 festgehalten, wo für 2018 noch ein Verlust von 1,4 Mrd USD und für 2019 ein solcher von 800 Mio USD oder weniger in Aussicht gestellt wurde. Eventuell könnte es zu einem Update am nächsten Investorentag kommen. Im zweiten Quartal lag der Verlust bei 563 Mio.

 

Bei der Abwicklung mache man aber "gute Fortschritte", hiess es weiter. Die Leverage-Risikoposition sei im zweiten Quartal um 8 Mrd USD gesenkt worden, was einer Reduktion um 49% im Vorjahresvergleich entspreche. Und die Fortschritte in der SRU hätten massgeblich zur Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr beigetragen.

 

KOMFORTABLE KAPITALISIERUNG

 

Die Kosten - zu Beginn der Neuausrichtung relativ hoch und unflexibel - konnten ebenfalls weiter gedrückt werden. Auch mit Blick in die Zukunft sieht Thiam noch gehöriges Potential, den Betrieb der Bank zu verbessern und so nachhaltig Kosten zu sparen. Das ambitionierte Kostenziel bis Ende 2018 wird bekräftigt.

 

Zudem scheint eine weitere Baustelle beseitigt: Nachdem eine weitere Kapitalerhöhung vollzogen wurde, verbesserte sich zudem die Kapitalisierung deutlich. Die harte Kernkapitalquote (CET1, Basel III vollständig umgesetzt) stieg auf 13,3% von 11,7% Ende März.

 

An der Börse legen die Titel am Freitag in einem kaum veränderten Gesamtmarkt deutlich zu. Credit Suisse stehen gegen 13.50 Uhr 2,9% höher bei 15,09 CHF, während die UBS - ebenfalls nach Zahlen - mit einem Minus von 2,2% grösste Verlierer unter den SLI-Titeln sind. "Uns gefallen die CS Ergebnisse besser als jene der UBS", kommentiert etwa die ZKB. Was sich auszahle, seien die Kostensenkungen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Und wieder wird das Budget der Portokasse strapaziert

 

Credit Suisse Pays $135 Million to Settle New York FX Probe

 

Zitat

Credit Suisse AG will pay $135 million to resolve currency-manipulation allegations by New York’s banking regulator, the latest echo from authorities’ long-running scrutiny of foreign-currency trading at big banks.

Traders at the Zurich-based bank, prodded by executives in some cases, shared information about clients’ currency orders, talked to traders from other banks and in some instances front-ran customer orders in an effort to boost the bank’s own profits, New York’s Department of Financial Services said as it announced a settlement on Monday.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Analoge Story: Ein Einbrecher wird beschuldigt in eine Villa eingebrochen zu haben.  Polizei und Staatsanwaltschaft befürchten aufwändige Abklärungen. Sie einigen sich daher mit dem Angeschuldigten nach längeren Verhandlungen auf eine Barzahlung von Fr. 50'000, welche der Mann aus dem "Erlös" früherer Einbrüche locker bezahlt.  Win-win nennt man das.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
    • 19 Posts
    • 3047 Views
    • 22 Posts
    • 5560 Views

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.



