DAX Trader Talk
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ich bin short @730
Geguttenbergt ...
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Leiten Nachrichten aus China die Konsolidierung ein?
von Jochen Steffens
Der DAX ist heute aus seiner kleinen Seitwärtsrange nach unten ausgebrochen.

Der Ausbruch zeichnete sich ab, da zuvor keine nur noch tiefere Hochs ausgebildet hatte und sich zudem die Abwärtstrendlinien beschleunigten.
Auslöser dieses Kursrücksetzers waren Nachrichten aus China. Der von HSBC und Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex für China ist im Januar auf 49,6 Punkte und somit unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen. Hintergrund für diesen Rückgang soll die geringe Binnennachfrage in China gewesen sein.
Anleger zeigen sich insbesondere besorgt, da das Wachstum in China sinkt. So rechnen Analysten damit, dass das durchschnittliche Wachstum von zuletzt 7,7 Prozent in den kommenden Jahren nicht eingehalten werden kann. Von den zehn Prozent Wachstum, die China einst hatte, sind wir mittlerweile deutlich entfernt.
Und so stellt sich die Frage: Kann China mit sinkendem Wachstum weiterhin ein wichtiger Motor für die Weltwirtschaft bleiben?
Ein kleines Zahlen-Problem
Um das zu beantworten müssen wir erst einmal ein kleines Denkproblem lösen, das mit prozentualen Wachstum zu tun hat. Tatsächlich sinkt ja nur die Wachstumsrate, diese bleibt aber immer noch deutlich positiv. Die Wirtschaft wächst also trotzdem weiter. Und das ist die Crux mit den Prozenten.
Dazu ein Beispiel: Wenn ein Aktie in einem Jahr von 100 Euro um 50 Prozent auf 150 Euro gestiegen ist, hat sie 50 Euro zugelegt. Steigt sie im nächsten Jahr nochmals um 50 Euro von zuvor 150 auf 200 Euro sind das aber „nur noch“ 33 % Wachstum. Um in diesem Jahr erneut ein Wachstum von 50 Prozent zu erzielen müsste sie also bereits um 75 Euro zulegen!
Will man also jedes Jahr ein vergleichbares prozentuales Wachstum erreichen, muss das reale Wachstum überproportional zulegen!
Eine Verdopplung alle sieben Jahre?
Eine realistische Betrachtung: Ein konstantes Wachstum von 10 % bedeutet, dass China seine Wirtschaftsleistung alle sieben bis acht Jahre verdoppeln würde. Selbst bei einem Wachstum von 7 Prozent käme es alle zehn Jahre zu einer Verdoppelung.
Falsche Erwartungen
Und das sind einfach vollkommen unrealistische Erwartungen. Bei einer Verdoppelung alle sieben Jahre, würde die chinesische Wirtschaft in 70 Jahren um das 1000fache wachsen! Selbst bei einer stark zunehmenden Geburtenrate in China wird es kaum genügend Konsumenten und Arbeitnehmer geben, die ein solches Wachstum überhaupt ermöglichen könnten.
Die Märkte müssen sich also selbst bei einem weiterhin soliden Wachstum in China einfach daran gewöhnen, dass diese extrem hohen prozentualen (!) Wachstumsraten langsam rückläufig werden – ohne dass es zu einer tatsächlichen, sprich realen, Wachstumsdelle kommt. Eine Rezession hingegen, und in diesem Fall wären Sorgen sicherlich begründet, ist bei sieben Prozent Wachstum noch weit entfernt. Man muss hier sehr aufpassen, um sich von solchen Zahlenspielen nicht irritieren zu lassen.
Fragiler Kredit- und Finanzmarkt in China
Aber es gibt natürlich auch in China Sorgen aufgrund einiger Blasen. Hier sei insbesondere die Blase auf dem Kreditmarkt genannt. Es ist dabei wirklich schwer zu beurteilen, wie fragil das System in China ist. Nicht vergessen sollte man aber, dass China einerseits keine freie marktwirtschaftliche Ökonomie besitzt und auf der anderen Seite aber noch über genügend finanzielle Reserven verfügt. Über staatlich verordnete Maßnahmen lassen sich damit sicherlich auch größere Krisen zunächst bekämpfen.
Langfristig kann allerdings genau dieser scheinbare Vorteil auch zu einem großen Nachteil werden, denn die in den Blasen entstehenden Ungleichgewichte werden so nicht über Krisen bereinigt, sondern verfestigen sich sogar. Aber das ist ein anderes, sehr weitreichendes Thema, das leider den Rahmen dieses Newsletters sprengen würde.
Fazit
Seit einigen Jahren tauchen Nachrichten über Wachstumsprobleme in China auf. Sie führen stets zu Irritationen an den Märkten. Festzuhalten bleibt, dass das prozentual gesehen deutlich sinkende Wachstum (von 10 auf nunmehr 7,7 Prozent) in den vergangenen beiden Jahren die Rally an den US-Indizes nicht nachhaltig beeinträchtigen konnte. Und so wird es auch in der aktuellen Situation sein.
