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Währungsreform: Weltuntergang oder Neuanfang?

1'158 Antworten344'532 AufrufeGestartet von Marcus Fabian ·

#641
Wenn du dich ein bisschen im Forum umsiehst, dann findest du noch mehr von mir!Von dir finde ich nur sarkastische Bermerkungen.
ich hab den SMI und diesen Thread abonniert. was anderes lese ich nicht.mir ist meine zeit viel zu kostbar. sollten meine beiträge sarkastisch rüber kommen, bitte ich dies zu entschuldigen. ich schreibe immerdirekt zur sache, möchte aber ausdrücklich betonen niemals dengegenüber direkt anzugehen (es gibt ausnahmen). ich gehe aufdas ein, was du hier schreibst, ohne dein handeln im real lifezu diskredieren zu wollen.ist mir ganz wichtig.
#642
ich hab den SMI und diesen Thread abonniert. was anderes lese ich nicht.
Solltest vielleicht noch den Gold-Thread abonnieren.Schön wäre es auch (bringt uns mehr als Dir, ich weiss), wenn Du Euro-Krise lesen und kommentieren würdest. Schliesslich erlebst Du das alles als Deutscher viel näher mit und Dein Feedback wäre für uns interessant.
#643
[ich gehe aufdas ein, was du hier schreibst, ohne dein handeln im real lifezu diskredieren zu wollen.ist mir ganz wichtig.
Finde ich eine gute und faire Einstellung!Auch ich würde mich für dein Feedback, nahe an der Basis interessieren.
#644
Solltest vielleicht noch den Gold-Thread abonnieren.Schön wäre es auch (bringt uns mehr als Dir, ich weiss), wenn Du Euro-Krise lesen und kommentieren würdest. Schliesslich erlebst Du das alles als Deutscher viel näher mit und Dein Feedback wäre für uns interessant.
okay, hab jetzt 4 threads abonniert.... glaub jetzt bloss nicht das ich da bis morgen jeden unfug kommentiert hab, den du verzapft hast.... :lol: ne spass, sind schon gute sachen die ihr hier schreibt, wenn mich diese trennerei von smi, gold, silber, palladium oder edeloxid schon etwas.... wie nennen wir es... kleinkrümelt. gott zum gruss und allen ein virtuelles bierchen. gell. proschd. :cheers:
#645
Kennt jemand das Buch "Schulden" von Graeber?Erscheint mir lesenswert.http://www.klett-cotta.de/buch/Gesellsc ... lden/22512

#646
Hier noch eine interessante Tabelle: Ausweitung der Geldmenge von 2007 bis September 2012



Quelle

Die erste Spalte zeigt die Geldmenge im Jahr 2007, in Lokalwährung, in Milliarden. In der zweiten Spalte hat Napier diesen Betrag in US-Dollar umgerechnet, und in der dritten Spalte gibt er den prozentualen Anteil der jeweiligen Währung an der (vereinfacht berechneten) Welt-Geldmenge an. Die US-Dollar-Geldmenge stellte im Jahr 2007 beispielsweise 21,7 Prozent der Welt-Geldmenge, an erster Stelle stand der Yen mit 29,5 Prozent.

Die folgenden fünf Spalten zeigen sodann die aktuellsten verfügbaren Werte: Wiederum zuerst die breit definierte Geldmenge in Lokalwährung, dann umgerechnet in Milliarden Dollar, dann der Anteil an der Welt-Geldmenge. Die beiden letzten Spalten zeigen das Wachstum der jeweiligen Geldmenge in Lokalwährung und in Dollar ausgedrückt. Demnach ist beispielsweise die M3-Geldmenge im Schweizer Franken um 31,4 Prozent von 624 auf 820 Milliarden Franken gestiegen. In Dollar ausgedrückt (weil der Dollar zum Franken kräftig an Wert verlor) stieg die Schweizer Geldmenge um 53,3 Prozent.

So weit, so gut. Bei einem genauen Blick auf Napiers Tabelle wird klar, dass sich die weitaus massivste Bewegung in China abgespielt hat. Dort ist die Geldmenge M2+ von umgerechnet 5,474 Billionen US-Dollar im Jahr 2007 auf aktuell 14,496 Billionen Dollar hochgeschnellt; ein Wachstum von 127,8 Prozent in Lokalwährungen oder 164,8 Prozent in Dollar.

