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Währungsreform: Weltuntergang oder Neuanfang?

1'158 Antworten344'532 AufrufeGestartet von Marcus Fabian ·

#221
die Scheine (falls es sowas überhaupt noch geben wird!)
Ohne wird es (noch länger) nicht gehen. Es sei denn, dass in Afrika/Asien/Ozeanien/Südamerika noch mit Scheinen, in den "virtuell entwickelten" Ländern aber ohne gearbeitet wird. Aber ob das funktioniert? Denn auch im Westen hat noch lange nicht jeder Internet und PC. Schon gar nicht x-Pods. Und ich glaube an das Gute im Menschen: seine Widerstandsfähigkeit.Der Widerstand gegen die 100%-Vernetzung (Überwachung) nimmt m.E. stark zu. Proportional zum Misstrauen zur Politik und Wirtschaft...... :nein:
Und gleich noch der passende Artikel.......http://www.20min.ch/community/stories/s ... g-22504488
#222
Lässt sich das [eine WR], aber überhaupt kontrollieren?
Aber sicher doch. Man hat die neue Währung bereits im Vorfeld gedruckt, die Scheine (falls es sowas überhaupt noch geben wird!) sind zur Auslieferung bereit und im Hintergrund sind bereits Wechselkurse etc. festgelegt.
Wie meinst du, wird das mit den Insidern gehen? Es wird ja eine Anzahl Leute geben, die schon eine Weile vorher davon wissen, Politiker, Techniker, Druckereiangestellte, etc.
Die Insider wären ein Problem. Würde auch nur ein Gerücht die Runde machen....................(der Goldpreis ginge durch die Decke, Obligationen gingen baden, Banken gingen hops, etc.)Doch wer hat überhaupt die Autorität sowas in die Wege zu leiten? In Amerika ginge das vielleicht. Doch in Europa wären viele Staaten involviert. Die müssten sich einig sein. Könnte man das geheim halten?Vielleicht ist ja aber alles schon vorbereitet und wir wissen es nicht. :mrgreen:
#223
Zum Thema Geheimhaltung:

