Pensionskassen - Quo vadis?

Oder einfach sterben? Second Life? Wisst doch selbst, dass ihr nicht durchkommt ohne staatliche Gewalt. Und diese wird sich selbst auch schützen. Sorry

 
Dafür 12 von zehn möglichen Punkten

Es findet eine Umverteilung statt.

Klar kann man das negieren. Ebenso wie die deflationäre Tendenz und die hohen Verschuldungen und so tun als würde man nicht verstehen, was vor sich geht. Die Rentner nehmen die Jungen aus.

:)

Es wurde niemals nie nicht etwas angespart. Kollektiv schon gar nicht. Geht doch Au mathematisch nicht. Hallo? An sparen. Sparen geht doch ned. Nur konsumverzicht. Und das weiß kein Schwein vorab wann Verzicht besser als fette Schlachtung.

Ihr alten seid sowas von am Arsch!

 
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   :finger:     Grrrrrrrrrrrrrrrr............... die grauen Panther werden wieder auferstehen :greespan: :gun:
Die Rentner selber sollten ja auch ein Interesse haben an einer nachhaltigen, stabilen Rentenpolitik. Die können sich aber halt sagen nach uns die Sintflut. :wacko:  Pech wenn man dann doch in eine Flut gerät. 

Gibt man mehr aus als man einnimmt, so is irgendwann grösserer Korrekturbedarf.

Kommt wieder ein Aufschwung und die Wolken verziehen sich und die Renditen steigen, so könnte man ja die Renten wieder anheben.......wenn sie entsprechend gesenkt wurden. 

Doch jetzt gilt das Prinzip Hoffnung, dass die Abflüsse sich wieder ausgleichen werden.

Die Renditen sinken seit Jahren überall und es ist nicht absehbar, wann und wie sie wieder ansteigen werden.

Also wollen die Rentner tatsächlich den Jungen ihre Beiträge schröpfen?

Es sei jedem gegönnt den letzten Lebensabschnitt ohne finanziellen Sorgen zu verbringen. Doch dieses Prinzip funktioniert langfristig nur wenn man sich diszipliniert an der Realität orientiert und nicht an Hoffnungen.

 
Dafür 12 von zehn möglichen Punkten

Es findet eine Umverteilung statt.

Klar kann man das negieren. Ebenso wie die deflationäre Tendenz und die hohen Verschuldungen und so tun als würde man nicht verstehen, was vor sich geht. Die Rentner nehmen die Jungen aus.

:)
Danke für zwölf Punkte von zehn, komm mir vor wie ein Rentner. Bekomme mehr als drin ist in dem Topf :D

 
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   :finger:     Grrrrrrrrrrrrrrrr............... die grauen Panther werden wieder auferstehen :greespan: :gun:
Die Rentner selber sollten ja auch ein Interesse haben an einer nachhaltigen, stabilen Rentenpolitik. Die können sich aber halt sagen nach uns die Sintflut. :wacko:  Pech wenn man dann doch in eine Flut gerät. 

Vorsorge ist alles. Wir haben schon lange eins Schiff auf dem man auch leben kann............. :D

 
Man muss nicht pessimistisch sein sondern realistisch und muss nicht in die Zukunft schauen, sondern in die Gegenwart. 

Und die sieht so aus, dass Renditen via Renten verteilt werden, welche es gar nicht mehr gibt. Nun kommen diese "Subventionen" nicht einer bedürftigen Generation zu, sondern der reichsten Generation (statistisch).

Es findet eine Umverteilung statt.  
Zuerst mal klarzustellen:

1. AHV: Hier gibt es eine Umverteilung von der arbeitenden zur pensionierten Bevölkerung, sowie eine Umverteilung von hohen Einkommen zu tiefen. Im Gegensatz z.B. zu den USA sind hier die AHV-Beiträge nicht limitiert, d.h. Personen mit hohem Einkommen bezahlen für die mit tiefem. Die Einkommenslimite in den USA ist nebenbei gesagt 118'500 $

2. Pensionskassen: Die Renten werden primär aus dem angesparten Alterskapital verteilt. Wie früher schon gesagt, kann mit dem heute geltenden Umwandlungssatz die Rente während 15 Jahren allein aus diesem Kapital bezahlt werden. Aus der "Rendite" müssen vier weitere Jahre herausgeholt werden. Zweifellos ein sportliches Ziel, aber gewisse Kassen schaffen das (meine hatte 2013 eine Performance von über 13 %!). Dieser zugegebenermassen zu hohe Umwandlungssatz gilt aber für nur für den obligatorischen Teil des Kapitals (ich weiss ich wiederhole mich). Einige Kassen und Versicherungen reduzieren den daher den Satz für den überobligatorischen  Bereich. Damit wird auch die Quersubventionierung der "Ärmeren" reduziert.

