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Währungsreform: Weltuntergang oder Neuanfang?

1'158 Antworten344'532 AufrufeGestartet von Marcus Fabian ·

#621
Nein, wäre ich nicht!Viele machen den Fehler, dass sie Hyperinflation mit einer hohen Inflation gleichsetzen. So im Stil: Inflation 4% - 10% - 15% - 20% ..... 100% - HyperinflationAber das ist falsch. Hyperinflation ist nämlich viel enger Verwandt mit Deflation als mit (normaler) Inflation. Ein schönes Beispiel sind die Jahre 1921-1923 in der Weimarer Republik: 1921 gab's noch Deflation und ab Ende 1922 setzte direkt die Hyperinflation ein.Deflation ist geprägt von Risikoaversion. Es werden keine Kredite mehr vergeben und die Banken trauen sich auch untereinander nicht. So war es 1921 und einige werden erkennen, dass das auch jetzt exakt dieselbe Situation ist.Die Reaktion der Zentralbanken auf diese Deflation besteht darin, die Geldmenge zu erhöhen, im verzweifelten Versuch, via Banken Geld in die Wirtschaft zu pumpen --> Reflation.Auch das erleben wir derzeit wie aus dem Lehrbuch.Der Kippschalter, der dann das Vertrauen in das knappe Geld vernichtet, kann sehr schnell umgelegt werden. Geld besitzt Kaufkraft, weil es nachgefragt wird. Und es geniesst Nachfrage, weil man ihm auch morgen noch Kaufkraft zuschreibt.Das ist ein Zirkelschluss, der sehr schnell durchbrochen werden kann.
Okay, eines nach dem Anderen! Also, Deflation erkenne ich keine, nicht im berühmten Warenkorb, anders bei Computern, Handys, Fernsehern und sonstigen Massenwaren. Eine bescheidene bis keine Inflation ist zu erkennen, was mich beunruhigt wegen der Geldmengen Erhöhung.Es ist immer problematisch die Vergangenheit in die Gegenwart zu übertragen, aber nach meinen Informationen setzte die Inflation schon 1914 ein. Die wurde vor allem durch den Ersten Weltkrieg verursacht, so dass 1918 am Ende des Krieges die Mark die Hälfte der Kaufkraft einbüsste. Hyperinflation setzte dann erst 1919 in der von dir erwähnten Weimarer Republik ein.Risikoaversionen bei den Banken führe ich nicht auf eine Deflationäre Phase zurück, sondern auf die grossen Verluste der Immobilienkrise und der immer wie grösseren Einmischungen der Politik in Form von Eigenkapitalerhöhung. Es geht da jetzt nicht darum, ob das gut oder schlecht ist. Ist es wirklich die Angst vor einer Deflation die, die Zentralbanken dazu bewegen eine aggressiv expansive Geldpolitik zu fahren, das wäre dann in der Tat eine Reflation. Ich denke es geht mehr darum den hochverschuldeten Ländern billiges Kapital zur Verfügung zu stellen, dies scheitert daran, dass die Banken es den Unternehmen und Verbrauchern nicht weitergeben in Form von günstigen Zinsen, wenn diese günstige, ja sogar sehr günstige Kredite aufnähmen könnten und Ausgaben damit tätigten, wäre das Deflationsgespenst beseitigt und eine höhere Inflationsrate würde entstehen.Im Gegensatz zu einer Inflation ist Deflation eine miese Angelegenheit, Japan steckt seit 1997 in der Deflation. Deflation kann ein Land also sehr lange im Würgegriff halten. Sinkende Preise und Einkommen führen zu weiterer Kaufzurückhaltung, damit zu sinkenden Preisen und einer sinkenden Kapazitätsauslastung und damit weiter sinkenden Einkommen und einer geringeren Nachfrage. Ein Teufelskreis dem man nicht so leicht entkommt. Die Kreditvergabe wird aufgrund der schlechten Wirtschaftsaussichten eingeschränkt, was die Geldmenge vermindert und damit das Wirtschaftswachstum behindert. Den Kippschalter den du beschreibst, nehme ich zum Anlass für eine meiner Metaphern um ihn ein bisschen zu relativieren. Bei einer Deflation suchen wir Schutz in einem riesigen Haus mit unendlich vielen Etagen, die Deflation verbreitet immer wie mehr Dunkelheit, es hat aber nur einen kleinen Lichtschalter in diesem Haus, bis wir den gefunden haben, kann es sehr lange gehen und wir können das schöne grosse Haus nicht geniessen. Haben wir ihn nach langer Zeit endlich gefunden, können wir damit im ganzen Haus Licht machen, dieses reizt aber unsere Augen, die das Licht durch die lange Dunkelheit nicht mehr gewöhnt sind. Mit zusammengekniffenen Augen stolpern wir die Hyperinflations Treppe runter. Für uns Anleger bedeutet eine Deflation nichts Gutes, da ist man mit guten „sicheren“ Unternehmensanleihen am besten bedient. Auch Aktien mit einer gesunden Dividendenpolitik können sich in einem deflationären Umfeld eignen. Edelmetalle scheiden aber dann definitiv aus.
#622
Japan ist ein altes Land. da leidet niemand. die jungen Leute haben Händys, frönen westlichen Lebensstil. wenn man immer dieses Beispiel von Japan hört, meint man dort steht die gesamte Wirtschaft. hallo??? dort sind letztes jahr 6 Atommeiler explodiert und dennoch geht es weiter. das japan leidet, seit 20 jahren in tiefer depression und deflation steckt, nicht mehr raus kommt, soory, aber das ist dummes harvard gelabere. china, südkorea und japan haben alleine ein handelsvolumen von fast 700 Mrd. dollar. wo man da eine klammernde deflation und schwarze stimmung sehen mag, bitte um klärung. nehmen wir mal die ganz normalem handelsumsätze von deutschland... oder der schweiz. das für normale tägliche leben notwendige. essen, trinken, wohnen, leben, mal ins restaurant, ein auto für privat. dinge die man eben braucht. die werden immer nachgefragt, mal mehr mal weniger.aber unsere heutigen messmethoden fürs wirtschaftswachstum sehen so aus: mache die leute krank, setze sie in kaufrotation, mache sie abhängig, behandele sie ausgiebig beim arzt, lasse sie wegen jedem müll zum anwalt laufen und vor den gerichten verhandeln. führe kriege, liefere waffen.tolles wachstum das wir haben....

