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DAX Chart Analysen

909 Antworten374'893 AufrufeGestartet von cello ·

#81
Zum DAXAuf dem Tageschart bieten sich aus meiner Sicht zwei schöne Long Setups an. Sollte der Dax seine Korrektur noch weiter Fortsetzen wäre ein interessanter Einstieg beim grossen Pullback auf das ehemalige Allzeithoch zwischen 8442 und 8460 Pkt. Da liegen auch noch die Daily EMA 50 sowie die 200 auf H4.Alternativ ebenfalls intressant ist der Rücksetzer auf die markante Trendlinie.

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#82
Auf kleinerer Zeiteinheit wie hier dem H1 könnte man auch den Ausbruch dieser möglichen Bullischen Flagge traden.Sieht auch nicht verkehrt aus.

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#83
Auf kleinerer Zeiteinheit wie hier dem H1 könnte man auch den Ausbruch dieser möglichen Bullischen Flagge traden.
Hallo AdelinoBist ja ganz schön fleissig :ok: Finde dies hier beim DAX ein ganz interessantes Beispiel, um auch mal über Trade Location zu sprechen. Schauen wir uns zuerst noch einmal die Situation an. Ende Aug. Anfang Sept. wurde ein Boden kreiert. Daraus resultierte ein Anstieg von ca. 650 Punkten vom Tief zum Hoch, welches am 19.9. gemacht wurde. Seither befinden wir uns in einer Konsolidierungsphase, welche man als Bullflagge antizipieren kann. Die Frage ist nun, wo denn der ideale Einstiegspunkt ist. Nach dem heutigen Tag wissen wir es natürlich alle, es hätte auch anders kommen können.Trotzdem können wir uns die Frage stellen, wo wir das beste Risk/Reware-Verhältnis haben. Nehmen wir zuerst den Ausbruch aus der blauen Flagge wie von Dir als möglichen Trade vorgeschlagen. Einstieg wäre knapp unter 8650 gewesen. Vom Tief ist man ca. 150 Punkte entfernt, es fragt sich also, wo man einen sinnvollen Stopp setzen kann. Sollte sich das Ganze wirklich als Bullflagge erweisen, dann müssten die alten Hochs überschritten werden, 8800 wären dann ein Minimalziel. Wir wären dann bei einem Gewinn/Verlust-Ratio von 1:1 als Minimum.Ich habe noch eine Pitchfork eingezeichnet. Die obere Linie beschreibt den Trend ab Anfang Oktober etwas besser als der blaue Kanal. Eine Möglichkeit wäre, den Ausbruch aus der Pitchfork zu traden, wir wären dann aber immer noch innerhalb des blauen Kanals. Der Einstieg wäre hier bei knapp unter 8600 gewesen, also etwa 50 Punkte tiefer als beim Ausbruch aus dem blauen Kanal. Stopp müsste wohl auch hier unterhalb des Tagestiefs gesetzt werden. Davon ausgehend, dass das Minimalziel von 8800 erreicht wird, haben wir hier bereits ein Gewinn/Verlust-Verhältnis von 2:1.Wie wir jetzt alle sehen, war der ideale Einstiegspunkt knapp unter 8500. Wir hatten dort Support von der unteren blauen Kanallinie, von der gelben PF-Mittellinie (welche knapp unterschritten wurde) und von der Konsolidierung Mitte September. Aus preislicher Sicht gesehen haben wir hier den günstigsten Kurs. Das Risiko besteht darin, dass das Ganze nach unten ausbricht. Ein sinnvoller Stop wäre aus meiner Sicht unterhalb des grünen Bereichs, also der vorangegangenen Konsolidierung bei ca. 8450. Der Verlust würde auf ca. 50 Punkten begrenzt, das Potenzial zum Minimalziel 8800 wären 300 Punkte, also ein Verhältnis von 6:1. Beim Einstiegspunkt knapp unter 8500 mache ich mir noch andere Überlegungen. Wenn es bei 8500 nicht direkt nach unten durchknallt, haben wir eine gute Chance, dass hier eine Bewegung nach oben erfolgt und man den Trade bald einmal mit Break even absichern kann. Das ist bei den beiden höheren Einstiegen nicht so schnell möglich. Aus all den genannten Gründen ist für mich ein Trade unterhalb 8500 mit dem kleinsten Risiko behaftet. Auf der anderen Seite gilt es natürlich zu beachten, dass bei einem Ausbruch nach unten die beiden oberen Long-Trades gar nicht erst ausgelöst werden und somit auch kein Verlust entsteht.Anhang anzeigen 6729

