Währungsreform: Weltuntergang oder Neuanfang?
1'158 Antworten344'532 AufrufeGestartet von Marcus Fabian ·
Ich glaube, an diesem Punkt scheitern wir beide. Ob es überhaupt öffentlich zugängliche Zahlen dazu gibt? :nein:War doch schon Mal vor einiger Zeit im CF ein Punkt. Die Banken bieten z.B. auch Fonds ausschliesslich für PKs an. Aber auch für Private. Da gibt so Zeugs wo Aktien und Oblis gemischt sind. Oder ausschliesslich Oblis drin sind. Hatte selbst mal so ein Fond. Ich glaub der hiess Income und war ausschliesslich in "sicheren" Staatsoblis angelegt.Bei den Reichen da gibt es halt so was wie die Tradition. Man fühlt sich oft immer noch verbunden mit Firmen, auch wenn man dort schon lange nichts mehr zu piepsen hat. :mrgreen: Aber wenn man nur 0,5% einer Firma besitzt, kann das schnell mal einige Millionen ausmachen. Wer diese Beteiligungen über die letzten 50 Jahre behielt ist sehr gut gefahren in den meisten Fällen. Übrigens kommt mir auch in den Sinn ein Gespräch mit einem Goldhändler. Ich fragte ihn wie er es einschätze, wer Gold kaufe oder verkaufe. Ging um physisches. Er sagte ganz klar, die vom Züriberg kaufen wie verrückt und die einfacheren Leute graben ihren alten Schmuck und Vrenelis aus und bringen sie zu ihm.Je mehr jemand besitzt, desto mehr hat er sich auch mit den verschiedenen Aspekten auseinander gesetzt. Im Durchschnitt ist das wohl so. So lassen sich gerade auch jetzt wieder, vielleicht weniger Wohlhabende dazu verführen in Oblis zu gehen um ruhig zu schlafen.
Übrigens kommt mir auch in den Sinn ein Gespräch mit einem Goldhändler. Ich fragte ihn wie er es einschätze, wer Gold kaufe oder verkaufe. Ging um physisches. Er sagte ganz klar, die vom Züriberg kaufen wie verrückt und die einfacheren Leute graben ihren alten Schmuck und Vrenelis aus und bringen sie zu ihm.Das Verhalten kenne ich von Investment Bankern: Die predigen ihren Kunden gegenüber CDS und strukturierte Produkte, kaufen für sich selbst aber physisches Gold, das sie zu Hause lagern. Aber wir können es drehen und wenden wie wir wollen: Irgendwo liegen 2 Billionen Euronen deutscher Staatsanleihen. Oder 90 Billionen Dollar weltweit an Staatsanleihen. Irgend wer hält das Zeugs: Pensionskassen, Banken im Auftrag von Kunden (welchen?), Staatsfonds ... ???
;) "12-year old Victoria Grant explains why her homeland, Canada, and most of the world, is in debt. April 27, 2012 at the Public Banking in America Conference, Philadelphia, PA."
Gates hat doch sein ganzes Geld in die Stiftung gesteckt. die wird immer früchte abwerfen. egal welchewährung momentan gehandelt wird. die annahme durch eine WR werden schulden vernichtet, der irrtaber auf ganzer linie.verlierer sind bargeldbesitzer, anleichen besitzer, häusle besitzer nur bedingt, aber durch kräftigesteuern könnten die auch zum verlierer werden. bei uns wurde die grundsteuer auf boden von 3 auf5 prozent erhöht. sind ja nur zwei prozent. :lol: in wahrheit ist das eine steuererhöhung von 67 prozent. was meinst du was den beamten noch alleseinfällt, wenn es knallt. wer zu miete wohnt, ist da deutlich besser gestellt. und mobiler als jemandder noch 20 jahre am zahlen ist.mit gold ist das auch so eine sache. gold zu kaufen war einfach, damals. nur, die kür wird sein denrichtigen ausstieg zu finden. darüber redet leider kaum jemand.KEINE Bank hat geld. nicht eine einzige. Banken MACHEN Geld.Da hast du natürlich recht!! :ok: Banken können allerdings erst Geld machen, wenn sich irgendjemand bei ihr verschuldet. Solange alle nur Einzahlen ist es unmöglich für ein Bank Geld aus dem nichts zu erschaffen. Oder sehe ich das falsch???Im Prinzip ist also jeder der Schulden bei einer Bank macht für die Geldvermehrung verantwortlich.anderes Thema.Eine WR hat zum Ziel, Vermögen und somit auch Schulden zu vernichten. richtig?Wie würde sowas im Falle von z.B. Bill Gates aussehen?Der grösste Teil seines Vermögens bezieht sich ja auf den Börsenwert seiner Microsoft. Die Firma ist aber genau gleich viel Wert vor und nach der WR. Er verliert nichts, ausser der Börsenwert nimmt ab.Im Prinzip wären Bargeld und Anleihen die Verlierer.Ein Haus bleibt ein Haus, eine Aktie eine Aktie und 1kg Gold bleibt 1kg Gold.Oder sehe ich das falsch?