Dagegen ist die M3-Geldmenge im US-Dollar im beobachteten Zeitraum nur um 25 Prozent auf 11,774 Billionen gestiegen, während sich M3 in der Eurozone (in Lokalwährung) sogar nur um 15 Prozent ausgeweitet hat. Fed und EZB mögen in den vergangenen Jahren ihre Bilanz zwar massiv ausgeweitet haben, aber die Zahlen zur breiten M3-Geldmenge zeigen eindrücklich, dass der Grossteil dieser monetären Stimuli gar nicht in der realen Wirtschaft ankommt.
#647
aber die Zahlen zur breiten M3-Geldmenge zeigen eindrücklich, dass der Grossteil dieser monetären Stimuli gar nicht in der realen Wirtschaft ankommt.
Und was wird hier passieren in den nächsten Monaten? Was wird getan das es in die "reale"Wirtschaft kommt?oder was wäre möglich?
#648
Und was wird hier passieren in den nächsten Monaten? Was wird getan das es in die "reale"Wirtschaft kommt?oder was wäre möglich?
Problem 1: Nur die Staaten verschulden sich im Moment. Weltweit: USA, Europa, Asien. Damit das Geld in die reale Wirtschaft kommt, müssten sich auch Private und Unternehmen verschulden. Aber die tun das nicht. Die Privaten sind auf dem Spartripp und versuchen Schulden abzubauen. Die Unternehmen brauchen entweder keinen Kredit, sehen keinen Grund, zu investieren oder bekommen kein Geld, weil sie zu wenige kreditwürdig sind.Problem 2: Es kommt darauf an, was der Staat mit den neu aufgenommenen Krediten unternimmt. Erhöht er Beamtenlöhne, investiert er in Bauprojekte, dann fliesst das Geld in die reale Wirtschaft. Das ist genau das, was im Moment auch versucht wird: Der Staat versucht die Lücke zu füllen, die Private und Unternehmen in der Bauindustrie (USA) seit 2008 hinterlassen haben.Problem 3: Wir wissen nicht, was jene Banken, Hedgefonds, Reiche und ausländische Geldgeber mit ihren Guthaben tun werden. Im Moment schlummern diese enormen Geldmengen auf irgendwelchen Konten und sind somit inaktiv und nicht Teuerungs-Wirksam. Sollte hier beschlossen werden, das Geld in Sachwerte zu investieren, setzt sofort entsprechende Teuerung ein.
#649
Hier schon mal die Wettervorhersage für den 21.12.2012



Die Temperaturen werden steigen :P :bye: :bye: :bye: :banana: :banana: :greespan:

#650
Hier schon mal die Wettervorhersage für den 21.12.2012



Die Temperaturen werden steigen :P :bye: :bye: :bye: :banana: :banana: :greespan:
Vielleicht findet am Freitag auch Deine hier beschriebene globale Währungsreform statt. Mit dem Ende des Maja-Kalenders wird ja eine neue Epoche beginnen. Warum nicht auch mit einer Währungsreform? :) ;) :cheers: :top:
#651
Hier schon mal die Wettervorhersage für den 21.12.2012



Die Temperaturen werden steigen :P :bye: :bye: :bye: :banana: :banana: :greespan:
Ich hab mir schon mal eine neue Klimaanlage gekauft. Aber bei dieser Windgeschwindigkeit ist der Windchill hoch genug, dass sich das alles nur als 30 Grad anfühlt :mrgreen:

#652
Sehr schön auf den Punkt gebracht von Frank Mayer:

Das Geschäftsmodell der USA basiert zu 70 Prozent auf Konsum. Das Ausland produziert. Die USA konsumieren und liefern grüne Dollarscheine gegen Waren. Amerika besitzt die Weltleitwährung. Damit können sie die Welt vergiften, bis das Ausland diese Scheine ablehnt. Das Problem aber sitzt tiefer: Die US-Konsumgesellschaft ist ausgelaugt und überschuldet. 48 Millionen Amerikaner erhalten Lebensmittelkarten. Offiziell sind 12,2 Millionen Amerikaner arbeitslos, während aber 89,4 Millionen der über 16-Jährigen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Erstaunlich!
Quelle
#653
Meine Meinung auf den Punkt gebracht

Das ist wieder so ein typischer „will ja nur ein bisschen stänkern und Angst machen“ Bericht von diesem Bankrotteur Frank Meyer, einem dessen Prognosen sich einfach nicht bewahrheiten haben, er es aber selbst nicht wahrhaben möchte. Immer wieder schaut er frustriert aus seiner Hölle und schmeisst mit Millionen um sich, die er gerne auf seinem Bankkonto hätte.

Die USA hat über 315 Millionen Einwohner und ist immer noch das mächtigste Land auf der Erde, natürlich hat es Probleme, welches Land nicht, aber wem kümmert`s ob jetzt 47 oder 48 Millionen Lebensmittelkarten beziehen, ausser denen die es betrifft.