Wie meinst du, wird das mit den Insidern gehen? Es wird ja eine Anzahl Leute geben, die schon eine Weile vorher davon wissen, Politiker, Techniker, Druckereiangestellte, etc. Wie lässt sich das vermeiden, dass nichts zu früh nach aussen dringt?
Idealer Weise so, dass man es öffentlich macht ;)Die Schweiz druckt derzeit neue Banknoten. Ebenso die USA (sog. Pink-Dollars). Offiziell lautet die Begründung, man wolle die Sicherheitsmerkmale, die Fälschungssicherheit verbessern. Und so war es in der Vergangenheit ja auch immer. Wir bekommen ja ganz offiziell so alle 20 Jahre neue Banknoten, wobei alte gegen neue Noten 1:1 getauscht werden.Szenario: Man legt einen Vorrat der neuen Noten an, gibt sie aber nicht aus. Macht nun WR, deklariert die neuen Noten als einziges legales Zahlungsmittel und setzt einen Umtauschkurs von x:1 für alte Noten fest.
#224
Zum Thema Geheimhaltung:Idealer Weise so, dass man es öffentlich macht ;)Die Schweiz druckt derzeit neue Banknoten. Ebenso die USA (sog. Pink-Dollars). Offiziell lautet die Begründung, man wolle die Sicherheitsmerkmale, die Fälschungssicherheit verbessern. Und so war es in der Vergangenheit ja auch immer. Wir bekommen ja ganz offiziell so alle 20 Jahre neue Banknoten, wobei alte gegen neue Noten 1:1 getauscht werden.Szenario: Man legt einen Vorrat der neuen Noten an, gibt sie aber nicht aus. Macht nun WR, deklariert die neuen Noten als einziges legales Zahlungsmittel und setzt einen Umtauschkurs von x:1 für alte Noten fest.
Diese Idee gefällt mir!!Sollte sowas passieren, sind Aktien die beste Absicherung. Warum?- niemand kennt den Wert von Gold und Silber. Wie bei Werken von Künstlern ist der Wert für eine Person höher und für andere tiefer. (reine Spekulation ob der Wert steigt oder fällt)- bei Aktien bin ich an den Gewinnen beteiligt. Die Marge bestimmt den Wert. - Bei einer WR möchte man ja nicht die Wirtschaft ruinieren, sondern retten. Desshalb werden auch die Firmen zu den Gewinnern gehören.- Die reichen und mächtigen sind in Aktien investiert. Der kleine Mann, der nach der Internetblase noch nicht aus Aktien ausgestiegen ist, hat spätestens nach der Finanzkrise den Bettel hingeworfen und sein Geld auf ein Sparkonto gelegt.Wer wird wohl recht behalten?
#225
Sollte sowas passieren, sind Aktien die beste Absicherung. Warum?
Das ist richtig. Allerdings mit der Einschränkung, dass Du von Firmen sprichst, die etwas nützliches produzieren. Banken und Versicherungen werden schwere Zeiten erleben.
- niemand kennt den Wert von Gold und Silber.
Da muss ich insofern widersprechen als die Kaufkraft von Gold und Silber über die Zeit sehr viel stabiler ist als von jedem Papiergeld:0.1 Gramm Gold kaufen ein kg Brot. Schon seit 600 v.Chr. in den letzten 100 Jahren bekam man für eine Unze Gold zw. 300 und 388 Brote. Das nenne ich "ziemlich stabil".1 Gold-Dinar (4.25 Gramm) kauft eine Ziege, ein Schaf oder 1 Monatsmiete. (Offizielle Preise in Malaysia).Wie sollen bedruckte Zettel da mithalten können, wo sie doch beliebig vermehrt oder verbrannt werden können?
#226
Sollte sowas passieren, sind Aktien die beste Absicherung. Warum?
Das ist richtig. Allerdings mit der Einschränkung, dass Du von Firmen sprichst, die etwas nützliches produzieren. Banken und Versicherungen werden schwere Zeiten erleben.
Das Vernichten von sämtlichen Geldwerten und sämtlichen Schulden, würde wohl zu einem vorübergehenden Wirtschaftseinbruch auf fast allen Ebenen führen, da das ganze System darauf aufgebaut ist.Da könnten sehr magere Jahre anstehen. Aber man wäre die Schulden los. Sind es nicht gerade diese Schulden, die uns zu einem ständigen Wachstum zwingen? Jeder Einbruch der Wirtschaft droht gleich das ganze Gebäude zum Einsturz zu bringen. Dabei sind Zyklen normal und nötig. Doch wenn man all die Schulden und Zinsen finanzieren muss, liegt eine Rezession nicht drin.Ich vermute unter Politikern und Notenbankern ist es ein Tabu, eine WR anzustreben oder durchzudenken. Es würde ja auch ihr Versagen offen legen. Da setzt man lieber auf das Prinzip Hoffnung, bis es zu spät ist.Doping sagt man im Sport, wenn jemand zu leistungssteigernden Chemikalien greift. Es ist verboten. Auch weil es gesundheitliche Schäden verursacht. Aber auch weil es den Wettbewerb verfälscht.Neue Ideen entstehen aber gerade im Wettbewerb.
#227
Denn ich sehe im Falle eines Kollapses des Schuldensystems, auch keine Alternative zu einem gedeckten Geldsystem.
Um ein gedecktes Geldsystem kommen wir auch nicht herum. Das ist nicht der Streitpunkt. Die Frage ist, ob es nicht etwas intelligenteres gibt als eine Deckung durch Gold.Und ja, die gibt es. Man kann die Wirtschaftsleistung, die Produktion als Deckung nehmen.Beispiel: Für den Bauern sind seine Kartoffeln, die er erntet sein Geld. Erntet er mehr, hat er mehr Geld.Wenn man nun einen Preis für Kartoffeln hat, dann erhöht sich bei der Kartoffelernte zwangsläufig die Geldmenge um die geernteten Kartoffeln. Etwas globaler betrachtet: Wenn wir als Volk beschliessen, die Arbeitszeit von 8.4 auf 8 Stunden zu reduzieren, dann wird weniger geleistet und somit reduziert sich die Geldmenge. Wir arbeiten weniger, können uns entsprechend auch weniger kaufen.Ein wichtiger Punkt sind Maschinen. Auch die leisten Arbeit!Es ist zum Beispiel nicht schlüssig, warum auf menschlicher Arbeit Steuern anfallen, nicht aber auf der Arbeit von Maschinen. Wenn also eine Maschine aus Holz im Wert von 1 Fr. und Stahl im Wert von 5 Fr. einen Hammer im Wert von 15 Fr. produziert, entsteht ein Mehrwert von 9 Fr. um den sich die Geldmenge erhöht und auf die auch Steuern fällig werden müssten.
