ETF Auswahl - VIele ähnlich klingende ETFs

Schwarzbrot

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20. Aug. 2017
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Hallo liebes Trader-Forum,

Ich bin 30 und verdiene etwa 190'000chf pro Jahr und habe nicht wirklich Ahnung vom Finanzwesen.

Bisher liegen meine Ersparnisse auf einem Konto, was wohl nicht sehr optimal ist.

Nun habe ich möglichst versucht mich zu informieren und bin schliesslich bei einem groben Plan angelangt.

Bei den Feinheiten hatte ich mehr Probleme und bin deshalb nun etwas unsicher. Vor allem bei der Auswahl  der ETFs wusste ich zwar, dass ich z.B. einen World Msci suche, aber den "richtigen" davon auszuwählen, war eher schwierig. 

Hauptsächlich habe ich nach günstigem Ter und Beliebtheit bzw. hohem Volumen ausgewählt. Ich habe keine Ahnung, ob ich bei einem dieser Fonds bei der Steuer auf böse Überraschungen treffen kann.

Ich wäre froh, Eure Meinungen zu lesen.

Ich wollte das Ersparte auf dem Konto nun nur noch langsam (bis gar nicht?) anwachsen lassen und von nun an das überschüssige Geld in ETFs langfristig investieren. Kaufen und liegen lassen.

Starten wollte ich mit 23'000, welche ich in folgende ETFs aufteilen möchte:

11'000 (ca. 50%): iShares Msci World -> SWDA

7'000 (ca 30%): S&P Tech-Sektor -> IUIT

5'000 (ca. 20%): UBS Msci Em -> EGUSAS

Alle diese ETFs werden bei SIX in Usd gehandelt und ich habe vor sie über Swissquote zu kaufen. Das Währungsrisiko wird wohl dadurch abgeschwächt, dass der Grossteil ja weiterhin in Chf auf dem Konto liegt. Oder würde es Sinn machen einen der ETFs durch einen auszutauschen, der in Euro gehandelt wird? Soweit ich das verstanden habe, ist es nicht soo relevant in welcher Währung gehandelt wird.

In Zukunft würde ich dann voraussichtlich weiterhin in diesem Verhältnis in diese drei ETFs investieren.

Seht Ihr bei diesem Plan Probleme?

 
Wenn die Märkte und Sektoren laufen, hast Du kein Problem.

Zwei Anmerkungen habe ich:

Ich würde nicht 80% bei einer "Firma" lassen.

Ishares = Blackrock.

Das Geld ordentlich zu verteilen ist eigentlich immer ein Problem und bei ETFS und Fonds bleibt man doch chnell bei den "großen" hängen. Das kondensiert sich bei einer sinnvollen Suche dann ganz schnell auf eine halbe Handvoll Anbieter. Leider kann man gerade auch die "kleinen" nicht so wirklich nehmen, da die andere Risiken haben.

Das andere ist das Anlageuniversum. EInfach nur auf thesaurierende ETF zu setzen setzt Marktbewegung vorraus, um etwas zu verdienen. Ich würde daher vorschlagen nur einen Teil in "Wachstum" zu setzen und einen anderen Teil in "Rendite". Mit Rendite meine ich entweder einen ETF der Dividenden zahlt, oder direkt in dividenden Aktien zu gehen. Tatsächlich müsste man sich aber dafür ein bisschen aus den gewohnten Gefilden entfernen. Gute Dividenden Titel, die dreimonatig zahlen, gibt es nur in den USA und Kanada.

Schau mal bei dripinvesting.org rein unter "tools" und bei dividend.com.

Pick aber nicht gleich die mit 20% Dividende raus, das hat natürlich entsprechend Risiko. "Normal" und vor allem "Gesund" wäre 3-5%.

Bei den Amis hat direktes investieren große Tradition, da findet man alle Werkzeuge die man braucht. Übrigens ist Swissquote ätzend teuer. Mach lieber ein Konto bei Interactive brokers auf. Da gibt es alles (und mehr) für ein Viertel der Kosten.

 
Vielen Dank für die Antwort, tradeaholic!

Stimmt, ich könnte vielleicht den ersten von IShares zur Deutschen Bank wechseln.

Statt SWDA wäre das XDWD. Hier könnte ich auch ohne weiteres von Usd zu Euro wechseln, indem ich diesen ETF nicht bei SIX kaufe sondern von bei der Börse Frankfurt.

Würde das Sinn machen? Oder wäre das schon einer der "kleinen" mit anderen Risiken?