Insgesamt finde ich, dass wir in der Schweiz mit den 3 Säulen ein sehr ausgewogenene Rentensystem haben. Eine Mischung aus Selbstverantwortung, Umverteilungen von alt/jung, reich/arm.

Ich würde gerne mal hören, ob jemand ein Beispiel eines andern Landes hat,  mit einem System welches besser wäre.

Vielleicht auch mal zu bedenken: man muss während des Arbeitslebens fast 30 % meiner Arbeitsleistung für die Altersvorsorge aufbringen (AHV + PK, AG- und AN-Beiträge).

 
Man muss nicht pessimistisch sein sondern realistisch und muss nicht in die Zukunft schauen, sondern in die Gegenwart. 

Und die sieht so aus, dass Renditen via Renten verteilt werden, welche es gar nicht mehr gibt. Nun kommen diese "Subventionen" nicht einer bedürftigen Generation zu, sondern der reichsten Generation (statistisch).

Es findet eine Umverteilung statt.  
 (meine hatte 2013 eine Performance von über 13 %!).

Ich würde gerne mal hören, ob jemand ein Beispiel eines andern Landes hat,  mit einem System welches besser wäre.
Die Performance bringt aber keine 13% höhere Renditen. Durch die Geldschwemmen wurden in der westlichen Welt zwar die Buchwerte aufgeblasen aber die Renditen darauf geschmälert. Deshalb sollte man bei Kapitalgedeckten Systemen strikt trennen zwischen der Substanz und den Erträgen. Denn würde man die Performance den Rentnern zuordnen, dann gute Nacht beim nächsten crash. :mrgreen:

Aber ich gebe dir Recht, dass man in der Schweiz einen guten mix hat von kapitalgedeckten Rentenkassen und der Umlageversicherung AHV. Wir sind von Entwicklungsländern umzingelt. Siehe Beitrag unten.

 
Lesenswertes Beispiel aus Österreich. Wer meint ich male schwarz. Die Umverteilung ist im Gange.

Die grösste Umverteilung findet jedoch durch die ganzen Eingriffe der ZB's statt.

Wer trägt die Risiken? Die Jungen. Wer profitiert? Die Alten. (plakativ gesagt)

Die Renditen sinken seit Jahren und die Leute werden immer älter bei hohen Schuldenständen.

Eine tickende Zeitbombe für die Rentensysteme meiner Meinung nach.

Die Rentner weltweit schreien auf als würden sie ausgeraubt, wenn man versucht die Renten den Gegebenheiten anzupassen. Politischer Selbstmord für jeden Politiker, welcher dies thematisieren würde. Also muss Wachstum her, auf Teufel komm raus. Eine Rezession wird zur Katastrophe. Gelddrucken kostet nichts :mrgreen: Die Rechnung kommt später irgendwann, wenn viele der Rentner deren Renten gerettet wurden schon das Zeitliche gesegnet haben.

 
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Die Performance bringt aber keine 13% höhere Renditen. Durch die Geldschwemmen wurden in der westlichen Welt zwar die Buchwerte aufgeblasen aber die Renditen darauf geschmälert. Deshalb sollte man bei Kapitalgedeckten Systemen strikt trennen zwischen der Substanz und den Erträgen. Denn würde man die Performance den Rentnern zuordnen, dann gute Nacht beim nächsten crash. :mrgreen:
Vielleicht würde auch die Änderung der Gesetzte etwas helfen. Wenn es stimmt, dass 20% der Prämien gleich mal in den Kassen verschwinden, also die Beitragszahler sofort ein Fünftel ihres Geldes verlieren beim Einzahlen, dann sollte man vielleicht dagegen etwas unternehmen. Dass die Kassen/Versicherungen 10% des Bruttogewinns (nicht des Nettogewinns wie vom Gesetzgeber und Stimmvolk damals vorgesehen) ohne jede Kontrolle einfach einsacken können (als "Unkostenbeitrag" sozusagen) ist eines der Negativbeispiele schweizerischer Politik.

Hoffentlich wird DAS wenigstens endlich geändert. Mir kann es gleich sein, allerdings sind auch MEINE 20% so versickert. Deshalb habe ich auch ein ANRECHT auf meine Rente, liebe Freunde der Beitragszahler....... :cool:

 
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Die Performance bringt aber keine 13% höhere Renditen.
Jetzt brauche ich einen kleinen Nachhilfekurs und möchte gerne den Unterschied zwischen Performance und Rendite wissen.

