Crude Oil
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bearbeitet #161
@bäri
Selten gesehen so einen Trend. Langsam aber sicher wäre es schon Zeit für einen Rebound. Aber das konnte man auch schon vor einem Monat sagen. Für den richtigen Turnaround braucht es wohl noch Geduld. Wie gesagt, im 2008 hat die Bodenbildung auch ganze drei Monate gedauert.
Tageskerze heute ein schöner Hammer. Könnte also schon für ein paar Punkte nach oben gut sein. Aber eher eine kurzfristige Angelegenheit.
Selten gesehen so einen Trend. Langsam aber sicher wäre es schon Zeit für einen Rebound. Aber das konnte man auch schon vor einem Monat sagen. Für den richtigen Turnaround braucht es wohl noch Geduld. Wie gesagt, im 2008 hat die Bodenbildung auch ganze drei Monate gedauert.
Tageskerze heute ein schöner Hammer. Könnte also schon für ein paar Punkte nach oben gut sein. Aber eher eine kurzfristige Angelegenheit.
Tageskerze heute ein schöner Hammer. Könnte also schon für ein paar Punkte nach oben gut sein. Aber eher eine kurzfristige Angelegenheit.Schöner Endspurt gerade noch in den Nymex Close hinein. Also schon mal 2$ höher als Close gestern. Aber wie gesagt, das wird wohl eher eine kurzlebige Gegenreaktion sein. Hier schon vom grossen Turnaround zu reden wäre zu früh. Maximal 58$ - 60$, maximal.
WTI H4 :
Wow, ein seltenes Bild. WTI kann also doch noch ansteigen ;-)
Die letzten H4 Tiefs konnte er schon mal knacken, was schon mal nicht so schlecht aussieht. Von einem neuen Trend können wir markttechnisch noch nicht reden.
Wir auf jeden Fall spannend jetzt, wie sich der Preis weiter entwickelt.

Wow, ein seltenes Bild. WTI kann also doch noch ansteigen ;-)
Die letzten H4 Tiefs konnte er schon mal knacken, was schon mal nicht so schlecht aussieht. Von einem neuen Trend können wir markttechnisch noch nicht reden.
Wir auf jeden Fall spannend jetzt, wie sich der Preis weiter entwickelt.

Diese interakriven Grafiken zum Thema Oelverbrauch in den USA finde ich sehr interessant
America Is Shaking Off Its Addiction to Oil
3 Beispiele von Grafiken (screenshots), wo durch Cursorpositionierung die effektiv hinterlegten Werte abgelesen werden können.



America Is Shaking Off Its Addiction to Oil
3 Beispiele von Grafiken (screenshots), wo durch Cursorpositionierung die effektiv hinterlegten Werte abgelesen werden können.