#623
Japan ist ein altes Land. da leidet niemand. die jungen Leute haben Händys, frönen westlichen Lebensstil. wenn man immer dieses Beispiel von Japan hört, meint man dort steht die gesamte Wirtschaft. hallo??? dort sind letztes jahr 6 Atommeiler explodiert und dennoch geht es weiter. das japan leidet, seit 20 jahren in tiefer depression und deflation steckt, nicht mehr raus kommt, soory, aber das ist dummes harvard gelabere. china, südkorea und japan haben alleine ein handelsvolumen von fast 700 Mrd. dollar. wo man da eine klammernde deflation und schwarze stimmung sehen mag, bitte um klärung. nehmen wir mal die ganz normalem handelsumsätze von deutschland... oder der schweiz. das für normale tägliche leben notwendige. essen, trinken, wohnen, leben, mal ins restaurant, ein auto für privat. dinge die man eben braucht. die werden immer nachgefragt, mal mehr mal weniger.

aber unsere heutigen messmethoden fürs wirtschaftswachstum sehen so aus: mache die leute krank, setze sie in kaufrotation, mache sie abhängig, behandele sie ausgiebig beim arzt, lasse sie wegen jedem müll zum anwalt laufen und vor den gerichten verhandeln. führe kriege, liefere waffen.

tolles wachstum das wir haben....
Na, da hat sich ja einiges angestaut das mal raus musste. Ich hoffe es geht dir jetzt besser.
Ich habe nirgends geschrieben das Japan leidet und in einer Depression steckt.

Japan steckt in wirtschaftlicher Hinsicht in einer Deflation, das ist so, das ist kein Gelaber.