Die masse hat doch überhaupt kein Geld. Einerseits darf man zwei Dinge nicht ständig vermischen: die abnormen Guthaben bzw. Schulden, andererseits die ganz normalen Bedürfnisse die die Menschen so haben. wenn ein Bank fällt (wir haben eh viel zu viele) kommt es zu verwerfungen. wobei ich da als Beispiel gleich wieder wiedersprechen muss. ich war vor 15 jahren mit einem meiner konten bei der Advancebank München. die ging dann pleite, dann wurde aus dem Konto und dem Guthaben die Dresdner bank. die ging dann pleite, dann wurde aus dem konto und dem guthaben die Commerzbank. nunja....in einem gespräch über eine evtl. Baufinanzierung fragte mich der Bänker über meine Sicherheiten. da fragt ich ihn, wo er denn die Sicherheit hat, dass wir zwei in 10 jahren noch zu tun hätten. schliesslich hab ich bereits 3 banken überlegt. *grins*wobei ich noch dazu anmerken muss, dass gespräch über geld mit einem bänker zeitverschwendung ist. diese gleichströmigen BWL vollpfosten sind entweder zu naiv oder schlicht zu blöd die dinge richtig zu erkennen. die können oft nicht mal die eigene bilanz der bank wo sie arbeiten, lesen.zurück zum ausgangsthema. fällt eine bank werden grundbedürfnisse weiterhin gestillt werden müssen. brötchen, trinken, essen etc.was vll. zurückgeht sind diese sinnfreie anschaffungen wie alle 4 jahre ein neues auto, 4x im jahr urlaub. aber dass sind ja auch keine bedürfnisse, sondern marketinganschaffungen.Mit der Realwirtschaft hat das eigentlich nichts zu tun, denn die Kartoffeln wachsen weiter und der Bäcker bäckt weiter seine Brötchen. Es ist ein Irrglaube, zu meinen, wenn die UBS fiele, würden am nächsten Tag die Bancomaten keine Franken mehr ausspucken und wir müssten alle verhungern. Da hat man ein bisschen auf Panik gemacht, um uns Steuerzahlern die bailout-Gelder abzuluchsen.Eine mutige Aussage! Es haben ja nicht nur Banken bei der UBS Schulden bzw. Guthaben. Da würde auch massenhaft Vermögen von Privaten oder Geschäften vernichtet, was den Konsum massiv einbrechen lassen würde. Dieser ist Massgeblich für die BIP Entwicklung verantwortlich, eine Rezession wohl unvermeidbar. Für mich hat das durchaus etwas mit der Realwirtschaft zu tun.
