Währungsreform: Weltuntergang oder Neuanfang?
1'158 Antworten344'532 AufrufeGestartet von Marcus Fabian ·
Die Vorstellung der 92.26% zu 83.09% Abwertung gefällt mir. Wie sieht es mit dem Euro aus? Und nach einer Hyperinfla von sagen wir mal 1000%......Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Man nehme als erstes Geldmenge / Goldmenge. CH: Geldmenge 781.7 Mrd.Goldmenge 945t==> Goldpreis pro kg bei 100% Golddeckung: Fr. 827'214/kg oder 23'451/oz.Bei 40% Golddeckung entsprechend Fr. 330885/kg oder 9380/ozWenn Du die Geld- und Goldmenge im €uroraum kennst, kannst Du die Rechnung einfach nachvollziehen.Aber Europa ist problematisch, denn ich nehme nicht an, dass die Euro-Länder so solidarisch sind, dass sie alle ihr Gold in einen gemeinsamen Topf schmeissen, um damit die Globo$-Menge zu decken ;)
Mal eine etwas andere Meinung zum Gold von einem allseits anerkanntem Profi.Berkshire Hathaway Hauptversammlung 2011Warren Buffet hat durchaus recht: Farmland oder Exxon oder Coca-Cola produzieren einen Mehrwert. Gold nicht. Der Dollar allerdings auch nicht.Die Crux ist halt, dass es Phasen (wie jetzt, seit dem Jahr 2000) gibt, wo Aktien gegen Gold an Wert verlieren. Da macht es schon Sinn, seine Aktien zu verkaufen, Gold zu horten und danach, wenn Aktien gegen Gold wieder steigen, Gold gegen Aktien zurück zu tauschen. Schlussendlich hat man dann bedeutend mehr Aktien als vor der Krise.Rechenbeispiel:1932: Ich besitze 2oz Gold, 0 Dow (keine Aktien).Start 1932 mit einem Startkapital von 2 oz Gold, damals also rund $40.Für 2oz bekam man 1932 den Dow Jones, der bei 40 stand.--> Ich kaufe 1*Dow und besitze jetzt 0 Gold.1967 verkauft man den Dow für 28 Unzen. --> 0 Dow, 28 oz Gold1981 standen Dow und Gold wieder 1:1. Man kauft nun für seine 28 Unzen 28* den Dow Jones. --> 0 Gold, 28 Dow2000 verkauft man den Dow wieder. Jetzt bekommt man 43.7 Unzen für den Dow. Vermögen jetzt: 28*43.7=1223oz Gold. --> 0 Dow, 1223 oz GoldAlso: vor 80 Jahren begann man mit 2 Unzen und hat jetzt 1223 Unzen. Eine ver-600-Fachung des Kapitals mit gerade mal 4 Trades. Allerdings zum jeweils perfekten Zeitpunkt, den man natürlich nicht erwischen würde.Faktor 600 ist notabene der inflationsbereinigte Gewinn: In Dollar gerechnet ist er entsprechend höher: Von $40 auf $2.16 Mio. Aber der Dollar ist heute bekanntlich weniger wert als vor 80 Jahren.Und wenn dereinst in einigen Jahren der Dow wieder für 1-2 Unzen zu haben sein wird, kann man sein Gold wieder gegen Aktien tauschen und 500-1000 mal den ganzen Dow kaufen.Fazit:Es gibt Zeiten, da macht kaufen und halten von Aktien Sinn und Zeiten, da macht es keinen Sinn. Wer 1966 Aktien gekauft hat, dem hat es wenig Spass gemacht, sie bis 1981 die Hälfte des Wertes verlieren zu sehen. Auch wenn sie 1995 wieder den inflationsbereinigten Einstandspreis gesehen haben: 30 Jahre sind ein halbes Börsenleben!
