Swatch (UHR)

Lorenz

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28. Dez. 2011
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Wie seht ihr die Entwicklung von Swatch, abgesehen von den Ratings. Lohnt sich ein Einstieg auf diesem Niveau noch? Oder folgen nun bereits Gewinnmitnahmen, nach dem heutigen Aufwärtssprung?

 
Wie seht ihr die Entwicklung von Swatch, abgesehen von den Ratings. Lohnt sich ein Einstieg auf diesem Niveau noch? Oder folgen nun bereits Gewinnmitnahmen, nach dem heutigen Aufwärtssprung?
Swatch ist in den letzten 30 Tagen sehr gut gelaufen. Da würde ich jetzt nicht einsteigen. Am 15. Januar startet die Uhrenmesse in Genf mit vielen grossen Marken die nicht zur Swatch Group gehören. Versuche in Interviews die Stimmung an der Messe und die Bestellungen der Luxusuhren ausfindig zu machen. In diesen Bestellungen liegt auch die Zukunft von Swatch. Wenn Genf gut läuft, dann wird auch Basel im April gut sein...ausser es kommt noch eine Vogelgrippe dazwischen. Vom Kurs her kann man abwarten ob sie die 380.-- und 400.-- überspringen und dann entscheiden.
 
Das stimmt. Bin froh, habe ich meinen Spielfinger wieder reingezogen. Die sind ja schon schön am Zurückkommen. Da kann ich wirklich noch zuwarten. :idea:

 
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Jetzt steht der schon bei 396.-. Verpassen kann man es auch . Wenn der nochmals etwas runter kommt kaufe ich doch noch. :oops:

 
Richtig erkannt, Speki, ich kaufe, wenn wir wieder in einem klaren Bullenmarkt sind (bei Swatch UND dem Gesamtmarkt). Dabei werde ich zwar die ersten paar Prozente des Anstiegs nicht mitmachen, dafür ist aber das Risiko viel kleiner.Grussfritz

 
Richtig erkannt, Speki, ich kaufe, wenn wir wieder in einem klaren Bullenmarkt sind (bei Swatch UND dem Gesamtmarkt). Dabei werde ich zwar die ersten paar Prozente des Anstiegs nicht mitmachen, dafür ist aber das Risiko viel kleiner.Grussfritz
Was den Geamtmarkt betrifft gebe ich Dir absolut recht, wenn man sich den Chart der Swatch der letzten 10 Jahre ansieht, frage ich mich aber schon, wo das Ding denn in einem Bullenmarkt noch hin soll, will und kann. :roll:
 
@ Omega: Ist das deine Antwort auf die Bemerkung von Speki?Du erwartest also, dass Swatch auf jetzt auf 400 steigt und im nächsten Bullenmarkt auf 360 sinkt... :eek: Da verstehe ich gar nichts mehr...Grussfritz

 
Swatch ist in den letzten Wochen/Monaten sehr gut gelaufen und ich denke, dass nach 400.- nur noch eine Seitwärtsbewegung zu sehen sein wird.Vielleicht auch noch ein Kurzhüpfer auf 420.- so in paar Minuten, hin und zurück. Bezüglich Bullenmarkt denke ich, dass wir derzeit und auch noch länger keinen solchen haben dürften, es gibt lediglich Titel, welche momentan besser laufen, gelaufen sind, als andere. So gesehen meine ich, dass der Kurs hier gefährlich aufs Top zusteuert und wenn man die Verfalldaten, speziell den Quartalverfall miteinbezieht, ein Kurs von 360.- oder sogar tiefer drinliegt.

 
Also für mich ist die Swatch in einem Bullenmarkt, bezw. an dessen Ende.Owohl wir ein weltweite riesige Schuldenkriese und eine deutliche konjukturelle Abschächung haben, zeigen die Verkaufzahlen der Luxusgüterindurstrie nach oben und die Swatch hat Marktanteile dazu gewonnen. Schizophren oder ist das die Reaktion der Menschheit; so lange sie noch hat, kauft sie, auch Sachen die ihr in der Not nicht wirklich weiter helfen?Aber wie geht es weiter, was bringt uns die Zukunft?Nach meiner Meinung; Entbehrung für alle, Luxus ade -> Bärenmarkt für Swatch.Von da her gebe ich Omega recht, nur glaub ich, dass sie viel tiefer tauchen wird und dann Fritz seine Einstiegschance beim nächsten Bullenmarkt wahrnehmen kann.Ich hoffe, dass ich hier eine völligen Mist geschrieben habe und alles ganz anders kommt.Gruss Speki

