Währungsreform: Weltuntergang oder Neuanfang?
1'158 Antworten344'532 AufrufeGestartet von Marcus Fabian ·
An die geistreichen mit dem unermässlichen Niveau hier:ich bin auch enttäuscht, von Merkel, von Schäuble, von vielen anderen Dingen.nur stelle ich diese nicht grundsätzlich im Ausgangskern in Frage und diskreditiere Leutedie diese Machenschaften etwas gutes abkönnen.aber leute die ständig mit ihrem brain schwangergehen sollte man eh lassen...was ist jetzt mit den 70 Prozent Konsumentennachfrage in Amerika? haste das was gefundenoder sollen man dich bemuttern???
PS. Was mich wirklich freut ist, dass der lesenswerte Beitrag von JohnDoe hier unwidersprochen bleibt.sind wir ehrlich, bei Leuten ... bleiben wir mal in deutschland... die bis ca. 4.000 euro brutto als familie verdienen geht komplett alles in den konsum. das dürfte in amerika wohl nicht anders sein. in einem anderen thread hier haben wir mal diskutieren, ab wann man von zinsen leben kann. das haben andere schon beschrieben, und fakt ist, unter 2 - 3 mio. euro kann keiner von zinsen leben. sprich, alle drehen sich im hamsterrad. und da hier im forum niemand Robert Geissen heisst, oder vll. drei wohnsitze hat, gehe ich mal davon aus, dass JEDER hier im thread ein ganz Normalo ist. also Hans Wurst von nebenan. der eine hat etwas mehr, der andere bischen weniger. niemand hier bringt einen See zum überlaufen, wenn er reinpisst.igitt wieder so ein niveau.aber da man hier über die einfachsten Dinge schreiben muss, geht es leichter, wenn man es für alle etwas einfacher beschreibt.wem bleibt denn wirklich grossartig was übrig???konsum ist alles.erst wer pro monat dreimal so viel auf die seite bringt, wie er zum guten leben braucht, ist ausserhalb des Hamsterrads.reicht Dir das als statement, oder nervt dich mein Satzbau????
Nachtrag:BIP Statistiken sind mit extremer Vorsicht zu "geniesen".da fliesst soviel Müll rein...Autounfall. zwei ordentliche Autos werden kaputt gemacht, die werden repariert, schwups haben wir aufschwung.Anwälte. zwei Nachbarn streiten wegen irgendwas. der eine gewinnt, schwups haben wir aufschwung.Viagra. bei Millionen hängt die Nudel. verkäufe gehen nach oben, schwups haben wir aufschwung.Medikamente. gesunde Menschen haben vermehrt störungen egal welcher Art. die kaufen müll, schwups haben wir aufschwung.etc.etc.etc.wenn man sich anschaut, was heute noch echte wirkliche Arbeit ist, wird sie entweder belächelt oder so negativbezahlt, dass man wieder nur darüber lachen kann. als man im kommunismus morgens löcher grub um sie mittags wieder zuzuschaufeln hat der westen immer gelachtdarüber wie man Leute in Arbeit bringt.heute sind wir deutlich weiter....
Was also an der Aussage "70% des BSP hängt vom privaten Konsum ab" populistisch sein soll, erschliesst sich mir noch nicht so ganz.Die Anwort liegt wie immer alleine im Auge des Betrachters. :greespan:
Nachtrag:BIP Statistiken sind mit extremer Vorsicht zu "geniesen"................heute sind wir deutlich weiter....Gutes Statement. Aber die Wahrheit verschliesst sich halt vielen, selbst wenn man sie ihnen in kleinsten Portionen verklickert.Und : [SIZE= px]"Viagra. bei Millionen hängt die Nudel. verkäufe gehen nach oben..." .......nicht nur die Verkäufe gehen nach oben :!: :lol: [/SIZE]
oder sollen man dich bemuttern???Darauf kann ich problemlos verzichten.70 % habe ich gefunden. Danke an MF für die Quelle.