der begriff superreiche ist auch so eine sache. wie heisst dieser Russe mit den zig Mrd.? der kommt da locker übereine währungsreform, da er seine Mrd. nicht auf einem konto hat, sondern in bezahltem vermögenswerten.superreiche anleger sind in erste linie fonds. ja, fonds. nicht Rooobert Geissen oder ein Kameltreiber in Dubai.das sind mitläufer. und fonds werden monatlich vom dummen anlegergeld mit 50 euro oder mit 500 euro gefüttert.fakt ist, wenns knallt gibt es keine umverteilung der oberen 10 prozent auf die unteren 90 prozent....wer kommt denn nur auf solch dumme gedanken.????sondern schlicht und einfach ein cut.wie oft muss man es noch sagen? beispiel griechenland. renten um 60 prozent gekürzt, geldansprüche der anlegerwerden um 80 prozent gekürzt. thats the story.und die welt dreht sich trotzdem. die leute haben weiterhin lust auf brötchen, wurst, sex und alkohol. vonzuständen wie 1929 kann nicht die rede sein. dazu lastet heute die "schulden"LAST auf zu vielen schultern.wer durchs raster fällt? die dummen die es nicht kapiert haben.Die Superreichen werden in dem Fall wohl kaum die Verlierer sein.Doch, weil genau das der Sinn und Zweck der Übung ist: Das Geldvermögen der obersten 10% nach unten zu holen. Nicht alles, natürlich, die obersten 10% bleiben weiterhin die reichsten aber ein Grossteil des Vermögens wird vernichtet.Wie das genau passieren wird, wissen wir noch nicht. Aber aus der Vergangenheit kennen wir diese Möglichkeiten:* Haircut bzw. Währungsreform* Hohe Steuern auf Vermögen und grosse Einkommen (z.B. New Deal von FDR)* Hohe Inflation und somit Entwertung aller Schulden und Vermögen. (Wobei galoppierende- oder Hyper-Inflation fast immer in eine Währungsreform führen)* Revolution, Krieg und danach Währungsreform
wer durchs raster fällt? die dummen die es nicht kapiert haben.bitte nicht falsch verstehen. niemand ist hier persönlich angesprochen.fakt gilt zumindest für Deutschland: raus aus allen staatlich geförderten programmen.deren ziel ist schlicht und einfach ansprüche vom staat abzulenken. stuped money eben.
Was meiner Meinung dabei nicht zu unterschätzen ist, dass da ein ganzes System eben auch auf dem Ersparten aufgebaut ist. Vor allem das Rentensystem. Da würde dem Ganzen schon Mal eine grosse "Enteignung" vorausgehen. Somit weiss ich nicht ob man das als einen Anlauf zu mehr Gerechtigkeit sehen kann. Ich meine die älteren Menschen könnten nicht genug erarbeiten.Auch wie will man die Leistung bemessen? Heute haben die Spitzenverdiener sicher auch das Gefühl, ihr Gehalt sei ihrer Leistung angemessen. In eine dörfliche Struktur zurück, können wir schwerlich in dieser globalisierten Welt. Bauern, Bäcker oder Dachdecker können nicht alle werden, da wär ein Überangebot vorhanden auf der einen Seite und ein Unterangebot auf der anderen.Aber natürlich, ohne radikale Lösung geht es nicht. Daher müsste man da unzimperlich werden. Doch ohne ein Wandel der Moral, wird es nicht mehr Gerechtigkeit geben, meiner Meinung nach. Das Geldsystem alleine kann die Einstellung der Menschen nicht verändern. Ich befürchte es werden sich auch da, dann gewisse Interessen durchsetzen. Und die sind selten selbstlos.unsere rentensysteme, egal in welchem land, sind steuerfinanziert. es gibt keine rentenkasse wo Geld von vor 40 jahren verwaltet wird.
unsere rentensysteme, egal in welchem land, sind steuerfinanziert. es gibt keine rentenkasse wo Geld von vor 40 jahren verwaltet wird.Das stimmt doch so nicht. Die Renten werden nicht aus den Steuern finanziert, da hätten wir denn ein gröberes Problem. Die Pensionskassen verwalten das Geld, welches die Arbeitnehmer einzahlen. Daraus und aus den Erträgen, werden die Renten ausbezahlt. Bei den öffentlichen Kassen der Staatsangestellten, da haftet dann im Endeffekt der Steuerzahler, in der Theorie, wie gerade aktuell im Kanton Zürich.
welche Erträge? :lol:
habt ihr in CH was anderes? dann bitte ich um entschuldigung.
unsere rentensysteme, egal in welchem land, sind steuerfinanziert. es gibt keine rentenkasse wo Geld von vor 40 jahren verwaltet wird.Die Frage ist wie, man "Steuer" definiert. Die AHV ist eine Zwangsabgabe auf Arbeitsleistung (man jammert über Arbeitslosigkeit und besteuert die Arbeit) und kann daher sehr wohl als Steuer bezeichnet werden. Im Gegensatz zu den USA ist diese Abgabe nach oben nicht limitiert, wohl aber die Rente. Bezüglic AHV würde ich Kojak zustimmen, bezüglich PK (dritte Säule generell) nicht.