IB scheint tatsächlich günstiger zu sein als Swissquote. Danke für den Tipp. Ich muss mir überlegen, ob sich der Wechsel lohnt (von Aufwand her), da ich bereits ein Konto bei swissquote habe, um günstig Usd aus der USA als Chf in die Schweiz zu bekommen. Aber wahrscheinlich ist IB auch dafür sehr günstig. Werde ich mir noch genauer ansehen. :)

Es stimmt auch, dass keiner der ETFs Dividenden abwirft und alle thesaurierend sind. Dieses Problem wird vielleicht dadurch etwas abgeschwächt, dass ich noch einen grösseren RSU-Brocken habe, der Dividenden abwirft, aber für das Portfolio an sich ist das wohl tatsächlich ein Negativpunkt.

Zwei Punkte halten mich etwas davon ab:

- Wenn ich das richtig verstanden habe, sind ETFs mit Dividenden steuertechnisch sehr kompliziert (?) und man müsste wohl stattdessen auf Aktien gehen, was mir bei meiner geringen Erfahrung danach klingt, als ob das höhere Risiko die Dividenden frisst.

- Bei meiner Suche war es für mich etwas schwierig herauszufinden, bei welchen ETFs die höheren TERs durch die Dividenden gerechtfertigt ist, weil nirgends stand wie hoch die Dividenden sind. Keine Ahnung wieso. Das klingt für mich recht wichtig, und trotzdem finde ich dazu keine Infos.

 
Gerade bei ETFs ist Swissquote gar nicht so teuer, da gibt es doch diese 9-Stutz-Pauschal-Courtage, bin mir aber nicht sicher, ob das für alle ETFs gilt. Trotzdem sind ausländische Broker wie IB deutlich günstiger, das lohnt sich besonders wenn du sehr oft handeln willst und mit kurzzeitigen Trades. Mit Schweizer Banken ist ja Daytrading fast unmöglich, weil die Gebühren höher als die Kurssprünge sind. Für solche wie mich, die wenig handeln, finde ich Schweizer Banken noch akzeptabel, mal abgesehen von den Grossbanken, die extrem teuer sind.

Ich mache das auch über Swissquote, in der Schweiz ist auch Postfinance noch interessant, weil es dort keine Depotgebühren gibt.

Für deine Strategie sehe ich jedenfalls auch ETFs als das richtige Instrument.

Alle diese ETFs werden bei SIX in Usd gehandelt und ich habe vor sie über Swissquote zu kaufen. Das Währungsrisiko wird wohl dadurch abgeschwächt, dass der Grossteil ja weiterhin in Chf auf dem Konto liegt. Oder würde es Sinn machen einen der ETFs durch einen auszutauschen, der in Euro gehandelt wird? Soweit ich das verstanden habe, ist es nicht soo relevant in welcher Währung gehandelt wird.


Das verstehe ich nicht so ganz. Sobald du ETFs in USD gekauft hast, sind das USD und keine CHF mehr. Oder meinst du, dass du weiter nicht investiertes Geld auf dem Konto in CHF hast? Kurz und mittelfristig spielt die Währung nur eine kleine Rolle, weil die Währungsgewinne oder -verluste kleiner sind, als die der Aktien. Langfristig kann sich der Wert einer Währung aber auch mal halbieren oder verdoppeln oder kann durch eine Währungsreform komplett ausgehebelt werden. Daher würde ich bei soviel Geld sowohl bei den Währungen, Produkten, wie auch Emittenten diversifizieren.

Und bei jedem Geldwechsel verlierst du Geld.

Zur Auswahl der ETFs: Je weniger, dass dort ein Fondsmanager mit "geschickter Auswahl der besten Titel" versucht die Rendite zu steigern (so wie bei "traditionellen" Fonds), desto besser. Diese Fondsmanager haben ein spezielles Talent, immer die falschen Titel zu erwischen, und sich dafür noch fürstlich auf deine Kosten zu entlöhnen.

Daher kaufe ich nur ETFs, die sich mehr oder weniger stur an einen festen Wert halten, zum Beispiel einen Aktienindex. Warum nicht einfach gutbürgerlich einen ETF in CHF auf den SPI? Langfristig vielleicht auch noch einen ETF auf Edelbleche.

Dividende oder thesaurierend? Bei  Aktien, die ich kurz- und mittelfristig kaufe, sind mir Dividenden schnuppe, die drücken den Kurs genau um den Betrag der Dividende nach unten, ist also eine Nullnummer, abgesehen davon, dass Dividenden einkommensteuerpflichtig sind und mehr Zeit beim Ausfüllen der Steuererklärung erfordern (wobei, bei deinem Lohn würde ich die wohl nicht selber ausfüllen... ;-) ) .

Bei langfristigen Anlagen sieht das anders aus. Da packst du ständig Kohle rein und es kommt gar nichts raus, ausser Buchgewinne, die keinen Pfifferling wert sind. Es zählt nur der Wert bei der Auszahlung. Im Gegenteil, du bezahlst sogar noch Depotgebühren. Daher machen da Dividenden Sinn, da kannst du dich jedes Jahr über einen kleinen Zustopf freuen, wie schon erwähnt, in den USA sogar mehrmals jährlich. Auch in einem Bärenmarkt sind Dividenden Balsam für die Trader-Seele.