Wir müssen ja irgendwie Wörter verwenden um eine Situation zu benennen und das sollten wir rational und emotionslos dürfen.

Deine Ansichten von wegen Leute krank, abhängig machen, Waffen liefern und Kriege führen mögen für dich richtig sein, aber das wäre dann ein anderes Diskussionsthema.

Aber hey Kojak ich weiss die Lollys sind auch nicht mehr das was sie mal waren. ;)

#624
Okay, eines nach dem Anderen! Also, Deflation erkenne ich keine, nicht im berühmten Warenkorb, anders bei Computern, Handys, Fernsehern und sonstigen Massenwaren. Eine bescheidene bis keine Inflation ist zu erkennen, was mich beunruhigt wegen der Geldmengen Erhöhung.
Deflation im Sinne von sinkenden Preisen hatten wir 2008, weil dort die Aktien- und Immobilienpreise (USA) massiv eingebrochen sind. Hier wurde also Geld (nicht im Sinn von Bargeld aber im Sinn von Vermögenswerten) vernichtet. Und zwar ziemlich massiv!Hinzu kommt das angeschlagene Vertrauen in Banken. Keiner will Banken mehr Geld geben und keiner will mehr Geld von der Bank leihen.Nun muss man sich die Psychologie vor Augen halten, wie Menschen reagieren, die in dieser Situation noch Geld haben: Sie sind verunsichert. Ihre Risikobereitschaft sinkt. Das vorhandene Geld fliesst also tendenziell in sicherere Anlagen. Siehe mein Posting hier.Man ist deshalb bereit, sein Geld in unverzinslichen Anlagen zu parkieren (wie D/CH-Staatsanleihen oder Gold), weil im Moment Vermögenserhalt wichtiger ist als Rendite. Kurz, die Vermögenden bleiben auf ihrem Geld "sitzen".Die Privaten haben keine Lust mehr auf neue Schulden. Sie sind schon alleine durch den gesunkenen Wert ihres Eigenheims gezwungen, zu sparen und zu amortisieren. Für den Konsum bleibt somit weniger Geld.Die Unternehmen wiederum erkennen diese Situation. Sie rechnen also bestenfalls mit stabilen Umsätzen aber keinesfalls mit steigenden. Entsprechend sehen sie gar keinen Grund, Kredite aufzunehmen und zu investieren.Daran ist eigentlich auch nichts falsches: Man hat jahrelang über seine Verhältnisse gelebt, also muss man jetzt ein paar Jahre lang sparen und weniger ausgeben als man einnimmt.Oder auf Immobilien bezogen: Man hat jahrelang zu viele Häuser gebaut also muss man entsprechend nun zu wenige Häuser bauen, bis der Überschuss absorbiert ist. Schliesslich wächst der Häuserbestand langfristig parallel zur Bevölkerung.In dieser Situation hat die Fed nun Geld gedruckt, um der Deflation zu begegnen. Sie hat die Geldmenge also stark inflationiert. Und da sich ausser dem Staat keine Abnehmer für das Geld finden lassen, nimmt der Staat dieses Geld als neue Schuld auf.Somit haben wir deflationäre Tendenzen, die durch Inflation der Geldmenge bekämpft werden. Also Reflation. Beides zusammen hat dafür gesorgt, dass das Preisniveau in den USA seit 2008 recht konstant war. So zwischen -0.5% und 6%.
Im Gegensatz zu einer Inflation ist Deflation eine miese Angelegenheit, Japan steckt seit 1997 in der Deflation. Deflation kann ein Land also sehr lange im Würgegriff halten. Sinkende Preise und Einkommen führen zu weiterer Kaufzurückhaltung, damit zu sinkenden Preisen und einer sinkenden Kapazitätsauslastung und damit weiter sinkenden Einkommen und einer geringeren Nachfrage. Ein Teufelskreis dem man nicht so leicht entkommt. Die Kreditvergabe wird aufgrund der schlechten Wirtschaftsaussichten eingeschränkt, was die Geldmenge vermindert und damit das Wirtschaftswachstum behindert.
Mies sind Infla wie auch Defla. Der Unterschied ist halt, dass man bei der Defla den Schmerz in Form von Rezession sofort hat. Bei der Infla erst Jahre später.Eigentlich ist es auch ganz vernünftig und richtig, dass ein Land, dessen Bevölkerung schrumpft auch weniger produziert. Nehmen wir Japan: Angenommen (Phantasiezahlen) die Bevölkerung schrumpft um 1% pro Jahr und die Wirtschaft um 0.5%, dann bedeutet das ja, dass immer noch jeder Japaner pro Jahr etwa 0.5% mehr produziert. Gleichzeitig teilen sich immer weniger Menschen die beschränkten Ressourcen dieser Insel. etc ...Gäbe es bei positiven Zinsen nicht den systemischen Wachstumszwang, wäre eigentlich alles in Ordnung. Weiterhin bin ich auch nicht in jedem Fall mit der Aussage einverstanden, dass sinkende Preise zu "Kaufzurückhaltung" führen. Wir alle wissen, dass Laptops und Handys nächstes Jahr weniger kosten werden als heute und dennoch kaufen wir bereits heute unseren Laptop. Keiner wartet auf das nächste Jahr. Auch Dinge des täglichen Bedarfs kaufen wir unbesehen vom Preis. Lebensmittel, Erdölprodukte ... etc.Ich behaupte nicht, dass Deflation was tolles ist. Aber es ist auch nicht so ein Schreckgespenst, wie allgemein behauptet wird.
#625
Na, da hat sich ja einiges angestaut das mal raus musste. Ich hoffe es geht dir jetzt besser.