An die geistreichen mit dem unermässlichen Niveau hier:aber leute die ständig mit ihrem brain schwangergehen sollte man eh lassen...Da fühle ich mich angesprochen, vielleicht lässt du gewisse Kommentare erst mal sacken und denkst drüber nach, denn ausser Sarkasmus kann ich deinen Argumenten nichts abgewinnen, oftmals frage ich mich, was will er eigentlich aussagen. :?
Ich hab mich bis vor kurzem ja gar nicht für Themen wie Wirtschaft und Politik interessiert bis ich per Zufall auf Youtube auf Leute wie Hankel, Andreas Popp, Dirk Müller gestossen bin. Und ich muss schon sagen, dass ich ziemlich geschockt bin über das was ich so alles an Informationen gefunden habe und mein Weltbild hat sichmittlerweile doch ziemlich verändert.Nun scheint es ja wohl so zu sein, dass in diesem Kostrukt EU Mächte dahinterstecken die ganz gezielt das heutige Europa zerstören wollen. Was ich mich nun frage ist womit der "kleine" schweizer Bürger im schlimmsten Fall rechnen muss wenn der Euro endgültig bachab geht. Der Schweizer Franken ist an den Euro gebunden und wir haben für viele Milliarden Euros gekauft. Sieht da wer die Konsequenzen voraus mit denen wir in Zukunft konfrontiert werden?Besten Dank schon mal im Voraus für entsprechenden InfosIn der Bilanz der SNB stehen die Franken auf der Passivseite (jede Banknote, die Du besitzt ist ein Schuldschein der SNB Dir gegenüber) und auf der Aktivseite im Wesentlichen Euro (48%), Dollar (27%) und Gold (11%).Wenn man sich die Bilanz nun als eine Waage vorstellt, die ja immer ausgeglichen sein muss und nun mit einer massiven Abwertung des Euro rechnet, gibt es rein mathematisch folgende Möglichkeiten:1. Der Franken verliert an Wert entsprechend der Abwertung des Euro. Verliert der Euro also 50% an Kaufkraft, verliert der Franken 50% von 48% also 24%. Dies in der Annahme, dass die übrigen Aktiva ihren Wert behalten.2. Gold wertet in Franken entsprechend auf und deckt somit (teilweise) die Euro-Verluste.... oder natürlich eine Mischung aus beidem.Wenn der Euro wertlos würde, dürfte das die anderen Papierwährungen (Dollar, GBP, Yen) ebenfalls mit in den Abgrund reissen. Entsprechend wäre der Franken dann praktisch nur noch mit Gold gedeckt. Entsprechend müsste die SNB entweder die Geldmenge drastisch reduzieren oder der Goldpreis in Franken würde entsprechend um bis zu Faktor 9 steigen.Anders ausgedrückt: Wenn eine der grossen Währungen fällt, dürften mit grösster Wahrscheinlichkeit alle anderen ungedeckten Papierwährungen ebenfalls über den Jordan gehen. Als Absicherung gegen dieses Szenario ist Gold die beste Variante. Andere Sachwerte wie Aktien können ebenfalls das Vermögen sichern aber da kommt es sehr darauf an, welche Aktien man hat bzw. welche Firmen diese Währungskrise überleben werden.Als Einstieg in die Thematik empfehle ich Dir, das in meiner Signatur verlinkte .pdf zu lesen (zumindest die ersten 16 Seiten) sowie die ersten paar Postings dieses Threads.Persönlich empfehle ich Gold zur Absicherung bereits seit knapp 10 Jahren. Anfangs wurde ich dafür nur ausgelacht, mittlerweile sind die Lacher weniger geworden ;)
Nachtrag:BIP Statistiken sind mit extremer Vorsicht zu "geniesen".da fliesst soviel Müll rein...Stimmt. Aber die Zahlen können ja nicht zwischen sinnvollem und sinnlosen Aufwand unterscheiden. Zum Beispiel fliesst frisch gedrucktes Geld eins-zu-eins ins BSP. Entsprechend könnte man argumentieren, dass das BSP der USA um diese ca. 1 Billion reduziert werden müsste, um ein realistisches Bild zu erhalten. Schliesslich ist dieses Geld ja nicht produktiv eingesetzt worden.Weiterhin die hedonistischen Faktoren, die in den USA eine grosse Rolle bei der Berechnung