gutes Beispiel Marcus. Maschinen arbeiten, sind aber Abschreibungsmodelle (Steuerzahler zahlt), Arbeit wird in Deutschland mit 30 bis 50 Prozent besteuert, Zinseinkünfte zahlen nur die Häflte. und alle stehen daneben und applaudieren. zwei, drei Jahrzehnte giralgeld brainwash haben Spuren hinterlassen. es gibt so viele beispiele für andere GEldsystem,die aufrecht, ehrlich und nachhaltig sind. welches man einführen soll? völlig egal. jede Veränderung bringt eine Verbesserung. wir werden von Geisteskranken regiert.
#228
Ich bin dagegen, dass jeder wieder beginnt seine eigene Brötchen zu backen. Synergien und Globalisierung einfach so in die Tonne zu werfen finde ich nicht korrekt.
welche Innovationen hat die Globalisierung hervorgebracht?Iphones für 600 Euro die in china unter erbärmlichen Bedingungen marketingtechnisch im overkill vermarktet werden?in Deutschland werden 50 Prozent der Lebensmittel weggeworfen. jeder Bäcker hat 30 Min. vor Ladenschluss volle Regale.Abholzung der Regenwälder für tolles arg. Rostbiff?Abholzung der Regenwälder um nachwachsende Rohstoffe zu bieten?usw.usw.usw.wir können heute medizinisch die tollsten Dinge erledigen, haben autos die kannste mit 80 KmH frontal vor die Wandfahren und nix passiert dir. und? sind das innovationen und synergieen?wir werden alle gegeneinander ausgespielt, getrieben von einer Kaste die sich selbst gewählt hat, und unterstützungerfährt durch Leute wie dich.nicht persönlich nehmen! ich zweifle einfach nur an der menschlichen evolution wenn ich so was lese. versteht michnicht falsch. ich greif einfach nur dieses statement auf. es würgt mich.unser BIP ergibt sich durch kranke menschen die behandelt werden, durch die dinge die kaputt sind und wieder hergestelltwerden, anwaltstreitereien fliessen ebenso ins wirtschaftswachstum. etc. etc.Deutschland ist Exportweltmeister.genau.aber 80 Prozent der Waren werden in Europa verkauft.kein Mensch braucht Dollars, nur die Jünger der FED und den anderen Taugenichte.sagen dir die Wörter Sippe was? Bürgerschaft? Hanseat?alle Problembehaftet. eben weil wir (ich generiere mal eine neues Wort) Dummsprech haben.Dinge die im Kern gut sind, werden medientechnisch schlecht gemacht, während geisteskrankedinge als normal und real ständig zu wiedergekäut werden. schau mal TV oder lies die Tageszeitungen.es ist doch total schizo, regionalen Salat zu kaufen, aber gleichzeitig der globalisierung zu Kreuze zukriechen.
#229
Ich bin mit Dir vollkommen einverstanden. Ich bin sowieso der Meinung, dass wir uns alle daran gewöhnen müssen, den Gürtel enger zu schnallen. Aber sag das mal den Griechen! Diese haben das Gefühl, dass ihnen gefälligst die ausländischen Investoren (vornehmlich Deutschland) ihnen weiter Kredit geben sollen, der Kreditgeber aber von ihnen nie einen Cent zurückkriegen wird. Das kann nicht gut gehen. Sag das mal den Franzosen. Wenn der Präsident seinem Land ein Sparprogramm aufzwingen möchte, dann steht sein Land wieder 10 Tage komplett still, weil die Bürger das Sparpaket nicht wollen. Ich glaube, niemand von uns, ich eingeschlossen, sind bereit, auf einmal ein "Niveau" freiwillig zu verzichten. Ich mag mich noch erinnern, bevor ich mein erstes iPhone hatte, dachte ich, ein Smartphone brauche ich doch nicht. Irgendwann habe ich dann halt ein iPhone gekauft und heute möchte ich nicht mehr darauf verzichten. Und so geht es uns doch allen in den unterschiedlichsten Bereichen des täglichen Lebens.Was mir mehr Angst macht, ist die Tendenz in Europa, die Leute langsam aber sicher zu enteignen, die ein Vermögen haben. Nein, ich meine nicht mittels Inflation, sondern mit immer neuen und höheren Steuern (sowohl auf Einkommen als auch auf Vermögen). Höhere Leistungsbereitschaft wird bestraft und das je länger je mehr. Und der Sparer ist ein Idiot. Aber man kann damit auch die eigene Wirtschaft kaputt machen. Wenn ein russischer Milliadär z.Bsp. eine Yacht für USD 250 Mio. bestellt, dann haben dank ihm vielleicht 1000 Arbeiter für ein Jahr eine Arbeit, und entsprechend ein Einkommen, mit dem sie selbst ihre Bedürfnisse befriedigen können und ihr Lebensunterhalt bestreiten können. Wenn ein Investment Banker mit seinem Bonus einen Ferrari kauft, so hilft er wieder, einigen Mitmenschen ein Einkommen für eine gewisse Zeit zu generieren. Schlussendlich ist unser Wirtschaftssystem aufgebaut. Wenn dann aber diese Leute, weil sie enteignet werden, dann mag der Arbeiter in der Werft oder bei Ferrari applaudieren, aber wenn dann infolge seine Produkte nicht mehr nachgefragt werden und er dadurch seine Stelle verliert,... Was ist sinnvoller, soll jemand für sein Lebensunterhalt selbst arbeiten oder soll er mittels Sozialleistungen dies vom Staat erhalten? Ich persönlich bin für das Erste. Schlussendlich treffen sich auf dem Markt immer Angebot und Nachfrage. Und wenn die Nachfrage fehlt, so wird automatisch das Angebot auch verschwinden.