Ja das mit den Erträgen geht nicht mehr so auf wie geplant :mrgreen: Was habt ihr denn in Deutschland für ein System? Müssen da die Arbeitnehmer nix einzahlen in Ihre Rentenkassen?Die AHV ist die Altersgrundversicherung. Die macht aber nur einen Teil der Rente aus und nennt sich Umlagerungsversicherung, was heissen soll, es geht hier um eine Solidaritätspakt der Generationen. Die Arbeitenden bezahlen für die Pensionierten. Bei den Pensionskassen hingegen, geht es in der Idee darum, dass es eine Sparkasse ist. So haben die Pensionkassen denn auch grosse Vermögen angehäuft, die sie verwalten.
bei rente denke ich an das was einem arbeitnehmer gezogen wird. wenn ihr privat was macht istdas schon was anderes. ich dachte solche begrifflichkeiten sollten sitzen, wenn wir über währungsreformund finanzcrash sprechen. sorry für meine störungen...
welche Erträge? :lol:Meine Pensionskasse hat die von mir und vom Arbeitgeber über die Jahre eingezahlten Beiträge (auf meinem inividuellen Konto erfasst) in Aktien und Immo's und einen kleinen Teil in Obli investiert. Aus diesen Erträgen und dem "Verzehr" des Kapitals entsprechend der statistischen Lebenserwartung bekomme ich meine Rente. Zur Zeit ist die jährliche Rente 6,8 % des beim Erreichen des Rentenalters angehäuften Kapitals (terminus technicus "Umwandlungssatz"). Meine staatliche Rente wird aus den laufenden Beiträgen der Arbeitenden bezahlt (hier Umlageverfahren genannt)
jaja. da macht eine rentenkasse mal eben fast 7 prozent rendite....und wir reden über irrwege des systems. ich finds hier einfach nur bärenstark. bei euch eidgenossen. :top: :cheers:
bei rente denke ich an das was einem arbeitnehmer gezogen wird.Dies Pensionskassenbeiträge werden zwangsweise vom Arbeitgeber abgezogen und in eine Stiftung einbezahlt (oder eine private Versicherung)
jaja. da macht eine rentenkasse mal eben fast 7 prozent rendite....Nein eben nicht. Das Kapital wird aufgebraucht. Die Rendite müsste etwa bei 3,5 % liegen bei der heutigen Lebenserwartung (Zahl ohne Gewähr).
Gerade in Bezug auf eine WR ist ja dies ein Thema, da diese Vermögen der PKs zu grossen Teilen in Staatsanleihen investiert sind. Würden diese Vermögen vernichtet, würde das ganze Rentensystem nicht mehr funktionieren wie jetzt. Da müssten riesen Abstriche gemacht werden. Ein so fideler Lebensabend wie ihn viele Alte gerade in der Schweiz geniessen, mit Reisen und so, wär dann nicht mehr möglich. Da die Alten auch die fleissigsten Wähler sind, ist es da auch schwierig auf politischem Weg überhaupt auch nur den Begriff einer WR in den Mund zu nehmen. Denn die wären von der Generation her gesehen, die die am meisten verlieren. Nix mehr mit Golfen auf Mallorca :mrgreen: Süppchen mit Brot in einem Zimmerchen, wär denn da eher angesagt.
Gerade in Bezug auf eine WR ist ja dies ein Thema, da diese Vermögen der PKs zu grossen Teilen in Staatsanleihen investiert sind.Stimmt das wirklich? Die Verteilung der Anlagen der PK ist in der Regel öffentlich zugänglich (z.B. auch auf dem Internet). Es liegt an Arbeitnehmervertretungen im Stiftungsrat dafür zu sorgen, dass eben NICHT zu grossen Teilen in Staatsanleihen investiert wird. Wie es bei den Versicherungen aussieht, weiss ich nicht.
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