des BSP spielen. In der Computer-Technologie, Software etc. dürfte der Faktor mittlerweile um 9 liegen. Sprich: Wird in dieser Industrie ein Umsatz von 100 Mio generiert, fliesst der mit 900 Mio ins BSP. Der dritte Punkt ist der Deflator. Also der Faktor, um den das BSP um die Teuerung nach unten korrigiert wird.Rechenbeispiel: Im Jahr 1 wird ein BSP von 1000 generiert. im Jahr 2 wird ein BSP von 1100 generiert, was ein Wirtschaftswachstum von 10% bedeutet. Wenn nun aber die Teuerung 8% beträgt, muss das BSP um die Teuerung bereinigt werden. Entsprechend wäre in einer perfekten Welt der Deflator -8% (oder Faktor 0.92) und das BSP würde dann entsprechend bei 1100*0.92=1012 berechnet und das Wirtschaftswachstum mit 1.2% ausgewiesen.Mit diesem Deflator können die Statistiker nun natürlich so lange spielen, bis die gewünschten Zahlen herauskommen. Nimmt man das alles zusammen, kann man sehr leicht zum Schluss kommen, dass das Wirtschaftswachstum, das die USA offiziell für 2012 mit 2.7% ausgewiesen haben, der Realität nicht stand hält.
Also die Annahme, dass die Reichen mehr verlieren würden bei einer WR als die Armen die glaube ich nicht. Denn es sind vor allem die Mittelschicht und die untere Schicht, die auf ihre Pensionskassen angewiesen sind. Die Vermögenden sind meist in verschiedenen Anlagen Investiert. Aktien, Immobilien, Kunst, Gold, etc. wogegen die weniger Vermögenden oft einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens in ihrer PK haben. Grundsätzlich finde ich aber, dass es sehr beunruhigend ist wie die Schere sich immer weiter öffnete in der Gesellschaft. Doch eine WR würde daran nichts ändern. Im Gegenteil. Viele würden alles verlieren und wenige würden ein Bisschen verlieren. Was sagt man einem 60 Jährigen der sein Leben lang gechrampft hatte und jetzt vor dem Nichts stehen würde und seine Aussichten auf die Pension den Bach runter gespühlt wurde und er in einem staatlichen Armenhaus dann seinen Lebensabend verbringen müsste? Die Wenigsten ärmeren Menschen sind in Sachwerten investiert. Auch ein 50 Jähriger könnte in der verbleibenden Zeit bis zu seinem Alter kaum mehr genügend Reserven aufbauen für sein Alter. Eine WR ist keine Sozialreform aus meiner Sicht. Sie ist eine Naturgewalt.
Also die Annahme, dass die Reichen mehr verlieren würden bei einer WR als die Armen die glaube ich nicht.Doch würden sie. Wir wissen natürlich nicht wie eine nächste WR hier aussehen würde aber wenn wir vergangene WR anschauen, kristallisieren sich zwei Dinge heraus:1. In erster Linie werden Staatsanleihen entwertet. Wer hat Staatsanleihen? Ich habe keine, Du wahrscheinlich auch nicht. Staatsanleihen befinden sich in erster Linie in den Händen von Reichen sowie von Versicherungen und Rentenfonds.2. Alle Staaten haben sich als erstes nach der WR um ihre Rentner gekümmert. Egal ob Deutschland 1948 oder Russland 1998. Das heisst, dass die Rentenansprüche eins-zu-eins in die neue Währung übernommen wurden. Ziel und Zweck einer WR ist ja, die Schere zwischen Vermögen und Schulden zu schliessen. Schulden abbauen kann man aber nur, indem auf der Gegenseite Vermögen vernichtet werden.Als Alternative zur WR gäbe es die Inflation, die dann alle gleichermassen treffen würde. Die Armen natürlich härter als die Reichen.Es ist auch nicht so, dass die Reichen von einem Tag auf den anderen arm würden: Vermögenswerte wie Aktien, Immobilien, Gold, Schmuck, Gemälde etc. haben ja nach der WR die ähnliche Kaufkraft wie vorher. Entsprechend ist für den Reichen entscheidend, wie er sein Vermögen verteilt hat. Wer 99% seines Vermögens in Staatsanleihen hält ist nach einer WR wohl nur noch ein Durchschnittsbürger.
