Wie wird man Trader?

MosesTrader

New member
07. Feb. 2015
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Hallo zusammen

Ich möchte gerne erfahren wie Ihr zu erfolgreichen Trader geworden seid?

Man findet viele Kurse übers Trading im Internet. Welche kann man weiterempfehlen?

Oder habt Ihr jedes Buch über Trading verschlungen?

Vielen Dank für eure Antworten.

 
Guten Tag

Ich gehe davon aus, dass Sie das Traden nicht als Beruf haben, darum folgende Antwort:

Als erstes ist es wichtig sich mit Wirtschaft etc. auszukennen. Man sollte viele Wirtschaftszeitungen lesen und sich von Boulewardzeitungen trennen.

Um ein bisschen Übung zu kriegen kann man auf Demoversionen ein bisschen lernen.

Um Aktientrends errechnen oder voraussagen zu können gibt es ein paar Tricks, jedoch ohne Garantie. Im Trendradar der UBS werden regelmässig aktuelle Trends bekannt gegeben, welche sogar mit Mustern etc. begründet werden. Es ist sicher ein Vorteil, wenn man diese Muster kennt und sie aus beliebigen Kursen herauslesen kann.

Jedoch ist auch hier wie so oft im Leben "Übung macht den Meister" die Devise und diese Übung kann man sich als erstes wie oben erwähnt mit einem Demokonto erarbeiten und danach wenn man Erfolg hat, kann man auf reales Umsteigen.

Freundliche Grüsse

 
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Vielen Dank für die Antworten.

diese Antworten konnten mir ein wenig weiterhelfen.

Genau ich bin in einem Beruf und möchte neben bei in das Trading einsteigen.

Ich möchte gerne an der Börse mein Geld verdienen. natürlich ist dies ein Steiniger weg. Ich möchte nur nicht in eine Sackgasse geraten und eventuell einen Teuren Kurs besuchen der nichts bringt.

wen Jemand einige Erfahrungen mit bestimmten Seminaren gemacht hat und dies mir mitteilen würde währe ich sehr dankbar.

Freundliche Grüsse

 
Welche beruflichen Ausbildungen haben Sie hinter sich (wenn man es fragen darf)? Mit der Antwort könnte man die Auswahl an guten Seminaren ein bisschen einschränken...

 
Ich bin gelernter Automechaniker, zurzeit bin ich im Kundendienst in einer Autowerkstatt tätig

 
Hi!

ich habe eine andere meinung als Kollege Supertrader bezüglich "News". Vielleicht hilft Dir das ja weiter:

- Niemals "Wirtschafts Nachrichten" lesen (Handelsblatt, Financial TImes.. Konsorten) - das macht die Birne weich und hat mit Traden gar nichts zu tun. Die helfen den Autoren, oder denen die die Autoren bezahlen, niemals aber Dir.

Die haben mit ihren Einschätzungen die gleiche Trefferquote wie Du. Einfach in die Schublade "belanglos" ablegen.

Es gibt zwei Dinge die den Markt bewegen_

Politik: Politisch auf dem Laufenden sein, Politik bewegt Preise.

und

Tagestermine zu Kennzahlen kennen: Wenn Du keine Ahnung davon hast, eine einfache Regel: Nicht traden, wenn Kennzahlen heraus kommen.

Beispiel: http://www.boerse-go.de/service/termine

Suche Dir eine Tradingmethoide aus die Du verstehst, es gibt genug zur Auswahl:

- Elliot Wellen

- Technische Analyse

- Markttechnilk

- Volume Profile

- Market Profile

Die gewünschten Instrumente auswählen und dann üben.

Rechne mal mit 25-50K Lehrgeld.

3-6 Jahre üben - jeden Abend ab 19:00h kann man gut US traden, DJI, NAsdaQ oder S&P.

Um die Lehrzeit zu drücken könnte man einen Coach suchen, der will aber bestimmt auch 10K sehen.

Keine Ahnung ob das was briungt, ich hatte keinen. Wenn Du das so machst, kannst Du in 10 Jahren eventuell vom Daytraden leben.

Die zweite Variante ist noch schmerzhafter. Hat aber den Vorteil das man nichts lernen muss ^^

Lege 70% von Deinem Netto Gehalt in Dividenden Aktien an. Ungefähr 15 Jahre lang. Egal ob Börse hoch oder runter geht immer rein. Dividende reinvestieren, nicht rumliegen lassen, sonst klappt das nicht.

Firmen die Du kennst und die eher nicht pleite gehen wie, Coca Cola, MCDonalds, IBM, EXXON, usw..

Auswahlkriterium: Firma muss in den letzten 5 Jahren jährlich Dividende geben und muss mindestens gleich hoch sein oder besser steigend sein. Nur verkaufen wenn in irgendeiner Hauptversammlung rumgedruckst wird .."öööh dieses Jahr gibts keine Dividende" Das kannst Du nicht gebrauchen. Weg damit.