Ich habe nirgends geschrieben das Japan leidet und in einer Depression steckt.

Japan steckt in wirtschaftlicher Hinsicht in einer Deflation, das ist so, das ist kein Gelaber.

Wir müssen ja irgendwie Wörter verwenden um eine Situation zu benennen und das sollten wir rational und emotionslos dürfen.

Deine Ansichten von wegen Leute krank, abhängig machen, Waffen liefern und Kriege führen mögen für dich richtig sein, aber das wäre dann ein anderes Diskussionsthema.

Aber hey Kojak ich weiss die Lollys sind auch nicht mehr das was sie mal waren. ;)
sorry wenn was falsch rüber kommt. ich lese was und schreibe was dazu. ob du das bist, oder sonstwer. ausser fabian kenne ich hier keinen persönlich... also von mir auch nichts persönlich nehmen. gell!
z.b. japan. ein altes land, dass dennoch lebt. das volk ist uralt, baut potthässliche autos, aber es lebt. es geiselt sich in ihrem alter, in ihrem erbärmlichen und dann kommt ein tsunami mit einer 15 meter hochen welle und zerstört 6 AKW´s. weisst was... es geht nicht um dich und mich, sondern darüber was und wie man schreibt. du meinst japan müsste wachsen? echt? warum?

warum japan nicht aus dem quark kommt? weil es das zinssystem gefressen hat.