Wer 99% seines Vermögens in Staatsanleihen hält ist nach einer WR wohl nur noch ein Durchschnittsbürger.Also sooo schlecht sind die Vermögensverwalter der Banken dann auch wieder nicht. :D Hast du dir einmal das Heftchen angeschaut wo jeweils die 200 Reichsten vorgestellt werden? Da steht dann jeweils, in was die ihr Vermögen haben. Obligationen kommen da aber glaubs nicht vor. Heisst immer in welchen Unternehmen die investiert sind oder, Immobilien und Kunst. Na ja, wie dem auch sei. Das produktive Kapital bleibt ja in den gleichen Händen, ebenso Immos. Das heisst wer dies besitzt nach einer WR wird auch schnell wieder Vermögen dazu gewinnen. DIe meisten anderen haben aber einen Teil ihrer Rentenansprüche verloren und ihr Erspartes. Da verstehe ich deine Rechnung nicht. Haben wir aber schon vor langer Zeit, noch im CF, darüber diskutiert und ich konnte der Idee damals auch was abgewinnen. Aber heute denke ich eher, eine WR ist sowieso etwas was nicht freiwillig durchgeführt wird. Wenn sie kommt, dann kommt sie.
DIe meisten anderen haben aber einen Teil ihrer Rentenansprüche verloren und ihr Erspartes. Da verstehe ich deine Rechnung nicht.Grundsätzlich hat jedes Volk immer das Problem, dass die arbeitende Bevölkerung genug erarbeiten muss, um auch Kinder, Rentner und Kranke durchzubringen. Das hat grundsätzlich nichts mit der Währung zu tun. In den USA beispielsweise leiden bereits sehr viele Pensionsfonds an Unterdeckung. Teilweise auch deshalb, weil sich die Regierung Bush an den Rentengeldern bedient hat. Rentenansprüche sind also das eine, die Erfüllung der Ansprüche das andere. Dies in der aktuellen Währung, also ohne WR.Rentenansprüche würden nach einer WR wohl einfach in die neue Währung übertragen. Da nach der WR die arbeitende Generation aber weniger für Zinsen arbeiten muss, bleibt mehr Geld für sie selbst wie auch für die Alten. Das ist in Hinblick auf die Babyboomer-Generation, die in den nächsten 10-20 Jahren ins Rentenalter kommt, nicht unwichtig. Hier mal ein klarer Punkt für die WR.Was Ersparnisse betrifft, die in Geldforderungen (bezogen auf die alte Währung) lauten, hast Du recht, dass hier Abschreibungen kommen werden. Vermutlich dürfte es aber ähnlich ablaufen wie 1948. Dass nämlich Ersparnisse bis 1000 RM pro Person eins-zu-eins in DM getauscht werden durften, alles darüber aber nur 100:1. Das heisst, dass die meisten Menschen nichts verlieren sondern nur jene mit überdurchschnittlichen hohen Ersparnissen.Wie genau die Regelung aussehen wird, weiss natürlich niemand. Ich gehe davon aus, dass die Schweiz im Falle einer WR sehr wohl eine gute Regelung für Rentner finden würde und auch Klein- bis Mittelverdiener nach der WR nicht schlechter da stünden als zuvor. Hinzu kommt, dass in der Vergangenheit die um rund 40% gesteigerte Kaufkraft der Konsumenten nach einer WR in den allermeisten Fällen einen Wirtschaftsboom mit nachhaltigem Wachstum bewirkt hat.Kreditvergaben sind nach einer WR eher selten. Der Tenor der Menschen lautet: "Nie mehr Schulden!". Investitionen werden dann meist aus den erarbeiteten Gewinnen bezahlt. Deshalb sind die Aktienkurse auch meist sehr niedrig, da noch keine Dividenden ausgeschüttet werden.