  • Beiträge

    • Ich bin jetzt etwas am lesen und es kommen ständig neue Anfängerfragen auf, eine davon:   Wenn ich einen Short Put glattstelle, kaufe ich den verkauften doch eigentlich wieder. Richtig? Dann muss ich dafür doch eine Prämie bezahlen. Richtig? Dann bleibt das mit den Prämien doch eine Nullnummer. Falsch?   Insgesamt komme ich durch das Lesen eher wieder weiter vom Gedanken des Optionenverkaufes weg. Dass das Kaufen von Optionen grosse Risiken trägt, war mir schon lange klar. Durch einige Beiträge damals noch im alten Cash-Forum und jetzt hier, bin ich auf den Gedanken geraten, als Stillhalter seien die möglichen Gewinne zwar viel kleiner, aber auch das Risiko. Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich werde bei Gelegenheit weiter dazu lesen, aber vom Traum, dass man mit den Prämien praktisch risikolos goldene Äpfelchen pflücken könne, und diese Äpfelchen mich regelrecht dazu auffordern, bin ich in den letzten zwei Tagen abgekommen.   So, jetzt ab zum Strand - dort gibt es auch goldene Äpfelchen...   Gruss fritz    
    •   Keine Sorge. Ich schätze Deine Beiträge und gebe Dir recht mit Deinen Hinweisen. Mit Schweizer Wohnsitz kann man einen account eröffnen. Seltsamerweise schliessen sie nur Deutsche Kunden aus. Mich irritierte es schon immer, denn der deutsche Markt für Optionen ist gross und wird ständig grösser und ich konnte nicht verstehen, weshalb man ausgerechnet den grössten Markt in Europa für Option Selling vom eigenen Geschäft ausschliesst. Vor einigen Jahren hatten Tom Sossnoff und Kollegen Ihre Plattform 'Think Or Swim' an TD Ameritrade verkauft Seit kurzem sind sie selber ins Brokergeschäft eingestiegen und bieten mit TastyWorks eine geniale Platform zu günstigen Konditionen speziell für den Optionshandel. Der Haken liegt in den "versteckten" Kosten für Ein- und Auszahlungen. Ebenso die Kosten für Assignment und Exercise https://tastyworks.com/commissions-and-fees.html   Das für mich gewichtigste Argument:
      Die Dokumentation und die Auszüge sind sehr mühsam zu verwalten. Es gibt keine Anbindung an Tradingdiarypro. Mein Tipp (falls nicht schon bekannt) https://www.tradingdiarypro.com/   Für mich die beste Software der letzten drei Jahre -  Endlich Übersicht und Durchblick ! Gruss, Don            
    • Hallo donblanco   Ich will hier keinesfalls lehrmeisterlich erscheinen, und schon gar nicht deine Reputation in Frage stellen. Aus deinen Beiträgen lerne ich sehr viel für meine eigenen Trades. Und es gibt noch viel zu lernen. Es geht mir nur darum, wieder einmal auf die Risiken hinzuweisen und Alternativen zu zeigen, um das Risiko zu begrenzen.   Wir werden täglich mit diversen Möglichkeiten konfrontiert, das schnelle Geld zu machen. Auf jeder Finanzwebsite flimmern die Prospekte neuer Finanzprodukte. Sogar in 20 Minuten wird mit immer grösserer Kadenz von Bitcoin und dergleichen berichtet. Das verleitet manchen vom schnellen Geld zu träumen. Doch der Markt ist effizient. Das Geld liegt nicht auf der Strasse. Und wenn doch mal Geld auf der Strasse liegt, werden andere schneller sein.   Danke für die Infos bezüglich Broker. Tastytrade kenne ich. Ich wusste bis heute aber nicht, dass ich als Non-US dort einen Account haben kann. Ich schaue mir das an. Die Plattform entspricht genau meinen Vorstellungen.