- Gut, gehen wir mal davon aus, dass der goldgedeckte ETF (nachgewiesen vorhandenes Gold) nach der WR eigentlich einen dem dannzumal geltenden Goldpreis entsprechenden Kurs aufweisen muss. Sollte das Gold nicht vorhanden sein, so müssten wenigstens die Fondsmanager hinter Gitter :cry: was uns zwar nicht helfen würde, aber immerhin...... :? - Jetzt gibt es noch ein weiteres Gebiet, das interessant ist. Immobilienfonds. Nehmen wir einmal an1, Ein Immofond der Liegenschaften hält, welche zu 100% ohne Hypotheken sind (unwahrscheinlich?). Nach der WR müsste dieser eigentlich den Wert halten, bestenfalls entsprechend dem Markt schwanken. Ein Verlust durch die WR sollte vermeidbar sein :? :2. Ein Immofond, der ein Liegenschaftenpotfeuille hält welches durch Hypotheken noch ausgeweitet ist, sollte nach der WR eigentlich an Wert gewinnen, da die Hypothekenschuld weg ist......Noch mehr Fragen, Kienzle :?:
2. Ein Immofond, der ein Liegenschaftenpotfeuille hält welches durch Hypotheken noch ausgeweitet ist, sollte nach der WR eigentlich an Wert gewinnen, da die Hypothekenschuld weg ist......Richtig. (Punkt 1 sowieso). Eigentlich müsste der Immo-Fonds ausserordentlich steigen, denn was an Hypothekarschulden noch da ist - nach der WR - ist kaum noch der Rede Wert. Die Immos sind praktisch schuldenfrei. Etwa ähnlich als würde sich Deine Private Hyp von 500'000 auf 5000 reduzieren und so mit einem Monatslohn locker aus der Welt schaffen lassen.Der Punkt ist, dass der Staat das auch weiss und es deshalb auf Immobilienbesitz nach WR meist (fast immer) Sondersteuern bzw. Zwangshypotheken gibt, um genau diesen Vorteil wieder abzuschöpfen.
Ist jedoch anzunehmen, dass die Abschöpfung weit unterhalb des Gewinns bleiben wird (alles andere wäre seeeeehr überraschend). Somit wären GUTE Immofonds eine echte Diversifikation für den Fall der Fälle. Denn Gold dürfte relativ schnell zum Verkaufsobjekt werden, was auf ebenso schnell sinkende Kurs deutet. Immofonds hingegen dürften sogar längerfristig im Wert steigen, da die Wirtschaft ja wieder zum laufen kommt.Nun kommt die nächste Frage: Welches sind GUTE Immofonds...... :mrgreen: Ich suche noch weitere Diversifikations-Möglichkeiten mit win-win-Situation :musik:2. Ein Immofond, der ein Liegenschaftenpotfeuille hält welches durch Hypotheken noch ausgeweitet ist, sollte nach der WR eigentlich an Wert gewinnen, da die Hypothekenschuld weg ist......Richtig. (Punkt 1 sowieso). Eigentlich müsste der Immo-Fonds ausserordentlich steigen, denn was an Hypothekarschulden noch da ist - nach der WR - ist kaum noch der Rede Wert. Die Immos sind praktisch schuldenfrei. Etwa ähnlich als würde sich Deine Private Hyp von 500'000 auf 5000 reduzieren und so mit einem Monatslohn locker aus der Welt schaffen lassen.Der Punkt ist, dass der Staat das auch weiss und es deshalb auf Immobilienbesitz nach WR meist (fast immer) Sondersteuern bzw. Zwangshypotheken gibt, um genau diesen Vorteil wieder abzuschöpfen.