Griechenland wurde abgewickelt. von anfang an. die haben Öl und vorallem Gas unter dem Boden - darum geht es. medientechnisch wurde moniert, griechenland zahle an Tote Menschen Rente. ja toll. genau deswegen ist griechenland pleite. wir leisten uns einen bundestag mit über 600 scheintoten menschen, dahinter zig tausende mitarbeiter, dahinter noch brüssel, das endlager für beamte. aber griechenland ist pleite, weil manche mit ende 50 in rente gehen und astronomische 800 euro rente bekommen, während in deutschland ein islamist mit seiner angehängten bagage 1.800 euro hartz4 jeden monat bekommt, und nebenbei noch kostenfreie korane verteilt.zu deinen beispielen mit der luxusjacht und den ferraris. tolles argument. und weisste was? in baden-württemberg arbeiten mehr menschen im verkauf beim bäcker, als frauen bei Schlecker. und, hört man was darüber? medienbrainwash. iphones ist auch so ein beispiel. ich hab mir mal das 4s zeigen lassen, ich habe nicht den geringsten Sinn erkannt. wenn ich ins internet will, geh an den laptop oder warte einfach eine stunde bis sich eine gelegenheit bietet, aber ich scroll doch nicht wie ein höhlenmensch die dinge kleiner grösserer und immer wieder das selbe. die displays sind für die anwendungen einfach nur blöd. freunde treffen im internet zeigt deutlich wie krank unser system geworden ist.führst du, oder irgend jemand anders, ein haushaltsbuch?unbedingt machen, dann weisste wieder was wichtig ist. (und wo man sein ehrlich erarbeites Geld INVESTieren sollte).zu deinem Gürtel enger schnalllen?warum sollten WIR den Gürtel enger schnallen? real betrachet hat ein Single eine steuerliche Belastung von 80 Prozent. Bei Ehepaaren ist es ähnlich. brainwash zeigt auch hier wirkung.den gürtel sollen die enger schnallen, die an der Grundkrankheit unseres jetzigen System jeden Tag Profite machen, von dem andere ihr ganzes Leben lang träumen....
#230
Du willst uns also weis machen, dass Deflation gut ist für die Wirtschaft? Das mag im Falle einer einigen Produktesparte (Computer, Brot) stimmten, aber sobald eine Deflation auch auf den Primären, Sekundären und Tertiären Wirtschaftssektor durchgegriffen hat ist das alles andere als Positiv. Ein technischer Fortschritt löst Deflation in einer Produktesparte aus, eine Deflation durch das Geldsystem in der gesamten Wirtschaft. Mit deutlicheren Folge als die Erfindung eines Mähdreschers.
in einem giralgeldsystem gibt es keine deflation.
#231
Zinslose Schulden würden aber doch zu noch mehr Schulden animieren.
Das will ich noch mit einem Fragezeichen versehen.Zinsloses Geld. Wer wird denn sein Geld zinslos ausleihen?Würde da nicht der Kredit-Hahn zugedreht?Jedoch. Die tiefen Zinsen, sind ja auch ein Grund für das Explodieren der Schulden z.B. in Amerika. ?Die USA können sich immer noch sehr günstig verschulden.Die Schweiz könnte sich z.Z. zu sehr sehr tiefen Zinsen verschulden.Weshalb sollte sie das eigentlich nicht ausnutzen?Man könnte damit z.B. die Energiewende finanzieren.Und das wäre langfristig gesehen, sicher kein rausgeschmissenes Geld.Stellt euch vor, in dreissig Jahren.Die Schweiz bezieht ihren Strom zu über 100% aus eigener Produktion.....( vorwiegend, Wasser, Wind und Sonne 8-) ).......z.B. Sie hätte im grossem Stil investiert in Projekte. Auch in Tunesien und Ägypten, z.B.Ob es sich schaffen lässt, innerhalb von dreissig Jahren auf erneuerbare Energien umzusatteln?Aber es wäre ein Ziel. Etwas utopisch. Aber macht doch Sinn. Find ich.Käme es zu einer WR........ dann wären wir auch die Schulden los............ :mrgreen:
wenn ICH..... DIR... 100.000 Euro oder Franken oder sonstwas leihe....dann weil ich es habe. zu 100 Prozentselbst eine erzkonservative Regionalbank hat im besten Fall 8 Prozent Eigenkapitalhastes jetzt verstanden ?daher meine Meinung: selbst 0,5 Prozent Zins in einem Gíralgeldsystem ist... asozial.
#232
23 Billionen Dollar ist in etwa die Summe, die benötigt würde, um den gesamten Energiebedarf der Menschheit durch nachhaltige Energien wie Wind, Wasser, Geothermik, Wellenkraftwerke etc. zu decken.Frage: Warum ist es der Menschheit wichtiger, Banken zu bailouten als ihr Energieproblem zu lösen?
haben wir wirklich ein Energie Problem? oder ist der Dollar das problem?!in deutschland wurden 8 AKWs abgeschaltet und trotzdem exportieren wir trotz dem japanGau heute mehr strom als je zuvor.würden wir wirklich die wichtigen dinge im system angehen, dann wären die wirklichen arbeitslosen endlich profitlos. nur darum geht es.drum wird dummsprech mehr und mehr wichtig. :dumm:
#233
Gold kann noch nicht vermehrt werden,
Doch, kann man. Man kann aus Quecksilber Gold herstellen. Ist halt ein sehr teurer Prozess: Preis liegt bei etwa 1 Mio Euro pro Gramm :P
#234
Ich nummeriere mal:

1) Das Vernichten von sämtlichen Geldwerten und sämtlichen Schulden, würde wohl zu einem vorübergehenden Wirtschaftseinbruch auf fast allen Ebenen führen, da das ganze System darauf aufgebaut ist.Da könnten sehr magere Jahre anstehen. 2) Sind es nicht gerade diese Schulden, die uns zu einem ständigen Wachstum zwingen? 3) Ich vermute unter Politikern und Notenbankern ist es ein Tabu, eine WR anzustreben oder durchzudenken. Es würde ja auch ihr Versagen offen legen. Da setzt man lieber auf das Prinzip Hoffnung, bis es zu spät ist.
1) Das widerspricht der Erfahrung, dass nach Währungsreformen sehr schnell eine wirtschaftliche Erholung (Simbabwe) und in vielen Fällen ein regelrechter Wirtschaftsboom einsetzt (Jugoslawien, Russland, Deutschland). Es gibt auch keinen Grund für einen Wirtschaftseinbruch: Die Bauern säen und ernten weiter, die Menschen brauchen immer noch ein Dach über dem Kopf und Schuhe, Kleider, Energie ... Hört das Gras auf zu wachsen, weil eine Währung wieder mal durch eine andere ersetzt wird?Mir wäre kein Fall in der Geschichte bekannt, wo eine WR negative Auswirkungen auf die Wirtschaft eines Landes gehabt hätte.2) Ja das ist richtig. Genauer sind es die Zinsen, die ja zu einer Ausweitung der Geldmenge=Schulden zwingen und durch Wirtschaftswachstum erarbeitet werden müssen.Entsprechend stellt sich die Frage, ob wir in Zukunft weiterhin auf Wachstum setzen wollen oder vielleicht eher auf Wohlstand. Wenn Du eine grosse Lohnerhöhung kriegst bedeutet das nicht unbedingt, dass ihr ein weiteres Kind auf die Welt stellt (Wachstum). Ihr könnt die Grösse Deiner Familie auch belassen und somit bleibt mehr Geld für jeden übrig (Wohlstand).Vielleicht ist auch eine Kombination aus beidem möglich. Aber Wachstum ist nicht die einzige Möglichkeit.3) Durchgedacht werden solche Szenarien natürlich immer. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass davon nichts an die Öffentlichkeit dringen darf. Schliesslich ist ein Fiat-Money System nur auf Vertrauen aufgebaut und deshalb darf das Vertrauen nie auch nur angekratzt werden.
#235
[COLOR= #00BF00]Edit: MF: Das nachfolgende Zitat ist von mir, nicht von Metropolit (wie ursprünglich geschrieben)[/COLOR]