Ein Anleger sollte sich von solchen gescheiterten Biographien nicht einschüchtern lassen! Auf keinen Fall wegen solcher Zahlenspiele eine einzige Aktie verkaufen oder anhand solch eines Gekritzel etwas an seiner Portfoliostruktur ändern.

Warum Biographie, nun man liest im letzten Abschnitt Frank Meyers Lebensphilosophie, welcher er mit seinen Worten der USA überstülpen will!

Originaltext von diesem Schreiberling,

„Da bleibt nur das Prinzip Hoffnung, sich von Klippe zu Klippe zu hangeln, Statistiken zu biegen und vor Veröffentlichung so lange zu verprügeln bis sie passen. Münchhausen ist in der US-Statistik (Frank Meyer Statistik) ( Meinung von John Doe ) auferstanden, George Orwell und Harry Potter spielen die Musik – solange es gut geht.“

#654
Sehr schön auf den Punkt gebracht von Frank Mayer:Quelle
Das Geschäftsmodell der USA basiert zu 70 Prozent auf Konsum. Das Ausland produziert. Die USA konsumieren und liefern grüne Dollarscheine gegen Waren.
Frank Meyer ist für mich keine Quelle. Weiss jemand, worauf die Geschäftsmodelle anderer Staaten basieren? Dies wäre doch mal interessant. Bin ein Nationalökonomie-Laie, darum die Frage: Heisst diese Aussage, dass von der gesamten Wirtschaftsleistung der USA 70 % durch die Menschen dort konsumiert wird? Nur 30 % wären für Export, Infrastruktur, Militär etc. Scheint mir einfach etwas unglaubwürdig.Im übrigen z.B. in Afrika im hintersten Kaff bekommt man mit diesen grünen Scheinen (vor allem 1 Dollar Noten) ziemlich alles. Versuche mit gleichwertigen 1 Euro Münzen oder 1 Fränklern scheitern da kläglich.Vor 40 Jahren + war ein Dollar noch > 4 Fr. , heute
#655
Heisst diese Aussage, dass von der gesamten Wirtschaftsleistung der USA 70 % durch die Menschen dort konsumiert wird?
Nein. Die Aussage lautet, das 70% des BSP vom privaten Konsum abhängt. Oder nochmals anders ausgedrückt: Was Dienstleister und Industrie so produzieren, verkaufen sie zu 70% an den Konsumenten und entsprechend die restlichen 30% an Staat oder andere Unternehmen.
Das bedeutet, dass der private Konsument sehr genau beobachtet werden muss, wenn man Aussagen über die künftige wirtschaftliche Entwicklung der USA machen will. Wenn der Private z.B. spart, Schulden abbaut, höhere Steuern oder Zinsen zahlen muss oder aus sonst einem Grund weniger frei verfügbares Geld für den Konsum hat, dann kann das eben nur bedingt durch höhere Staatsausgaben wett gemacht werden.

#656
Heisst diese Aussage, dass von der gesamten Wirtschaftsleistung der USA 70 % durch die Menschen dort konsumiert wird?
Nein. Die Aussage lautet, das 70% des BSP vom privaten Konsum abhängt. Oder nochmals anders ausgedrückt: Was Dienstleister und Industrie so produzieren, verkaufen sie zu 70% an den Konsumenten und entsprechend die restlichen 30% an Staat oder andere Unternehmen.
Zuerst mal Begriffsklärung: Mit BSP meinst du BNE (engl. GNP), oder?Falls ja, dann Zitat aus Wikipedia

Es schließt ein, jeweils zu dem Anteil, zu dem die Güter in der betrachteten Periode durch im Besitz von Inländern befindliche Produktionsfaktoren hergestellt worden sind:

1. die in einer Periode hergestellten Konsumgüter (z.B. Nahrungsmitteln, Bekleidung, Benzin, neue Autos, Haarschnitte und andere Dienstleistungen) zu ihren Verkaufspreisen;

2. die Anschaffung von Maschinen und Anlagen durch Unternehmen sowie an Unternehmen erbrachte Dienstleistungen, die keine Vorprodukte sind (z.B. Leistungen von Unternehmensberatungen) zu ihrem jeweiligen Kaufspreis;

3. die Herstellung von Wohn- und Geschäftsbauten zu ihren jeweiligen Verkaufspreisen;

4. die Käufe von Gütern und Dienstleistungen seitens des Staates zu ihren Kaufpreisen sowie die vom Staat erbrachten Dienstleistungen zu ihren Herstellungspreisen.