Ich suche noch weitere Diversifikations-Möglichkeiten mit win-win-Situation :musik:Schwierig, schwierig ...Es gibt da drei Phasen:1. Die Zeit jetzt, wo noch alles normal ist.2. Die Zeit, die zur Währungsreform führt3. Währungsreform selbst und die Wochen danach bis alles wieder normal ist.Phase 1 kennen wir. Das ist die Gegenwart in der wir leben. Wir können die Immobilienpreise abschätzen, haben niedrige Zinsen etc. Im Moment sind die Immopreise dank der niedrigen Zinsen in der Schweiz eher am oberen Ende. In Phase 3 ist jeder, der ein Haus sein Eigen nennt gut für die Zukunft aufgestellt. Vorausgesetzt, er kann es sich noch leisten und ist nicht gezwungen zu verkaufen.Entscheidend ist Phase 2. Wenn Zinsen und Teuerung steigen, kann es für Hausbesitzer kritisch werden. Vor allem bei Mietojekten, denn die Kosten steigen schneller als die Mieten erhöht werden dürfen. Kommt es gar zu einer Hyperinflation, laufen die Kosten den Mieten vollends davon. 1922 betrug der Mietanteil für einen normalen Arbeiter wie heute etwa 25-30% des Lohnes. Während der Hyperinflation sank der Mietanteil auf unter 1%. Man konnte damals seine Miete mit dem Gegenwert von 3 Eiern bezahlen. Das bedeutet für den Hausbesitzer, dass er recht viel Geld in anderen Sachwerten haben muss, um sein Haus durch die Krise zu bringen. Da viele andere das nicht schaffen und gezwungen sind, ihr Haus zu verkaufen, werden die Häuserpreise in den Keller gehen während die Bank Amortisation zw. Zahlung der Restschuld verlangt.Siehe hierzu: http://www.cleverstar.de/fileadmin/PDF/ ... bilien.pdfEin Auszug:
4. Hyperinflation, d.h. totaler Geldverfall in rechtkurzer Zeit.Wenn ein Brot z.B. 1 Million Euro kostet wissen Siesicher, dass die Hyperinflation eingetroffen ist. Dannsollten Sie mit einem Schlag Ihre Bankschuldenbezahlen. Ihr Haus würde Ihnen dabei echtgeschenkt.Diese fehlerhafte Vorstellung kursiert leider vielfachin den Köpfen (als Hoffnung eventuell?)Denn wer hat dann so viel Geld frei übrig? DieGeschichte hat es gezeigt, fast niemand mehr.Wenn man alles Papiergeld benötigt, um Brot undKartoffel zu kaufen, ist kein Geld mehr übrig für dieHypothek. Dies schaffen nur wenige Zeitgenossen.Wenn Sie aber „werthaltige“ Sachwerte auf derhohen Kante hätten, könnten Sie Ihr Haus mit einemSchlag bezahlen, ein richtig tolles Schnäppchen.Doch die meisten sind nicht richtig vorbereitet,haben nur der Massen-Politmeinung gelauscht.Folge: Für Nahrungsmittelbeschaffung werden Siealles unternehmen müssen (siehe Geschichte).Bei einer Hyperinflation sind auch plötzlich dieImmobilien viel weniger wert, die Preise verfallenenorm. Was wird wohl die Bank mit Ihnen machen?Sie müssen die Resthypothek bezahlen, obwohl dieImmobilie kaum noch was wert ist.In diesen Zeiten gingen die meisten Immobilien andie Bank, wie die Geschichte es zeigt.
Ist jedoch anzunehmen, dass die Abschöpfung weit unterhalb des Gewinns bleiben wird (alles andere wäre seeeeehr überraschend). Somit wären GUTE Immofonds eine echte Diversifikation für den Fall der Fälle. Denn Gold dürfte relativ schnell zum Verkaufsobjekt werden, was auf ebenso schnell sinkende Kurs deutet. Immofonds hingegen dürften sogar längerfristig im Wert steigen, da die Wirtschaft ja wieder zum laufen kommt.Nun kommt die nächste Frage: Welches sind GUTE Immofonds...... :mrgreen:Naja, ob es momentan eine gute Idee ist, Schweizer Immofonds zu kaufen, bezweifle ich. Der Durchschnitt der Immofonds in der Schweiz weisen ein Agio von ca. 25% auf (Höchststand 2011: 27%). Die Agios sind so hoch, weil viele (darunter auch private) Anleger ihr Glück in Immofonds suchen. Meiner Meinung nach besteht hier aber die Gefahr einer Blase, die irgendwann zu Verlusten führen wird. Spätestens wenn die Zinsen steigen, werden die Agios abgebaut und damit besteht die Gefahr, dass man grössere Verluste mit den Immofonds einfahren wird. Immo Anlagestiftungen dagegen weisen dagegen keine Agios auf, stehen aber für nicht qualifizierte Anleger nicht zur Verfügung. Und selbst die haben Mühe, in Immo AST zu kommen.
