Währungsreform: Weltuntergang oder Neuanfang?
1'158 Antworten344'532 AufrufeGestartet von Marcus Fabian ·
Soweit mir bekannt haben die eine Lösung gefunden: Kapputsparen :bye: bevor wir das kritisieren, schauen wir mal wie es läuft :cheers:Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Du das ironisch oder ernst meinst. Sparen bedeutet ja per Definition "weniger ausgeben". Entsprechend weniger Umsatz in der Wirtschaft und als Konsequenz weniger Steuereinnahmen und höhere Arbeitslosigkeit. Letzteres führt zu höheren Transferleistungen. Also ist dann nix mehr mit Schuldenreduktion.Ich meine, man muss einfach dem Markt seinen Lauf lassen. Man muss inkompetenten Firmen erlauben, Pleite zu gehen. Auch wenn es sich dabei um Banken handelt. Die Überlebenden werden dann entsprechend Marktanteile übernehmen und gestärkt aus der Krise hervorgehen. Wer die schlechten Firmen auf Staatskosten "rettet", bestraft damit die gesunden Firmen und verschafft den schlechten einen ungerechtfertigten Marktvorteil. Langfristig ist das kontraproduktiv.
Das heisst, dass die Verlagerung der Schulden vom Staat auf die Unternehmen und/oder Bürger in der Schweiz bereits Realität ist.
Soweit die offizielle Statistik des IWF.
Dem muss ich allerdings entgegenhalten, dass diese Schweizer Schulden grösstenteils Bankguthaben ausländischer Kunden sind: Wenn ein Ausländer ein Konto in der Schweiz hat, dann ist dieses Kontoguthaben ja eine Schuld der Bank diesem Ausländer gegenüber. Insofern lehne ich den Vergleich "Schweiz=Italien" ab, da ja diese Schweizer Schulden nicht exzessivem Konsum geschuldet sind.
Damit wären wir wieder bei der Diskussion von gestern betreffend der Qualität von Schulden: Konsumschulden, Investitionsschulden oder wie in unserem Fall Schulden, weil wir Geld verwalten.
Aha, ich sehe schon: Wir zwei Night-Stalker sind wieder als einzige unterwegs. :D
Aber bei den Diäten und Vergünstigungen der Politiker gebe ich Dir recht.
Sie können an den Sozialleistungen sparen ...Das wäre schlecht: Wer Sozialleistungen bezieht, gibt davon 99-101% direkt wieder für den Konsum aus. Da würde es sogar eher was bringen, die Sozialleistungen zu erhöhen.Wer hingegen Reich ist, der gibt nicht mehr oder weniger aus, ob man ihm sein monatliches Einkommen von 100'000 auf 90'000 kürzt oder auf 110'000 erhöht ;)
Aber bei den Diäten und Vergünstigungen der Politiker gebe ich Dir recht.
Nicht alle Mitglieder sind mit diesem eisernen Sparwunsch aus Deutschland zufrieden. Bezüglich Finanzausgleich, dann sparen einige Länder halt eben weniger als andere ;)Vor allem, weil Deutschland die Sparsamkeit nur von anderen fordert, selbst aber überhaupt nicht ans sparen denkt sondern - im Gegenteil - seine Schulden ausbaut und Kohle mit sinnlosen Abwrackprämien und Euro-Buchstabensuppen verpulvert. Wie glaubwürdig ist das denn?
Wer interessiert sich für 2.5 Mio für Minix, bei dreistelligen Milliardenbeträgen die im lateineuropäischen Geldgrab versenkt werden?
Natürlich könnte man bei Bildung und Forschung sparen. Das wären aber genau jene Bereiche, wo ich eben nicht sparen würde, denn dort liegt die Zukunft, wenn wir weiterhin hochstehende Qualitätsprodukte verkaufen und einen gewissen Vorsprung gegen China halten wollen.
Hast Du den von Deiner Wohngemeinde, von Deinem Wohnkanton oder vom Bund einen Brief mit folgendem Inhalt erhalten:Was Du hier unter Ironie-Flags schreibst ist der Realität näher als Du vielleicht glaubst.Die Schweiz ist gesamthaft (also Staat, Unternehmen, Private) mit 300% BSP verschuldet.Ich hätte einen Vorschlag gegen die Schuldenkrise: Was wäre, wenn man die Staatsschulden auf die gesamte Bevölkerung verteilt (vielleicht noch abgestuft mit dem Alter, so dass die Schuldenlast für ein Baby deutlich geringer ist als für jemand, der 80 Jahre alt ist). Somit ist der Staat schuldenfrei und jeder Bürger kann dann mit seinem Schuldenanteil machen, was er will.