#84
@habiSehr schön beschrieben mit dem Risk Reward Ratio am aktuellen Beispiel vom DAX :spitze: Psychologisch ist es halt in solchen Situationen (als der DAX bei 8'500 war) schon schwierig long zu gehen. Genau in dem Moment wo es gerade sehr schlecht ausschaut. Aber eben mit dem vorteilhaften Risk Reward Ratio und der dreifachen Unterstützung wärs sicher ein guter Entry gewesen. Trotzdem würde ich auch da immer empfehlen zuerst den Test der Unterstützung abzuwarten und nicht sofort reinzuschiessen. Besser zuerst mal schauen wie der Markt beim entsprechenden Level reagiert. Hält es und folgt ein Rebound kann man rein. Dann hat man halt die ersten 20 Punkte verpasst aber dafür ist man nicht dabei wenn es ohne Halt durchrasselt.

#85
Hallo Habi :) ja, ohne fleiss kein preis :top: sehr intressanter Beitrag von dir. :spitze: Rückblickend ist ein Chart immer einfach zu betrachten,wissen wir alle :)Ich persönlich bin immer noch bullisch eingestellt gegenüber dem DAX. Wie oft wurde von den Leuten schon die grosse Korrektur prophezeit und immer bildete der Markt ein neues Hoch aus.So lange wir auf übergeordneter Zeiteinheit, was man im Daily und Weekly sehr deutlich sehen kann, ein Marktmuster aus höheren Hochs und höheren Tiefs ausbilden sind für mich Shortposis überhaupt keine Option. Natürlich sollte man vorsichtig agieren zur Zeit, da der Kurs 60 Punkte vor dem Allzeithoch rumpendelt. Aber bei einer angemessenen Positiongrösse und einem SL ist ja alles halb so wild. So viel zu meiner Meinung über den DAXi :) Das mit dem CRV, bezogen auf die Einstiege sehe ich genau so wie du.Mein persönlicher Premium Einstieg lag beim Support zwischen 8860 und 8842Pkt bzw beim grossen Pullback auf die Tagestrendlinie. Das war ein Setup das für mich sehr interessant war. Beide Marken wurden leider nicht erreicht.Die Variante mit dem Pitchwork wäre auch eine gute Alternative gewesen, mit schönem Risk/Reware-Verhältnis.Der Ausbruch der Flagge war qualitativ sicher nicht die beste Option, gerade auf das CRV bezogen. Aber verlockend allemal.Gehandelt habe ich den Ausbruch nicht. Weil ich den Einstieg völlig verschlafen habe. :depp: Rein wäre ich aber nur mit halber Posigrösse und sehr engem Stopp. Da der Kurs bis dahin schon weit gelaufen war ohne nenneswert zu korrigieren.Generell mal eine Frage zu solchen Ausbrüchen. Egal ob Flagge, Trendlinie oder Support. Wie handelt ihr solche Setups?Ich sehe das auch so wie Marcello es unten beschreibt. Ich bin ein grosser Fan von Pullbacks, weil ich da sehe wie sich der Kurs beim Rücklauf am zuvor z.B. durchbrochenen Widerstand verhält. Zoome mich dann in eine kleine Zeiteinheit und beobachte wie sich die Candles am gewünschten Einstieg verhalten. Wen da erneuter Kaufdruck erzeugt wird, Positioniere ich mich dementsprechend Long.Nun ist es so das wie wir wie jetz, aktuell im DAX, beim direkten Ausbruch (Bullische Flagge) gar kein Pullback sahen sondern der Kurs einfach davon rauschte. Für diese Problematik hatte ich eine lange Zeit keine Lösung, nervte mich aber über die verpassten Einstiegschancen.Ich habe mich nun entschlossen, die Position zu splitten,sprich halbe Grösse beim Durchbruch, zweite Hälfte beim Retest. Wie machst du das persönlich das?Zur aktuellen Lage aus meiner Sicht:Ich sehe zur Zeit kein Handelsbedarf. Für mich gibt es noch zwei Intressante Zonen die ich mir näher ansehe. Und zwar beim Pullback auf die Flagge bei ca.8623 Pkt. oder bei einem neuen Allzeithoch über 8772 Pkt,vorausgesetzt das der Ausbruch richtig dynamisch ist.Ansonsten kann er da jetzt zappeln wie er will. :) Und wie gesagt, Shortposis kommen für mich nicht in Frage, auch nicht beim ATH.

