Währungsreform: Weltuntergang oder Neuanfang?
1'158 Antworten344'532 AufrufeGestartet von Marcus Fabian ·
Blick hinter die Kulissen des Zypern-Raubzugs.Zunächst nochmals die Zahlen des zypriotischen Bankensystems:Total Assets: €126.4 Mrd., was dem 7-fachen zyp. GDP entspricht.Sparkapital total €68 Mrd., davon €20 Mrd. aus dem Ausland, meist Russland.Anders ausgedrückt: €30 Mrd. liegen auf Konten mit unter €100'000, €38 Mrd. auf grösseren Konten.Die ursprüngliche Idee zum Raubzug kam von Jörg Asmussen (jetzt EZB Chefökonom).Um die von der Troika geforderten €5.8 Mrd. zusammenzukriegen sollten die grossen Konten mit 15% besteuert werden, die kleinen Konten gar nicht.Der zypriotische Präsident Anastasiades hat allerdings rundweg abgelehnt, Konten mit mehr als 10% zu besteuern.Also kamen die Taschenrechner zum Einsatz: Wenn auf den grossen Konten nur 9.9% geholt werden können (also total 3.8 Mrd), müssen die restlichen 2 Mrd. von den kleinen Konten geholt werden. Somit ergab sich die Zahl von 6.75%.Quelle: http://www.zerohedge.com/news/2013-03-1 ... mrs-merkel
Peinlicher Zwischenfall bei der Chase Bank: Kunden sahen ihre Kontensaldi auf Null:
Many Chase Bank customers logged into their bank accounts Monday evening to find a horrifying figure: $0.http://www.nbclosangeles.com/news/local ... 89581.html
... wegen der Software.Das kommt davon, wenn man irrtümlich die Konfiszierungs-Software für den Konto-Reset aus Versehen scharf stellt. :banana:
....
Dies hätte für eine saubere Lösung mit allen Tests Wochen oder Monate gedauert.
Somit lässt sich das aus Sicht der Zyprioten, Griechen oder Russen nach dem Motto zusammenfassen: Wenn schon raus aus dem Euro, dann in sichere Länder und nicht unbedingt in die Schweiz.Womit sofort die Frage auftaucht: WAS ist ein sicheres Land heute........ :D
Aus Sicht eines Reichen Amis oder Europäers ist die Schweiz wohl nicht mehr erste Wahl wenn es darum geht sein Geld zu deponieren. Die Schweiz wird wohl zunehmend unter Druck kommen von den Ländern welche merken, dass da eine riesen Sparsau mitten in Europa liegt, welche ihnen die Steuergelder absaugt. Gestern habe ich "Eco" im TV gesehen. Auch bei der Besteuerung von Unternehemen graben wir den anderen Ländern Steuergelder ab. Als Beispiel wurden die Firmen Vale, Caterpillar und Starbucks genannt, welche wie viele internationale Konzerne ihren Europasitz in der Schweiz haben. Die verschieben ihre Gewinne in die Schweiz, wo sie weniger Steuern darauf bezahlen als Schweizer Firmen bezahlen müssten. Z.B. Vale, ein Brasilianischer Rohstoffkonzern bezahlt in der Schweiz auf den Gewinnen, welche hierher verschoben wurden so um die 270 Millionen Steuern, anstatt 3,28 Milliarden, wenn sie es dort versteuern würden wo die Gewinne gemacht wurden. Das gleiche Muster bei den Pauschalbesteuerungen, wo Schweizer Steuerzahler benachteiligt werden und niemand reklamiert deswegen. Kommen all die unversteuerten Gelder dazu welche auf unseren Banken liegen. Das Geschäftsmodell in dieser Hinsicht der Schweiz ist, leider muss man es sagen, beschämend und birgt ein grosses Potential in sich, dass wir noch zum Buhmann werden für die Schuldenkrisen. Irgendwer muss am Ende doch Schuld sein und bei Wahlen lässt sich dies dann vielleicht als Programm gut verkaufen, wenn man wie Berlusconi es schon andeutete, die fehlende Kohle bei der Schweiz eintreiben will. Doch bieten sich natürlich andere an, Z.B. Singapur oder Dubai, welche dieses Geschäftsmodell gerne übernehmen.Die Schweiz? Aber uns wollen gewisse Kräfte weissmachen das wir unsicher seien, vor dem Abgrund stehen. In wenigen Monaten einen Totalschaden erleben etc. obwohl wir bei den meisten Rankings auf Platz 1 sind. Was ich mich immer gefragt habe, was denken eigentlich die Länder die in der Mitte solcher Rankings sind? oder noch tiefer aber trotzdem gut laufen? Wie Meerkat das kürzlich mal gesagt hat, jammern auf sehr sehr oder besser gesagt auf höchstem Niveau :DSomit lässt sich das aus Sicht der Zyprioten, Griechen oder Russen nach dem Motto zusammenfassen: Wenn schon raus aus dem Euro, dann in sichere Länder und nicht unbedingt in die Schweiz.Womit sofort die Frage auftaucht: WAS ist ein sicheres Land heute........ :D
Mann musste das Problem an der Uhrsache beheben ... Die EU müsste sich Fragen warum die Leute das Geld raus Tragen und was ändern ... Eventuel ist es besser weniger Steuern zu verlangen aber diese dann von allen zu bekommen so das keiner Geld raustragen muss...Die EU überlegt nur wie sie Geld von CH bekommt und sonst nix...