Das Rechenbeispiel mit 4 Trades zum richtigen Zeitpunkt in 80 Jahren und einer ver-600-Fachung des Kapitals könntest du mit jedem handelbaren Objekt durchführen. z.B. mit Silber, Platin, Kupfer, aber auch mit IBM,Nestle, oder Weizen, Orangensaft.Es hat im Prinzip nichts mit Gold zu tun.Mal eine etwas andere Meinung zum Gold von einem allseits anerkanntem Profi.Berkshire Hathaway Hauptversammlung 2011Rechenbeispiel:1932: Ich besitze 2oz Gold, 0 Dow (keine Aktien).Start 1932 mit einem Startkapital von 2 oz Gold, damals also rund $40.Für 2oz bekam man 1932 den Dow Jones, der bei 40 stand.--> Ich kaufe 1*Dow und besitze jetzt 0 Gold.1967 verkauft man den Dow für 28 Unzen. --> 0 Dow, 28 oz Gold1981 standen Dow und Gold wieder 1:1. Man kauft nun für seine 28 Unzen 28* den Dow Jones. --> 0 Gold, 28 Dow2000 verkauft man den Dow wieder. Jetzt bekommt man 43.7 Unzen für den Dow. Vermögen jetzt: 28*43.7=1223oz Gold. --> 0 Dow, 1223 oz GoldAlso: vor 80 Jahren begann man mit 2 Unzen und hat jetzt 1223 Unzen. Eine ver-600-Fachung des Kapitals mit gerade mal 4 Trades. Allerdings zum jeweils perfekten Zeitpunkt, den man natürlich nicht erwischen würde.
Naja, ob es momentan eine gute Idee ist, Schweizer Immofonds zu kaufen, bezweifle ich. Der Durchschnitt der Immofonds in der Schweiz weisen ein Agio von ca. 25% auf (Höchststand 2011: 27%). Die Agios sind so hoch, weil viele (darunter auch private) Anleger ihr Glück in Immofonds suchen. Meiner Meinung nach besteht hier aber die Gefahr einer Blase, die irgendwann zu Verlusten führen wird. Spätestens wenn die Zinsen steigen, werden die Agios abgebaut und damit besteht die Gefahr, dass man grössere Verluste mit den Immofonds einfahren wird. Immo Anlagestiftungen dagegen weisen dagegen keine Agios auf, stehen aber für nicht qualifizierte Anleger nicht zur Verfügung. Und selbst die haben Mühe, in Immo AST zu kommen.Klar, die Frage der Blase stellt sich bei Immobilien genauso wie bei den entsprechenden Fonds. Das Problem der Anlagekategorie nimmt dir halt keiner ab......
Entscheidend ist Phase 2. Wenn Zinsen und Teuerung steigen, kann es für Hausbesitzer kritisch werden. Vor allem bei Mietojekten, denn die Kosten steigen schneller als die Mieten erhöht werden dürfen. Kommt es gar zu einer Hyperinflation, laufen die Kosten den Mieten vollends davon. 1922 betrug der Mietanteil für einen normalen Arbeiter wie heute etwa 25-30% des Lohnes. Während der Hyperinflation sank der Mietanteil auf unter 1%. Man konnte damals seine Miete mit dem Gegenwert von 3 Eiern bezahlen. Das bedeutet für den Hausbesitzer, dass er recht viel Geld in anderen Sachwerten haben muss, um sein Haus durch die Krise zu bringen. Da viele andere das nicht schaffen und gezwungen sind, ihr Haus zu verkaufen, werden die Häuserpreise in den Keller gehen während die Bank Amortisation zw. Zahlung der Restschuld verlangt.Ideal wäre, wenn man während einer Hyperinflation einen Hühnerstall, eine Kuh oder Land, das man selber bestellen kann, besitzt. Wurden 1922 nicht gerade die cleveren Bauern sehr wohlhabend?
Es hat im Prinzip nichts mit Gold zu tun.Stimmt. Es ist ein reines Ausnutzen der gegenläufigen Zyklen Aktien vs. Rohstoffe.Was derzeit halt dazukommt ist die Problematik mit dem Geldsystem, die wir seit 1929 nicht mehr erlebt haben.