Folglich kann man sich das Bruttonationaleinkommen (BNE) als den gesamten Wert der laufenden Produktion vorstellen, die Inländer erbracht haben.
So falsch kann also meine Meinung Aussage nicht sein. Machen wir nun in Wortklauberei/-schlaumeierei wenn Herr Meyer sagt "basiert auf Konsum" und MF sagt "abhängig vom Konsum". Dies sind natürlich sehr unscharfe Aussagen. Was heisst schon "basieren" und "abhängig von". Den Eindruck den Herr Meyer erwecken will ist, dass Konsum = 70 % des BNE ist. Mich stört solch populistischer/unseriöser "Journalismus" sehr.

Welche (von mir nummerierten) obigen Punkten basieren auf dem Konsum (Ausnahme Wohnbauten)? Nochmals: Ich behaupte, diese 70 % sind aus dem Daumen gesaugt.

#657
Mich stört solch populistischer/unseriöser "Journalismus" sehr.
wenn man jetzt wirklich jedes noch so kleine Börsen basic auseinanderdrösselnmuss weil sich einer gestört fühlt, dann fehlt nicht mehr viel um im Kindergartenzu landen. das mit den 70 Prozent ist nun mal so, amtlich und wer bischenZahlen lesen kann auch selbst überprüfbar.ist übrigens genau so mit dem angeblichen Exportweltmeister Deutschland.der exportiert auch knapp zwei Drittel..... ins (europäische) Ausland.
#658
wenn man jetzt wirklich jedes noch so kleine Börsen basic auseinanderdrösselnmuss weil sich einer gestört fühlt, dann fehlt nicht mehr viel um im Kindergartenzu landen. das mit den 70 Prozent ist nun mal so, amtlich und wer bischenZahlen lesen kann auch selbst überprüfbar.
Solche gehaltreichen Beiträge sind es, die dieses Forum vom Kindergartenniveau abheben.Ich bin enorm froh, hier immer wieder was zu lernen. Also:- Die Geschäftsmodelle resp. BSP. resp. BNE oder was immer Brutto.. eines Staates gehören zum Fach Börsen Basics. Muss mich damit noch etwas beschäftigen. Wollte wirklich niemanden mit meinem Unwissen belästigen.- Nachdem ich mich etwas in Zahlenlesen geübt habe, mache ich mich auf die Suche nach der amtlichen Verlautbarung bezügl. der 70 %.PS. Was mich wirklich freut ist, dass der lesenswerte Beitrag von JohnDoe hier unwidersprochen bleibt.
#659
wenn man jetzt wirklich jedes noch so kleine Börsen basic auseinanderdrösselnmuss weil sich einer gestört fühlt, dann fehlt nicht mehr viel um im Kindergartenzu landen. das mit den 70 Prozent ist nun mal so, amtlich und wer bischenZahlen lesen kann auch selbst überprüfbar.
1 + 1 = 2 das ist amtlich und auf Kindergartenniveau! Das man bisschen mir zwei ss schreibt ist Primarschulen Niveau.Aber, das meerkat und ich hinterfragen, wo die Quelle zu finden ist und mit welchen Daten man dies berechnet um Aussagen wie "das Geschäftsmodell der USA basiert zu 70 Prozent auf Konsum" zu untermauern, ist kritisches Interesse und zeugt von Quellen Skeptik.Das etwas einfach so ist, weil es deiner Meinung nach zur Börsen Basic gehört, ist nicht mein Basic Wissen, auf welches ich mich verlassen will.Wenn du verstehst was ich meine.
#660
Zuerst mal Begriffsklärung: Mit BSP meinst du BNE (engl. GNP), oder?
Englisch GDP.Ich weiss, dass der Begriff "BSP" vor Jahren bereits durch "BNP" ersetzt wurde. Allerdings wird umgangssprachlich immer noch vom BSP gesprochen und ich mag nicht in jedem Posting auf die Unterschiede zwischen dem alten BSP und dem neuen BNP eingehen.

Zu den 70% ... :

More than 70% of what the U.S. produces is for personal consumption. In 2011, $10.726 trillion of the $15.094 trillion produced went toward household purchases. The BEA sub-divides personal consumption expenditures into goods and services.

Link

Kurz: Das GDP setzt sich zusammen aus

1. Privatkonsum

2. Geschäftsinvestitionen

3. Staatsausgaben

4. Nettoexport

Was also an der Aussage "70% des BSP hängt vom privaten Konsum ab" populistisch sein soll, erschliesst sich mir noch nicht so ganz.

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