Aber heute denke ich eher, eine WR ist sowieso etwas was nicht freiwillig durchgeführt wird. Wenn sie kommt, dann kommt sie.Da gibt es zwei Möglichkeiten:Die eine ist, dass der Staat mit der WR zu lange wartet und die Währung in eine Hyperinflation läuft. Dann kommt die WR zwangsläufig und gezwungener Massen und wird vom Volk allgemein begrüsst, denn eine Hyperinflation ist verdammt hässlich.Die zweite Variante wäre, dass der Staat die WR durchführt, bevor es zur Hyperinflation kommt. Dann läuft alles kontrolliert und friedlich ab.Das Problem dabei ist, dass erst der Schmerz der Hyperinflation im Volk den Ruf nach einer neuen, stabilen Währung erweckt. Vorher ist es schwierig, eine demokratische Mehrheit von der Notwendigkeit dieses Schrittes präventiv zu überzeugen.Mögliches Szenario für die Schweiz wäre ein hyperinflationärer Zusammenbruch des Dollars, gefolgt von GBP und Euro. Wir würden sehen, was in anderen Ländern abgeht und würden dann gemeinsam mit Dollar, Euro ... auch bei uns eine WR durchziehen, noch bevor es bei uns zur Hyperinflation gekommen ist. Das wäre so mein Wunschszenario. Wie gesagt: Das ist alles Spekulation, wenn sie auch auf den Erfahrungen der Vergangenheit fusst. Ich meine, mein Vertrauen in Schweizer Politiker ist zwar überblickbar aber wenn es die Russen hingekriegt haben, ihre WR sozialverträglich durchzubringen, dann dürften wir das auch schaffen.
Ich hab inzwischen Konsequenzen gezogen und halte den Kontostand meines Bankkontos so bei maximal ca. 5000.--. Bargeld hab ich greiffbar so ca. 2000.-- "rumliegen". Silber ist nun in Form von Anlagegmünzen und 1Kg-Barren, Gold in Form von 5.8g Münzen vorhanden.Wie halten es andere von Euch?
[Wenn der Euro wertlos würde, dürfte das die anderen Papierwährungen (Dollar, GBP, Yen) ebenfalls mit in den Abgrund reissen. Entsprechend wäre der Franken dann praktisch nur noch mit Gold gedeckt. Entsprechend müsste die SNB entweder die Geldmenge drastisch reduzieren oder der Goldpreis in Franken würde entsprechend um bis zu Faktor 9 steigen.Anders ausgedrückt: Wenn eine der grossen Währungen fällt, dürften mit grösster Wahrscheinlichkeit alle anderen ungedeckten Papierwährungen ebenfalls über den Jordan gehen. Als Absicherung gegen dieses Szenario ist Gold die beste Variante. Andere Sachwerte wie Aktien können ebenfalls das Vermögen sichern aber da kommt es sehr darauf an, welche Aktien man hat bzw. welche Firmen diese Währungskrise überleben werden.Was hälst Du (oder andere hier im Forum) eigentlich von der Goldinitiative, wurde von SVP-nahen Kreisen lanciert...http://www.goldinitiative.ch/http://www.20min.ch/schweiz/news/story/20606238Die haben die 100k Unterschriften scheinbar knapp zusammen jetzt, wird also einmal zur Abstimmung kommen in den nächsten 2-3 Jahren.Hat mir zu restriktive/starre Forderungen (20% etc.), aber grundsätzlich finde ich die Stossrichtung gut. Vor allem würde dank der Initiative einmal öffentlich und breit über das Thema Papierwährungen gesprochen in der Schweiz...allein das ist Gold wert meiner Meinung :)90+% der Schweizer scheinen sich nämlich nicht gross um solche Themen zu kümmern, in Deutschland sind es wohl mehr, da es dort zu Zusammenbrüchen kam der Papierwährung.