Aber, und das ist das Verrückte, manchmal braucht der Markt auch einfach eine Nachricht, um endlich eine Konsolidierung einzuleiten, die schon lange überfällig ist. In solchen Momenten ist die Plausibilität dieser Nachricht tatsächlich von untergeordneter Bedeutung.
Viele Grüße
Jochen Steffens
PS: Und zum Schluss noch die weiseste aller Börsenweisheiten: Kaufe, bevor die Kurse steigen, verkaufe bevor sie fallen…
http://www.stockstreet.de
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Leiten Nachrichten aus China die Konsolidierung ein?
von Jochen Steffens
Der DAX ist heute aus seiner kleinen Seitwärtsrange nach unten ausgebrochen.

Der Ausbruch zeichnete sich ab, da zuvor keine nur noch tiefere Hochs ausgebildet hatte und sich zudem die Abwärtstrendlinien beschleunigten.
Auslöser dieses Kursrücksetzers waren Nachrichten aus China. Der von HSBC und Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex für China ist im Januar auf 49,6 Punkte und somit unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen. Hintergrund für diesen Rückgang soll die geringe Binnennachfrage in China gewesen sein.
Anleger zeigen sich insbesondere besorgt, da das Wachstum in China sinkt. So rechnen Analysten damit, dass das durchschnittliche Wachstum von zuletzt 7,7 Prozent in den kommenden Jahren nicht eingehalten werden kann. Von den zehn Prozent Wachstum, die China einst hatte, sind wir mittlerweile deutlich entfernt.
Und so stellt sich die Frage: Kann China mit sinkendem Wachstum weiterhin ein wichtiger Motor für die Weltwirtschaft bleiben?
Ein kleines Zahlen-Problem
Um das zu beantworten müssen wir erst einmal ein kleines Denkproblem lösen, das mit prozentualen Wachstum zu tun hat. Tatsächlich sinkt ja nur die Wachstumsrate, diese bleibt aber immer noch deutlich positiv. Die Wirtschaft wächst also trotzdem weiter. Und das ist die Crux mit den Prozenten.
Dazu ein Beispiel: Wenn ein Aktie in einem Jahr von 100 Euro um 50 Prozent auf 150 Euro gestiegen ist, hat sie 50 Euro zugelegt. Steigt sie im nächsten Jahr nochmals um 50 Euro von zuvor 150 auf 200 Euro sind das aber „nur noch“ 33 % Wachstum. Um in diesem Jahr erneut ein Wachstum von 50 Prozent zu erzielen müsste sie also bereits um 75 Euro zulegen!
Will man also jedes Jahr ein vergleichbares prozentuales Wachstum erreichen, muss das reale Wachstum überproportional zulegen!
Eine Verdopplung alle sieben Jahre?
Eine realistische Betrachtung: Ein konstantes Wachstum von 10 % bedeutet, dass China seine Wirtschaftsleistung alle sieben bis acht Jahre verdoppeln würde. Selbst bei einem Wachstum von 7 Prozent käme es alle zehn Jahre zu einer Verdoppelung.
Falsche Erwartungen
Und das sind einfach vollkommen unrealistische Erwartungen. Bei einer Verdoppelung alle sieben Jahre, würde die chinesische Wirtschaft in 70 Jahren um das 1000fache wachsen! Selbst bei einer stark zunehmenden Geburtenrate in China wird es kaum genügend Konsumenten und Arbeitnehmer geben, die ein solches Wachstum überhaupt ermöglichen könnten.
Die Märkte müssen sich also selbst bei einem weiterhin soliden Wachstum in China einfach daran gewöhnen, dass diese extrem hohen prozentualen (!) Wachstumsraten langsam rückläufig werden – ohne dass es zu einer tatsächlichen, sprich realen, Wachstumsdelle kommt. Eine Rezession hingegen, und in diesem Fall wären Sorgen sicherlich begründet, ist bei sieben Prozent Wachstum noch weit entfernt. Man muss hier sehr aufpassen, um sich von solchen Zahlenspielen nicht irritieren zu lassen.
Fragiler Kredit- und Finanzmarkt in China
Aber es gibt natürlich auch in China Sorgen aufgrund einiger Blasen. Hier sei insbesondere die Blase auf dem Kreditmarkt genannt. Es ist dabei wirklich schwer zu beurteilen, wie fragil das System in China ist. Nicht vergessen sollte man aber, dass China einerseits keine freie marktwirtschaftliche Ökonomie besitzt und auf der anderen Seite aber noch über genügend finanzielle Reserven verfügt. Über staatlich verordnete Maßnahmen lassen sich damit sicherlich auch größere Krisen zunächst bekämpfen.
Langfristig kann allerdings genau dieser scheinbare Vorteil auch zu einem großen Nachteil werden, denn die in den Blasen entstehenden Ungleichgewichte werden so nicht über Krisen bereinigt, sondern verfestigen sich sogar. Aber das ist ein anderes, sehr weitreichendes Thema, das leider den Rahmen dieses Newsletters sprengen würde.