#626
Gäbe es bei positiven Zinsen nicht den systemischen Wachstumszwang, wäre eigentlich alles in Ordnung.
positiven geschäftsmodell MUSS es heissen.es gibt keine positiven zinsen in einem asozialen und feindlichen, durch nichts gedecktem geldsystem.klingt blöd und naiv?echt?wirklich?was sind z.b. positive Zinsen? alle rennen zum arzt lassen sich viagra verschreiben, verklagen ihren vermieter und mit den einnahmen beglücken wir die bordelle. laut statistischen berechnungsmethoden ist das wichtig, also richtig. dass BIB reisst es nach oben. alle haben wohlstand und sind glücklich. das die reallöhne seit fast 2 jahrzehnten fallen, juckt nur die deppen die aufrecht arbeiten, ohne tabletten vögeln können und sonst nichts am stecken haben..... :lol: im kommunismus hat man morgens löcher budeln lassen, die man mittags zuschütten lies. da waren auch alle glücklich...für eine weile zumindest.
#627
Deflation im Sinne von sinkenden Preisen hatten wir 2008, weil dort die Aktien- und Immobilienpreise (USA) massiv eingebrochen sind. Hier wurde also Geld (nicht im Sinn von Bargeld aber im Sinn von Vermögenswerten) vernichtet. Und zwar ziemlich massiv!Hinzu kommt das angeschlagene Vertrauen in Banken. Keiner will Banken mehr Geld geben und keiner will mehr Geld von der Bank leihen.Nun muss man sich die Psychologie vor Augen halten, wie Menschen reagieren, die in dieser Situation noch Geld haben: Sie sind verunsichert. Ihre Risikobereitschaft sinkt. Das vorhandene Geld fliesst also tendenziell in sicherere Anlagen. Siehe mein Posting hier.Man ist deshalb bereit, sein Geld in unverzinslichen Anlagen zu parkieren (wie D/CH-Staatsanleihen oder Gold), weil im Moment Vermögenserhalt wichtiger ist als Rendite. Kurz, die Vermögenden bleiben auf ihrem Geld "sitzen".Ich behaupte nicht, dass Deflation was tolles ist. Aber es ist auch nicht so ein Schreckgespenst, wie allgemein behauptet wird.
Infla, Defla, Reflation seit jeher ein Thema welches endlose und differenzierte Diskussionen auslöst. Ich kann mich bis auf ein paar wenige, nichts desto trotz aber wichtige Punkte mit deiner sehr fundierten Ausführung einverstanden erklären.Du sprichst 2008 an und machst die massiv sinkenden Aktienkurse für eine Deflation verantwortlich, so weit so schlecht.Dann sprichst du die Psychologie der Menschen an und denkst dir sie seien verunsichert und würden deswegen in „vermeintlich“ sichere Anlage wie Gold und Anleihen flüchten. Schauen wir uns aber den Dow an, sehen wir, dass dieser fast wieder auf dem Niveau von vor 2008 steht, also verängstigt sieht der Dow Chart nicht aus. Ebenso der Dax, welcher 1000 Punkte oder 13 % unter seinem Allzeithoch steht.Ich denke mir das hat nichts mit Psychologie zu tun, sondern mit dem vielen Geld das im Umlauf ist, sodass es überall landet, es wird gebunkert in Bargeld, Staatsanleihen, Gold. Aber eben auch investiert in Aktien, Unternehmensanleihen, usw. Deswegen sehe ich auch keine Deflation, sondern eine Inflation, welche mir als Anleger lieber ist. Der Worst Case bei Inflation ist Währungsreform, alle zurück an den Start.Bei Deflation haben wir ein dahinsiechen, welche sich, auf eine gefühlte Unendlichkeit ausdehnen kann.
#628
Deswegen sehe ich auch keine Deflation, sondern eine Inflation, welche mir als Anleger lieber ist. Der Worst Case bei Inflation ist Währungsreform, alle zurück an den Start.
Auf was ich hinaus wollte: Hyperinflation ist viel näher mit Deflation verwandt als mit Inflation. Vielleicht kann das Johann Saiger besser erklären:
#629
Wie geschrieben deine Ansichten sind fundiert und meiner Meinung nach, sehr gut kommentiert.

Den Johann Saiger respektiere ich, der hat einen Leistungsausweis der sich sehen lassen kann, ausserdem ist er ein sehr engagierter, profunder Marktkenner und dann auch noch ein Landsmann von mir.

Der ist gut, keine Frage!

Dennoch lassen wir einen anderen Marktkenner ebenfalls zu Wort kommen.