Wenn ich Dir meinen Traktor für eine gewisse Zeit überlasse oder Dich in meinem Haus wohnen lasse, verlange ich dafür eine Gebühr, die Miete. Genau so gerechtfertigt ist es, eine Gebühr zu verlangen, wenn ich Dir Geld überlasse, was ja für mich einen aktuellen Konsumverzicht darstellt.doch! nichts anderes ist es. DASS ist das magengeschwür.
[COLOR= #FF0000]Der Zins ist es also auch nicht.[/COLOR]
marcus, wenn ich dir was leihe, was ich habe ist ein gebühr gerecht. eine bank hat aber kein geld
sondern produziert geld. ich finde es shcon komisch realgüter in einem absatz mit zins zu vergleichen.
marcus, wenn ich dir was leihe, was ich habe ist ein gebühr gerecht. eine bank hat aber kein geldsondern produziert geld. ich finde es shcon komisch realgüter in einem absatz mit zins zu vergleichen.Passt schon: Wenn ich Dir eine Herde von 100 Schafen leihe und dafür eine Gebühr in Form von 5 Lämmern pro Jahr verlange, die Herde aber pro Jahr 10 Lämmer "produziert", kannst Du mir nach 10 Jahren meine 100 Schafe zurückgeben, hast mir alles in allem 50 Schafe Zins bezahlt und hast immer noch selbst 50 Schafe, mit denen Du jetzt Deine eigene Zucht eröffnest. So macht Kredit und Zins ja auch Sinn.Aber es stimmt, dass Banken in der Geldschöpfung keine Leistung erbringen, keinen Konsumverzicht erleiden und Zins von daher ungerechtfertigt ist. Die Probleme beginnen dann, wenn man mit Geld Geld verdient.
Aber es stimmt, dass Banken in der Geldschöpfung keine Leistung erbringen, keinen Konsumverzicht erleiden und Zins von daher ungerechtfertigt ist. Die Probleme beginnen dann, wenn man mit Geld Geld verdient.In dem Fall ist das Problem ja relativ simpel zu lösen!Man verbiete den Banken mehr Geld zu verleihen als sie wirklich an Kundengelder besitzen!Problem gelöst!Auch so lässt sich mit einer Bank noch gutes Geld verdienen.Vieleicht verdient der CEO nicht mehr 20 Mio im Jahr, aber das ist ja auch nicht nötig.
In dem Fall ist das Problem ja relativ simpel zu lösen!Man verbiete den Banken mehr Geld zu verleihen als sie wirklich an Kundengelder besitzen!Problem gelöst!Genau. Das nennt sich auch "Vollgeld". Es würde bedeuten, dass nur noch der Staat (bzw. eine unabhängige Zentralbank) Geld schöpfen dürfte und nicht mehr die Banken.Das macht auch Sinn: Derzeit druckt die EZB Geld, verleiht es für 1% an eine italienische Bank, die dafür 6% Staatsanleihen kauft. Diesen 5% Zinsgewinn könnte dem Steuerzahler erspart bleiben, wenn die EZB direkt dem italienischen Staat für 1% Zins Kredit geben würde.Und was spricht dagegen, dass die Zentralbank ihrem Staat Geld gratis zur Verfügung stellt? Natürlich müsste sie nach wie vor über die Geldmenge wachen und dafür sorgen, dass die Geldmenge nicht stärker wächst als die Wirtschaft. Aber die Kontrolle über die Geldmenge wäre somit in einer Hand und nicht mehr unkontrolliert in den Händen vieler Banken.
Bissl Statistik. Geklaut aus
http://www.godmode-trader.de/content/do ... .php?id=80
Untersucht man die Staatspleiten der vergangenen acht Jahrhunderte
in Großbritannien, China, Frankreich, Portugal, Spanien,
Island, Griechenland, Österreich, Deutschland, der Türkei,
Russland, Afrika, Indien und Lateinamerika, dann kommt man
zu erschütternden Ergebnissen: Seit dem ersten großen Staatsbankrott
in Großbritannien im Jahr 1340 und der ersten chinesischen
Staatspleite im Jahr 1425 mussten diese Staaten sage
und schreibe [COLOR= #FF0000]138 Mal ihre Zahlungsunfähigkeit erklären.[/COLOR]
Spitzenreiter in Europa ist Spanien. Die Iberer haben in den vergangenen
Jahrhunderten 13 Staatspleiten hingelegt. Bis 1800
war Spanien sechs Mal zahlungsunfähig, allein im 19. Jahrhundert
sieben Mal.