bearbeitet #165
Die USA produzieren - wegen des Fracking-Booms zumindest temporär - mehr Öl. Sie dürften mit etwa 12.6 Mio bpd Saudi Arabien in diesem Jahr überholen.
Auf der anderen Seite benögiten die USA immer noch 18.9 Mio bpd. Zugegeben, dies reflektiert den Stand Ende 2013. Vielleicht haben es die USA in der Zwischenzeit geschafft, diesen Energiebedarf etwas zu verringern.
Wie auch immer. Zwischen dem Verbrauch von 18.x und der Produktion von 12.x liegen immer noch 30-40% Öl-Import. Von Energieunabhängigkeit kann also leider noch keine Rede sein.
Vielleicht werden es die Amis ja dereinst schaffen, ihren Energieverbrauch auf europäisches oder japanisches Niveau zu senken. Dann könnten sie tatsächlich mit der selbst produzierten Energie auskommen!
Ob Fracking die Lösung ist oder nicht doch viel mehr Probleme schafft als es löst, darüber habe ich hier ausführlich berichtet: http://www.cash.ch/comment/580928#comment-580928
Zum Vergleich "GDP vs. Energieverbrauch": Es gab eine Zeit (so plusminus die Jahre 1940 bis 1970), da waren die USA eine Industrienation. Sie produzierten Sachwerte wie Autos, Kühlschränke oder Fernseher, die in ihrer Herstellung Rohstoffe wie auch Energie benötigten. Damals machte die Industrieproduktion etwa 2/3 des GDP aus.
Mittlerweile machen Dienstleistungen 2/3 des US-GDP aus und davon sind wiederum 2/3 Finanzdienstleistungen.
Über Sinn und Unsinn kann dieser Umstellung von Industrie zu Dienstleistungen kann man sich streiten aber Dienstleistungen sind nun mal weniger Energie-Intensiv als die physische Produktion.
Entsprechend ist der Energiebedarf Chinas - das ja die Sachwerte der USA herstellt - stark gestiegen.
So gesehen muss man meiner Meinung nach eine Mischrechnung anstellen: Die USA haben ihre Produktion nach China out-gesourced und sich auf Dienstleistungen spezialisiert. Dass der Energiebedarf in den USA deshalb sinkt, ist nachvollziehbar. Würde man aber nun den Energiebedarf für die Produkte mit einbeziehen, die in China im Auftrag der USA produziert werden, sähe die Energiebilanz nicht mehr ganz so rosig aus.
Schliesslich bezahlen die USA ja für in China gekaufte Produkte indirekt auch den zur Herstellung nötigen Energiebedarf mit.
Auf der anderen Seite benögiten die USA immer noch 18.9 Mio bpd. Zugegeben, dies reflektiert den Stand Ende 2013. Vielleicht haben es die USA in der Zwischenzeit geschafft, diesen Energiebedarf etwas zu verringern.
Wie auch immer. Zwischen dem Verbrauch von 18.x und der Produktion von 12.x liegen immer noch 30-40% Öl-Import. Von Energieunabhängigkeit kann also leider noch keine Rede sein.
Vielleicht werden es die Amis ja dereinst schaffen, ihren Energieverbrauch auf europäisches oder japanisches Niveau zu senken. Dann könnten sie tatsächlich mit der selbst produzierten Energie auskommen!
Ob Fracking die Lösung ist oder nicht doch viel mehr Probleme schafft als es löst, darüber habe ich hier ausführlich berichtet: http://www.cash.ch/comment/580928#comment-580928
Zum Vergleich "GDP vs. Energieverbrauch": Es gab eine Zeit (so plusminus die Jahre 1940 bis 1970), da waren die USA eine Industrienation. Sie produzierten Sachwerte wie Autos, Kühlschränke oder Fernseher, die in ihrer Herstellung Rohstoffe wie auch Energie benötigten. Damals machte die Industrieproduktion etwa 2/3 des GDP aus.
Mittlerweile machen Dienstleistungen 2/3 des US-GDP aus und davon sind wiederum 2/3 Finanzdienstleistungen.
Über Sinn und Unsinn kann dieser Umstellung von Industrie zu Dienstleistungen kann man sich streiten aber Dienstleistungen sind nun mal weniger Energie-Intensiv als die physische Produktion.
Entsprechend ist der Energiebedarf Chinas - das ja die Sachwerte der USA herstellt - stark gestiegen.
So gesehen muss man meiner Meinung nach eine Mischrechnung anstellen: Die USA haben ihre Produktion nach China out-gesourced und sich auf Dienstleistungen spezialisiert. Dass der Energiebedarf in den USA deshalb sinkt, ist nachvollziehbar. Würde man aber nun den Energiebedarf für die Produkte mit einbeziehen, die in China im Auftrag der USA produziert werden, sähe die Energiebilanz nicht mehr ganz so rosig aus.
Schliesslich bezahlen die USA ja für in China gekaufte Produkte indirekt auch den zur Herstellung nötigen Energiebedarf mit.
bearbeitet #166