Eigentlich wollte ich nur den ersten Satz schreiben, aber da kamen meine Zeigefinger nicht mehr von der Tastatur weg... :oops:

Gruss

fritz

 
Bedenke beim Investieren aber folgendes:

- Bei direktionalem Handel muss der Markt in Deine Richtung gehen. Wenn Du einen ETF kaufst long. Du profitierst nur von der Bewegung. Du gehst also alle "up" und "downs" mit. Dann hast Du noch den Nachteil das der ETF was kostet.

- Bei 4% Dividende muss du für RTO (Return on Investment) "nur" 18 Jahre halten.. Das der Preis in 18 Jahren gleich bleibt oder tiefer geht ist eher nicht so wahrscheinlich. Wahrscheinlicher sind 300% Kursgewinn - im Schnitt... Oder das die Firma pleite geht. Um der Pleite Gefahr entgegen zu wirken nimmt man "große" Firmen - lokale Martführer oder besser "Weltmarktführer".

Bei echten Dividenden Depots ist der Preis also nicht mehr wirklich relevant.

Davon gibt es auch noch die Steigerung. Du investierst regelmäßig in diese Werte. Am besten wenn sie gerade mal wieder fallen, dividenden auch reinvestieren um die Position zu erhöhen. Das wirkt dann wie ein Zinseszinseffekt und nach 20 Jahren ist das ein wirklich stattlicher Bestand.

Überlegs dir :)

 
@fritz:

Oder meinst du, dass du weiter nicht investiertes Geld auf dem Konto in CHF hast?
Genau. Nun ist es etwas mehr durch die Währungen gestreut, da ich den msci world in meinem Plan gewechselt habe. (Konto in Chf, 50% etf in usd, 50% etf in eur). Auch wenn die Währung wohl tatsächlich viel irrelevanter ist, als ich mir das zuerst gedacht habe.

Auf jeden Fall auch Dir ein riesiges Dankeschön für Deinen ausführlichen Beitrag. Da hatte ich ja nochmal Glück, wenn Du erst nur einen Satz schreiben wolltest. ;-D

Ok, ich bin überstimmt. x) Ich werde jetzt noch einmal versuchen etwas über die Dividenden der ganzen verschiedenen ETFs herauszufinden. Dann kann ich doch bestimmt einen der drei mit einem austauschen, der den gleichen Markt abbildet, aber Dividenden ausschüttet. Und wenn die Steuererklärung dann deshalb zu kompliziert wird.. muss ich mir dann dafür wohl einen Experten suchen.

Und sorry für die etwas späte Antwort. Feierabend hat sich verzögert.

 
So, ähnliche Zusammenstellung, weiterhin verteilte Anbieter und Währungen, aber nun mit ausschüttenden ETF beigemischt:

11'000 (ca. 50%): iShares Msci World -> H4ZJ (EUR, Frankfurt, Ausschüttend, ca 2%?, TER 0.45%)

7'000 (ca 30%): S&P Tech-Sektor -> IUIT (Usd, Six, Thesaurierend, TER 0.15%)

5'000 (ca. 20%): UBS Msci Em -> EMMUSA (Usd, SIX, Ausschüttend, ca 2%?, TER 0.15%)

Wie klingt das? Hoffentlich habe ich da nichts übersehen. Irgendwie wird man um die Uhrzeit bei Finanzkram besonders müde. :)

 
Ich bin Member bei dividend.com

Schau mal hier:

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die zahlen z.B. monatlich

Buch kaufen, lesen, lernen, richtig suchen...

Ich hab meine ersten Invests VOLLE KANNE verbrannt...

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Davon gibt es auch noch die Steigerung. Du investierst regelmäßig in diese Werte. Am besten wenn sie gerade mal wieder fallen, dividenden auch reinvestieren um die Position zu erhöhen. Das wirkt dann wie ein Zinseszinseffekt und nach 20 Jahren ist das ein wirklich stattlicher Bestand.


Genau das macht ja ein thesaurierender Fonds, nur, dass der Zeitpunkt nicht wählbar ist. Da die meisten Trader den Zeitpunkt sowieso falsch wählen, gerade Anfänger, ist das nicht so wichtig.

Und wenn die Steuererklärung dann deshalb zu kompliziert wird.. muss ich mir dann dafür wohl einen Experten suchen.


sie ist nicht komplizierter, aber etwas zeitaufwändiger... ;-)

Gruss

fritz

 
Ich sehe die ETF Investitionen mit grosser Sepsis und Misstrauen !

Exemplarisch will ich meine Meinung mit wenigen Argumenten unterlegen

- Sie sind erfunden worden, weil der grösste Teil der Investment Funds nicht einmal den Index geschlagen hat.