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#86
Die letztes Weekend angedeutete Supportzone hat auf Daily Close gehalten.

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#87
Generell mal eine Frage zu solchen Ausbrüchen. Egal ob Flagge, Trendlinie oder Support. Wie handelt ihr solche Setups?Ich sehe das auch so wie Marcello es unten beschreibt. Ich bin ein grosser Fan von Pullbacks, weil ich da sehe wie sich der Kurs beim Rücklauf am zuvor z.B. durchbrochenen Widerstand verhält. Zoome mich dann in eine kleine Zeiteinheit und beobachte wie sich die Candles am gewünschten Einstieg verhalten.
Eigentlich generell bei Support und Resistance zoome ich immer in die kleineren Frames wie zB H1 und schaue mir das Verhalten des Kurses am entsprechenden Level an. Am Beispiel vom DAX hatten wir eine Serie von lower Lows vorletzte Woche. Am Montag kommt er in die Supportzone vom bigger Picture. Es gibt einen ersten kleinen Schub nach oben. Am Dienstag wird das Support Level nochmals angelaufen. Es hält worauf ein higher Low gebildet wurde im H1. Zu diesem Zeitpunkt haben wir einen Support auch im kleinen Timeframe. Am Mittwoch wird dieser dann während einer Stundenkerze nach unten durchbrochen, wobei die Kerze wieder klar über dem Support schliesst. Und genau diese Reaktion wäre für mich hier jetzt ein Einstiegssignal. Es gab ein schönes Washout. Die letzten Lows, worunter die meisten Stops der Schnelleinsteiger liegen wurde zackig rausgenommen. Während der Stunde sind dann jedoch wieder Käufer reingekommen, welche den Kurs wieder über den Support drückten.Klar dies ist nur eine nachträgliche Betrachtung. Das ist immer einfach. Soll aber eher educational Charakter haben. Solche Muster im Kursverhalten sind sehr oft zu beobachten.Anhang anzeigen 6740

#88
Marcello hat es schön beschrieben. Seine Kurse gehen aber über die Haupthandels-Session hinaus, man muss dann auch die entsprechenden Produkte zur Hand haben. Allerdings handelt es sich in diesem Fall weniger um ein Pullback, da die Kurse vom Montag noch einmal unterschritten wurden. Ob es nun Stoppfishing oder doch der tiefere Support war spielt eigentlich keine Rolle. Tatsache ist, dass sich unterhalb 8500 die Käufer zurückgemeldet haben. Idealerweise müsste man für einen solchen Einstieg die Kurse stündlich checken können, das ist bei mir in der Regel nicht der Fall.Am Montag wurde mit den Tiefs ein noch offenes Gap vom 13.9. geschlossen. Es hätte durchaus der Fall sein können, dass damit die Konsolidierung abgeschlossen wurde, dann wäre man mit Kursen unter 8500 nicht dabei gewesen. Eine einfache Patentlösung gibt es nicht. Was sich in einem Fall als gut erweist, kann in einem anderen ähnlichen Fall schlecht sein.Eine wichtige Form der Beurteilung ist für mich das Prinzip Aktion-Reaktion. Ein Trend lebt davon, dass auf eine starke Aktion eine abgeschwächte Reaktion folgt, nur so ist ein Fortschreiten der Kurse überhaupt möglich. Andernfalls befinden wir uns in einer Seitwärtsbewegung innerhalb einer gewissen Range. In unserem Beispiel war die Aktion die Bewegung vom 4. - 19.9. Die Reaktion demzufolge vom 19.9. - 10.10., welche das 38-er Retracement nur in der letzten Stunde vom Freitag unterboten hat, obschon sie zeitlich schon länger dauert als der vorangegangene Anstieg.The Trend is your Friend. Man hat diese Aussage schon oft gehört. Aus meier Sicht ist es aber viel schwieriger umzusetzen als es sich anhört. Denn, je stärker der Trend, umso kleiner sind die Korrekturen und umso schwieriger wird es auch, einen sinnvollen Stop zu setzen.