 
Nach meiner Meinung; Entbehrung für alle, Luxus ade -> Bärenmarkt für Swatch.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie die Geschäftsfelder vertreten sind, aber Swatch ist ja gerade mit den billigen Uhren bekannt geworden. Vielleicht treibt die Entbehrung die Rolex etc. Kunden zu den billigen Swatch-Uhren?
 
Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie die Geschäftsfelder vertreten sind, aber Swatch ist ja gerade mit den billigen Uhren bekannt geworden. Vielleicht treibt die Entbehrung die Rolex etc. Kunden zu den billigen Swatch-Uhren?
Nach meinen Recherchen ist das nicht so, die ausserordentliche Stärke des Markenportfolios zeigt sich im gesamten Uhrensegment und in praktisch allen Märkten.
 
Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie die Geschäftsfelder vertreten sind, aber Swatch ist ja gerade mit den billigen Uhren bekannt geworden. Vielleicht treibt die Entbehrung die Rolex etc. Kunden zu den billigen Swatch-Uhren?
Nein, die machen die Kohle auch mit den teuren Uhren, wenn auch die Aktie Swatchgruppe heisst, da ist viel mehr drin als nur die Billiguhr, da sind einige Luxusuhren dabei.Und erstaunlicherweise gibt es viele Reiche, die jeweils in Krisen noch reicher werden und noch mehr Uhren kaufen. ich kann mich noch gut an die Asienkrise vor 15 Jahren erinnern, da sind viele Leute fast verhungert, während Luxusartikel geboomt haben.Grussfritz
 
Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte sind im Dezember gegenüber dem Vorjahr weiterhin stark gewachsen. Das Wachstum habe sich auf sehr hohem Niveau bewegt, trotz unvorteilhaftem Basiseffekt, teilt der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS) am Donnerstag mit. Nach Märkten aufgeteilt fällt die sehr gute Nachfrage in Singapur positiv auf.Die Uhrenausfuhren stiegen im Berichtsmonat nominal um 21,0% auf 1,87 Mrd CHF, real waren es +21,1%. Im November waren die Ausfuhren nominal um 16,0% respektive real um 16,2% angestiegen. Damit haben die Wachstumsraten gegenüber dem Vormonat sogar noch zugenommen.Im Gesamtjahr 2011 zogen die Uhrenexporte um 19,3% auf 19,3 Mrd CHF an; real betrug das Wachstum 20,8%. Damit habe die Uhrenindustrie die bereits im Vorjahr hohe Wachstumsdynamik beinahe aufrecht gehalten, schreibt die EZV.GEFRAGTE GOLDUHRENIm Dezember hätten die meisten Materialen einen Aufwärtstrend gezeigt, heisst es weiter. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung mit Golduhren, davon wurden 55'700 Einheiten exportiert, was einem Anstieg von 27% entspricht. In Franken wuchsen die Golduhren-Exporte um 32% auf 647 Mio CHF. Die Ausfuhren von Platin-Uhren erhöhten sich um 16,1% auf 1'100 Stück respektive um 51% auf 58,7 Mio CHF.Bei Stahluhren seien die Wachstumsraten etwas zurückgekommen. Nach ausgelieferten Einheiten resultierte sogar ein kleines Minus von 0,3% auf 1,35 Mio, in Franken ergab sich ein Plus von 9,6% auf 654 Mio CHF. Bei Gold-Stahl-Produkten wuchsen die Exporte um 8,9% auf 96'900 Einheiten respektive um 11% auf 235 Mio CHF.Nach Preissegmenten wies der Absatz mit Armbanduhren, die einen Exportpreis von über 3'000 CHF aufweisen, ein starkes Plus aus. Die exportierten Stückzahlen wuchsen um 21%, der entsprechende Franken-Wert stieg sogar um 27%. Ebenfalls zweistellig (+10% in Franken) legte das Segment mit Preisen zwischen 200 und 3'000 CHF zu. Dagegen entwickelten sich die Ausfuhren von Uhren der Kategorie "unter 200 CHF" nahe am Vorjahresniveau.STARKE NACHFRAGE IN SINGAPURDie drei grössten Absatzmärkte Hong Kong (+21% auf 419 Mio CHF), USA (+26% auf 178 Mio) und China (+29% auf 170 Mio) haben im Dezember überdurchschnittlich zugelegt. Auffallend war das Wachstum in Singapur, wo vorteilhafte Basiseffekte und eine sehr starke Nachfrage zu einem Plus von 128% auf 134 Mio geführt habe, so die Mitteilung.In Europa zeigte Frankreich ein relativ kleines Plus von 3,4%, Italien wuchs mit 18% am stärksten, Grossbritannien erzielte ein Plus von immerhin 16% und Deutschland legte um 8% zu. Derweil habe sich in Japan (+27%) die Erholung fortgesetzt.mk/dl