Die Kommissionen´, Gebühren, Umschichtungen Boni, Verwaltungskosten usw. frassen die mögliche Performance weg.

Die Idee war damals, den Index "passiv" abzubilden, indem man einfach alle zugrunde liegenden Werte kauft und regelmässig anpasst. um wenigstens annähernd auf den Performancewert des Index zu kommen.

Diese grundsätzlich Idee ist bei der Masse der auf dem Markt zu findenden ETF ins Gegenteil pervertiert.

Die heutigen ETF fressen ebenfalls Gebühren-

Und keiner weiss, was drin enthalten ist.

Ich könnte ein ganzes Video zu diesem Thema drehen, aber ich will es zunächst bei diesen Zeilen belassen

Kurz gesagt: Vergiss die ETF und kümmere Dich selber um gute Analyse.

Es ist leichter, als Du denkst. Die Hilfsmittel sind reichlich vorhanden:

Finviz, David-Fish-Liste,  Fast-Graph, EDGAR Datenbank,  Alan Ellman und so weiter.

Den Kauf von Aktien würde ich über geschriebene Puts machen.

(Beispiele siehst Du in meinem realen Konto im Optionsthread)

Auf diese Weise bekommst Du regelmässig "Dividenden" von jenen Aktien, die Du noch gar nicht im Depost hast, und wenn der Kurs auf Deinen Wunschpreis fällt - dann bekommst Du halt die Aktien.

Es macht keinen Sinn in ETF zu investieren, weil Du immer Werte dabei hast, die gerade überbewertet sind.

Ja, das verrückte ist sogar: In den ETF sind ja gerade die teuren Werte drin - Ausgerechnet jene die hofffnungslos überbewertet sind !

Fazit: Du steigst teuer ein, bekommst wenig Dividenden, hast Kommissionen und Verwaltungsgebühren und so weiter.

Eine weitere Kehrseite der ETF ist :

Sobald der Markt korrigiert, werden die ETF weit überdurchschnittlich verlieren. Ein Grund ist die meist starke Übergewichtung der ganz grossen Werte.

Wenn ETF-Verwalter Anpassungen vornehmen müssen, dann hauptsächlich in den grossen Werten.

Das aber lässt sich nicht ohne Probleme machen !

Ein anderer gravierender Punkt:

Sehr viele ETF besitzen die zugrunde liegenden Werte garnicht, sondern halten "Versprechen" von Grossbanken und zahlen dafür nur eine Art Leihgebühr. Sie haben sozusagen ein virtuelles Depot.

Auf diese Weise ersparen sie sich die täglich notwendigen realen Umschichtungskosten und die Anpassungen beschränken sic auf Änderungen in einer Tabelle.

Sollte der Markt einbrechen, und das Publikum will Ihren ETF verkaufen, dann jedoch müssen sie liefern - Und zwar real !

Schnel kommt es zu Leerverkaufsbeschränkungen, mit der Folge, dass die Verkaufsorders nach der Limitaufhebung (zwei Tage) mit geballter Ladung platzen.

Es geht auch anders:

Beispielsweise sind in USA Zuge der angedachten Abschaffung von Obamacare  viele sehr gute Werte unter die Räder gekommen.

Darunter auch hochsolide Unternehmen. Sie verdienen weiterhin Geld, zahlen Dividenden und expandieren.

Allerdings sieht man es nicht im Aktienkurs.

Oder eine Phillipp Morris (MO).

Schreibe einen Out und Du bekommst sofort eine Prämie und wenn es die Börse will, dann bekommst Du Deine Aktien zum Wunschpreis.

In ETF investieren meistens "bequeme" Leute. Noch mehr aber die ganz ganz grossen Internationalen Funds und Pensionskassen.

Die meisten ETF enthalten gar nicht die gesamte Anzahl der zugrunde liegenden Werte, sonder "nur" eine repräsentative Mischung.

Die bunte Mischung in den ETF verwässert Marktbereinigungen und führt letztlich zu sehr flacher Vola.

Deren Kehrseite: Explosion der Vola, sobald der Hang ins Rutschen kommt.

Wer langfristig investieren will und fürs Alter einen Cash Flow generieren will, der zudem noch vererbbar ist, dann kommt nicht darum herum, selber zu analysieren und aktiv zu handeln.

Es lohnt sich.

 
Zuletzt bearbeitet:
Ach so, und noch was zum Thema Zeitpunkt. Falls du jetzt soweit bist, und endlich deine ETFs kaufen willst - warte noch oder steige mindestens nur mit kleinen Beträgen gestaffelt ein. Seit neun Jahren steigen die Kurse und irgendwann wird ein Crash kommen, eine solch lang anhaltende Rally hat es noch nie gegeben, solch tiefe Zinsen allerdings auch nicht, daher ist die Ausgangslage etwas speziell. Schon vor fünf Jahren hätte ich dir das gleiche gesagt und vor zwei Jahren auch. Der Crash wird kommen, aber wann? Morgen, im November oder erst in fünf Jahren? Ich weiss es nicht.