Sehr geehrter Herr MarcusFabianAufgrund der aktuellen Verschuldung Ihres Wohnkantons haben wir als Sanierungsmassnahme entschieden, die Schulden auf jeden einzelnen Bürger zu verteilen. Wir haben Ihren Schuldenanteil auf CHF XX'XXX.XX ermittelt. Wir bitten Sie, uns den entsprechenden Betrag auf das Konto YY innerhalb von 30 Tagen zu überweisen. Vielen Dank für Ihre Kooperation.Freundliche GrüsseIhre SteuerverwaltungIch hab bis jetzt noch keinen solchen oder ähnlichen Brief erhalten. Ich habe genau das mit meiner Aussage gemeint.
Hast Du den von Deiner Wohngemeinde, von Deinem Wohnkanton oder vom Bund einen Brief mit folgendem Inhalt erhalten:Den werd' ich ich nie bekommen. Der Staat geht da subtiler vor: über Inflation werden alle Bürger gemeinsam abgezockt, ohne dass sie das gross mitkriegen :D
Den werd' ich ich nie bekommen. Der Staat geht da subtiler vor: über Inflation werden alle Bürger gemeinsam abgezockt, ohne dass sie das gross mitkriegen :DAber vielleicht sollte man meinen ironischen Vorschlag in Griechenland umsetzen. Dann würde vermutlich mehr Geld zusammenkommen, als jetzt. Aber das ist generell ein Problem, das Volk fordert, aber die Rechnung dafür möchte niemand bezahlen. Somit würde dem Volk die klare Rechnung präsentiert.
Der Punkt ist doch (und genau das versuche ich in diesem WR-Thread rüberzubringen), dass das Geld für die Bezahlung der Staatsschulden gar nicht existiert!Es müssten sich demnach die Bürger privat verschulden, um dieses Geld erst als Kredit zu erzeugen, um dann damit die Staatschulden bezahlen zu können. Dann wären zwar die Staatsschulden weg aber die Bürger wären verschuldet. Sprich: Die Schulden bleiben konstant, es hat sie nur ein anderer.Die einzigen, die genügend Geld haben, um die Staatsverschuldung zu bezahlen sind jene, die die Staatsanleihen besitzen. Das sind unter anderem auch wir Bürger über unsere AHV und PK. Anstatt also die Staatsschulden über andere, neue Schulden abzutragen ist es viel einfacher und logischer, die Staatschulden einfach zu vernichten. Damit wird auch gleichzeitig die Geldmenge gesenkt.Anstatt dass Du direkt Deinen Anteil von vielleicht 20'000 an den Staat überweist, verlierst Du bei der Streichung der Staatsschulden Fr. 20'000 auf Deiner PK/AHV. Auch buchhalterisch wäre das einfacher.
Die einzigen, die genügend Geld haben, um die Staatsverschuldung zu bezahlen sind jene, die die Staatsanleihen besitzen. Das sind unter anderem auch wir Bürger über unsere AHV und PK. Anstatt also die Staatsschulden über andere, neue Schulden abzutragen ist es viel einfacher und logischer, die Staatschulden einfach zu vernichten. Damit wird auch gleichzeitig die Geldmenge gesenkt.Anstatt dass Du direkt Deinen Anteil von vielleicht 20'000 an den Staat überweist, verlierst Du bei der Streichung der Staatsschulden Fr. 20'000 auf Deiner PK/AHV. Auch buchhalterisch wäre das einfacher.Im Grunde genommen meinen wir beide doch das Gleiche. Ob die Staatsschuld über die PK oder über ein anderes (Bank-)Konto getilgt wird, ist Hans wie Heiri. Die Bilanzsumme wird beides Mal um die Schulden kürzer ausfallen.
Natürlich könnte man bei Bildung und Forschung sparen. Das wären aber genau jene Bereiche, wo ich eben nicht sparen würde, denn dort liegt die Zukunft, wenn wir weiterhin hochstehende Qualitätsprodukte verkaufen und einen gewissen Vorsprung gegen China halten wollen.Es gibt bei der Bildung bestimmt Einsparungspotential. Wenn ich da zum Beispiel nur an alle diese Prachtbauten denke, welche die Universitäten aufstellen. Etwas schlichter und sie könnten immer noch die genau gleiche Bildungsqualität erbringen. Auch könnte man darüber diskutieren, ob die Bildungsausgaben immer sinnvoll ausgegeben werden. Ich denke, auch dort würde man einiges optimieren können.