Fazit
Seit einigen Jahren tauchen Nachrichten über Wachstumsprobleme in China auf. Sie führen stets zu Irritationen an den Märkten. Festzuhalten bleibt, dass das prozentual gesehen deutlich sinkende Wachstum (von 10 auf nunmehr 7,7 Prozent) in den vergangenen beiden Jahren die Rally an den US-Indizes nicht nachhaltig beeinträchtigen konnte. Und so wird es auch in der aktuellen Situation sein.
Aber, und das ist das Verrückte, manchmal braucht der Markt auch einfach eine Nachricht, um endlich eine Konsolidierung einzuleiten, die schon lange überfällig ist. In solchen Momenten ist die Plausibilität dieser Nachricht tatsächlich von untergeordneter Bedeutung.
Viele Grüße
Jochen Steffens
PS: Und zum Schluss noch die weiseste aller Börsenweisheiten: Kaufe, bevor die Kurse steigen, verkaufe bevor sie fallen…
http://www.stockstreet.de
Ich hoffe du meinst 630? ... mir kribbelts grad in den Fingern für nen DJ Long @ 16160 ... warte aber noch zu.Im DAX ist ein Gapclose möglich ...
wie sind sie jetzt da nur dahintergekommen?http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/f ... -1.1865808brauchen EK 485 Mrd :lol: die pfeifen. das ist schon alleine das, was die DeuBa benötigt, wenn nur mal einer unterm teppich nachschauen würde :rolling:
Ich hoffe du meinst 630? ... mir kribbelts grad in den Fingern für nen DJ Long @ 16160 ... warte aber noch zu.Im DAX ist ein Gapclose möglich ...bei mir kribbelt nichts. kommen ja schon wieder kartons am frühen morgen . . .
Bin DJ Long @ 16150.
also die leverage-transmaten sollten nun bereits in bedrängnis sein, sofern jemand am letzten hoch gekauft hat.kann man ja nicht ausschliessen :D :Ddenke, heut brauchts jede menge beruhigungsmittel und ziggis
Ist ja alles auch nur ein Versuch, sobald wir unter 16050 notieren sollten (das sind rund 0.6% tiefer von hier) würd ich wieder schmeissen. Ich seh 'nen Abstoss kommen von hier, Marktbreite-Indikatoren zeigen an, dass die Price Action folgen sollte.
ich sitz schon mal leicht gelähmt da und beobachte nur noch. da muss schon was passieren jetzt, sonst flutscht das dochtig in die grütze :shock:
Roche - Short soeben abgeworfen @ 246.00 :ok: DJ long einzige Posi zur Zeit. Hoffe ich greif hier nicht ins fallende Messer, bin aber zuversichtlich.
nun, am devisenmarkt spielt sich ja schon seit einigen tagen ein drama ab. canada-dollar, türkische lira, argentina peso um nur einige zu nennen.zeit für die nächste fed-flutung :bravo: :bravo:will sagen, da sind charts der indizes leicht überfordert als indikator
Jetzt sollen sie deine Verbrüderungs-These zeigen mit 10K etc. :banana: :lol:
Jetzt sollen sie deine Verbrüderungs-These zeigen mit 10K etc. :banana: :lol:wohl kaum wenn sich jeder der nächste ist. bevor weitreichende kapitalverkehrskontrollen in schwellenländern greifen will noch der ein oder andere dollar schnell nach hause :pfeiffen:schönes knick-knack und die verursacher sitzen sich in davos bürokirschen in die sessel :rolling: :rolling:nikkei vom gestrigen hoch bereits 700 in die grütze. ob das die anderen heute auch noch schaffen?sieht so aus, als wäre die sollbruchstelle expansiver geldmengenausweitung enttarnt. da hilft nur noch mehr extend and pretend :lol:nikkei kollabiert förmlich . . .
spread auf dow bei cmc gerade 15 tics :lol: :lol: :lol:war nur spass :rolling:transmaten abwurf trotzdem unvermeidbar . . .
shorts mal geschmissen
shorts mal geschmissenschade. reissen doch gerade erst die stricke . . .
IG Markets down? ... ich krieg meine Watchlists nicht hoch :xEDITH: Fail meinerseits :monster:
oha, den spanischen ibex verreisst es auch in der luft :lol:das kann ja heiter werdenanleger + anlegerInnen where are you :rolling:lese ich besser nochmals die regeln circuit breaker nach :rolling: :rolling: :rolling:
Gapclose ahoi im DAX. Long-Order @ 9540 gesetzt. Top oder Flop.
Gapclose ahoi im DAX. Long-Order @ 9540 gesetzt. Top oder Flop.au jah :lol: was hälste denn von unwind. gugg mal wie es andere bereits verprügelt. dax ist noch voller adrenalin. dem reissen sie heute auch noch die nebennieren raus. also wenn, dann eher bei 520, aber ist doch heute eh nichts für uns . . .
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