#630
Deswegen sehe ich auch keine Deflation, sondern eine Inflation, welche mir als Anleger lieber ist. Der Worst Case bei Inflation ist Währungsreform, alle zurück an den Start.
Auf was ich hinaus wollte: Hyperinflation ist viel näher mit Deflation verwandt als mit Inflation. Vielleicht kann das Johann Saiger besser erklären:
Verstehe dieses Video nicht ganz. Die Geldmenge sei nur schwach gestiegen und die Schuldenmenge stark.Jetzt habe ich von MF mühsam gelernt, Geld = Schulden, und jetzt erzählt dieser Kerl dass die Schulden schneller steigen als die Geldmenge. Ist in der Theorie doch gar nicht möglich. Oder wie erklärst du das MF??? :danke:
#631
Deswegen sehe ich auch keine Deflation, sondern eine Inflation, welche mir als Anleger lieber ist. Der Worst Case bei Inflation ist Währungsreform, alle zurück an den Start.
Auf was ich hinaus wollte: Hyperinflation ist viel näher mit Deflation verwandt als mit Inflation. Vielleicht kann das Johann Saiger besser erklären:
Die erste Theorie von J. Saiger gefällt mir gut. Zuerst wird der Goldpreis nochmals zusammenbrechen und alle Kleinanleger enttäuscht verkaufen, bevor der Preis richtig abgeht. Somit habe ich noch Zeit Gold zu kaufen, wenn der Preis vieleicht auf 1000 $ gefallen ist.
#632
Somit habe ich noch Zeit Gold zu kaufen, wenn der Preis vieleicht auf 1000 $ gefallen ist.
Die Hoffnung stirbt zuletzt....... :mrgreen:
#633
Verstehe dieses Video nicht ganz. Die Geldmenge sei nur schwach gestiegen und die Schuldenmenge stark.
Das kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht erklären, denn es ist genau so wie Du schreibst: Geld- und Schuldenmenge sind immer exakt gleich hoch. Vielleicht meint er mit Geldmenge auch nur M3, also das Geld, das sich im Umlauf befindet. Diese Geldmenge ist tatsächlich nur schwach gestiegen, da die Banken das frisch gedruckte Geld vorzugsweise in Staatsanleihen parkieren. Das Geld fliesst also nicht in Konsum und Wirtschaft.
Somit habe ich noch Zeit Gold zu kaufen, wenn der Preis vieleicht auf 1000 $ gefallen ist.
Das Interview stammt vom Januar 2011. Damals stand Gold bei $1400. Ich kann mir gut vorstellen, dass er damit die Phase meinte, die wir jetzt erlebt haben. Also die einjährige Korrektur von $1900 bis runter auf $1500.
#634
Bei Deflation haben wir ein dahinsiechen, welche sich, auf eine gefühlte Unendlichkeit ausdehnen kann.
nur das universium dehnt sich aus... und frei nach kostolany... die dämlichkeit der menschen.
#635
Dennoch lassen wir einen anderen Marktkenner ebenfalls zu Wort kommen.

5 bis 7 prozent in altersheim deutschlands.... :spitze: :lol: sowas schafft mit viel kraft vll. china noch..Risse ist ein Depp vor dem lieben Herrn...
#636
hör mal jonny boy, sind das deine news?

#637
Jetzt habe ich von MF mühsam gelernt, Geld = Schulden, und jetzt erzählt dieser Kerl dass die Schulden schneller steigen als die Geldmenge. Ist in der Theorie doch gar nicht möglich. Oder wie erklärst du das MF??? :danke:
was hat geldmenge mit theorie zu tun?
#638
5 bis 7 prozent in altersheim deutschlands.... :spitze: :lol: sowas schafft mit viel kraft vll. china noch..Risse ist ein Depp vor dem lieben Herrn...
Du hast glaube ich nicht richtig zugehört, er spricht da von Inflation von 5-7% in Deutschland und nicht von Wachstum.Du kennst den Unterschied?
#639
hör mal jonny boy, sind das deine news?
Wenn du dich ein bisschen im Forum umsiehst, dann findest du noch mehr von mir!Von dir finde ich nur sarkastische Bermerkungen.
#640
Du hast glaube ich nicht richtig zugehört, er spricht da von Inflation von 5-7% in Deutschland und nicht von Wachstum.Du kennst den Unterschied?
hab das schon verstanden, dass er von inflation spricht. drum hab ich ja so lachen müssen.aber ausgerechnet für ein Land wie Deutschland, mit 1,5 Mobilfunkverträgen pro Person, abernur 1,2 Kindern pro Paar irgendwo inflation zu erkennen.... nunja... Risse eben. ein N-TV Dödel.den toppt nur noch Katja Doof... el.

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