Es macht aber gar keinen Spass, viel Kohle an einem Tag einzusetzen, und ein paar Tage später einen Einbruch zu erleben. Daher würde ich mindestens einen kleinen Zwischenboden abwarten, und wenn es dann wieder steigt, gestaffelt einsteigen.

Ich habe im Moment fast alle meiner Titel im positiven Bereich mit Stop-Loss abgesichert (auch das hat seine Nachteile, aber wenn man nicht den ganzen Börsentag vor der Kiste verbringen will, hat es mehr Vorteile und eine 100%-ige Absicherung ist es auch nicht). So weiss ich, dass diese Werte ziemlich sicher sind, und nur so kaufe ich bei solch hohen Kursen weiter ein.

@donblanco : Ich glaube, die grösseren, bekannteren ETFs auf Indexes bilden ihren Index schon ziemlich genau ab, bei meinem SPICHA ist das jedenfalls der Fall.

Ich bin absolut davon überzeugt, dass du mit dem Schreiben von Optionen bessere Gewinne einfährst, die schlauen unter uns machen es wie die Banken und wie don. Das braucht aber viel Wissen und viel Zeit. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass man zuerst etwas Erfahrung mit Aktien sammeln soll, bevor man sich mit Optionen einlässt, dann aber gleich von der richtigen Seite. Damit man versteht, wie sich Optionen verhalten, muss man zuerst wissen, wie sich Aktien verhalten.

Für jemanden, der langfristig plant und wenig Zeit aufwenden will, finde ich ETFs okay.

Ich habe mir schon seit Jahren vorgenommen, deine Anleitungen mal in Ruhe durchzulesen, habe es aber noch nicht geschafft - vielleicht in den nächsten Ferien, dann hätte ich mal die Theorie drin. Danach bräuchte ich jemanden, der mich beim ersten entsprechenden Schrieb an der Hand führt. Ansonsten wär ich vom Angebot überwältigt und könnte mich nicht entscheiden.

Du siehst, don, ich habe dich nicht vergessen! ;-) Bist du hier übrigens mit zwei verschiedenen Namen unterwegs?

Gruss

faulerfritze

 
Du siehst, don, ich habe dich nicht vergessen! ;-) Bist du hier übrigens mit zwei verschiedenen Namen unterwegs?


Freut mich ,

Zum Thema ETF und "Erfahrungen sammeln" hätte ich noch viel zu schreiben.

Und Nein,  ich bin NUR mit meinem einzigen Original-Nick im Forum.

Wer auch immer sich ähnlich nennt - ist nicht meine Baustelle.

Im übrigen kann man mich erkennen an meiner flott-frech-provokanten Ausdrucksweise und vermutlich an Orthografie und norddeutsch-angelsächsisch geprägter Satzstellung.

Hinzu kommt meine Vorliebe für Formulierungen im Jambus und Hexameter.

Artikel im Trochäus nur auf Anfrage

;-)

Gruss vom Originaldon

 
Zuletzt bearbeitet:
@tradeaholic:

Die GYLD und HCAP ETFs, die Du rausgesucht hast, klingen aber nicht wirklich "gesund" (gemessen daran, wie du es ein paar Beiträge weiter oben empfohlen hast). Mit fast 10% schiessen sie ziemlich über 3-5% hinaus, oder habe ich das falsch verstanden? An den Markt scheinen sie sich auch nicht so wirklich gehalten haben, was ja eigentlich der Sinn von ETFs ist:

https://www.bloomberg.com/quote/GYLD:US

https://www.bloomberg.com/quote/HCAP:US

Mit so hohen Dividenden könnte das sicher auch eine lohnende Investition sein, aber es scheint eine andere Strategie zu sein, für die man ETFs nutzt, oder nicht?

Ich glaube ich müsste mich in diese "neue" Richtung dann doch zuerst noch einmal richtig gut informieren, bevor ich den bisherigen Plan, mich breit an die Wirtschaft zu koppeln, umkippe.

@fritz:

Zur Steuererklärung: Ich werde es sicher probieren, aber je nachdem wie mühsam es wird, nehme ich dann doch deinen Ratschlag und lasse sie von jemandem machen. :)

Zum Crash: Klingt wirklich nicht sehr schön. Wenn man davon ausgeht, dass bald ein Crash kommt.. müsste man dann nicht alles verkaufen und in etwas investieren, das in einer Krise hochschiesst? Obwohl, ich schätze, du hast das teilweise sogar schon gemacht, indem du einen ETF für Edelbleche im Portfolio hast. Zumindest Gold soll ja immer hochgehen, wenn eine Krise kommt.