Dann nur Müsli essen, im Zelt schlafen und Fahrad fahren (gebrauchtes). Dann kannst Du nach 15 Jahren in Rente gehen, Du hast das selbe netto wie heute, nur die Firmenanteile bezahlen das Gehalt.

Viel Erfolg .)

 
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Guten Tag

Ich denke Wirtschaftsnachrichten sind sehr wohl nötig. So kannst du erfahren welches Unternehmen in welchen Markt investiert, wo Fusionen stattfinden etc. Wenn ein Unternehmen nun in einen Markt investiert, welchen du als hoffnungsvoll einschätzt, kannst du auf diese Aktien setzen. Somit kann man sagen, dass dir Wirtschaftsnews einen Trend vorhersagen können.

Freundliche Grüsse

 
Guten Tag

Ich denke Wirtschaftsnachrichten sind sehr wohl nötig. So kannst du erfahren welches Unternehmen in welchen Markt investiert, wo Fusionen stattfinden etc. Wenn ein Unternehmen nun in einen Markt investiert, welchen du als hoffnungsvoll einschätzt, kannst du auf diese Aktien setzen. Somit kann man sagen, dass dir Wirtschaftsnews einen Trend vorhersagen können.

Freundliche Grüsse
Hi,

jeder soll machen wie er möchte! Viele Nachrichten sind schlicht falsch, die besseren sind Gerüchte.

Glaub nicht das auch nur einer von den Schreiberlingen das besser drauf hat als Du.

Wenn dann echte News, namentlich FAKTEN, herauskommen und ich schaue auf den Chart, ist der Zug in 99% der Fälle schon weg, mindestens aber unterwegs.

Die Computer sind einfach schneller.

Das kannst Du inzwischen echt knicken, wenn Du das hin bekommst Chapeau. Ansonsten "ignore" macht das Leben leichter.

Gruß

 
Man muss darauf schauen vom welcher Zeitung die Informationen kommen und welche Quellen diese benutzen.

 
Beispiel: Schnidler gab am Anfang von diesem Jahr in ihrer Strategie bekannt, dass sie vermehrt in die Märkte Asiens investiert. Die Chancen sind somit sehr hoch, dass dies stimmt. Da Asien meines Erachtens ein hoffnungsvoller Markt ist kaufte ich Aktien von Schindler und siehe da in kürzester Zeit hatte ich einen grossen Gewinn.
Dies wurde auch in der NZZ berichtet, somit haben mir die Wirtschaftsnachrichten zum Gewinn verholfen.

 
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Dies wurde auch in der NZZ berichtet, somit haben mir die Wirtschaftsnachrichten zum Gewinn verholfen.

 
Ich möchte gerne erfahren wie Ihr zu erfolgreichen Trader geworden seid?
Wir sind doch gar keine erfolgreichen Trader, darum sind wir hier im Forum... :oops:   Es gibt aber ein paar Ausnahmen.

Ansonsten kann ich mich mehr oder weniger tradeaholic anschliessen. Ich würde mich keinesfalls auf Empfehlungen sogenannter Experten verlassen, schon gar nicht, wenn die bei einer Bank arbeiten - die empfehlen, was gut für sie selbst ist. Das heisst aber nicht, dass du Wirtschaftsnachrichten gar nicht lesen sollst. Die reinen Nachrichten (Tatsachen) können wichtig sein, aber nicht, was der Bänker daraus schliesst und empfiehlt.

Dazu kommt die Charttechnik. Falls du keine Affinität für Wirtschaftsnews hast, kannst du sogar mehrheitlich aufs Lesen verzichten und dich fast ausschliesslich mit Charttechnik beschäftigen.

Zum Anfang lohnt es sich sicher, Bücher zu lesen, mindestens eines mit Grundlagen und eines mit Charttechnik und Strategien.

Gruss

fritz

 
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Anhänge

  • DeriMag_2013_02_Ichimoku.pdf
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  • elliott-kurzkurs.pdf
    1,7 MB · Aufrufe: 474
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Dem Post kann  ich mich auch zu 100% anschliessen. :eek:k:

(Und auch: JA, hier dürftest Du auch die wenigsten Vollzeit-Trader antreffen. Also jene, die schon konstant erfolgreich über viele Jahre allein davon und gut leben. Dennoch sind natürlich die Erfahrungen derjenigen auf Zwischenetappen sicher teils sehr nützlich.)

Zur Tradingvariante oben kann man neben den Futures evtl. noch Aktientrading reinbringen.

Geht mit ein bisschen Kapitaldecke (mind. 25k $) eben auch intraday auf dem amerikanischen Markt.

Lohnt sich nur mit Ami-Stocks wegen der Kostenstruktur.