Es gibt da einen interessanten Artikel auf Bloomberg: OECD Enables Companies to Avoid $100 Billion in TaxesHier steht zu Recht mal nicht die Schweiz im Visier.
Die EU müsste sich Fragen warum die Leute das Geld raus Tragen und was ändern ... Eventuel ist es besser weniger Steuern zu verlangen aber diese dann von allen zu bekommen so das keiner Geld raustragen muss...Prinz Albert von Liechtenstein hat es in einem Interview vor Jahren sogar noch schöner formuliert als Du:"Was ist eine Oase? Ein schöner grüner Ort in Mitten einer Wüste. Was kann Liechtenstein dafür, dass es von einer Steuerwüste umgeben ist?"
Mann musste das Problem an der Uhrsache beheben ... Die EU müsste sich Fragen warum die Leute das Geld raus Tragen und was ändern ... Eventuel ist es besser weniger Steuern zu verlangen aber diese dann von allen zu bekommen so das keiner Geld raustragen muss...Das stimmt schon auch. Wenn sich die Schweiz nicht anbieten würde als Steuerfluchtort für ausländisches Geld, würde es woanders hingehen, wenn die Steuerverhältnisse zu unangenehm sind. Doch z.B. in Deutschland sind ja die Reichsten in den letzten 15 Jahren statistisch viel reicher geworden und der Mittelstand und die Unterschicht hat keinen Anteil mehr an dem Anstieg des gesamten Einkommens. Also kann die Steuersituation auch nicht soo dramatisch sein, dass man als wohlhabender Deutscher seine Kohle in der Schweiz verstecken müsste weil man sonst verarmen würde. Dass es einen Steuerwettbewerb gibt für Schweizer Steuerzahler und Unternehmen in der Schweiz ist das Eine und ist eine gute Sache, weil es einen Druck erzeugt auf die Steuerpolitik der Gemeinden und Kantone. Das ist unsere Angelegenheit und das geht die anderen Länder höchstens was an, wenn sie es als Modell sehen für ihre eigene Steuerpolitik. Doch dass ausländische Unternehmen und Steuerzahler angelockt werden mit tiefsten Steuern, welche unter denen liegen welche ein eiheimisches Unternehmen oder ein Schweizer bezahlen müsste, dass widerspricht jeder Logik. Warum soll ein Schweizer hier viel höher besteuert werden als ein Ausländer. Sonst sind die Schweizer ja auch nicht dafür, dass wir den Einwanderern Privilegien einräumen...........Alle Deutschen sollen weniger Krankenkassenprämien bezahlen, alle Portugiesen weniger Miete und alle Romas bekommen einen gratis BMW. :mrgreen:
Einige würden Liechtenstein, Luxemburg, Monaco und die Kanalinseln eher als Steuer-Parasiten in der EU bzw. in der Nähe der EU denn als Oase bezeichnen :oops:
Und wieder viel Drama um nichts das Spiel kennen wir schon seid mehreren Jahren, trotz des Wiederstandes der Bevölkerung Zyperns, trotz Nein zum Rettungspacket ist diese Nachricht sehr interessant die soeben reinkam:
EZB will Zypern weiter mit Geld versorgen
Nach der Ablehnung des Massnahmenpakets für Zypern durch das Parlament in Nikosia hat die Europäische Zentralbank (EZB) die weitere Versorgung des Landes mit Finanzmitteln in Aussicht gestellt. Die EZB bekräftige ihre Entschlossenheit, Zypern «innerhalb der bestehenden Regeln nach Bedarf Liquidität zur Verfügung zu stellen», heisst es in einer heute Abend verbreiteten Erklärung der Zentralbank. Sollte die EZB der Mittelmeerinsel die Liquidität entziehen, könnte dies zu einem Kollaps des dortigen Finanzsystems mit Auswirkungen weit über Zypern hinaus führen.