Es gibt bei der Bildung bestimmt Einsparungspotential. Wenn ich da zum Beispiel nur an alle diese Prachtbauten denke, welche die Universitäten aufstellen. Etwas schlichter und sie könnten immer noch die genau gleiche Bildungsqualität erbringen.Weshalb sitzt der CEO jeder grossen Firma im Dachgeschoss mit eigenem/r Koch/Küche, Freizeitraum, Konferenzraum, Balkon, Ruhezimmer, Ankleideraum, einigen Vorzimmern mit Damen und und und. Er könnte seine Topleistung wohl auch im zweitobersten Stockwerk oder im Keller erbringen. So er denn wollte...... (der grösste Ärger war früher, wenn die EDV zuoberst untergebracht wurde aus Sicherheitsgründen und wegen der Kühlung :lol: )Auch der Universitätsprofessor geniesst den Luxus als etwas "Besonderes" zu gelten. Selbst wenn er grosse Sprüche über Ökonomie klopft und dabei ein Ressourcenvernichter ist.... :D
Ein Staat kann garnicht seine Schulden zurückzahlen. wer so was fordert hat leider nicht das Spiel mit den Staatsanleichen verstanden. sorry wenn ich euch wieder in die grätsche fahre, mit euren seitenweisen schönen beiträgen. das man von einem "ausgeglichenen Haushalt" spricht,wenn man mal für 5 Minuten keine neuen schulden macht, aber nebenbei 2 billionen euro schulden hat, und nicht mal die zinsen bezahlen kann, sondern sogar dafür kredit aufnehmen muss, zeigt wie dämlich das ganze system geworden ist. wir sind eben nahe dem ende
die paar Uni Prachtbauten... die zumal oft schon jahrzehnte alt sind.guck mal wie es in Brüssel aussieht. der reinste Porno was da rausgeworfen wird. nur damit das Beamten Endlager ja schön ausschaut...Oder Stuttgart21....Oder Elbharmonie...oder ...oder ...Es gibt bei der Bildung bestimmt Einsparungspotential. Wenn ich da zum Beispiel nur an alle diese Prachtbauten denke, welche die Universitäten aufstellen. Etwas schlichter und sie könnten immer noch die genau gleiche Bildungsqualität erbringen. Auch könnte man darüber diskutieren, ob die Bildungsausgaben immer sinnvoll ausgegeben werden. Ich denke, auch dort würde man einiges optimieren können.
Beispiel: Wir schreiben das Jahr 2013, Die UBS steht vor dem Konkurs, weil die Derivateblase geplatzt ist und sie jetzt mit 3000 Mrd. wertlosen Assets dasteht. Sie ist pleite. Die Eidgenossenschaft kann nicht helfen, weil 3000 Mrd. für ein Land mit einem BIP von 550 Mrd. einfach ein zu grosser Brocken ist.Was passiert? Die Schweiz wird erkennen, dass in diesem 3000 Mrd-Brocken ein vergleichsweise kleiner Teil namens Private-Banking mit einem Volumen von vielleicht 100 Mrd. drin steckt, der systemrelevant ist und sogar leicht profitabel. Ergo wird der Investment-Bereich fallen gelassen, der Privat-Bereich gerettet. Alles andere als die Rettung würde auch keinen Sinn machen: 2008 hat man sogar den (sinnlosen) Investment-Teil gerettet. Warum sollte man nun auf den wirklich wichtigen Teil verzichten? .gut beschrieben marcus.an dem kurzen beispiel erkennt man auch, dass wir diesmal keine inflation und schon gar keine hyperinflation bekommen werden. da das ganze einfach völlig substanzlos ist. die ganze pumperei fliesst am real market vorbei. dummes geld in noch dümmere giralgeldassets. da tut selbst ein haircut von 90 prozent niemanden wirklich weh. ausser den paar knöpfchen drückern bei den fondues....