Im Konsumbereich ist Deflation positiv: Wir bekommen heute Handys und Laptops günstiger als vor x Jahren. Wir wissen, dass wir Handys und Laptops in einigen Jahren noch günstiger kriegen werden aber wir kaufen trotzdem. Das Argument "Deflation ist schädlich, weil niemand mehr kauft und auf günstigere Preise wartet" ist also hinfällig.

Das gilt insbesondere für Güter des täglichen Bedarfs: Auch wenn wie bei Brot günstigere Preise erwarten, werden wir heute kaufen, weil wir es heute und jetzt brauchen und nicht erst in ein paar Monaten.
würde man täglich 4 Airbusse aus eurpoa mit nahrungsmittel nach Afrika schicken, müssten dort nicht jeden tag 40.000 Menschen verrecken.
und die könnte sich dann bald auch ein fuckphone leisten, oder sonstwas.

ich hab heute paar brötchen für die familie gekauft, ein ganz normales brot und ne tageszeitung, acht euro. in DM 16 Mark. in der ganz alten DM sind das fast 25 DeutschMark.

dafür hat mal einer den ganzen tag geschwitzt.

deflation?

wo denn?

nur weil die Prozessoren schneller werden?

#236
welche Innovationen hat die Globalisierung hervorgebracht?

...

wir können heute medizinisch die tollsten Dinge erledigen, haben autos die kannste mit 80 KmH frontal vor die Wand

fahren und nix passiert dir. und? sind das innovationen und synergieen?
Das ist jetzt zu hart formuliert. Synergien aus der Globalisierung brauchen wir, um weiter zu kommen.
Gedankenexperiment:

Stell Dir vor, wir finden im Weltraum eine zweite Erde. Eine exakte Kopie der heutigen Erde nur ohne Menschen. Und wir beschliessen, diese Erde zu besiedeln und neu anzufangen.