    •   Hallo Maka, Danke für Deinen gut gemeinten Rat. Du hast einiges zusammengefasst, welches den Neulingen eine Warnung sein soll. Ich bin gleicher Meinung - vor allem braucht es eine fundierte Ausbildung. Ich predige dies seit langer Zeit. Dennoch sind die allerwenigsten bereit, die notwendigen 500 oder 1000 Euro zu investieren und begeben sich blauäugig und ohne Erfahrung in das Lawinengebiet des Short selling. Ich kann mit diesem Widerspruch nur schlecht umgehen, aber ich muss es wohl oder übel akzeptieren.   Mein Thread könnte von Anfängern als eine einfache Technik zum Geldverdienen aufgefasst und umgesetzt werden.  Meine Zurückhaltung im Fortführen des Threads liegt unter anderem in dieser Sorge begründet.     Wenn Du in London und Zug ansässige Broker als "europäisch" ansiehst, dann kommst Du Deiner Forderung schon näher. Combo-Aufträge oder das kostenlose Schliessen der Optionsposition findest Du nur bei einigen US Brokerhäusern. Manche bieten eine Art flatrate. Mein Tipp: Guck mal bei Tastytrade. Wenn die viel handelst. macht es durchaus Sinn. Vor allem ist deren Handelsplatform für Optionen geradezu sensationell gut. Ich überlege ( nach 17 Jahren bei Interactivebrokers) meinen Optionshandel zu einem anderen Broker zu verlagern. Nicht wegen der Commissions, sondern wegen der genialen Handelsplatform. Da das Schreiben von Optionen auf Eurex Werte wenig sinnvoll ist, geschweige denn lukrativ, wirst Du ohnehin US Optionen handeln. Von daher macht ein solider US Broker sowieso Sinn.  
    • Es freut mich sehr, dass dieser Thread wiederbelebt wurde. Ich denke, es sind einige am Mitlesen / Mitschreiben, welche noch keine grosse Erfahrung mit Short Optionen gemacht haben.   Mein gut gemeinter Rat an alle Anfänger ist deshalb: Lasst für den Anfang die Finger von Short Put / Short Call Strategien.   Es gibt Alternativen. Diese sind für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene sehr gut geeignet. Dazu weiter unten mehr.   Short Call /Short Put (Naked Short / Naked Put) Es sind dies die einfachsten Strategien. Sie bergen aber auch die grössten Risiken. Short Call hat sogar theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko - ein Trade und das Konto (oder noch mehr) ist weg! Ich gehe deshalb nicht weiter auf diese Strategien ein. Für Anfänger sind diese Strategien nach meiner Meinung nicht geeignet.   Vertical Credit Spread (Short Put Spread / Short Call Spread) Beim Vertical Spread ist eine Erweiterung der Short Call / Short Put Strategie. Die Verlustrisiken sind dabei aber begrenzt. Diese Strategie erweitert die Short Call / Short Put. Zusätzlich wird gleichzeitig zum Verkauf einer Option, eine Option der selben Art und Fälligkeit in einem Strike weiter Out of the money verkauf. Konkrekt anhand des Beispiuels NVDA könnte dies so aussehen.   Short Put Spread Verkauf NVDA DEZ17 190P (Put Option; Strike 190, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 92.- Kauf NVDA DEZ17 185P (Put Option; Strike 185, Fälligkeit 15. Dezember) für USD 55.-   Unter dem Strich wird mir ohne Berücksichtigung der Kosten USD 37.- meinem Konto gut geschrieben. Ich erhalte also einen Credit. Mein maximaler Gewinn sind die USD 37.-. Ich erhalte den maximalen Gewinn, wenn NVDA am 15. Dezember bei >= 190.- steht. Mein maximaler Verlust ergibt sich aus dem Spread, abzüglich dem Credit. Dieser liegt bei (190-185) x 100 - 37 = 463   Funktionsweise Ich verkaufe ein Risiko und erhalte dafür Prämie. Zusätzlich zum Risiko sichere ich mich mit dem Kauf einer anderen Option, weiter aus dem Geld ab. Die Verluste des Short Puts werden ab dem unterschreiten des Long Puts kompensiert. Das Verlustrisiko ist dadurch begrenzt.   Vorteile + Das Verlustrisiko ist begrenzt durch Absicherung + kleine Marginanforderung   Nachteile - kleinerer Gewinn als bei anderen Strategien - doppelte Transaktionskosten*   Short Call Spread Einen Short Call Spread erhalten wird, wenn gleichzeitig ein Call näher am Geld verkauft, und ein Call weiter Weg vom Geld gekauft wird. Die Calls habe dieselbe Laufzeit.   *Kennt jemand einen europäischen Broker, der für das Verkaufen einen Put Spread nur die einfachen Transaktionskosten berechnet? Kennt Ihr Broker, welche für das Schliessen der Position keine Kosten berechnet?             
×