Alles in allem fühle ich mich da jetzt etwas bestärkt, dass ich nur mit einem kleinen Anteil starte und dann nach und nach gestaffelt erhöhe (wie Du vorschlägst). Das meiste Ersparte bleibt ja (wie im Eingangspost erwähnt) auf dem Konto. 

@donblanco:

Ich finde es gut, dass Du diese Punkte ansprichst. Sie klingen vernünftig und plausibel und zeigen sehr gut, dass einfach keine Anlage wirklich sicher ist. ETFs können wohl genau so schief gehen wie alles andere. Vielleicht kann man mit puts, futures, optionen und noch viel komplizierteren Investitionsmöglichkeiten wirklich bessere Renditen einfahren, für diese Dinge muss man allerdings, wie Du selbst schreibst, selbst analysieren und handeln. Am Ball bleiben und es gewisserweise zu seinen Hobbys hinzufügen. Ob sich das lohnt? Das muss wohl jeder selbst entscheiden. Ich bin nicht einmal sicher, ob ich mit diesem Hobby einen "Stundenlohn" generieren würde, der mit meiner normalen Arbeit mithalten könnte. Und meine Arbeit macht mir dazu auch noch wirklich viel Spass. :)

Ich glaube, ich kenne mich mit der Börse bei weitem nicht gut genug aus, um zu den verschiedenen Strategien eine fundierte eigene Meinung zu haben. Das beste was ich (mit meinem Zeitbudget) tun kann ist, mich möglichst gut und breit über die verschiedenen Meinungen zu informieren und versuchen, herauszufinden, was in etwa der aktuelle Konsens ist. Der scheint derzeit (für unerfahrene Investoren wie mich) der zu sein, dass sich Investitionen in ETFs, die den Markt eher breit abbilden, lohnen.

Es kann gut sein, dass die gängige Meinung völlig falsch ist und einer von euch Dreien am Ende recht behält. Oder gleich alle zusammen. x) In 4 Jahren kommt eine grosse Krise, aber tradeaholic hat bis dahin mit den Dividenden schon alle Schäfchen im Trockenen. Und donblanco hat alles clever umschifft und rechtzeitig mit gezieltem Blick die Lücke durch die Krise gefunden. :-D

Ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich den groben Plan jetzt nicht komplett in die eine oder andere Richtung umgekrempelt habe. Aber es gab ja bereits einige Änderungen mit Eurer Hilfe. ;-)

Gestern Abend hat sich da noch ein Fehler eingeschlichen, sorry. Der msci world ETF war natürlich eben nicht mehr von iShares sondern von HSBC. Und die Ters vom World und Em waren vertauscht. Es war wohl wirklich schon spät.

11'000 (ca. 50%): HSBC Msci World -> H4ZJ (EUR, Frankfurt, ausschüttend, ca 2%?, TER 0.15%) ISIN:  DE000A1C9KL8 

7'000 (ca 30%): S&P Tech-Sektor -> IUIT (Usd, Six, thesaurierend, TER 0.15%) ISIN: IE00B3WJKG14

5'000 (ca. 20%): UBS Msci Em -> EMMUSA (Usd, SIX, ausschüttend, ca 2%?, TER 0.45%) ISIN: LU0480132876

Jetzt wirklich konkret: Kann ich das so machen? :-D Ich verklag auch keinen, wenn eine Krise kommt und das nicht hinhaut.

Denkt daran, ich bin kein Profi und versuche mich nur möglichst/ungefähr an die generellen/aktuellen Ratgeber zu halten. Geheimtipps mögen manche reich machen, aber wahrscheinlich kommt man eher unter die Räder, wenn man damit versucht, mit den Leuten mit zu halten, die mehr Ahnung von der Materie haben.

Soll heissen, ihr habt wahrscheinlich gute Strategien erarbeitet, die für euch funktionieren, weil ihr euch auskennt. :)

Ich werde wohl generelle Anlagestrategien weiterhin aus der Ferne im Auge behalten. Da werde ich wahrscheinlich mitkriegen, wenn sich die Meinung zu den ETFs ändert, aber nicht, wenn sich bei den Dividenden/Optionen/Crash-Warnungen/etc. etwas ändert.

Ich hoffe, das ist verständlich.

Also frage ich mich aktuell eher, ob die konkrete Auswahl der ETFs gut ist:

- Verhältnis scheint zu passen

- Währungen und Anbieter sind eher breit gestreut (ist HSBC zu "klein"?)

- einige haben Dividenden (sind sie zu niedrig für klassische ETFs?)

- TERs sind möglichst niedrig gehalten (ist der msci EM TER zu hoch?)

- das Handelsvolumen der ETFs an den jeweiligen Börsen ist hoch genug (?)

Ich bin übrigens wirklich sehr froh über eure bisherige Hilfe und eure Ratschläge haben mich wirklich weiter gebracht, auch wenn das jetzt vielleicht nicht ganz so klang. Vielen Dank nochmals an euch Drei!