Nicht "neu anfangen" als Neandertaler sondern als heutige Menschen mit heutiger Technologie und dem Wissen darum, was wir alles falsch gemacht haben und was wir besser machen könnten:

Wir würden zunächst die Erde erforschen und festhalten, dass es in Südamerika am meisten Trinkwasser gibt, die Gegend genannt Afrika am meisten Rohstoffe beherbergt, es in Arabien am meisten Erdöl gibt etc.

Wir würden - ganz auf Deiner Linie - darauf achten, dass wir die Transportdistanzen niedrig halten, möglichst wenig Energie verschwenden und möglichst lokal produzieren und konsumieren.

Wir würden uns andere Energiequellen als Erdöl erschliessen und das Öl nur für Dinge wie Farben, Kunststoffe oder medizinische Produkte verwenden.

Wir würden Dinge möglichst langlebig bauen, aus nachwachsenden Rohstoffen und wir würden darauf achten, nie mehr zu verbrauchen als nachwächst.

Wir würden Abfall vermeiden und die Umwelt schonen. Recycling schon bei der Geburtsstunde jedes Produktes mit einbeziehen.

Wir würden Computer oder TV-Geräte bauen, die man nicht nach einigen Jahren wegschmeissen muss, weil eine kleine Komponente kaputt ist oder es mittlerweile besseres gibt. Wir würden die Geräte so aufbauen, dass man Verbesserungen modular nachrüsten kann.

Soweit sind wir sicher einer Meinung. Aber dennoch müssten wir für die seltenen Dinge internationale Transporte aufbauen. Japan hat nun mal kein Öl und die Schweiz keine Rohstoffe und je nach Klima und Ressourcen der Umgebung würden sich auch auf der neuen Erde die Menschen unterschiedlich spezialisieren und Überschüsse von Gut A gegen einen Mangel an Gut B tauschen.

#237
Interessant, habe es gerade im Wiki nachgeschaut. Vieleicht wird es irgendwann sogar rentabel, so wie heute schon das ölsand :lol:
Na ja, ob Ölsand jemals rentabel wird?Versuchen wir es mal frei nach Masterson mit folgender Überlegung:

Wir stellen uns folgende Frage: "Wieviel Energie in Form von Öl muss ich investieren, um 100 Liter Öl aus dem Boden zu holen?"

Vor 100 Jahren waren es so um 5 Liter. --> 95 Liter Gewinn, ein gutes Geschäft.

Derzeit ist die Ölförderung sehr teuer. 60-80 Liter müssen investiert werden, um 100 Liter aus dem Boden zu holen.

Spätestens, wenn man 100 Liter investieren muss, um 100 Liter aus dem Boden zu holen, ist das Geschäft unrentabel. Egal, wie hoch der Ölpreis in beliebiger Währung dann ist.

#238
ich hab heute paar brötchen für die familie gekauft, ein ganz normales brot und ne tageszeitung, acht euro.
Hm, was kostet die Zeitung? 1.50? Das wären dann €6.50 für das Brot oder 0.17Gramm Gold. Das ist relativ teuer. Es sei denn, das Brot wiegt 1.5kg oder mehr.P.S.: Was ist denn mit der Brotback-Maschine, die Du Dir mal gekauft hast?
#239
zur Deflation beim computer...meinen Intel 486er haben DEUTSCHE hinterm office noch zusammengeschraubt.Festplatte, RAM alles individuell.für meinen 24 Nadel Drucker bin ich damals noch 90 KM gefahren. war noch stolzwie oskar einen zu bekommen.heute gehste zum Saturn und holst von der Europalette alles schon vorinstalliert.dank chinesischen Kinderhänden ist Deflation möglich. :P

#240
P.S.: Was ist denn mit der Brotback-Maschine, die Du Dir mal gekauft hast?
die ist genauso wie alles andere technische bereits kaputt.

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