 
Swatch 2011: Konzerngewinn +18% auf 1,28 Mrd CHF - Dividende steigt um 15%

Zürich (awp) - Der Uhrenkonzern Swatch hat im Geschäftsjahr 2011 erneut Rekordergebnisse erzielt. Der Konzerngewinn verbesserte sich trotz des schwierigen Währungsumfelds um 18% auf 1,28 Mrd CHF. Die Aktionäre sollen eine um 15% erhöhte Dividende von 5,75 CHF je Inhaberaktie und 1,15 CHF je Namenaktie erhalten, wie Swatch am Dienstag mitteilte.

Der Betriebsgewinn erhöhte sich um 12,4% auf 1,61 Mrd CHF, was nicht zuletzt auf Effizienzsteigerungen und die "traditionell griffige Kostenkontrolle" zurückzuführen sei, heisst es in der überraschend veröffentlichten Medienmitteilung. Belastend hätten sich auch die ungünstige Entwicklung der Fremdwährungen sowie die massiv gestiegenen Preise für die Rohstoffe Gold und Diamanten ausgewirkt. Die operative Marge lag mit 23,9% dennoch über dem Vorjahreswert.

Der Bruttoumsatz erhöhte sich im Geschäftsjahr 2011, wie bereits im Januar mitgeteilt, um 22% auf 7,14 Mrd CHF. Die andauernde Schwäche des Euro sowie der Dollar-Währungen im Verlauf des Jahres hätten den Umsatz "massiv", und zwar um rund 700 Mio CHF beeinträchtigt, kommentiert Swatch.

In das neue Jahr ist Swatch nach eigenen Angaben gut gestartet. So habe der Konzern im Segment Uhren&Schmuck trotz hoher Vergleichsbasis aus dem Vorjahr wieder ein zweistelliges Wachstum erzielt.

Insgesamt halte die Swatch Group an "ihrer klaren, gesunden und langfristig angelegten Wachstumsstrategie" fest, schreibt sie weiter. Auch im Jahr 2012 rechne der Konzern weiterhin mit Wachstum, das aber wegen der hohen Vergleichsbasis immer anspruchsvoller werde. Zudem werde die Swatch Group trotz des starken Schweizer Frankens auch 2012 weiter gezielt in das Vertriebsnetz weltweit und die Produktionskapazitäten in der Schweiz investieren.

tp/ra

 
Kann mir einer erklären, weshalb es trotz diesen guten Zahlen vorallem gestern und heute zu so starken Kurseinbrüche gekommen ist?

 
UHR hat Anfangs Woche das erste Gap geschlossen. Etwas weiter unten bei 351 gibt es noch ein zweites offenes Gap. Spätestens wenn dieses geschlossen wird, werde ich bei UHR einsteigen. Obwohl die steigende Trendlinie nach unten verlassen wurde. Swatch wäre eine geeignete Diversifikation für mein Depot.

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UHR hat Anfangs Woche das erste Gap geschlossen. Etwas weiter unten bei 351 gibt es noch ein zweites offenes Gap. Spätestens wenn dieses geschlossen wird, werde ich bei UHR einsteigen.
Das zweite GAP wurde letzte Woche ebenfalls geschlossen, Pflicht erfüllt :spitze: Ich habe bei 353.50 ein paar Positionen gekauft, EP hätte noch etwas besser sein können aber man kann ja nicht immer online sein.