#89
Schauen wir uns mal den DAX in einem Wochenchart ab Sept. 11 an. Es ist klar ersichtlich, dass wir höhere Hochs und höhere Tiefs machen, der Trend ist also intakt. In einem starken Trend sollten die Korrekturtiefs die alten Hochs nicht unterschreiten, das ist hier aber nicht der Fall wie die gestrichelten Linien anzeigen. Man kann sich zum Teil streiten, welches den die Haupt- und welche allenfalls nur Unterwellen sind. Es zeigt sich, dass man nach neuen Hochs immer wieder unter die alten gefallen ist. Es macht also Sinn, einen neuen Einstieg unter den alten Hochs zu suchen. Der Wochenchart genügt zur Suche eines geeigneten Einstiegs nicht, man muss dann zumindest einen Tages- oder intraday-Chart zu Hilfe nehmen.

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#90
Im DAX haben wir seit letztem Donnerstag wieder eine Aktionswelle. Mit der Überschreitung des blauen Bereichs haben wir eine Art Boden-Pattern, auch wenn es zur ganzen Konsolidierung gehört. Ein Einstieg hier knapp unter dem AZH ist wohl kaum eine gute Lösung. Warten wir also ab, ob es ein etwas grösseres Pullback zurück zum Kanal gibt, andererseits gilt es vorerst abzuwarten. Wir haben noch ein offenes GAP vom Freitag, das ist dann aber definitiv nur etwas für intraday Trader.

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#91
Marcello hat es schön beschrieben. Seine Kurse gehen aber über die Haupthandels-Session hinaus, man muss dann auch die entsprechenden Produkte zur Hand haben.
Erster Chart oben ist DAX Kassa von IG, der ist glaub fast 24h am Tag handelbar und bildet den normalen DAX nach.Zweiter Chart ist vom DAX Future (Dez Kontrakt), der ist nur 8:00 - 22:00 handelbar.Die blauen und roten Linien auf deinem Chart. Was hast du da für Periodeneinstellungen. Standard (Multiplikator 3 / Perioden 10)? Und benützt du sie auch als eine Art Stop bzw. Trendumkehr?
#92
Die blauen und roten Linien auf deinem Chart. Was hast du da für Periodeneinstellungen. Standard (Multiplikator 3 / Perioden 10)? Und benützt du sie auch als eine Art Stop bzw. Trendumkehr?
Die roten und blauen Linien sind ein VSTOP-Indikator, welcher in der Funktion einem gleitenden Durchschnitt entspricht. Allerdings wird er etwas anders nachgezogen als bei einem normalen MA. Wenn er auf blau ist (Aufwärtstrend) bleibt er solange blau, bis ein Schlusskurs darunter liegt. Er sieht optisch etwas besser aus, als er in der Tat ist, finde ihn aber trotzdem besser als ein normales MA.Schaust Du Dir den Wechsel ganz auf der linken Seite an, dann fand dieser am 4.9. statt, als der Schlusskurs über der roten Linie lag, also bei ca. 8180. Der Start der blauen Linie war dann trotzdem bei knapp über 8100. Ein idealer Einstieg wäre dann beim Pullback zur blauen Linie am 5.9. gewesen. Wenn Du dann aber den Stopp auf Break even nachgezogen hättest, wärst Du vermutlich am 6.9. ausgestoppt worden, obschon der Indikator auf blau geblieben ist. In Seitwärtsphasen oder selbst in schwächeren Trendphasen gibt es dann häufigere Signale, sind aber immer noch besser als mit einem normalen MA.
#93
Wenn ich Deine Frage nochmals genau durchlese, dann scheint Dir der VTSOP-Indikator ein Begriff zu sein. Auf dem DAX-Chart habe ich eine 10-2-er Einstellung. Die Wechsel kommen halt etwas schneller als bei einem 3-er Multiplikator, manchmal halt zu schnell. In einem schönen Trend kann man ihn gut als Stop-Grenze nehmen, man muss dann aber immer warten, bis die Kerze fertig ist. Für einen Einstieg kann er genutzt werden, wenn es nach dem Signalwechsel zu einem Pullback kommt, man kann dann einen relativ kurzen Stopp setzen. Beim DAX am letzten Donnerstag gab es das nicht, man hätte dann direkt nach dem Wechsel einsteigen müssen und es wäre immer noch schön profitabel gewesen. Solche Bewegungen sind aber eher die Ausnahme.