Frankreich folgt mit acht Staatspleiten zwischen
1500 und 1812. Der französische Finanzminister Abbe
Terray, von 1768 bis 1774 im Amt, soll der Regierung sogar geraten
haben, mindestens alle 100 Jahre den Staatsbankrott zu
erklären, um wieder ein „Gleichgewicht“ herzustellen.
Internationale Spitzenreiter sind die Länder Lateinamerikas, die
im 19. und 20. Jahrhundert unglaubliche 61 Staatsbankrotte
anhäuften. Allein Mexiko, Argentinien und Brasilien kommen zusammen
auf 22 Staatspleiten. Deutschland war übrigens „nur“
fünfmal pleite: In den Jahren 1807, 1813, 1923, 1932 und 1948.
http://www.godmode-trader.de/content/do ... .php?id=80
Untersucht man die Staatspleiten der vergangenen acht Jahrhunderte
in Großbritannien, China, Frankreich, Portugal, Spanien,
Island, Griechenland, Österreich, Deutschland, der Türkei,
Russland, Afrika, Indien und Lateinamerika, dann kommt man
zu erschütternden Ergebnissen: Seit dem ersten großen Staatsbankrott
in Großbritannien im Jahr 1340 und der ersten chinesischen
Staatspleite im Jahr 1425 mussten diese Staaten sage
und schreibe [COLOR= #FF0000]138 Mal ihre Zahlungsunfähigkeit erklären.[/COLOR]
Spitzenreiter in Europa ist Spanien. Die Iberer haben in den vergangenen
Jahrhunderten 13 Staatspleiten hingelegt. Bis 1800
war Spanien sechs Mal zahlungsunfähig, allein im 19. Jahrhundert
sieben Mal.
Frankreich folgt mit acht Staatspleiten zwischen
1500 und 1812. Der französische Finanzminister Abbe
Terray, von 1768 bis 1774 im Amt, soll der Regierung sogar geraten
haben, mindestens alle 100 Jahre den Staatsbankrott zu
erklären, um wieder ein „Gleichgewicht“ herzustellen.
Internationale Spitzenreiter sind die Länder Lateinamerikas, die
im 19. und 20. Jahrhundert unglaubliche 61 Staatsbankrotte
anhäuften. Allein Mexiko, Argentinien und Brasilien kommen zusammen
auf 22 Staatspleiten. Deutschland war übrigens „nur“
fünfmal pleite: In den Jahren 1807, 1813, 1923, 1932 und 1948.
@MF: Vor kurzem habe ich einen DVD geschaut und dann an Deine Worte hier im Thread gedacht. Die Aussage im Film machte Gordon Gekko, als er im zweiten Wall Street Film in der Uni auftritt. Ich will Dich nicht mit ihm gleichstellen oder mit ihm vergleichen, und ich hoffe, Du siehst es nicht als Beleidigung an, aber Deine Worte haben Hollywood erreicht. Bestes Zitat von Gordon Gekko: "Wir nehmen einen Dollar, pumpen ihn mit Steroiden voll und nennen es Hebelwirkung. Ich nenne es Brechstangenbanking." Und hier noch ein weiteres Zitat, dass auch von MF stammen könnte: "Die Wurzel allen Übels ist die Spekulation. Fremdfinanzierung. Unterm Strich heisst das, Überschuldung ohne Ende. [...]Dieses Geschäftsmodell führt zum Bankrott."
Ja, Wallstreet 2 habe ich auch mindestens 2 mal gesehen. Aber der erste Teil ist um Klassen besser! ;)
Sehr empfehlenswert......Soeben in ARD Extra: Die Welt auf PumpLeider keine Sendung mehr als Wiederholung vorgesehen, aber hier in der Mediathek abrufbar !http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/ ... Id=9798848
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