Ist dann aber auch nach Feierabend für die meisten in den Spätnachmittags-/Abendstunden gut durchführbar.

Und viele Frischlinge überleben hierbei etwas länger als im reinen Future-Markt.

Viel Erfolg bei welchem Weg auch immer! :)

 
@MosesTrader,

Ich würde als Start folgende Fragen zuerst beantworten (nicht uns sondern Dir selbst):

1. Geplante Haltedauer

Möchtest Du Daytrading betreiben mit Haltedauer im Minuten- bis Stundenbereich und entsprechend Futures, CFD's oder Warrants traden? Dann brauchst Du nichts von Wirtschaft zu verstehen.

Wenn Du die Papiere Tage bis Wochen halten willst, ist es sinnvoll zu wissen, wann eine Firma wichtige Ereignisse bekannt gibt (z.B. Quartalszahlen) und wie die Markterwartung ist. Im Bereich von Tagen bis Monaten ist ohnehin die Stimmung, die Psychologie ausschlaggebend und nicht die Realität der Firma.

Bei längerfristigen Anlagen im Bereich von Jahren, kommst Du an der Beurteilung der Wirtschaftslage nicht vorbei.

2. Aktienmarkt

Da Du nur abends traden kannst, steht Dir als Markt nur die USA zur Verfügung. Besonders, wenn es kurzfristige Trades werden sollen.

3. Branche(n)

Schuster bleib bei Deinem Leisten!
Als Automechaniker hast Du vermutlich einen besseren Einblick in die Automobilbranche als jeder Banken-Analyst. Nutze das zu Deinen Gunsten! Du kannst besser beurteilen, welche Firma welche Modelle wann auf den Markt bringt. Du weisst auch, welche Modelle Probleme bereiten und reparaturanfällig sind. Kurz Du "spürst" den Automobilmarkt besser als jeder andere. Da Du ohnehin nicht die Zeit finden wirst, Dich mit Dutzenden von Branchen und Hunderten von Unternehmen zu beschäftigen, schlage ich vor, dass Du Dich auf einige wenige Firmen der Automobil- und evtl. Zulieferer-Firmen konzentrierst.

 
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Reaktionen: plenaspei und bscyb
Ich würde bei Swissquote die Seminare besuchen (Swissquote ist trotz der Limitationen als Broker für Schweizer Anleger am Anfang nicht schlecht).

Diese Seminare sind ein guter erster Basis-Einstieg, gibt ab und zu auch separate zu Optionen etc.:

http://www.swissquote.ch/sqw-static/trading/services/seminars.jsp

Das Grundseminar "Basic - Vom ersten Klick zur Transaktion" ist kostenlos.

PS: Für häufiges Handeln ist Swissquote aufgrund der hohen Transaktionskosten später nicht brauchbar meiner Meinung nach. Ich poste noch dazu im separaten Broker-Thread. Aber als Einstieg oder wenn man sich auf Schweizer Anlagen und Warrants konzentriert sicher brauchbar für den Einstieg die ersten Monate...

 
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Noch eine Anmerkung. Falls es um das "technische" Trading gehen soll mit Charts etc. und nicht um langfristige Investitionen basierend auf Fundamentaldaten etc., empfehle ich das Standardwerk von John Murphy:

http://www.amazon.de/Technische-Analyse-Finanzm%C3%A4rkte-Grundlagen-Anwendungen/dp/3898790622

Ich glaube diese Rezension fasst es gut zusammen:

John Murphy gibt auf etwas über 500 Seiten einen sehr guten Überblick in die Technische Analyse, der sich auch als Einstieg in das Thema eignet. Anfangs erfolgt eine kurze Abgrenzung zur Fundamentalanalyse, anschliessend baut das Buch schrittweise auf: Trend, Definition von Trendlinien, Umkehr- und Bestätigungsformationen, Candlesticks, Indikatoren usw. Es wird ebenfalls auf sehr viele Fehler und Fallen eingegangen, in die insbesondere, aber nicht nur, der Anfänger gerne tappt und die letztendlich dem Trader viel Geld kosten und entsprechenden Frust bringen können.

Sehr positiv finde ich auch das Workbuch mit "Prüfungsfragen" am Ende, das bei der Durcharbeit noch einmal zum genauen Durcharbeiten und Durchdenken der einzelnen Kapitel auffordert.

Wie der Name sagt, behandelt das Buch Technische Analyse. Daher habe ich schon deshalb keine umfassende Beleuchtung der Fundamental- und Random-Walk-Theorie erwartet. Ebenso sollte dem Leser klar sein, dass Technische Analyse nun einmal Marktgeschehen in Zahlen gefasst ist. Ein Studium der Mathematik ist aber dennoch nicht notwendig.
Achtung, ist ein recht dicker "Schinken" mit ca. 500 Seiten :)

 
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