 
Wenn man davon ausgeht, dass bald ein Crash kommt.. müsste man dann nicht alles verkaufen und in etwas investieren, das in einer Krise hochschiesst?


Doch, aber dazu musst du wieder ständig aktiv beobachten. Und auch dann ist es noch nicht sicher, dass du im richtigen Moment umschichtest, am besten macht man das auch gestaffelt. Im dümmsten Falle schichtest du alles um, und am Ende war es nur ein kleiner Zwischentaucher. Oder du schichtest nicht um, weil du es für einen kleinen Zwischentaucher hälst, und es zum grossen Absturz kommt.

Am einfachsten ist es beim langfristigen Anlegen mit ETFs regelmässig dazukaufen, dann gleicht sich der mittlere Einstandskurs durch höhere und tiefere Kurse aus, bei tieferen Kursen bekommst du zum gleichen Betrag eine höhere Anzahl, die sich dann stärker auf den Durchschnitt auswirken. Das kannst du noch verstärken, wenn du unterschiedliche Beträge einsetzt, bei tieferem Kurs höhere Beträge, bei höheren Kursen kleinere Beträge.

Und donblanco hat alles clever umschifft und rechtzeitig mit gezieltem Blick die Lücke durch die Krise gefunden.


Für donblanco gibt es keine Krise. Er stellt sich auf die Seite der Banken und verdient sowohl im Bullen- wie im Bärenmarkt. ;-)

Und ich habe absolut Verständnis, dass du nicht den ganzen Tag vor der Glotze sitzen willst, um ein paar Rappen mehr rauszuholen, besonders bei deinem Lohn. Insgesamt sehe ich dich auf dem richtigen Weg, nur würde ich mindestens einer Der ETFs in CHF anlegen, ganz ohne Wechselkurse, bei denen du immer ein wenig verlierst. Aber ich bin natürlich auch ein unverbesserlicher Patriot...

Gruss

patriotenfritze

 
Also Schwarzbrot, ich melde mich auch noch. Habe allerdings nicht viel zu dem zu sagen, was Dir geraten wurde. Ist schon eine ganze Konzentration von Erfahrung und richtig. Der Entscheid aktiv oder eher passiv sein Geld zu verwalten bleibt jedem selbst überlassen.

Aber was ich im Moment als extrem wichtig ansehe ist, dass wie fritz sagt die Märkte eigentlich deutlich überkauft sind. Als Folge der expansiven Geldpolitik seit Lehmann wird Geld in grosser Menge in die Finanzmärkte gepumpt mit der entsprechenden Kursentwicklung.

Was heisst das nun für Dich? Aus meiner Sicht ebenfalls wie fritz sagt, nur in kleinsten Dosen investieren. Ob ETF da das richtige Mittel ist? Vielleicht für einen kleinen Teil, sozusagen als Ruhepol und als Anschauungsunterricht. Ansonsten meine ich, dass es sich anbietet mit "Spielgeld" das richtige Börsengeschäft zu lernen gemäss donblanco. Ob Du auf aktuell hohem Niveau investierst und in kurzfristigen Deals Geld verlierst oder gewinnst spielt keine Rolle. Du lernst dabei das Geschäft und Ausbildung kostet immer etwas ;-)   Wenn Du aber nun mit vermeintlichem Sicherheitsnetz arbeitest (ETF kaufen und liegen lassen) dann ist die "Chance" realtiv gross, dass Du ein einigen Monaten auf einem (Buch-)Verlust sitzt und dich fragst, was habe ich falsch gemacht. Dabei war es nur der Zeitpunkt. Denn der ist fast imm er der falsche.......

Wie gesagt, einen Teil in kleinen Schritten in ETF's ist durchaus ok. Immer mit einem Auge auf der Entwicklung (und den Spesen, Gebühren usw). Bargeld auf dem Konto ohne Zins tut NICHT weh. Besonders wenn man immer mal wieder schaut und sieht, dass auch das mehr wird. Bargeld auf einem Fremdgelkonto kann allerdings weh tun, dann nämlich wenn man im falschen Moment kauft (Beispiel: Ich muss meine € Anlagen eigentlich mit einem Kurs von 1.50 rechnen). Ich hatte auch schon Südafrika Rand, frag mal Meerkat...... Und der $ war mal 4.50 CHF.

Also cool bleiben. Zur Zeit sind alle Börsendealer in Achtungstellung mit dem Zeigefinger über dem Sell-Knopf. Ich glaube im Moment ist der beste Deal, kein Deal.