#94
Wenn ich Deine Frage nochmals genau durchlese, dann scheint Dir der VTSOP-Indikator ein Begriff zu sein. Auf dem DAX-Chart habe ich eine 10-2-er Einstellung.
Genau, merci für die Antwort ;)
Bei IG heisst der Indikator "Supertrend", ist aber von der Idee her das gleiche wie dein VTSOP.

Preis (Median, Close, Min/Max,..) +/- Multiplikator * ATR.

Für einen Einstieg kann er genutzt werden, [COLOR= #008000]wenn es nach dem Signalwechsel zu einem Pullback kommt[/COLOR], man kann dann einen relativ kurzen Stopp setzen.
So sehe ich das auch. Die Trendumkehr würde ich nicht sofort handeln mit diesem Indi. Aber als Entry beim Pullback ist er eine praktische Hilfe.
#95
nixx
#96
dax daily, Korrekturen bis 8400 wären nicht schädigend für den Trend. Ich werte das Low bei 84xx als untergeordnet.

Anhang anzeigen 6811

#97
dax daily, Korrekturen bis 8400 wären nicht schädigend für den Trend. Ich werte das Low bei 84xx als untergeordnet.
Bei den Elliott-Wavern gehört es zum täglichen Brot, die Wellen in verschiedene Grade einzuteilen und es gibt oft heftige Diskussionen. Beim DAX stellt sich zum Beispiel die Frage, ob dann nicht auch das Tief bei 81xx als untergeordnet betrachtet werden müsste. Das letzte Major Low wäre dann erst bei 76xx zu finden. Betrachtet man den Trend ab diesem Tief, dann ist dieser "untergeordnete" Trend noch intakt. Daran kann man sich momentan orientieren.
Sollte sich das Ganze wirklich als Bullflagge erweisen, dann müssten die alten Hochs überschritten werden, 8800 wären dann ein Minimalziel.
Die Bullflagge hat gehalten, was wir von ihr erwartet haben. Die alten Hochs wurden überschritten, 8800 sind auch schon gut erreicht worden. Zu einem Pullback zum Ausbruch kam es nicht, dazu waren die Korrekturen viel zu klein. Im kurzfristigen Trend haben wir auch schon das letzte Hoch vom Mittwoch überschritten, also kein idealer Platz für einen Long-Einstieg, es sei denn, man handle den Ausbruch über das alte Hoch. Um den kurzfristigen Trend nicht zu gefährden, müsste jetzt also das nächste Tief nicht unter dem gelben Bereich sein. Die grüne TL verläuft ziemlich steil, bereits bei einer kleineren Seitwärtsbewegung dürfte sie gebrochen werden, was aber nicht zwangsläufig den Trend gefährden muss.Anhang anzeigen 6821

nixx
#98
dax, daily inkl fib.ext.

Anhang anzeigen 6875

nixx
#99
dax daily, candle zwar schön für short ABER...eher :nein: (siehe US)

Anhang anzeigen 7030

#100
An alle Chartanalysten... Wie siehts eurer Meinung für eine Jahresendrallye aus bzw. meint Ihr, dass der DAX die 8800 nochmals testet bevor es in die Rallye geht??

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