Alternativlos und Systemrelevant um jeden Preis 8-) Drahgi wird es schon richten 8-)
EZB will Zypern weiter mit Geld versorgen
Nach der Ablehnung des Massnahmenpakets für Zypern durch das Parlament in Nikosia hat die Europäische Zentralbank (EZB) die weitere Versorgung des Landes mit Finanzmitteln in Aussicht gestellt. Die EZB bekräftige ihre Entschlossenheit, Zypern «innerhalb der bestehenden Regeln nach Bedarf Liquidität zur Verfügung zu stellen», heisst es in einer heute Abend verbreiteten Erklärung der Zentralbank. Sollte die EZB der Mittelmeerinsel die Liquidität entziehen, könnte dies zu einem Kollaps des dortigen Finanzsystems mit Auswirkungen weit über Zypern hinaus führen.
Alternativlos und Systemrelevant um jeden Preis 8-) Drahgi wird es schon richten 8-)
Aber bis anfangs Juni 2013 müssten die Milliarden kommen, sonst Staatspleite wegen fälliger Anleihe...auch müssen die Banken bald wieder öffnen, der Schaden ist sonst emorm für Wirtschaft in Zypern, die Banken wären schon viel vorher in Konkurs.
Für einemal nicht Zypern:http://www.goldinitiative.ch/Ist heute eingereicht worden mit ca.105k Unterschriften, damit gültig:http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/ueber ... 1.18050401Mir ist Initiative zu starr, aber vielleicht gibt es einen guten Gegenvorschlag. Jedenfalls finde ich es gut, wenn sich die Schweizer Bevölkerung zum Thema Papiergeld/Buchgeld allgemein Gedanken macht. Natürlich ist die SNB unabhängig, aber das heisst nicht "heilige Kuh" meiner Meinung, besonders die hohen EUR-Bestände in der Bilanz sollte man kritisch ansehen...
was mir an Euch Schweizern so unglaublich gefällt: Eure grenzenlose Beharlichkeit. :top: :repsekt: DAs die CH nach wie vor als sicheres Land angesehen wird, als Hort von Zuflucht und Sicherheit, Neutralität usw. usw...sorry, das gehört wirklich in den Kindergarten - als in ein Aktienforum.nicht falsch verstehen, mit bischen Geld und neutraler Sonnenbrille lebt es sich wirklich nicht schlecht (bis aufdas grauselige Deutsch), aber nach wie vor das alte Lied singen, dass jeder mit den Milliönchen ausgerechnetzu den Eidgenossen will/muss/soll .... sorry.Die Schweiz? Aber uns wollen gewisse Kräfte weissmachen das wir unsicher seien, vor dem Abgrund stehen. In wenigen Monaten einen Totalschaden erleben etc. obwohl wir bei den meisten Rankings auf Platz 1 sind. Was ich mich immer gefragt habe, was denken eigentlich die Länder die in der Mitte solcher Rankings sind? oder noch tiefer aber trotzdem gut laufen? Wie Meerkat das kürzlich mal gesagt hat, jammern auf sehr sehr oder besser gesagt auf höchstem Niveau :DSomit lässt sich das aus Sicht der Zyprioten, Griechen oder Russen nach dem Motto zusammenfassen: Wenn schon raus aus dem Euro, dann in sichere Länder und nicht unbedingt in die Schweiz.Womit sofort die Frage auftaucht: WAS ist ein sicheres Land heute........ :D
Das Geschäftsmodell in dieser Hinsicht der Schweiz ist, leider muss man es sagen, beschämend und birgt ein grosses Potential in sich, dass wir noch zum Buhmann werden für die Schuldenkrisen. Irgendwer muss am Ende doch Schuld sein und bei Wahlen lässt sich dies dann vielleicht als Programm gut verkaufen, wenn man wie Berlusconi es schon andeutete, die fehlende Kohle bei der Schweiz eintreiben will.Wie geht der Spruch???Geld im Osten waschen und in der CH zum trocknen aufhängen...