Der Mehrwert ist subjektiv und davon sollen keine Kredite abhängig sein. Wenn es ausschliesslich darum geht ob der Kredit zurück bezahlt wird, dann sind Firmen auch nicht besser wenn die Geschäftsidee nicht aufgeht. Eine Diskriminierung bei den Krediten nach dem Muster Mehrwert und Sinn durch die Kreditgeber - bspw. eine Bank - finde ich grotesk. Geht doch der Bank nichts an wofür ich einen Kredit ausgebe sollange ich die nötigen Sicherheiten anbieten kann.niemand diskriminiert die unterschiedlichen kredite. wenn ich mir aber ein kleines häuschen finanziere, sauber und auf stabilen beinen finanziert ist das eine gute sache. ebenso eine fabrikhalle um zu den betrieb wachsen zu seheh, oder eine verbesserte maschine um die produktivität zu steigern... also prima, superdupper...
einen lcd fernseher per privatkredit finanzieren, der in 6 monate eh billiger/besser zu haben ist, ist einfach nur dämlich. es sei denn der händler bietet wie so oft den nullzins an. den nutzen ist okay, zumal die finanzierung bei den agressiv beworbenen produkten eh einkalkuliert ist. bei solchen läden also ruhig agressiv nach barzahler nachlass fragen, und dann einfach gehen wenns nix gibt.
und im übrigen scheinst du nicht oft bei der bank zu sein. genau diesen MEHRWERT wollen die banken mehr und mehr sehen. wenigstens ein gutes hatte die ganze krise. jetzt bekommt die Oma in Spanien mit 800 euro rente nicht mehr kredite in höhe von 250.000 euro....
Wenn du Stipedien kürzt, kriegen halt jene die sich das nicht Leisten können keinen Platz. Dafür bleibt dieser Platz frei für jene, die sichs leisten können. Das ist eine Verlagerung, nichts anderes.Warum sollen die reichen, dummen dann studieren dürfen, die armen, intelligenten aber nicht?Sinn und Zweck muss doch sein, dass die intelligenten gefördert werden und ihren Fähigkeiten entsprechend ausgebildet werden, oder?Stipendien, gute Bildung, rechnet sich natürlich nicht im aktuellen Jahresbudget. Wohl aber in 10, 20, 30 Jahren.
unser geldsystem ist durch nichts gedeckt, ausser durch die grenzenlose dummheit der teilnehmer. von daher erscheint dein vorschlag, wenn auch in ironie gesetzt, meine aussage zu untermauern.einen dreck haben mich staatsschulden zu interessieren. wer hat die gemacht? ich bekomme schon das kotzen, wenn ich höre das die staatsschulden pro kopf auf die einwohner eines landes gerundet werden. sollen die das ausbaden die das ganze angerichtet haben. aber dieses feige, asoziale pack versteckt sich lieber in dunklen limosinien mit panzerglas.Ich hätte einen Vorschlag gegen die Schuldenkrise: Was wäre, wenn man die Staatsschulden auf die gesamte Bevölkerung verteilt (vielleicht noch abgestuft mit dem Alter, so dass die Schuldenlast für ein Baby deutlich geringer ist als für jemand, der 80 Jahre alt ist). Somit ist der Staat schuldenfrei und jeder Bürger kann dann mit seinem Schuldenanteil machen, was er will.
Es gibt bei der Bildung bestimmt Einsparungspotential. Wenn ich da zum Beispiel nur an alle diese Prachtbauten denke, welche die Universitäten aufstellen. Etwas schlichter und sie könnten immer noch die genau gleiche Bildungsqualität erbringen. Auch könnte man darüber diskutieren, ob die Bildungsausgaben immer sinnvoll ausgegeben werden. Ich denke, auch dort würde man einiges optimieren können.Naja, die meisten dieser "Prachtbauten" sind schon mehrere Jahrzehnte alt. Mir kommt da nur ein Beispiel in denn Sinn. Angeblich hat die Treppe im HCI Gebäude der ETH Zürich ca. 1Mio. gekostet. Sie soll die DNA Doppelhelix darstellen... Aber was sind schon 1Mio zu den gesamten Baukosten und eine Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten...

Im Grunde genommen meinen wir beide doch das Gleiche. Ob die Staatsschuld über die PK oder über ein anderes (Bank-)Konto getilgt wird, ist Hans wie Heiri. Die Bilanzsumme wird beides Mal um die Schulden kürzer ausfallen.Von der Geldpolitik her ist es eben nicht das gleiche:Wenn ich 100 Schulden aufnehmen muss, um meine Staatsschuld-Rechnung zu begleichen, erhöht sich die Geldmenge. Als Gesamtes betrachtet verschlimmert sich die Situation im Land.Wenn mir die 100 einfach von meiner PK automatisch abgezogen werden, verringert sich die Geldmenge und somit verbessert sich die Situation.
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