Die Ueberlegung, dass mit Produktionsverlagerungen, speziell von energieintensiver Hardware (z.B. Stahl) nach China auch der Energieverbrauch verlagert wurde, ist zweifellos richtig. Dabei entledigen sich die Industrienationen (nicht nur die USA !) auch elegant der Umweltverschmutzungen dieser Prozesse. Ich war vor einigen Jahren im Februar in der nordchinesischen Stadt Ürümqui (乌鲁木齐). Die Luftverschmutzung in dieser von Touristen kaum besuchten Industriestadt war grauenhaft und das Atmen fiel echt schwer. "Lustig" war auch die Enteisung der Pisten mittels vertikal auf Lastwagen montierten Düsentriebwerken, zudem infernalisch laut! Umweltbedenken ... warum auch, ist ja weit weg.
Die Reduktion des Energieverbrauchs dürfte letztlich die einzig nachhaltige und wirtschaftliche Lösung sein. In der Schweiz z.B. ist man da im globalen Vergleich (ohne Europa) einsamste Spitze. Beispiel: Häuserisolationen. Schaut mal diese Holzhäuschen in den USA an (CrashGuru hat in einem andern Thread auf die hingewiesen) und die Slums z.B. hier in SA. Im Winter wird einfach Strom verbrannt (meistens aus Kohle hergestellt, die ansonsten zur Herstellung von Treibstoffen verwendet werden könnte -> Sasol). Aber auch "moderne" Siedlungen sind meistens billig und energieverschwendend gebaut (Bsp. Doppelverglasungen -> Fehlanzeige, Aussenisolationen -> what's that?).
Zum Thema Industrienation USA. Zumindest in der Textilindustrie zeichnet sich eine gewisse Umkehr an, indem wieder vermehrt im hochproduktive, automatisierte Fabriken investiert wird. Die arbeitsintensiven, schlecht automatisierbaren Prozesse wie Nähen werden in Mexiko ausgeführt. Gründe: CN wird tendenziell teurer, Reaktionszeiten der "Supply chain" sind höher (Mode, Nachfrageschwankungen)
Die Reduktion des Energieverbrauchs dürfte letztlich die einzig nachhaltige und wirtschaftliche Lösung sein. In der Schweiz z.B. ist man da im globalen Vergleich (ohne Europa) einsamste Spitze. Beispiel: Häuserisolationen. Schaut mal diese Holzhäuschen in den USA an (CrashGuru hat in einem andern Thread auf die hingewiesen) und die Slums z.B. hier in SA. Im Winter wird einfach Strom verbrannt (meistens aus Kohle hergestellt, die ansonsten zur Herstellung von Treibstoffen verwendet werden könnte -> Sasol). Aber auch "moderne" Siedlungen sind meistens billig und energieverschwendend gebaut (Bsp. Doppelverglasungen -> Fehlanzeige, Aussenisolationen -> what's that?).
Zum Thema Industrienation USA. Zumindest in der Textilindustrie zeichnet sich eine gewisse Umkehr an, indem wieder vermehrt im hochproduktive, automatisierte Fabriken investiert wird. Die arbeitsintensiven, schlecht automatisierbaren Prozesse wie Nähen werden in Mexiko ausgeführt. Gründe: CN wird tendenziell teurer, Reaktionszeiten der "Supply chain" sind höher (Mode, Nachfrageschwankungen)
Crude Oil könnte im Februar nach 7 negativen Monaten zum ersten Mal wieder einen positiven Monat verzeichnen. Ich denke die Bodenbildung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Könnte aber was werden.Das Low wurde Mitte März nochmals getestet. Im May Future hat es gehalten. Im Forward wurde es sogar leicht unterschritten. Wir haben jetzt also zweimal schöne Rebounds von jeweils 10$ vom 44$ Level aus gesehen. Im Daily sieht es schon wieder short aus. Aber das kann schnell drehen.
Mal schauen wie der Monat schliesst. Pickens redet ja schon wieder von 100$...

Joh bei CL könnte man mal bei 43/44 ein paar Tage long einklemmen.
Links auf der Achse ist Volumen, rechts TPO (Woche)
Rot ist Montag, Orange Dienstag, Geld Mittwoch, Grün ist Donnerstag und Blau ist Freitag.
Höchstes Volumen war um 43, die längste Zeit um 43,80. Das Volumen ist also Kaufvolumen oder short covering.

Links auf der Achse ist Volumen, rechts TPO (Woche)
Rot ist Montag, Orange Dienstag, Geld Mittwoch, Grün ist Donnerstag und Blau ist Freitag.
Höchstes Volumen war um 43, die längste Zeit um 43,80. Das Volumen ist also Kaufvolumen oder short covering.

bearbeitet #171
Der Structure Break von 54.24 heute war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg nach oben :ok:
bearbeitet #179
So könnte es weiter gehen.Wie denn? Ich verstehe knapp Bahnhof mit deinem Chart :razz:
Es hat doch Pfeile eingezeichnet. Aber schon vorbei, es ging nicht so weit runter wie im Chart angedacht. Also wieder neu überdenken. Ich finde die Charts von plenaspei interessant, es lohnt sich, sie etwas genauer zu studieren. :ok:
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