Thyssen Krupp Zukunft weiter ungewiss – scheitert die Fusion?

tosci

Administrator
23. Juni 2014
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Solothurn
Die Zukunft des Essener Industriekonzerns ist weiter stark gefährdet und ungewiss. Die bisherigen Verhandlungen mit dem indischen Konkurrenten Tata ergaben bisher keinerlei Ergebnis und so ist der Bereich der Stahlsparte weiter von massiven Personalabbau gefährdet, denn bei einer Fusion mit Tata befürchten die Betriebsräte einen massiven Abbau von Stellen der inzwischen rund 25.000 Beschäftigten.

Sollte die Fusion wie geplant stattfinden, so könnte der Abbau der Beschäftigten vor allen Dingen die Mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen betreffen. Allein die Stahlsparte beschäftigt in NRW 22.000 Mitarbeiter. Ob die Fusion gelingt ist nicht abhängig von dem Sparprogramm das die Unternehmensführung bereits angekündigt hat. Der Stahlbereich ist seit Jahren auf dem absteigenden Ast und generiert regelmäßig neue erschreckende Verluste.

Die IG-Metall indes befürchtet vor allen Dingen die Streichung von Jobs in Duisburg und Bochum. Thyssen Krupp hat bereits angekündigt, dass in den nächsten drei Jahren 500 Millionen Euro eingespart werden sollen. Neben der Streichung von Stellen soll dies vor allen Dingen mit Einsparungen in der Instandhaltung, der Logistik und dem Vertrieb sowie auch der Verwaltung möglich sein. Für die Stahlsparte gelte langfristig als oberstes Ziel, die anfallenden Kapitalkosten zu erwirtschaften. Wussten Sie übrigens, dass Sie von wirtschaftlichen Entwicklungen persönlich profitieren können? Broker erfreuen sich einer zunehmend größeren Beliebtheit. Vor allen Dingen die FX und CFD-Broker sind gefragter denn je. Wer mit einem Broker Geld verdienen möchte, der findet im Internet natürlich eine breit gefächerte Auswahlmöglichkeit. Der britische FX/CFD-Broker Anbieter ActivTrades zählt aktuell zu den gefragtesten Anbietern der letzten Zeit.
 

Nach Frankreich-Wahl: Thyssen Krupp Aktie kann zulegen – Thyssen Krupp strebt Veränderungen an

Das Industrieunternehmen kommt nicht zur Ruhe. Es ist weiterhin Einiges los, aber nach der Frankreich-Wahl konnte die Aktie des Industrieunternehmens immerhin ein wenig zulegen. Die geplante Tata-Fusion ist noch immer nicht abgeschlossen, dies hat auch mit der Haltung der USA zu tun. Probleme macht aber nicht nur die Stahlbranche: Das Thyssen Krupp Marine Systems hat einen Auftrag vom deutschen Bund über fünf Korvetten erhalten, allerdings stehen nun hierfür noch harte Verhandlungen an. Grund hierfür ist die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die den geforderten Preis von Thyssen Krupp Marine Systems konsequent ablehnt. In den kommenden Wochen gilt es also die Verhandlungen aufzunehmen und für einen positiven Abschluss zu sorgen. Trotz der Unruhen konnte die Aktie sich jedoch noch ein wenig steigern und den Kurs auf derzeit 19,50 Euro anheben.

Thyssen Krupp plant neue Werke – den Nachfragen der Zeit entsprechen

Für die Zukunft gilt es beim Essener Unternehmen Thyssen Krupp umzudenken, sich neu zu erfinden und den modernen Standards zu entsprechen, so plant man in Deutschland noch in diesem Jahr ein neues Werk für den Druck von 3D Teilen. Hierzu zählen Plastik wie auch Metall und laut der Unternehmensführung ist dies für die Zukunft eine sehr wichtige Sparte.

In China hat der Industrie- und Technologiekonzern zudem ein neues Entwicklungszentrum eröffnet. Um künftig im Bereich der Motorenkomponenten eine Rolle mitzusprechen, investierte das Unternehmen über zehn Millionen Euro. Der Entwicklungskomplex hat eine Fläche von etwa 2000 m². Allein in den letzten Jahren gab Thyssen Krupp über 300 Millionen Euro für Entwicklungen von Produktionsnetzen in China aus wo das Unternehmen inzwischen über 5000 Mitarbeiter beschäftigt.

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