Was hälst Du (oder andere hier im Forum) eigentlich von der Goldinitiative, wurde von SVP-nahen Kreisen lanciert...http://www.goldinitiative.ch/Meiner Meinung nach geht die Initiative zu weit:Dass man unser Gold nach Hause holen soll, ist soweit sicher vernünftig. Das meinen auch die meisten Leser, die kommentiert haben. Dem widersprechen nicht einmal jene Leute, die mit Gold nichts am Hut haben.Die zweite Forderung, die SNB dürfe kein Gold mehr verkaufen, ist gut gemeint und in der heutigen Zeit auch sicher richtig und sinnvoll. Aber es mag andere Zeiten und Umstände geben, wo dies wiederum Sinn machen könnte (wenn auch schwer vorstellbar).Dritter Punkt: Ein Deckungsgrad von 20% für den Franken (bis 2000 hatten wir 40%) macht unter normalen Umständen Sinn. Aber in der aktuellen Krisenzeit, wo alle Währungen um uns herum abwerten, ist es nicht in unserem Interesse den Franken zu stärken. Grundsätzlich sollte die Politik der SNB nicht all zu sehr reinreden.
Grundsätzlich sollte die Politik der SNB nicht all zu sehr reinreden.Finde ich generell auch, doch wenn die SNB wie wild Gold verkauft (wie vor ein paar Jahren) finde ich das schon problematisch...auch die Stützung des Euro bei 1.40 und 1.35 mit sehr vielen Milliarden (klar im Nachhinein ist man immer klüger, war eine schwierige Situation für die SNB).Ich finde es aber wie geschrieben gut/wichtig wenn dank der Initiative breit im Volk die Problematik von Papierwährungen, Staatsverschuldung etc. versus Gold besprochen werden.
Finde ich generell auch, doch wenn die SNB wie wild Gold verkauft (wie vor ein paar Jahren) finde ich das schon problematisch.Wobei auch das politisch gewollt war: Die Schweiz wollte ja unbedingt dem IWF beitreten und der erlaubt nun mal keine Länder mit partieller Goldbindung. Somit musste die Schweiz sich entscheiden: Entweder die partielle Golddeckung beibehalten oder in den IWF eintreten.Die Schweiz hat sich für den IWF entschieden und entsprechend wurde das Gold für die Deckung des Franken nicht mehr benötigt.Hinzu kam, dass damals der Goldpreis noch sank (wie schon in den 19 Jahren vorher) und man mit Aktien tierisch Kohle machen konnte. Aus damaliger Sicht war es also verständlich, wenn die Politik forderte, in Aktien statt in Gold zu investieren.Dummer Weise war das dann exakt der Höhepunkt der Aktien und der Tiefpunkt von Gold.
Ich finde es aber wie geschrieben gut/wichtig wenn dank der Initiative breit im Volk die Problematik von Papierwährungen, Staatsverschuldung etc. versus Gold besprochen werden.Das sehe ich auch so. Erst wenn sich eine Mehrheit um die Frage gekümmert hat "Was ist Geld?", kann die Politik auch Lösungen anbieten, die die Probleme nachhaltig lösen und die eine breite Basis im Volk haben.
Zu dieser Initiative bin ich ausnahmsweise mal 100 % der gleichen Meinung wie MF :spitze:
Falls sich jemand fragt, warum Beppe Grillo bei den Banken so unbeliebt ist ... :D http://www.youtube.com/watch?v=eyCpidT53nYhttp://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=eyCpidT53nY
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