 
Ein guter Teil meines Einkommens landet am Ende in Usd auf meinem Konto. Deshalb klappt das ganz gut (fast) ohne Wechselkurs-Verluste mit den Usd-ETFs. :)

Franken auf dem Konto müssen bestimmt nichts schlechtes sein, aber trotzdem setze ich damit ja ziemlich viel auf eine einzelne Karte, denn der Kurs kann ja auch hoch und runter. Aber ich werde auf euch hören und erstmal bei dem Betrag oben bleiben, damit zumindest nur ein kleiner Anteil in ETFs steckt. Wenn der Kurs dann irgendwann einbricht, kann ich ja dann immer noch erhöhen. Und der Plan steht ja jetzt erstmal und scheint ok zu sein, je nachdem ist der dann auch noch/wieder passend.

Auf jeden Fall vielen Dank für eure geballte Ladung Hilfe!

 
Also frage ich mich aktuell eher, ob die konkrete Auswahl der ETFs gut ist:


Hallo Kollege,

Meine Kritik an ETF generell und speziell an "Dividenden-ETF" bleibt bestehen.

Ich befürchte, dass Du einer Illusion aufsitzt.

Kollege Gajowiy hat in einem seiner Videos zwei Beiträge zu Deinem Thema veröffentlicht.

Das erste Video ist eher wohlwollend formuliert und wäre als Einstieg in Langfrist Strategien sinnvoll.

Nach näheren Recherchen und Diskussionen in den folgenden Monaten hat Nils (und auch ich) erst die weitaus kritischere Haltung gewonnen.

Dividenden-ETF 

 Sehenswert !

Liebe Grüsse

 
Zuletzt bearbeitet:
Die Videos werde ich mir nach der Arbeit mal noch reinziehen. Danke, donblanco, der Originale.

Ich glaube aber nicht, dass wir, die ständig vor der Glotze sitzen, andere auch dazu überreden sollen. Dass wir es trotzdem tun,  liegt daran, dass wir doch das Trader-Forum sind und von unserem Hobby überzeugt sind (oder einfach gierig :oops: ). Das müssen aber nicht alle sein.

Das ist ähnlich wie wenn einer im Fernreiseforum nach dem besten Wanderweg zur Blüemlisalp fragt, da wird ihm auch gleich erklärt, dass Strandferien auf Kho Phangan doch viel "cooler und chilliger" seien (obwohl genau diese zwei Wörter das Gegenteil sagen). Oder wenn einer im Veganerforum nach dem besten Steakhouse fragt....

So wie ich das sehe, hat Schwarzbrot bereits entschieden, dass es beim passiven Investieren bleiben soll. Das sind keine Vorwürfe an die anderen, ich finde alle Beiträge hier interessant und gut begründet, ich will nur fritzens Verständnis für Schwarzbrots Vorhaben verkünden... ;-)

Gruss

empathiefritze

 
Vielen Dank donblanco und fritz.

Ich habe mir die Videos angesehen und mich deshalb noch einmal genauer zu thesaurierenden vs. ausschüttenden ETFs informiert.

Nicht ganz leicht, weil es doch recht viele Artikel gibt, bei denen es um das deutsche Steuerrecht geht und dass dort ausschüttende ETFs häufig "steuerhässlich" sind.

Schliesslich bin ich dann doch noch etwas fündig geworden und hab häufiger Infos gefunden, die zeigen, dass das wohl auch in der Schweiz ein Nachteil ist. Die Dividendenauszahlungen werden besteuert und beim thesaurierenden nicht, da die Dividenden direkt wieder in den ETF wandert.

Dazu habe ich mir das grundsätzlich überlegt. Beim thesaurierenden ETF kriegt man ja nicht weniger von den Dividenden. Sie werden benutzt und wandern wieder in den ETF, also hat man wieder genau gleich viel davon. Wenn man davon ausgeht, dass der ETF mehr bringt als Bares, dann sogar noch mehr. Klar, wenn der ETF runtergeht, hat man von den Dividenden mehr, aber das hätte man auch, wenn man überhaupt keine ETFs kauft. Und Geld das nicht investiert ist.. davon habe ich eigentlich genug, hmm.  Ich möchte mit dem anlegen ja auch das Risiko etwas verteilen.

Es klingt also eher wieder ein wenig nach thesaurierenden... oooder.. eben gar nicht, bzw. erstmal bei dem Startgeld hier zu bleiben und erst einmal länger warten und sehen wie sich dieser "Versuch" so entwickelt, ohne gross nach zu legen.

In die Richtung zu gehen, sich selbst ein Aktienpaket zusammen zu stellen und das ganze selbst aktiv zu managen,... ja, das hat fritz schon recht gut erkannt. Falls investieren, dann wirklich eher in etwas das passiv funktioniert. Kaufen und mit einem Auge im blick behalten ohne gross die Wàhrung "Zeit" zur Investition dazu zu packen.

Und ja, natürlich verstehe ich, dass in einem Trader-Forum hauptsächlich Leute sind, die aktiv investieren. :) Aber ich schätze, Menschen die passiv investieren haben selten ein Forum dafür, weil für ein Hobby ist das dann wohl doch zu langweilig. ;D