Annahme: Das Kapital ist nur in eine einzige, erfolgreiche  Firma investiert. Diese zahlt keine Dividende, sondern reinvestiert den Gewinn in zukunftsorientierte Projekte, resp.macht Aktienrückkaufe. Als Folge davon steigt der Aktienkurs jedes Jahr um 10 %. Performance also 10 %, oder? Wie hoch ist nun die Rendite?

 
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Nur zu einem kleinen Teil, da offensichtlich die Systeme von AT und CH kaum vergleichbar sind.

Mit den Schlussfolgerungen kann ich mich weitgehend einverstanden erklären

Einzig denkbar und demokratisch darstellbar ist nur eine signifikante Erhöhung des Antrittsalters. Durch:

die sofortige Abschaffung aller Formen eines Pensionsantritts vor dem gesetzlichen Antrittsalter,

die beschleunigte Angleichung des Frauenpensionsalters,

signifikantes Attraktiver-machen des Arbeitens über das Pensionsantrittsalter hinaus,

eine automatische Anpassung des Antrittsalters an die jeweilige Lebenserwartung,

und eine Erhöhung des gesetzlichen Antrittsalters für Männer und Frauen, um die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte wieder auszugleichen.
Einen Vergleich der Renteneintrittsalter findet man bei Wikipedia

Daraus sieht man, welche europäischen Länder ein effektives Eintrittsalter  über 63 Jahre haben (Stand 2008):

Zypern (63.5 %)

Irland (64,1 %)

Niederlande (63,2 %)

Schweden (63,8 %)

Schweiz (63,5 %)

 
Die Performance bringt aber keine 13% höhere Renditen. Durch die Geldschwemmen wurden in der westlichen Welt zwar die Buchwerte aufgeblasen aber die Renditen darauf geschmälert. Deshalb sollte man bei Kapitalgedeckten Systemen strikt trennen zwischen der Substanz und den Erträgen. Denn würde man die Performance den Rentnern zuordnen, dann gute Nacht beim nächsten crash. :mrgreen:
Vielleicht würde auch die Änderung der Gesetzte etwas helfen. Wenn es stimmt, dass 20% der Prämien gleich mal in den Kassen verschwinden, also die Beitragszahler sofort ein Fünftel ihres Geldes verlieren beim Einzahlen, dann sollte man vielleicht dagegen etwas unternehmen. Dass die Kassen/Versicherungen 10% des Bruttogewinns (nicht des Nettogewinns wie vom Gesetzgeber und Stimmvolk damals vorgesehen) ohne jede Kontrolle einfach einsacken können (als "Unkostenbeitrag" sozusagen) ist eines der Negativbeispiele schweizerischer Politik.

Hoffentlich wird DAS wenigstens endlich geändert. Mir kann es gleich sein, allerdings sind auch MEINE 20% so versickert. Deshalb habe ich auch ein ANRECHT auf meine Rente, liebe Freunde der Beitragszahler....... :cool:
20%!!!! Weiss nicht woher du diese Zahl hast. Aber so viel wird es nicht sein. Ja die Margen müssen runter. Doch den Braten wird dies auch nicht retten.

 
Die Performance bringt aber keine 13% höhere Renditen.
Jetzt brauche ich einen kleinen Nachhilfekurs und möchte gerne den Unterschied zwischen Performance und Rendite wissen.

Annahme: Das Kapital ist nur in eine einzige, erfolgreiche  Firma investiert. Diese zahlt keine Dividende, sondern reinvestiert den Gewinn in zukunftsorientierte Projekte, resp.macht Aktienrückkaufe. Als Folge davon steigt der Aktienkurs jedes Jahr um 10 %. Performance also 10 %, oder? Wie hoch ist nun die Rendite?
In deinem Beispiel wäre die Rendite 0.

Nun is es so, dass im Moment wo du Renten beziehst du für die PK zum Risiko geworden bist.

Deine Renten müssen ja sichergestellt werden.

Das Risiko tragen tun die Aktiven, denn sie müssten die Kasse finanzieren (sanieren).

Solange du einzahlst wird dein Geld angehäuft und die Renditen werden reivestiert und du profitierst von der Performance.

Doch wenn du Renten beziehst sollten deine Renten nicht querfinanziert werden durch die Gesamtperformance der PK, weil dies ein Abfluss der angesparten Substanz der Aktiven ist. Genau dies passiert aber nun.

 
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