Jetzt bist Du aber inkonsequent! Kommen die Milliönchen nun doch in die Schweiz ..... ;)Das Geschäftsmodell in dieser Hinsicht der Schweiz ist, leider muss man es sagen, beschämend und birgt ein grosses Potential in sich, dass wir noch zum Buhmann werden für die Schuldenkrisen. Irgendwer muss am Ende doch Schuld sein und bei Wahlen lässt sich dies dann vielleicht als Programm gut verkaufen, wenn man wie Berlusconi es schon andeutete, die fehlende Kohle bei der Schweiz eintreiben will.Wie geht der Spruch???Geld im Osten waschen und in der CH zum trocknen aufhängen...
der Spruch ist schon was älter.
Erste Frage, Lösung für welches Problem eigentlich? So wie er das beschreibt ist das Problem in einem zinsgesteuersten System, dass die Reichen ohne Leistung immer reicher werden und die armen Arbeiter immer ärmer, was schlussendlich zu den Situationen wie in Mumbay führen, dass nicht im Interesse der Allgemeinheit liegen soll, da die Armen nichts zu futtern haben und daher den Reichen an den Kragen gehen. Dann kritisiert er wieder die Einführung des Euro, dass mit der D-Mark Deutschland die Schulen saniert und die Bildung verbessert hätten werden können. Dies ist somit aber gegenüber Griechenland doch wieder ein Vorteil. Ja was nun, Gleichheit oder Ungleichheit. Und er erläutert nicht wie der Endzustand den effektiv aussieht. Ich möchte wissen wie ein Staat ohne Steuern existiert!? Und der einzige Vorschlag ist dass ich mir in Polen 190 liter Vodka kaufe für die Währungsreform...Ich bin für den Turbokapitalismus (intelligente Leser wissen was ich damit meine) mit dem allerhöchsten Wohlstand weltweit in der Schweiz und dann einem graduellen Gefälle der Nachbarländer damit eben Reich und Arm nicht aufeinander prallt.Was ich mich die ganze Zeit bei diesem Popp frage was will der eigentlich oder was ist sein Ziel? Kritisieren kann ich das Gemüse auch, aber was nützt das ohne konkrete Lösungsvorschläge?Warum? Er bietet doch konkrete Lösungsvorschläge an !?
Erste Frage, Lösung für welches Problem eigentlich?Und er erläutert nicht wie der Endzustand den effektiv aussieht. Ich möchte wissen wie ein Staat ohne Steuern existiert!? Und der einzige Vorschlag ist dass ich mir in Polen 190 liter Vodka kaufe für die Währungsreform...Plan-B gibts hier in einer kurzen Zusammenfassung:http://www.wissensmanufaktur.net/plan-bOder eine 15minütige Kurzzusammenfassung:
Hallo MF, habe gerade einen Knopf im Kopf....Wollte dich fragen, ob am Aktienmarkt nicht auch Geld erschaffen wird, dass gar nicht existiert?Nehmen wir die UBS mit ca. 4'000 Mio Aktien. Volumen an einem Tag ca. 8 Mio Aktien. Entspricht 0.2% aller Aktien. Das heisst, 0.2% aller Aktien bestimmen den Wert von 100% der Aktien. Umso höher der Kurs steigt umso mehr Vermögen hat jeder einzelne Aktionär. Dies Obwohl ja nur 0.2% aller Aktien bewertet wurden. Auch, umso höher der Kurs umso mehr Lombardkredit wird einem angeboten.Müssten Aktien nicht rein theoretisch solange mit dem Einstiegskurs bewertet werden, bis man sie tatsächlich verkauft? :danke:
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